zurückStaffel 17: 2019, Folge 1–5weiter

    • Staffel 17, Folge 1 (45 Min.)
      Deutsche Erstausstrahlung: So 03.02.2019 ZDF
      1. Reviews/Kommentare
      2. Sendetermine
    • Staffel 17, Folge 2 (45 Min.)
      Deutsche Erstausstrahlung: So 10.02.2019 ZDF
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Sendetermine
    • Staffel 17, Folge 3 (45 Min.)

      Inseln sind den Naturgewalten machtlos ausgeliefert. Umso erstaunlicher ist eine Inselgruppe im Indischen Ozean, die seit Urzeiten verlorene Schätze bewahrt: die Seychellen. Die Seychellen haben Naturwunder der Vergangenheit konserviert und bieten dem Leben immer noch einen Zufluchtsort. Dirk Steffens entdeckt auf den abgeschiedenen Inseln, die berühmt sind für ihre Traumstrände, unerwartete Phänomene. Sie ist eine biologische Sensation: die Seychellenpalme. Ihre Frucht, die Coco de Mer, gleicht einem weiblichen Becken. Der größte Samen im Pflanzenreich erhielt seinen Namen „Meereskokosnuss“ durch ein Missverständnis. Er wurde früher an den Küsten der Malediven, Indonesiens und Südafrikas immer wieder angespült, ohne dass jemand seine Herkunft erklären konnte. Die Seefahrer von einst berichteten von schwimmenden Nüssen im Ozean, die an einem riesenhaften Baum auf dem Grunde des Meeres wüchsen. So nahmen die Menschen an, dass es sich um eine Meereskokosnuss handeln müsse. Dabei gibt es die Coco de Mer weltweit nur auf zwei kleinen Inseln der Seychellen. Dort wächst auch eine ganz besondere Pflanze: Sie ist in der Lage, Vögel zu töten. Die Samen des Pisonia-Baums sind von zähflüssigem Schleim überzogen und mit kleinen Haken besetzt. Deshalb haften die Samen am Gefieder der Vögel. Die Last für manche Vögel kann so groß werden, dass sie nicht mehr fliegen können. Wenn sich ein Vogel nicht mehr von den Samen befreien kann, verhungert er oder wird leichte Beute für Jäger. Für die Pflanze ein Vorteil: Sie schlägt ihre ersten Wurzeln auf den Kadavern der Vögel. Keine Insel der Seychellen ist so bedeutsam für das Bewahren einer Urzeitwelt wie das Aldabra-Atoll. Das mit einem Umfang von 100 Kilometern größte Korallen-Atoll im Indischen Ozean wird von Forschern oft als lebendes naturhistorisches Museum bezeichnet. In völliger Abgeschiedenheit lebt dort die größte Kolonie von Riesenschildkröten. Die Tiere gehören zu den am längsten lebenden der Welt. Doch wie sind sie dorthin gekommen? Und welche Herausforderungen müssen sie meistern, um auch in Zukunft auf den Seychellen eine sichere Heimat zu finden? Die Seychellen zeigen jenseits von Sonne, Strand und Meer, dass die zahllosen Inseln der Meere für unser Leben eine einzigartige Funktion erfüllen. Sie sind die Archen, die durch ihre Abgeschiedenheit längst verloren geglaubte Schätze bewahren können. Nicht nur über, sondern auch unter Wasser. Doch die Reichtümer sind in Gefahr. Dirk Steffens erkundet Korallenriffe, die vom Klimawandel bedroht sind und von Menschenhand gerettet werden müssen. Er begibt sich auf die Spur von Haien, die bis an den Rand der Ausrottung gejagt wurden und jetzt wieder eine Zukunft haben sollen. Dabei entdeckt er die verborgenen Gründe, die es den Inseln ermöglichen, die Vergangenheit zu bewahren und hoffentlich auch die Zukunft zu behüten. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 17.02.2019 ZDF
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Sendetermine
    • Staffel 17, Folge 4 (45 Min.)

