zurückStaffel 9: 2011, Folge 1–9weiter

    • Staffel 9, Folge 1

      Japan, das Land der Morgenröte, eine schier unüberschaubare Inselwelt mit einer überwältigenden Vielfalt an Naturräumen, ist Ziel der Erkundungsreise von Dirk Steffens zu Neujahr. Es ist aber auch das Land der Megastädte: In Tokio leben fast 35 Millionen Menschen auf engstem Raum. Die Natur zwingt die Menschen, aus der Not eine Tugend zu machen: Mit einzigartigen technischen Entwicklungen gelingt es, den Bedingungen zu trotzen und dem Meer neuen Lebensraum abzuringen. So werden etwa auch internationale Flughäfen ins Meer hinaus gebaut. Dabei stellt der unsichere Untergrund Ingenieure vor besondere Herausforderungen. Die mehr als 4000 Inseln sind das Werk der Kräfte aus dem Erdinneren. Bedrohung, Zerstörung und die Entstehung eines faszinierenden Reichtums an Lebensformen und Kulturen sind eng miteinander verwoben.

      Keine Gewalt hat Japans Natur und Bevölkerung so sehr beeinflusst wie der Vulkanismus. Über zweihundert Vulkane reihen sich entlang einer geologisch aktiven Zone, an der sich mehrere Erdplatten reiben. Etwa hundert von ihnen sind aktiv. Ohne Vorwarnung können sie Ströme heißer Lava ausstoßen und ihre Umgebung mit einer tödlichen Lawine aus Asche und heißen Gasen bedecken. Eine stete Gefahr – und doch gleichzeitig eine Lebensquelle. Denn die vielfältige Inselwelt Japans, die sich über 4000 Kilometer durch unterschiedliche Klimazonen erstreckt, wurde einst durch erkaltende Lava geschaffen. Am Mount Aso, einem der aktivsten Vulkane des Landes, erkundet Dirk Steffens in schwefelhaltiger Luft, welche Gefahren unter der scheinbar gerade friedlichen Oberfläche schlummern.

      Während der Süden von tropischen Meeren umspült ist, ragen im Norden schneebedeckte Berge in die Höhe. Doch 50 Grad heiße Quellen bieten etwa Makaken ideale Bedingungen, um in den langen kalten Wintern zu überdauern. Keine andere Primatenart hat einen solch unwirtlichen Lebensraum erobert. Ein paar verloren gegangene Sojabohnen bildeten den Anfang einer erstaunlichen Überlebensstrategie. Dirk Steffens entdeckt in den heißen Quellen auf Honshu die kuriose Geschichte. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Sa 01.01.2011 ZDF
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    • Staffel 9, Folge 2

      Triumph der Natur: Vor 65 Millionen Jahren schlug ein Meteorit vor der Küste Mexikos ein und löschte das Leben auf unserem Planeten nahezu aus. Doch anstelle des Weltuntergangs folgte der Siegeszug einer unbändigen Natur, die Mexiko heute zu einem der artenreichsten Länder der Erde macht. Das Geheimnis für diesen Erfolg liegt in den vielfältigen Lebensräumen des Landes. Schneebedeckte Vulkanriesen, gleißende Wüsten und dampfende Tropenwälder – Mexiko mit seinen vielen Gesichtern hat dem Leben eine einzigartige Bühne geboten, auf der sich neben Tieren und Pflanzen auch Hochkulturen entfalten konnten.

      Kein Volk sollte Mexiko so nachhaltig prägen wie die Azteken. Im 14. Jahrhundert streiften sie als Nomaden in das Gebiet des heutigen Mexiko Stadt. Aus dem Nichts errichteten sie ein Imperium voller Schätze und beherrschten Weite Teile Mexikos bis ins frühe 16. Jahrhundert. Berüchtigt sind die Azteken aber vor allem für ihre blutigen Rituale. Tausenden Menschen rissen sie zu Ehren der Götter das noch schlagende Herz aus der Brust. Dirk Steffens erforscht die Hintergründe dieser Riten und zeigt, an welchen Errungenschaften des Aztekenreiches wir uns noch heute erfreuen.

      Die unbestrittene Königin des Tierreiches Mexikos ist die Klapperschlange. Mit ihrem tödlichen Biss und ihrer klappernden Hornrassel am Schwanzende zog sie schon die Azteken in ihren Bann. Dirk Steffens stellt sich dem gefährlichen Tier hautnah und fragt sich: Warum klappern Klapperschlangen? Dabei begegnet er auch der Texaskrötenechse, einem kuriosen Tier mit der gruseligsten Abwehrstrategie im Tierreich: Es kann giftiges Blut aus seinem Augen spritzen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 02.01.2011 ZDF
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    • Staffel 9, Folge 3

      Das schillernde Indien gleicht einem großen Geheimnis. Das riesige Land mit der zweithöchsten Einwohnerzahl ist fast ein eigener Kontinent. Kultur und Natur sind so eng miteinander verbunden wie in kaum einem anderen Land: Tiere sind heilig, Flüsse entspringen in einer Götterwelt, und irdische Rohstoffe haben ihren Ursprung in himmlischen Reichtümern, die für die Menschen verwandelt wurden. Dirk Steffens begibt sich in dieses faszinierende Land und ergründet die Ursachen für die einzigartige Verbindung von Himmel und Erde. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 30.01.2011 ZDF
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    • Staffel 9, Folge 4

