bisher 9 Folgen, Folge 1–9

    • Folge 1
      Einer gegen alle: Thomas Borchert (Christian Kohlund) wird für seine alten Freunde unbequem. – Bild: ORF 2

      Nach vielen Jahren im Ausland kehrt der Anwalt Thomas Borchert (Christian Kohlund) überraschend in seine Heimatstadt Zürich zurück. In einem Trailer auf dem einst herrschaftlichen Anwesen seiner Familie möchte er ein wenig Abstand gewinnen – und sich dem Zugriff der deutschen Behörden entziehen. Denn sein bisheriger Arbeitgeber, der FonSonic-Konzern, hat ihn wegen eines Bestechungsskandals in Südamerika fristlos entlassen. An den schmutzigen Geschäften im Auftrag der Firma waren auch zwei Kollegen von Borchert beteiligt. Doch da der eine Selbstmord verübt hat und der andere untergetaucht ist, soll Borchert zum alleinigen Sündenbock gestempelt werden. Der ist zwar bereit, zu seinen Verfehlungen zu stehen, versucht aber auch, der FonSonic das Handwerk zu legen. Dafür will er bei einer Schweizer Bank Beweise finden. Doch schon bald bekommt Borchert neuen Ärger. Es geht um die philippinische Haushaltshilfe Amihan Singh (Kotti Yun), die Lebensmittel auf dem Markt stehlen wollte und nun im Gefängnis sitzt. Gegen Borchert, der ihr als zufälliger Beobachter zu Hilfe eilte, läuft nun auch noch eine Anzeige wegen Körperverletzung. Seinen alten Freund, den Starjuristen Reto Zanger (Robert Hunger-Bühler), fragt er vergeblich um Hilfe. Dieser empfiehlt Borchert stattdessen seine idealistische Tochter Dominique Kuster (Katrin Bauerfeind) als juristischen Beistand. Dominique hält nur wenig von dem skandalumwitterten Borchert, übernimmt aber dennoch den Fall des verängstigten Kindermädchens. Wie sich herausstellt, hat Amihan den Adoptivsohn des wohlhabenden Ehepaars Bea (Valentina Sauca) und Urs Frisch (Michael Lott) entführt, da sich der Junge vermeintlich in Gefahr befinde. Doch Polizeihauptmann Furrer (Felix Kramer) will weder Amihan noch Borchert glauben. Und welche dubiose Rolle spielen Borcherts alte Freunde, der Baulöwe Matthias Duplessis (Richard van Weyden) und dessen Frau Charlotte (Leslie Malton)? Die Rolle des unbequemen Heimkehrers mit nicht ganz weißer Weste in der neuen Krimireihe ist wie gemacht für Christian Kohlund. Der Schweizer Schauspieler mit der sonoren Stimme verkörpert ein Raubein, das mit seiner Vergangenheit ins Reine kommen will. Seinen Gegenpart, eine idealistische Anwältin, spielt die TV-Moderatorin und Publizistin Katrin Bauerfeind mit Natürlichkeit und Kämpferherz. Regisseur Matthias Steurer und Kameramann Michael Boxrucker zeigen die Finanzmetropole an der Limmat von einer ungewohnten Seite. „Borcherts Fall“, nach einem Drehbuch von Verena Kurth, verbindet eine spannende Kriminalgeschichte um einen gebrochenen Helden mit gesellschaftlichen Themen wie der Ausbeutung von Migranten und deren unsicherem Rechtsstatus. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 28.04.2016 Das Erste
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Crew
      4. Streams
      5. Sendetermine
    • Folge 2
      Ex-Chef Horst Zeidler (Markus Boysen, re.) bietet Thomas Borchert (Christian Kohlund) einen Deal mit der Staatsanwaltschaft an. – Bild: rbb/ARD Degeto/Graf Film/Nicolay Gutscher