      Kamerun wirkt wie Afrika im Kleinen. Die unterschiedlichsten Landschaften und die Vielfalt des Lebens überraschen. Doch auch Konflikte zwischen Mensch und Natur sind allgegenwärtig. Afrika beheimatet die größte Wildnis der Erde. In der Savanne leben Tiere, für die der Kontinent berühmt ist. Wüsten beherrschen weite Teile, und im riesigen Dschungel leben unsere nächsten Verwandten. All das findet sich auch in einem kleinen Land: Kamerun. Dirk Steffens’ Expedition durch „Afrika im Kleinen“ beginnt im dichten Urwald. Entdecker und Kolonialherren haben um diesen Teil Afrikas einen Bogen gemacht – aus gutem Grund. Im Dschungel lauern Tropenkrankheiten, gefährliche Tiere und unwegsames Gelände. Dort vorzudringen ist auch für Dirk Steffens und sein Team keine leichte Aufgabe, aber es lohnt sich. Kaum eine Gegend auf unserem Planeten ist noch so ursprünglich. Auf der Suche nach unseren nächsten tierischen Verwandten erlebt Dirk Steffens ein besonderes Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Vor zwölf Jahren schon begegnete er hier dem Silberrücken Makumba, einem Flachlandgorilla. Auf dem Weg durch Kamerun entdeckt Dirk Steffens jedoch nicht nur die schönen Seiten Afrikas. Auf dem Kontinent leben nicht nur unzählige Wildtiere, sondern sie werden auch besonders stark bejagt. Der Pangolin ist das einzige Säugetier mit Schuppen. Heute ist er das meist gejagte Säugetier der Welt. Das Fleisch wird gegessen, und die Schuppen werden in Asien als Medizin verkauft. Als Dirk Steffens auf der Straße den Verkauf eines lebendigen Pangolins beobachtet, muss er in das Geschehen eingreifen. Manche Gebiete Kameruns wirken, als seien sie Filmkulissen für Fantasyfilme. Kein Wunder, dass hier Legenden und Geschichten überdauern. Manch grausamer Mythos sollte sich sogar bewahrheiten. Eine Legende erzählt von einer Wolke über einem See, die den Menschen den Atem raubt. Am 21. August 1986 stiegen aus dem Nyos-See tödliche Gase auf, 1800 Menschen erstickten. Die Forschenden rätselten Jahre über die Ursache. Heute ist klar, die geologischen Prozesse, die zu dieser Katastrophe geführt haben, sind immer noch im Gange. Je weiter die Fahrt Richtung Norden in Kamerun geht, desto trockener wird es. Die Savanne zieht sich durch die Mitte des Landes und beheimatet beispielsweise Giraffen, die es nur hier gibt. Ihr Schutz ist wichtig, doch ihr Lebensraum liegt in Gebieten, in denen auch der Mensch um das Überleben kämpft. Die Bevölkerungsexplosion und die von Krisen geschüttelten Nachbarländer erschweren den Schutz der Tiere. Dirk Steffens nimmt den Zuschauer mit auf einen besonderen Roadtrip durch die Landschaften Kameruns und die Geschichten Afrikas. In Kamerun finden sich alle Klimazonen des gesamten afrikanischen Kontinents, und genau das macht das Land so faszinierend. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 10.11.2019 ZDF
      Deutsche Online-Premiere: Mi 06.11.2019 ZDFmediathek
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Sendetermine
    • Staffel 17, Folge 5 (45 Min.)