      Zwischen Orient und Okzident: Die Türkei ist ein Land zwischen den Welten. Ein Teil des Landes liegt auf dem europäischen Kontinent, der Rest gehört zu Asien. Die Türkei ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Hier verortete Homer seinen Trojanischen Krieg. Hier erblühte einst Byzanz, die östliche Metropole im Christenreich. Und hier errichteten auch die Osmanen ihr Imperium und verschifften ihre Seidenteppiche in die ganze Welt. Dirk Steffens erkundet ein Land, das geprägt ist vom Einfluss aus Ost und West, und erfährt wie tiefgreifend die Türkei auch den Westen beeinflusst hat. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 06.02.2011 ZDF
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    • Staffel 9, Folge 5

      Südafrika, umschlossen von Atlantik und Indischem Ozean, beherbergt eine unglaubliche Lebensvielfalt. Oft prägen Impressionen aus dem Kruger Nationalpark das Bild von der Natur Südafrikas, doch das Land hat viel mehr zu bieten. Dirk Steffens nimmt die Zuschauer mit auf Entdeckungsreise in ein Hochland mit Gipfeln weit über 3000 Metern, in ausgedehnte Wüsten, in subtropische Landschaften und zu Bewohnern der beiden Ozeane, die sich am Kap der Guten Hoffnung begegnen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 13.02.2011 ZDF
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    • Staffel 9, Folge 6

      Etwa ein Zehntel unseres Planeten ist von Eis bedeckt. An den Polen und in den vergletscherten Hochgebirgsregionen herrschen lebensfeindliche Bedingungen. Dort, wo das Eis das Leben von Mensch und Tier über viele Monate im Jahr bestimmt, haben sich überraschende Überlebensstrategien entwickelt und wurden Kulturen in besonderer Weise geprägt.

      Gletscher stehen oft im Mittelpunkt, wenn es darum geht, den Klimawandel zu belegen und eindringlich vor Augen zu führen. Doch die Geschehnisse im Eis haben nicht überall die gleichen Ursachen. Und: Nicht alle Gletscher schrumpfen. Dirk Steffens begleitet Glaziologen bei ihren Experimenten und verfolgt den Weg des Schmelzwassers bis in den Abgrund einer Gletscherspalte hinab.

      Selbst an die unwirtlichsten Bedingungen haben sich Tiere und Pflanzen angepasst. Eisbären sind hier zu Hause, aber auch die Grizzlys Alaskas haben mit arktischen Wintern zu kämpfen. Dirk Steffens wagt sich mitten ins Territorium der beeindruckenden Raubtiere und erkundet ihre Überlebenstricks.

      Auch dem Mensch ist es gelungen, die Eiswelten der Arktis zu erobern. Die Inuit leben hier seit Jahrtausenden, und sie haben erstaunliche Strategien entwickelt. Für eine davon begeistert sich auch Dirk Steffens und macht damit seine Erfahrung: Die Inuit erfanden das älteste von Tieren gezogene Transportmittel, den Hundeschlitten. Im hohen Norden Sibiriens ziehen seit Urzeiten Nomaden-völker durch das Land. Dirk Steffens begleitet Nomaden und lernt, ihr wichtigstes Nutztier zu zähmen: das Rentier. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 20.09.2011 ZDF
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    • Staffel 9, Folge 7

      Ob so groß wie Grönland oder so winzig wie ein kleines Südsee-Eiland, alle Inseln haben eines gemeinsam: Sie sind zu allen Seiten von Meer umgeben, isoliert vom Rest der Welt durch eine Barriere aus Wasser. Weitab von den Kontinenten erforscht Dirk Steffens, wie das Leben in der Isolation seinen ganz eigenen Regeln folgt.

      Seine Reise rund um den Globus führt Dirk Steffens zunächst ans andere Ende der Welt, nach Neuseeland. Hier hat die Natur, seit Jahrmillionen abgeschieden von den Kontinenten, den komischsten Vogel der Welt hervorgebracht: Der Kiwi steht Pate für die skurrilen Wege, die die Evolution auf Inseln einschlagen kann.

      Die Abertausende winzigen Inseln der Südsee stellen die Lebenswelt vor ein besonderes Problem: Sie sind buchstäblich aus dem Nichts entstanden, als Gipfel unterseeischer Vulkane mitten im größten Ozean unseres Planeten, und die Natur entwickelt sich nach besonderen Gesetzen. Pflanzen, Tiere und Menschen mussten die immense Barriere des Pazifiks überwinden. So hat die Natur wahre Robinson-Crusoe-Geschichten geschrieben.