      Thomas Borchert (Christian Kohlund) hat reichlich Nehmerqualitäten bewiesen, jetzt aber kommt es knüppeldick: Im FonSonic-Skandal geht es nicht mehr nur um Korruption, sondern auch um Unterschlagung. Vom Firmenkonto für „Kundenaquise“ sind Millionenbeträge abgezweigt worden – entweder von ihm oder seinen beiden Kollegen Enrico Strasser (Kai Scheve) und Frederic Kuhn (Janek Rieke). Der eine ist inzwischen untergetaucht, der andere hat Selbstmord begangen. Borcherts ehemaliger Chef Zeidler (Markus Boysen) möchte das nutzen, um die gesamte Schuld auf ihn abzuladen. Wenn Borchert mitspielt, gibt es einen Deal mit der Staatsanwaltschaft. Für die Bedenkzeit wieder auf freiem Fuß, muss sich der Anwalt erst einmal einen Rechtsbeistand suchen. Sein alter Freund, der Staranwalt Reto Zanger (Robert Hunger-Bühler), scheint eher für die Gegenseite zu arbeiten, und dessen Tochter, die idealistische junge Anwältin Dominique Kuster (Ina Paule Klink), lehnt das Mandat wegen Borcherts Verwicklung in die schmutzigen Geschäfte seiner ehemaligen Firma ab. Sie lässt sich aber überreden, bei der Wiederbeschaffung gestohlener Unterlagen, die Borcherts Entlastung dienen könnten, zu helfen. Borchert vermutet, dass der untergetauchte Strasser bei ihm eingebrochen ist, um genau dies zu verhindern. Von anderer Seite wird kurz darauf gezielt kompromittierendes Material in Umlauf gebracht: Die Zeitung des investigativen Journalisten Max Friedländer (Dominik Weber) veröffentlicht auf Druck der Chefredakteurin (Regula Grauwiller) ihnen zugespielte Fotos von Sexpartys, die Borchert, Strasser und Kuhn in Brasilien nach erfolgreichen „Geschäftsabschlüssen“ gegeben haben. Diese widern nicht nur Frederics trauernde Ehefrau Isabell (Maria Boettner) an, sondern auch Anwältin Dominique und Polizeihauptmann Furrer (Felix Kramer). Dass sein Ruf ruiniert ist und er zu seinen Fehlern stehen muss, hat Borchert längst akzeptiert. Und auch, dass er auf vermeintlich alte Freunde wie Matthias Duplessis (Richard van Weyden) nicht zählen kann. Doch die Wahrheit will er auf jeden Fall aufdecken – koste es, was es wolle.

      Reinen Tisch mit seiner Vergangenheit muss Borchert im zweiten Zürich-Krimi der neuen Reihe machen. Dabei zeigt Hauptdarsteller Christian Kohlund mit eindringlichem Spiel nicht nur die raubeinige, sondern auch die verletzliche Seite der Titelfigur. Unbeugsam findet er bei seiner Abrechnung zur Wahrheit zurück – auch wenn diese für ihn zuweilen schmerzhaft und gefährlich ist. Damit stellt Borchert den Idealismus seiner jungen Anwältin auf die Probe. Die von Ina Paule Klink verkörperte junge Juristin bildet das Gegengewicht zu dem welterfahrenen Haudegen. Unter der Regie von Carlo Rola zeigt der spannende Krimi, wie es hinter der schillernden Fassade der Finanz- und Geschäftswelt zugehen kann und wie schnell hohe Summen dazu verführen, jegliche Moral über Bord zu werfen. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 05.05.2016 Das Erste
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Crew
      4. Streams
      5. Sendetermine
    • Folge 3
      Borchert (Christian Kohlund, li.) äußert gegenüber dem Neurologen Dr. Hoffer (Nicki von Tempelhoff, 2. v. li.) und seiner Kollegin Dominique (Ina Paule Klink) seine Vermutung über düstere Machenschaften der Pharma-Industrie. – Bild: HR/Degeto/Graf Film/Roland Suso Richter

