Auf Achse
    D 1977–1996
    Deutsche ErstausstrahlungWWF - Westdeutsches Werbefernsehen
    Die beiden Truckerfahrer Franz Meersdonk (Manfred Krug) und Günther Willers (Rüdiger Kirschstein) fahren Terminfracht durch die ganze Welt. Bei ihren abenteuerlichen Touren treffen sie nicht nur auf fremde Bräuche und Sitten, sondern auch auf viele zwielichtige Typen, Diebe und Halsabschneider. Im späteren Verlauf der spannenden Kultserie ist Meersdonk mit wechselnden Partnern unterwegs und macht sich als Spediteur selbständig. Für die sechste und finale Staffel wurden alle Rollen neu besetzt.

    Auf Achse auf DVD & Blu-ray

    Auf Achse – Streams

    Auf Achse – Community

    • (geb. 1985) am

      Hallo Andy,
      diese Frage hab ich mir auch lange Jahre gestellt, nachdem ich mir 2008 die 12-DVD Box gekauft hatte. Die Original-Staffelveröffentlichung hat ja, wie du selbst bemerkt hast, doppelt so viele Scheiben. Erst kürzlich habe ich diese dann auch mal gekauft und miteinander verglichen.

      Die Kompression ist natürlich sehr stark auf der 12er-Box, das Gesamtergebnis ist aber vergleichsweise gut für die doppelt so starke Kompression. Trotz allem bin ich aber froh, die bessere Qualität der Einzelstaffeln zu haben. Wenn du magst, kannst du mir eine Mail senden für einige Vergleichsbilder: outatimegoodies aet gmail dot com
    • am

      Hallo zusammen,

      kennt jemand den qualitativen Unterschied zwischen der DVD-Edition mit 12 bzw. 24 DVDs?
      Wurden die für die 12-DVD-Box stärker komprimiert und 24 DVD-Box wäre besser?
      Wobei ich mich beim Alter der Serie (zumindest die ersten Staffeln) frage, ob man den Unterschied überhaupt sehen würde ...

      Viele Grüße!
      Andy
    • am

      Hallo
      Chris,

       

      Deine
      Ausführungen sind sehr hilfreich, erstmal besten Dank! Allerdings können da
      meines Erachtens ein, zwei Dinge nicht stimmen.

       

      So
      kann es nicht sein, daß der 1. Block der 4. Staffel (oder 3. Staffel je nach
      Zählung, ich meine die Folgen 27 bis 32) im Spätsommer nach der 1. Staffel von
      Liebling Kreuzberg gedreht wurde. Im Prinzip würde das zeitlich passen, weil erst
      im Oktober 1985 die Tatort-Episode „Leiche im Keller“ gedreht wurde (also hatte
      unabhängig von Detektivbüro Roth Manfred Krug Zeit), aber: bei „Mimi“ (27) und
      „Rotterdam Connection“ (28) ist Schneefall (in 27 spricht Willers auch von
      „Aprilwetter“) zu sehen, somit kann dieser Block nicht im Spätsommer produziert
      worden sein, wie Du schreibst. Ich tippe eher darauf, dass dieser Block VOR der
      1. Staffel von Liebling Kreuzberg gedreht wurde. Also ab März, April 1985.

       

      Dann
      zu 1989: ich glaube, dass die Mexiko-Folgen (42-48) 1988 und nicht 1989 gedreht
      wurden wie Du schreibst. Denn von Mai bis Juli 1989 wurde die 3. Staffel
      Liebling Kreuzberg gedreht und Ende 1989 eine Tatort-Episode („Finale am
      Rothenbaum“). Die Zeit dazwischen (ab August 1989) reicht nicht aus um die 7
      Folgen (42-48) abzudrehen. Also wurden diese entweder direkt Anfang des Jahres
      1989 bis April 1989 gedreht oder - und das ist meines Erachtens
      wahrscheinlicher - bereits in 1988. In 1988 hatte Krug nämlich außer drei
      Tatort-Episoden Ende des Jahres („Zeitzünder“, „Lauf eines Todes“ und „Armer
      Nanosh“) genug Zeit, die Folgen 42 bis 48 zu drehen. Zumal in 1988 keine
      Staffel von Liebling Kreuzberg produziert wurde.

       

      Interessant
      wären auch die Drehzeiten von den Tatort-Episoden, aber die sind auch nicht
      bekannt. Nur anhand von Ausstrahlungsterminen und den Witterungen in den Filmen
      kann man das annähernd erraten.

       

      Gerade
      aufgrund der hohen Beschäftigung von Manfred Krug sind offenbar öfters mehrere
      Tatort-Episoden auf einen Schlag produziert worden und lagen dann lange bis zur
      Ausstrahlung rum. Ein Beispiel hierfür ist die Folge „Schmutzarbeit“: darin ist
      auf einem Computerbildschirm das Eincheckungsdatum des Verdächtigen im Hotel zu
      sehen - und da steht ein Datum im November 1986. Der Film muss also Oktober und
      November 1986 gedreht worden sein, Erstsendung war aber erst am 19.02.1989.
      Ebenso die 3 oben genannten Episoden Ende 1988, „Zeitzünder“ wurde erst am
      04.08.1990 ausgestrahlt.