      Dirk Steffens segelt mit Polynesierhäuptlingen gegen den Wind und spürt den geologischen Urkräften auf Neuseeland nach. Er trifft in Indonesien auf Riesen und Zwerge, die sich nur auf Inseln entwickeln konnten, und besucht Karibik-Insulaner, unter denen sich eine seltene Mutation bis heute hält. Diese Folge von „Faszination Erde“ ist eine packende Weltreise für alle, die „reif für die Insel“ sind. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Di 27.09.2011 ZDF
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    • Staffel 9, Folge 8

      Leben im Abseits: Australien, der fünfte Kontinent, ist wie kein anderer geprägt von der Isolation. Fern ab von anderen Landmassen konnten sich hier über Millionen von Jahren die kuriosesten Lebensformen entwickeln. In dieser Episode von „Faszination Erde“ entdeckt Dirk Steffens die Besonderheiten des Außenseiters. Seit rund 100 Millionen Jahren ist Australien durch die Ozeane von den anderen Kontinenten getrennt. In der Abgeschiedenheit konnten sich Tiere entwickeln, die weltweit ihresgleichen suchen. Den ersten Berichten über „hüpfende Hirsche“ ohne Geweih konnten die Menschen in Europa kaum Glauben schenken. Das Präparat eines Schnabeltieres, eines Eier legenden Säugetieres, hielten sie schlicht für einen schlechten Scherz. Sie suchten nach Nähten im Fell, denn das Tier sah tatsächlich aus wie eine Fälschung aus Ente, Maulwurf, Otter und Biber. Und Australien hat noch mehr solcher Exoten zu bieten. Einwanderer hatten es lange Zeit schwer, den fernen australischen Kontinent zu erreichen. Ein Tier, das vor mehr als zwei Millionen Jahren Australien über das Meer eroberte, wird heute mancherorts zum Problem: das Leisten-Krokodil. In den vergangenen Jahrzehnten ist die Zahl der Krokodile in Australien enorm gestiegen. Mehr als 140 000 sind es derzeit. Die Krokodile breiten sich entlang der Flüsse aus und geraten immer mehr in gefährliche Nähe zu den Menschen. Dirk Steffens stellt sich mit Forschern einem solchen „Problem“-Krokodil. Und er erlebt, dass es gar nicht so einfach ist, ein 3,5 Meter großes Reptil einzufangen und zu markieren. Die Forscher haben schon zahlreiche Tiere auf ihren Wanderungen studiert und dabei erstaunliche Erkenntnisse gewonnen. Krokodile sind mobiler und anpassungsfähiger als man bisher glaubte. Im Kampf gegen Neuankömmlinge haben die Tiere Australiens oft keine Chance. Sie sind derart spezialisiert, dass sie sich gegen Konkurrenten nicht behaupten können. In den vergangenen 200 Jahren sind allein 17 Beuteltierarten ausgestorben. Begonnen hat die Geschichte der Ausrottung mit der Ankunft des Menschen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 04.12.2011 ZDF
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    • Staffel 9, Folge 9

      Das Archipel des Nordens, von seinen Urvölkern respektvoll Scadinauia -gefährliche Halbinsel – genannt, macht seinem Namen alle Ehre: Von wilden Meeren umtost und schweren Eispanzern bedeckt, bedeutet Leben in Skandinavien eine ständige Auseinandersetzung mit den Naturgewalten. Den extremen Bedingungen wechselnder Eis- und Warmzeiten ausgesetzt, konnte sich im hohen Norden Europas eine einzigartige Natur entfalten, die die Bewohner des sagenumwobenen Landes seit jeher geprägt und legendäre Seefahrer hervorgebracht hat. Dirk Steffens entführt die Zuschauer in das ungezähmte Reich der Wikinger. Drei Jahrhunderte lang verbreiteten am Horizont auftauchende Wikinger-Segel in Europa Angst und Schrecken. Die Drachenboote machten nicht nur die Küsten-regionen Europas unsicher, sie drangen auch entlang der Flusslinien immer weiter Richtung Südosten tief ins Landesinnere vor. Es war die besondere Geografie Skandinaviens, die den wilden Nordmännern zu ihrer militärischen Überlegenheit verhalf: Das Wasserlabyrinth aus Fjorden, Inseln und Seen erzwang bereits seit der Jungsteinzeit die Entwicklung einer ausgefeilten Schiffsbautechnologie. Schnell und hochseetauglich waren ihre Gefährte, technisch der Zeit weit voraus und perfekt für die gefürchteten Blitzüberfälle. Die Kargheit der Natur trug dazu bei, dass aus friedlichen Bauern berüchtigte Seeräuber wurden. Dirk Steffens begibt sich auf die Spuren der nordischen Plünderer und versucht zu ergründen, wie die Beutezüge für sie zur Überlebensstrategie wurden. Doch nicht nur für die Urvölker Nordeuropas stellt das Leben in dieser rauen Natur eine permanente Herausforderung dar. Wer in den endlosen Weiten der skandinavischen Taiga überleben will, muss sich besonders anpassen. Ein echter Spezialist in Sachen Schnee und Eis ist eines der größten Raubtiere Europas: der Vielfraß. Einst zu Unrecht als Monster verunglimpft, das seine Opfer köpft und verstümmelt, ist er ein wahrer Überlebenskünstler. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 11.12.2011 ZDF
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