      Was zunächst nach einem Routinemandat aussieht, entpuppt sich schon bald als brisanter Kriminalfall: „Anwalt ohne Lizenz“ Thomas Borchert (Christian Kohlund) und seine Chefin Dominique Kuster (Ina Paule Klink) bekommen Besuch von Louise Schneider (Jenny Schily) und ihrer Tochter Viola (Lucie Heinze). Ihr Mann und Vater Anton Schneider (Beat Marti) ist an MS verstorben, und vor allem Viola macht schwere Behandlungsfehler seines Neurologen Dr. Hoffer (Nicki von Tempelhoff) dafür verantwortlich. Hoffer, der ausgerechnet von Borcherts Freund, Staranwalt Reto Zanger (Robert Hunger-Bühler), vertreten wird, weist alle Schuld von sich und besteht auf einer Obduktion. Diese bringt Überraschendes zutage: Anton Schneider hat sich das Leben genommen – wohl mit Hilfe seiner Frau. Aus der nicht strafbaren, assistierten Sterbehilfe macht die Staatsanwaltschaft jedoch eine Mordanklage, da ebenfalls nachgewiesen wurde, dass dem Mann über einen längeren Zeitraum toxisch wirkende Substanzen verabreicht wurden. Borchert will die Unschuld seiner Mandantin beweisen und mischt sich beherzt in die Ermittlungen von Hauptmann Furrer (Felix Kramer). Was hat es mit Anton Schneiders Besuchen bei einer Pharmafirma auf sich und was hat Hoffer damit zu tun? Da wird ein Mordanschlag auf Borchert verübt. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 08.02.2018 Das Erste
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Crew
      4. Streams
      5. Sendetermine
    • Folge 4
      Einbrecher findet Leiche? Hauptmann Furrer (Felix Kramer) glaubt dem Kleinkriminellen Tim (Ludwig Simon, li.) kein Wort. – Bild: rbb/ARD Degeto/Graf Film/Roland Suso Richter

      Zwei jugendliche Kleinkriminelle stolpern bei einem Einbruch über die blutüberströmte Leiche des Hausherrn. Hubert Thalmann (Stephan Bürgi), ein erfolgreicher Bauunternehmer, wurde brutal erstochen. Thomas Borcherts (Christian Kohlund) Chefin Dominique Kuster (Ina Paule Klink) übernimmt als „Anwältin der ersten Stunde“ die Vertretung von Tim Ritter (Ludwig Simon), der sich selbst gestellt hat. Im Gegensatz zu Hauptmann Furrer (Felix Kramer) glauben Borchert und Dominique an Tims Unschuld, zumal dieser selbstlos seinen Komplizen Robin (Jacob Meinecke) deckt. Um ihren Mandanten zu entlasten, muss Borchert jedoch den wahren Mörder von Thalmann ermitteln. Unter Verdacht geraten die Witwe (Julika Jenkins) und der Bruder (Anian Zollner) des Ermordeten, die beide von der Erbschaft profitieren. Ins Visier nimmt Borchert auch Thalmanns Konkurrenten um ein Milliardenprojekt, die Conop AG. Nur eine Sache passt irgendwie nicht so recht ins Mosaik: das Verschwinden einer Freundin (Zsá Zsá Inci Bürkle) der beiden Einbrecher. Da Borchert und Dominique der Wahrheit immer näher kommen, greifen auch ihre Gegner zu immer drastischeren Maßnahmen. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 15.02.2018 Das Erste
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Crew
      4. Streams
      5. Sendetermine
    • Folge 5
      Lisa Stolz (Valery Tscheplanowa) sorgt sich um ihren Sohn. – Bild: ARD Degeto/Roland Suso Richter

      Anwältin Dominique Kuster (Ina Paule Klink) und ihre Assistentin Regula (Susi Banzhaf) finden morgens auf dem Anrufbeantworter den Hilferuf eines jungen Mannes, der die Kanzlei um Beistand bittet. Auf dem Weg zu ihnen wird Julian (Justus Czaja) jedoch abgedrängt und stürzt mit dem Motorrad schwer. Als Borchert kurz darauf an der Unfallstelle vorbeikommt, wird das bewusstlose Opfer gerade stabilisiert. Borchert, der seinen Sohn durch einen Unfall verloren hat, fühlt sich persönlich verpflichtet. Dass der „Anwalt ohne Lizenz“ kein schriftliches Mandat hat, stört ihn nicht. Zum Leidwesen von Hauptmann Furrer (Felix Kramer) nimmt Borchert eigene Ermittlungen auf. Schon bald findet er heraus, dass ein dunkler Van mit gefälschten israelischen Diplomatenkennzeichen in den „Unfall“ verwickelt war. Auch der im Koma liegende Kunststudent selbst erscheint durch ein auffälliges Interesse am Islam, häufige Reisen in den Nahen Osten und die Verbindung zu dem mysteriösen Said Allawi (Alireza Bayram) verdächtig. Dass Julian seit Monaten keinen Kontakt zu seiner Mutter (Valery Tscheplanowa) wollte, die ihm die Identität seines Vaters (Kai Wiesinger) immer verschwiegen hatte, passt perfekt in das gängige Profil junger Männer, die von Extremisten rekrutiert werden. Borchert gibt sich mit naheliegenden Erklärungen jedoch nicht zufrieden. Egal, was sein Mandant getan hat: Er wird der Wahrheit auf den Grund gehen und für Julian da sein. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 28.02.2019 Das Erste
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Crew
      4. Streams
      5. Sendetermine
    • Folge 6
      Furrer (Felix Kramer) gerät unter Mordverdacht und wird suspendiert. – Bild: ARD Degeto/Roland Suso Richter

