Kommissar Stolberg

    Staffel 1, Folge 1–6weiter

    • Staffel 1, Folge 1
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      Todsicher (Staffel 1, Folge 1) – © SF1

      Die 31-jährige Krankenschwester Ira Fürst wird bei Tagesanbruch auf den Gleisen einer S-Bahnstation von einem Zug in den Tod gerissen. Als Kriminalhaupt-kommissar Stolberg und seine Kollegin Sofia Lechner nach kurzer Zeit an der Unfallstelle eintreffen, behauptet der völlig verstörte Zugführer Bergmann, dass Ira von einem jungen Mann auf die Gleise gestoßen worden sei. Stolbergs erster Weg führt zu Monika Jansen, der besten Freundin der Toten. An sie war die letzte SMS von Iras Handy aus gerichtet, die eine verzweifelte Bitte um Hilfe zum Inhalt hat. Monika berichtet, dass ihre Freundin um die 10.000 Euro Schulden hatte. Durch die Mutter, Katrin Fürst, erhält Stolberg weitere Informationen. Geld war anscheinend nicht das einzige Problem der jungen Frau. Ihre Mutter vermutet, dass sie schwanger war. Hat Ira Selbstmord begangen?

      Auf die Frage nach persönlichen Unterlagen und Dokumenten ihrer Tochter weist die Mutter auf ein Schließfach hin. Der Schlüssel dazu ist jedoch spurlos verschwunden. Sofia Lechner erfährt währenddessen von einer Zeugin aus dem Krankenhaus, dass Ira und ihr Freund Matthias sich am Morgen des Unglücks heftig gestritten haben. Die Tatsache, dass er am Morgen in der S-Bahnstation ebenfalls anwesend war, belastet Matthias zusätzlich. Stolberg, der der Ursache für die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit in Iras Leben auf den Grund gehen will, ermittelt in deren Hausbank. Schnell stellt sich heraus, dass sie weit mehr Schulden hatte, als Monika Jansen im Verhör angab. Nina Stauber, die kaltschnäuzige Bankbetreuerin der Verstorbenen, gibt an, dass Ira sich vor kurzem eine stark überteuerte Immobilie im Wert von 175.000 Euro gekauft hatte. Als Sicherheit für den Kredit stellte sie die Wohnung zur Verfügung, in der sie mit ihrer Mutter lebte. Doch dann ging der Bauträger Pleite, und Ira saß auf einem unüberwindbaren Schuldenberg. Wenig später werden Stolberg und sein Team an einen zweiten Tatort gerufen: Nico Häffner liegt tot auf der Straße, anscheinend aus seinem Büro gestürzt. Von dem undurchsichtigen Immobilienmakler führt eine direkte Spur zu Ira. Häffner hatte seine Kundin mittels des zwar legalen doch dubiosen Immobiliengeschäfts in die völlige Ausweglosigkeit getrieben. Als Stolberg schließlich herausfindet, dass Zugführer Bergmann bei seiner Vernehmung nicht die Wahrheit gesagt hat, nimmt der Fall eine überraschende Wendung. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 27.10.2006 ZDF
    • Staffel 1, Folge 2
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      Hexenjagd (Staffel 1, Folge 2) – © SF1

      Julia Draeger wird frühmorgens im Düsseldorfer Nordpark tot aufgefunden – offensichtlich ist die 17-jährige Schülerin erschlagen worden. Der Schock ist nicht nur für die Eltern groß, sondern auch für Julias Freund Peer. Er und seine Eltern Christoph und Jule Katzmann, beide Lehrer, waren für die aus kleinen Verhältnissen stammende Julia wie eine zweite Familie. Kriminalhauptkommissar Martin Stolberg nimmt mit seinen beiden Kollegen Sofia Lechner und Florian Glade die Ermittlungen auf. Schon bald stoßen er und sein Team auf Timo Becker und Benno Sattler, die Julia kurz vor ihrem Tod in der Nacht im Park drangsaliert und bestohlen hatten. Doch Stolberg verweigert sich dieser allzu einfach scheinenden Lösung des Falles und ist sich sicher, dass mehr als ein simpler Raubmord hinter der Sache steckt.