      Bei Kuba denken viele an Strände, Zigarren und an die Revolution. Dabei gibt es eine verborgene Welt dahinter. Die Karibik-Insel verblüfft durch ihre atemberaubende Natur. Dirk Steffens entdeckt, was für überraschende Folgen das sozialistische Regime um Fidel Castro für die Natur Kubas hatte. Die Revolution im Jahr 1959 war aber nicht die einzige dramatische Umwälzung, welche die größte Insel der Karibik nachhaltig geprägt hat. Das Schicksal des Kubakrokodils ist auf besondere Weise mit der Revolution verbunden. Der Bestand schrumpfte in den 1930er- und 1940er-Jahren bedrohlich, denn Krokodilleder war begehrt. Doch kurz nach der Machtübernahme ließ Fidel Castro eine Zuchteinrichtung für Kubakrokodile errichten, um die Art zu erhalten und wirtschaftlich zu nutzen. Castro war offenbar stolz auf das Kubanische Krokodil. Er verschenkte es an Staatsfreunde wie Erich Honecker. Trotzdem gefiel ihm die Vision, die Zapata-Sümpfe – die Heimat der Krokodile – trockenlegen zu lassen. Heute kämpfen Forscher um den Erhalt der Sumpfwelten, damit die seltene Krokodilart eine Chance zum Überleben hat. Kuba ist ständig neuen Umwälzungen ausgesetzt, denn Hurrikans bedrohen das Land immer wieder. Die Insel liegt direkt auf dem Weg der Hurrikans, die sich auf dem Atlantik bilden und Richtung Westen ziehen. Das Wort Hurrikan hat sogar seinen Ursprung in der Sprache der Taíno, einem indigenen Volk, das einst auf Kuba lebte. Doch trotz oder gerade wegen der zerstörerischen Naturgewalt der Tropenstürme hat sich das Leben auf Kuba vielfältig entwickeln können. Manche Korallenriffe vor Kubas Küste zählen zu den am besten erhaltenen in der ganzen Karibik. Auch das hat mit der Revolution zu tun. Kubas Wälder sind außergewöhnlich. Die Tier- und Pflanzenwelt ist die artenreichste der gesamten Karibik. Die Hälfte aller Arten gibt es nur hier und nirgendwo sonst. Der Grund hierfür liegt in der bewegten Vergangenheit Kubas und den damit verbundenen Veränderungen. Warum auf der Insel eine „Evolution im Zeitraffer“ stattfinden konnte, zeigt Dirk Steffens anhand der senkrechten Felswände der vielleicht ikonischsten Landschaft von Kuba: den Kegelkarstbergen der Mogotes im Westen der Insel. Per Abseilgerät kann man hier verschiedene Kleinst-Lebensräume durchfahren. Eine besondere Kombination aus klimatischen, erdgeschichtlichen und topografischen Faktoren hat nicht nur die seltsamen Karstbuckel entstehen lassen, sondern die Insel auch unterirdisch vollkommen durchlöchert. Dirk Steffens wagt sich in die gefährliche Unterwelt und lüftet das Geheimnis um eine seltene „hot cave“, eine der wenigen „heißen Höhlen“ der Welt. In Kubas Unterholz versteckt sich ein Tier, das so selten ist, dass man es schon mehrfach für ausgestorben erklärte. Der Kubanische Schlitzrüssler ist so eigenartig, dass seine Einordnung in die bekannte Tierwelt Biologen seit Jahrzehnten entzweit. Wie es dazu kam, dass sich ausgerechnet hier das einzige Säugetier der Welt mit Giftzahn halten konnte, ist eine unglaublich anmutende Geschichte. Die Revolution, die das Gesicht Kubas am tiefgreifendsten veränderte, geschah vor rund 500 Jahren. Die Entdeckung durch Christoph Kolumbus markiert den krassesten Wendepunkt für die Natur und die Bevölkerung. Ganz nebenbei wurde bei diesem folgenreichen Besuch ein Kraut entdeckt, das die Welt verändern würde: Tabak. Doch wie wurde aus einer Wildpflanze eine neue Modedroge Europas, und wie konnte sich Kuba bis heute als Heimatland des besten Tabaks der Welt etablieren? Dirk Steffens geht auf Tuchfühlung mit beißwütigen Krokodilen, schleimigen Nacktschnecken und übel riechenden Würgeschlangen. Er taucht ab in den Unterwassernebel der Cenoten, beobachtet Riffkorallen bei ihrer ungewöhnlichen Morgentoilette und steigt hinab in gruselige Höhlen, in denen es vor Krankheitserregern nur so wimmelt. „Faszination Erde: – Kuba – Das Erbe der Revolution“ ist eine Hommage an eine Insel, die lange im Dornröschenschlaf der Isolation schlummerte und deren Naturwunder erst langsam für die Welt greifbar werden. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 17.11.2019 ZDF
      Deutsche Online-Premiere: So 10.11.2019 ZDFmediathek
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Sendetermine

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