      Borchert (Christian Kohlund) und seine Chefin Dominique (Ina Paule Klink) können es nicht glauben: Ausgerechnet Hauptmann Furrer (Felix Kramer), angesehener Top-Ermittler der Kripo Zürich und korrekter Gegenspieler des unorthodoxen Anwaltsduos, steht nun selbst unter dringendem Mordverdacht! Korrupte Kollegen möchten ihm den Mord an der jungen Polizistin Emmi (Lena Schmidtke), die ihnen als Zeugin hätte gefährlich werden können, in die Schuhe schieben. Emmi hatte ihrem Mentor Furrer anvertraut, dass der Bordellbesitzer Jean Berger (Dan Bradford) bei einer Razzia von Kollegen gezielt erschossen worden sei. Nun muss Furrer fürchten, selbst aus dem Weg geräumt zu werden. Mit Dominiques Hilfe taucht der suspendierte Hauptmann unter, um auf eigene Faust seine Unschuld zu beweisen. Er kann sich nicht vorstellen, dass sein Vorgesetzter Major Wenger (Thomas Kügel), der penible Innendienstler Dobler (Jan Krauter) oder sein langjähriger Freund, der ehrgeizige Chef der Sitte, Markwart (Christoph Letkowski), ihre Finger im Spiel haben könnten. Furrer verdächtigt Markwarts Untergebenen Peter Bührer (Christoph Glaubacker) und dessen Team. Polizeichef Ammann (Rainer Furch) glaubt jedoch nicht an illegale Machenschaften seiner Truppe. Er drängt auf eine Verhaftung Furrers, denn die Indizienlage ist erdrückend. Im Rotlichtmilieu macht sich Borchert daran, auf seine Art herauszufinden, was wirklich vor sich geht – und wer die Hintermänner sind. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 07.03.2019 Das Erste
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Crew
      4. Streams
      5. Sendetermine
    • Folge 7
      Dominique Kuster (Ina Paule Klink) gerät in Lebensgefahr. – Bild: ARD Degeto/Roland Suso Richter

      Der einstige Topmanager Borchert (Christian Kohlund) macht sich über die mächtigen Klienten seines alten Freundes Reto Zanger (Robert Hunger-Bühler) wenig Illusionen. Wie gut, dass er als „Anwalt ohne Lizenz“ für Freundschaftsdienste nicht infrage kommt! Borcherts Chefin Dominique Kuster (Ina Paule Klink) springt jedoch ausnahmsweise kurzfristig für ihren Vater ein, da der vielbeschäftigte Staranwalt wegen eines Milliardendeals nach Genf muss. Dominique soll den wegen eines Überfalls zu zehn Jahren Gefängnis verurteilten Familienvater Alexander Böni (Golo Euler) vor Gericht vertreten, der wegen guter Führung auf eine vorzeitige Haftentlassung hofft. Kurz nach Beginn der Verhandlung zückt Böni jedoch eine unter dem Tisch versteckte Waffe und bringt alle im Gerichtssaal in seine Gewalt. Für Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt), der als Erster eintrifft, beginnt nun ein heikler Einsatz: Als Verhandlungsführer wider Willen weiß er, dass seine Gefühle für Dominique seine Entscheidungen nicht beeinflussen dürfen. Als sich die Situation immer weiter zuspitzt, kommen Borchert, der Furrer zur Seite steht, zunehmend Zweifel an den Motiven des Täters. Er versucht auf einige Faust herauszufinden, was – oder wer – hinter der ganzen Sache steckt. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 23.04.2020 Das Erste
      Deutsche Online-Premiere: Di 14.01.2020 ARD Mediathek
      deutsche Erstausstrahlung ursprünglich für den 16.01.2020 angekündigt
      1. Reviews/Kommentare
      2. Streams
      3. Sendetermine
    • Folge 8
      Dominique und Martina (Jeanne Tremsal) besprechen die prekäre finanzielle Situation der Familie. – Bild: ARD Degeto/Roland Suso Richter