      Stolberg und seine Kollegen beginnen mit ihren Recherchen im schulischen und familiären Umfeld. Schon bald stellt sich heraus, dass jeder der Befragten ein Geheimnis zu hüten hat. Julia, ein hochbegabtes und ehrgeiziges Mädchen, erstellte als angehende Journalistin die Schülerzeitung und ließ sich diesbezüglich weder von Lehrern noch ihrer Schulleiterin Jule Katzmann den Mund verbieten. Der bei den Schülern ungeliebte und geächtete Sportlehrer Ulf Hakens schien dabei in Julias Fokus geraten zu sein. Tara, eine Freundin der Ermordeten, und Peer sind davon überzeugt, dass der Mord etwas mit einem anonymen Hetzartikel gegen Hakens zu tun hat, den Julia in der Schülerzeitung veröffentlichte. Als Sofia Lechner kurze Zeit später zwei Vermummte erwischt, die Hakens brutal attackieren wollen, stößt sie auf Tara und Peer, die ihrem Hass gegen den Lehrer Luft machen. Als Stolberg das Mädchen verhört, versteht er ihre Motivation: Tara selbst verfasste den von Julia veröffentlichten Artikel aus Rache für ihre unerwiderte Liebe zu Hakens. Doch schon bald findet Stolberg heraus, dass Julia noch einer ganz anderen, nicht weniger skandalösen Story auf der Spur war. Und die führt direkt zu Christoph Katzmann. Die nach außen hin makellose und integre Familie hat anscheinend alles daran gesetzt, dass dessen dunkle Vergangenheit nicht ans Licht kommt. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 03.11.2006 ZDF
    • Staffel 1, Folge 3
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      Kreuzbube (Staffel 1, Folge 3) – © ZDF

      Holger Mischewski wird im ‚Elephant‘, einer angesagten Altstadt-Kneipe, tot aufgefunden – die leblose Faust krampft sich noch um eine Spielkarte. Für Mit-arbeiter und Stammgäste ist der Tod des Wirts unfassbar, hatte der beliebte ‚Mische‘ zwar eine leicht dubiose Vergangenheit, war aber nie durch illegale Aktivitäten aufgefallen. Bereits bei der ersten Zeugenvernehmung stößt Kriminaloberkommissar Stolberg auf einen alten Kollegen, Kriminalhauptkommissar Büttner. In der Nacht des Mordes saß dieser im ‚Elephant‘ am Skattisch. Mit ihm der Arzt Dr. Uwe Falk und Heinrich Overhoff, ein Steuerberater. Büttner gibt sich unerwartet unkooperativ. Stolberg erfährt schließlich, was Büttner eigentlich verschweigen wollte: Er leidet an einem tödlichen Gehirntumor. Und es stellt sich heraus, dass er sich kurze Zeit zuvor von seiner Freundin und Misches Kellnerin, Carolin Jakobs, grundlos trennte. Als zudem feststeht, dass das Opfer mit Büttners Dienstwaffe erschossen wurde, deutet alles auf eine Mordtat aus Eifersucht hin. Als Büttner plötzlich ein Geständnis ablegt, nimmt Stolberg ihm dieses dennoch nicht ab. Währenddessen gibt der Name ‚Broich‘ Rätsel auf.Er wurde offen-sichtlich vom Opfer als ein letzter Hinweis auf die Spielkarte gekritzelt. Keinem der Kneipenbesucher scheint der Name geläufig zu sein. Auch lässt sich zunächst kein Zusammenhang zum Opfer ersehen. Stolberg, immer noch nicht von Büttners Mordmotiv überzeugt, ermittelt unterdessen in alle Richtungen weiter. Bei einer zweiten Vernehmung von Büttner gerät allerdings sein Alibi ins Wanken. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich zunehmend. Als Folge eines erneuten Zusammenbruchs wird Büttner in der Praxis von Dr. Falk behandelt. Denn Falk ist der einzige, zu dem Büttner Vertrauen hat und von dem er sich medizinisch betreuen lässt. Florian Glade kann zwischenzeitlich denBezug des Opfers zu dem unbekannten Broich klären. Mischewski hatte in der-selben Klinik wie Richard Broich eine Ausbildung als Krankenpfleger gemacht. Merkwürdiger Zufall: Broich starb an dem gleichgearteten Hirntumor, an dem auch Büttner leidet. Für Stolberg nimmt der Fall eine überraschende Wendung … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 10.11.2006 ZDF
    • Staffel 1, Folge 4
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      Du bist nicht allein (Staffel 1, Folge 4) – © ZDF

