In 80 Tagen um die Welt
    GB / F 2021– (Around the World in 80 Days)
    Action/Abenteuer
    Deutsche ErstausstrahlungZDFDeutsche Online-PremiereZDFmediathekOriginalspracheEnglisch
    Nach einer außerordentlichen Wette begeben sich der reiche englische Gentleman Phileas Fogg (David Tennant) und sein französischer Diener Jean Passepartout (Ibrahim Koma) auf eine gewagte Reise. In nur 80 Tagen wollen die beiden die Welt umrunden. Begleitet werden sie dabei von der angehenden Journalistin Abigail Fix (Leonie Benesch). (Text: RD)

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    • (geb. 1967) am

      Ob nun eine moderne Hommage oder direkt nach Buchvorlage Herr von und zu Seriengugger 56. Es ist selbst als Hommage unwürdiger Murks wie Bewertungen allerorten konstatieren. Wenn Sie bereits die Leistung dieser Hauptdarsteller als äusserst brillant bezeichnen möchte ich ihre Ansprüche ohnehin gar nicht näher kennenlernen. Offensichtlich haben sie Probleme andere Sichtweisen anzuerkennen was ihr Intro mehr als augenscheinlich zeigt. Ich mache die Serie nicht schlechter als sie de facto ist. Logiklücken allenthalben und eine zusammengeschusterte "Hommage" die viel von dem entehrt was Jules Verne fantasievoll erschuf nur um es zeitgemäß wirken zu lassen. Ich habe absolut nichts gegen modernen Zeitgeist, wenn er authentisch und realistisch erscheint aber das ist hier nicht der Fall. Achja, wer liest denn noch Fernsehzeitschriften im Jahr 2021?!
    • am

      Bei aller Kritik am Plot, aber die Serie will nie mehr sein als ein großer Abenteuer-Spaß. Und das gelingt dank eines brilliant aufgelegten David Tennant ganz vorzüglich.

      Was der Brite aus der leicht angestaubten Figur des Phileas Fogg nochmal herausholt zwischen Tragik, Snobismus und skurriler Exzentrik a la John Cleese ist großes Serien-Kino. Da lässt sich die eine oder andere inhaltliche Ungereimtheit verschmerzen.

      Unbedingt sollte man sich die Serie in OV mit deutschen Untertiteln ansehen. Wegen David Tennant, aber auch Leonie Benesch. Die zeigt hier, warum mit ihr in Zukunft in der einen oder anderen englischsprachigen Produktion noch zu rechnen sein wird. Und zwar nicht nur in Nebenrollen.
    • am

      Ich schließe mich einigen der Kritikpunkte meiner Vorredner an: Leider hat man den Eindruck, dass bei dieser Serie versucht wurde, political correctness einfließen zu lassen. Die weisse Tochter eines Zeitungsherausgebers findet den dunkelhäutigen Diener attraktiver, als den reichen weissen Lord. Die Frauen sind in Indien mutiger, als die Männer, und brechen in ein Militärlager ein - natürlich in Kleidern in auffälligen Farben, die eigentlich zu einer Hochzeitsfeier angezogen wurden. Umgekehrt wird Phineas Fogg als weisser Feigling (coward, liest er immer wieder auf der Postkarte) dargestellt, der allein zum Leben unfähig wäre. Ich finde, das, was bei Winnetou in den 1960ern wirklich penetrant andersherum war, nämlich der tolle Weisse, der viel schlauer als die anderen ist, hat sich ins genau so falsche Gegenteil verkehrt, nämlich nun der starke, clevere Nichtweisse, der dem verzogenen Weißen zeigen muss, wie man klarkommt. Das ist mir in der Serie einfach zu penetrant. Deshalb nur 1 Stern.

      Es sollen hier meiner Meinung nach bestimmte Inhalte transportiert werden, die die Drehbuchautoren für zeitgemäß halten, die aber zur klassischen Romanvorlage nicht passen. Dadurch wird die Serie entwertet und ist teilweise Didi-Hallervorden-80er-Jahre-Peinlichslapstick.

      Dazu kommen noch zahlreiche nicht aufgeklärte Widersprüche: Fogg verliert gleich in Paris fast sein gesamtes Gepäck mit der Kleidung. Im Zug nach Turin hat er aber trotzdem ein Stehkragenhemd mit Fliege, obwohl man nichts hört und sieht, dass er Kleidung nachgekauft hätte - was bei einer Flucht aus Paris mit Ballon auch schwierig gewesen wäre. Passepartout wird im Sandsturm die Melone runtergeweht. In Aden hat er dieselbe Melone aber wieder auf. Es ist völlig unplausibel, dass er den Hut im Sandsturm wieder gefunden haben soll. Und das sind nur zwei Widersprüche, die selbst unserer achtjährigen aufgefallen sind.
    • am

      Was für ein Otto. Sie können ja wirklich toll schreiben und auch wahnsinnig gut die Serie schlechtreden, aber sie haben die Serie nicht verstanden, vielmehr das Drehbuch dazu. Ganz vergessen haben Sie in den Fernsehzeitungen den Text dazu und den hätten Sie lesen sollen. Es heißt dort: "Nach Jules Verne In 80 Tagen um die Welt und nicht Jules Verne Reise um die Erde in 80 Tagen". Die Serie bedient sich des Autors verfilmt aber nicht sein Buch. Eher eine moderne Hommage. Ich fand die Serie völlig okay. Besonders die drei Hauptdarsteller waren äußerst brillant. Man muss also eine Serie nicht schlecht machen, nur weil man alles nicht nach Vernes Roman gemacht hat. Man sollte moderner nachdenken! Also, nichts für ungut, OTTO 542!
    • am

      @ invwar

      Am letzten Absatz hat Deine Konzentration beim lesen nachgelassen. 😉

      Ich habe nicht geschrieben:
      Jules Verne wäre nicht einverstanden mit dieser Verfilmung. 

      -------> Sondern:

      "Ich glaube nicht, dass Jules-Gabriel Verne mit genau dieser Verfilmung einverstanden gewesen wäre."


      "Ich glaube" bedeutet: dies ist meine persönliche Meinung. 😊

      Diese persönliche Meinung steht mir zu, so wie Dir die Deine persönliche Meinung und ebenso haben auch andere User das Recht zu einer persönlichen Meinung. 😉

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