      Dominique Kuster (Ina Paule Klink) kann sich nur kurz über die milde Strafe freuen, die sie für ihren 17-jährigen Mandanten Stefan (Joel Luttenberger) nach einer Prügelei herausgeholt hat. Denn auf dem Weg zum Gericht ist sein Pflegevater Christian Hunziker (Thomas Limpinsel) mit dem Auto tödlich verunglückt. Borchert (Christian Kohlund) und seine Chefin Dominique möchten der Witwe Martina (Jeanne Tremsal), die bereits Probleme mit der Jugendbehörde hat, und ihren drei Pflegesöhnen beistehen. Unterdessen macht die Polizei eine überraschende Entdeckung: In der Insulinkapsel des Diabetikers Hunziker befand sich nur Wasser! Für Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) ist – ganz nach der Mordstatistik – die Ehefrau sofort die Hauptverdächtige. Schon bald findet sich auch ein Motiv, denn Hunziger hatte eine Geliebte, die von ihm ein Kind erwartet. Ein leibliches Kind, das ihm Martina nie schenken konnte. Borchert glaubt jedoch nicht an ein Verbrechen aus Wut. Um Martina zu entlasten und zu verhindern, dass Stefan und seine beiden Brüder Hassan (Julius Gabriel Göze) und Max (Levi Eisenblätter) wieder auseinandergerissen werden, geht der „Anwalt ohne Lizenz“ jeder noch so kleinen Spur nach. Und so entdeckt er, dass der Immobilieninvestor Frick (Michael Epp) auch vor Epressung der gutmütigen alten Vermieterin (Marie Anne Fliegel) der Hunzingers nicht zurückschreckt. Aber wie kam dieser an die Informationen? (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 30.04.2020 Das Erste
      Deutsche Online-Premiere: Mo 27.04.2020 ARD Mediathek
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Crew
      4. Streams
      5. Sendetermine
    • Folge 9
      Borchert (Christian Kohlund) sucht sich unterirdisch einen Zugang zum Firmengelände des Ermordeten Unternehmers. – Bild: ARD Degeto/Roland Suso Richter

      Borchert (Christian Kohlund) hat sich das Wiedersehen mit seiner Patentochter anders vorgestellt: Statt sie am Flughafen in die Arme zu schließen, muss er Jenny (Lea Freund) bei der Zollfahndung herausboxen. Jemand hat der angehenden Kinderärztin, die ein Praxissemester bei der Hilfsorganisation des albanischen Geschäftsmannes Gentian Gjeluci (Peter Davor) absolviert, ein halbes Kilo Haschisch untergeschoben. Während Borcherts Chefin Dominique (Ina Paule Klink) die Verteidigung von Jenny übernimmt, kommt dem „Anwalt ohne Lizenz“ der Verdacht, dass es hier um noch etwas anderes geht als einen missglückten Drogenschmuggel. Denn Jenny ist heimlich mit Gjelucis einzigem Sohn Dorian (Nicola Perot) liiert. Um seinen Ruf besorgt, lässt der Stiftungschef Jenny umgehend rauswerfen und untersagt Dorian jeglichen Kontakt mit ihr. Er hat ohnehin andere Pläne für seinen Sohn, den er mit der Nichte seines Geschäftsfreundes Nikolin Kola (Özgür Karadeniz) verheiraten möchte. Als Gjeluci kurz darauf getötet wird, weisen alle Spuren auf Jenny. Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) nimmt sie fest. Doch Borchert will unbedingt herausfinden, um was es hier wirklich geht. Mit Hilfe seines bestens vernetzten Freundes Dr. Reto Zanger (Robert Hunger-Bühler) kommt er den Geschäften der albanischen Mafia auf die Spur – und dem gefürchteten „Paten von Zürich“ in die Quere. (Text: ARD)

      Deutsche Erstausstrahlung: Do 07.05.2020 Das Erste
      Deutsche Online-Premiere: Di 05.05.2020 ARD Mediathek
      1. Reviews/Kommentare
      2. Cast
      3. Crew
      4. Streams
      5. Sendetermine

    Erinnerungs-Service per E-Mail

    Wir informieren Sie kostenlos, wenn Der Zürich-Krimi im Fernsehen läuft.

    Auch interessant …