      Das verliebte Paar Klaus Albert und Eva Mattek kommt nach einem gemein-samen, glücklich verbrachten Abend nach Hause. Als sie leicht angeheitert auf ihre Wohnung zusteuern, bemerken sie nichts von dem Chaos, das Einbrecher im nebenan gelegenen Antikgeschäft Evas angerichtet haben – und auch nichts von der Gestalt, die sich im Schatten des Ladens versteckt hält. Am nächsten Morgen werden die beiden unsanft von Hauptkommissar Martin Stolberg aus dem Schlaf gerissen, Polizei und Spurensicherung sind bereits an der Arbeit. Es gilt jedoch nicht nur einen Einbruch aufzuklären, sondern auch einen Mord. Auf dem Boden des Geschäfts liegt ein junger Mann, erschlagen mit einem antiken Kronleuchter, den man nicht weit entfernt in einer Mülltonne findet. Nicht nur die Ladenbesitzerin und ihr Freund sind sichtlich erschrocken und ahnungslos. Auch die Nachbarn, unter anderem die geschwätzige Frau Schrep und der reservierte Edgar Hölt, können keinerlei Auskunft über den Mörder geben. Das Rätselhafteste an dem Fall ist jedoch, dass neben einigen ausgesuchten Antiquitäten auch ein an sich wertloses Foto von Klaus und Eva entwendet worden ist. Nachdem die beiden vernommen wurden, ist Stolberg und seinen Kollegen Sofia Lechner und Florian Glade klar: die beiden sind alles andere als kaltblütige Mörder. Trotzdem irritiert Stolberg etwas an dem allzu glatten, nicht fassbaren Verhalten von Klaus Albert, der als freiberuflicher Karrierecoach arbeitet.

      Mia, die Mitbewohnerin des als Marek Hintjen identifizierten Ermordeten, gibt unterdessen nur widerwillig Auskünfte über dessen ‚Berufsleben‘ als Dieb, Hehler und Drogendealer. Sie berichtet von einem Jungen, der Mareks persönlicher Handlanger und ‚Groupie‘ war und ihn oft auf dessen Raubzügen begleitete. Die Suche nach dem Unbekannten beginnt. Doch als Stolberg dann erfährt, dass es beim Feststellen von Klaus Alberts Personalien Probleme gab, stellt sich heraus, dass ihn seine Intuition nicht getäuscht hat. Über den Mann liegen keine Daten vor, er ist amtlich nicht existent. Nach einer Observierung kommt Stolberg seinem Geheimnis auf die Spur. Es führt den Hauptkommissar mitten hinein in eine Vorstadtidylle mit Einfamilienhaus, Frau und zwei Kindern. Doch diese beschauliche Parallelwelt von Klaus Albert gerät zunehmend in Gefahr. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 17.11.2006 ZDF
    • Staffel 1, Folge 5
      Bild: ZDF
      Flüchtige Begegnung (Staffel 1, Folge 5) – © ZDF

      Kim Torner, eine erfolgreiche Kunsthändlerin, wird tot in ihrer Galerie aufgefunden – wie es scheint, hat ihr Mörder sie brutal erschlagen. Die attraktive junge Frau hatte noch spätabends Bilder für die nächste Ausstellung gehängt. Einige von diesen hochpreisigen Werken sind verschwunden. Zunächst deutet alles auf einen Raubmord hin. Außerdem hatte ein Wachmann gehört, wie sich Kim am Abend ihrer Ermordung mit einer unbekannten Person heftig stritt. Doch Hauptkommissar Stolberg ist von der Raubmord-Theorie wenig überzeugt und beginnt, im näheren Umfeld der Toten zu ermitteln. Als er den Ehemann aufsucht, findet er diesen in einem desaströsen Zustand vor. Christian Torner, selbst Maler, ist vom Tod seiner Frau völlig aus der Bahn geworfen.

      Doch schon bald bekommt die Fassade des künstlerischen Paares erste Risse. Stolberg ermittelt, dass Christian Torner noch bis vor einiger Zeit als großes Talent galt und diverse Preise und Stipendien bekam. Bis es plötzlich still um ihn wurde. Auch seine letzte gefeierte Ausstellung liegt Jahre zurück. Währenddessen wurde die ehrgeizige und geschäftstüchtige Kim immer erfolgreicher. Sie konnte sich binnen kurzem im Kunstmarkt etablieren. Sogar eine zweite Galerie wollte sie eröffnen. Ihr Terminkalender verrät ein Treffen mit dem Makler Jens Blunk, noch am Nachmittag vor ihrem gewaltsamen Tod. Stolberg kommt rasch hinter den tragischen Grund für Christian Torners schwerwiegende Schaffenskrise: Noch immer leidet er an den Folgen eines Autounfalls, der ihn seitdem an den Rollstuhl fesselt. Der schuldige Fahrer verübte Fahrerflucht und ließ Torner verletzt und hilflos zurück. Seitdem war im Leben der Torners nichts mehr wie zuvor. Für Stolberg stellen sich viele Fragen: Ertrug Torner den Erfolg seiner Frau, die sich auch emotional immer weiter von ihm entfernte, nicht mehr? Und welche Rolle spielt Andrea, Kims Schwägerin, die eine kleine Galerie führt und die ihren Halbbruder Christian über alles zu lieben scheint? Mit wem geriet Kim kurz vor ihrer Ermordung in handgreiflichen Streit? Außerdem fehlt von den entwendeten Gemälden nach wie vor jegliche Spur. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 24.11.2006 ZDF
    • Staffel 1, Folge 6
      Bild: SF1
      Vaterliebe (Staffel 1, Folge 6) – © SF1

      Im Haus des renommierten und gefürchteten Staatsanwaltes Carl Reese: Eine junge Frau, leicht verwahrlost, betritt das Arbeitszimmer. Es ist Yvonne, die Tochter Reeses. Trotz ihrer jungen Jahre hat sie bereits einiges hinter sich – Jugendarrest, Diebstähle, Drogen, Entziehungsversuche. Carl Reese zielt auf den vermeintlichen Eindringling, erkennt sie schließlich und senkt seine Pistole. Daraufhin zieht Yvonne ihre kleinkalibrige Waffe und schießt, jedoch daneben. Dann verschwindet sie ohne ein Wort.

      Kurz zuvor ist die Meldung in sämtlichen Medien erschienen, dass sich der Mörder Roman Joswig nach seinem Ausbruch aus der Haftanstalt auf der Flucht befindet. Kriminalhauptkommissar Stolberg, der die Ermittlungen über den Anschlag auf den Staatsanwalt leitet, trifft in der Villa ein und wird von Reese rasch aufgeklärt. Dieser hatte die Anklage im Prozess gegen Joswig vertreten. Außerdem gibt Reese Joswig die Verantwortung für Yvonnes Drogensucht. Noch im Gerichtssaal hatte ihm Joswig mit dem Tod gedroht. Jetzt scheint er Reeses eigene Tochter auf den Staatsanwalt zu hetzen. Auch die 18-jährige Martina Diehl, die Ex-Freundin von Joswig, hat wiederholt Morddrohungen von ihm erhalten. Sie hatte Joswig im Prozess zunächst ein Alibi gegeben, dieses dann aber zurückgezogen. Sie fürchtet, von dem gewalttätigen Joswig aufgespürt zu werden, und möchte unbedingt zu Staatsanwalt Reese. Stolberg und Sofia Lechner sind zwar über-rascht, begleiten aber Martina zu dessen Villa. Gemeinsam wollen die Ermittler den Abend hier verbringen, um ein weiteres Attentat auf den Staatsanwalt zu verhindern. Der autoritäre Reese zeigt sich allerdings nicht besonders erfreut über die Anwesenheit der Polizei. Stolberg ahnt, dass Reese mehr als ein Geheimnis hütet. Wieso zerbrach das Verhältnis zu seiner Tochter, die er völlig aus seinem Leben gestrichen zu haben scheint? Inwieweit machte er sich die labile Martina zunutze, um den Verbrecher Joswig auszuschalten? Zwischen Stolberg und dem herrschsüchtigen Reese, der bestrebt ist, auf seine Mitmenschen jederzeit Kontrolle und Einfluss auszuüben, entspinnt sich ein Machtkampf … (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Fr 01.12.2006 ZDF

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