       

      Weiteres
      Beispiel: das Jahr 1991 nutzte der NDR um gleich 5 Tatort-Episoden zu
      produzieren („Tod eines Mädchens“, „Blindekuh“, „Experiment“, „Stoevers Fall“,
      „Amoklauf“), weil Manfred Krug im Jahr 1991 Luft hatte, weil keine Staffeln von
      Auf Achse und Liebling Kreuzberg produziert wurden.
    • am

      für andere ist vielleicht "Auf Achse" Volksverdummung?!? Da die DVD-Gesamtbox bei amazon für 18 Euro zu haben ist, halte ich es für entbehrlich, dass die Serie auf ONE läuft.
    • am

      Ab dem 25.08.2020 läuft die Serie wieder auf SWR. Mal schauen, wieviele Folgen da kommen. Aktuell sind die ersten 20 gelistet.

    Auf Achse – News

    Cast & Crew

    Dies & das

    Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):86 tlg. dt. Abenteuerserie von Georg Feil.
    “Franz Meersdonk. Günther Willers. Und ihre Maschinen. 320 PS. Sie fahren Terminfracht in aller Herren Länder. Auf sie ist Verlass.“
    Der Trucker Franz Meersdonk (Manfred Krug) ist ein herzensguter Brummbär, an dessen dickköpfige Art sich seine Mitmenschen immer erst gewöhnen müssen. Doch so stur wie er ist, so pflichtbewusst ist er auch. Zusammen mit seinem Partner, dem Hitzkopf Günther Willers (Rüdiger Kirschstein), der gern Rennfahrer geworden wäre, fährt er längere Touren. Sie brettern samt Fracht durch ganz Europa, bis nach Afrika und Asien und kommen auch in Länder, die allein mit einem Lastwagen nur schwer zu erreichen sind, wie Chile und Mexiko. Sie setzen sich mit der Bedrohung durch Zollbestimmungen, Pannen und ablaufende Haltbarkeitsdaten auseinander. Außer Gütern überführen sie nebenbei noch ein paar Ganoven und setzen sich für Menschen ein, die ihre Hilfe brauchen. Zwischendurch werden ihnen entweder ihre Lastwagen gestohlen, oder sie landen aus den unterschiedlichsten Gründen selbst im Knast.
    Ihre Auftraggeber wechseln. Anfangs ist es die Spediteurin Sylvia Mittermann (Monica Bleibtreu), in der zweiten Staffel Ende 1983 hauptsächlich Holzner (Karl Walter Diess). In der dritten Staffel Anfang 1987 gründen Meersdonk und Willers ihr eigenes Unternehmen, International Transports, mit dem sie einige Fahrten für die Spedition Lammers übernehmen. Ihre Mitgesellschafterin ist Cinzia (Roberta Manfredi), mit der sich Willers nach einigen Folgen nach Italien absetzt. Während seiner Abwesenheit verschleißt Meersdonk gleich mehrere neue Partner, die meiste Zeit ist der windige Max Kottan (Franz Buchrieser) an seiner Seite, und die beiden fahren für die Spedition Morales.
    Die zweite Hälfte der vierten Staffel konzentriert sich ab Februar 1990 auf die Erlebnisse von Willers, der inzwischen in Chile ist und dort mit Sigi (Christoph M. Ohrt) in eine Spedition einsteigt. Meersdonk kommt in diesen Folgen nicht vor. 1992 kehrt Willers zurück, und er und Meersdonk lassen International Transports wieder aufleben. Bettina (Meret Becker) wird ihre neue Sekretärin, und mit Ulli (Charlotte Siebenrock) stellen sie erstmals eine Frau als Fahrerin ein. Ende 1993 hat Willers die Firma endgültig verlassen, und für die letzten sieben Folgen wird der junge Toni Teuffel (Kai Wiesinger) der neue Trucker an Meersdonks Seite.
    Im Mai 1996 startet eine Staffel mit 13 neuen Folgen und komplett neuer Besetzung: Kaschinski (Armin Rohde), Eddi (Markus Knüfken) und Julia Hensmann (Nele Müller-Stöfen) fahren jetzt für die Spedition Hensmann.
    Die Serie überzeichnete zwar das abenteuerliche Leben von Fernfahrern aus Gründen der Unterhaltung, stellte es aber im Groben realistisch dar. Die Folge „Aussichtsloses Rennen“ beschäftigte sich beispielsweise mit illegalen Lastwagenrennen, und die Folge „Lalla und Kifkif“ zeigte, mit welchem Trauma und welchen Folgen Willers zu kämpfen hatte, nachdem ihm der für einen Trucker schlimmstmögliche Unfall passiert war – er hatte ein Kind angefahren.
    Gedreht wurde an Originalschauplätzen, was die Serie auch landschaftlich reizvoll machte. Immer ein Block mehrerer Folgen spielte am gleichen Schauplatz. Nebenbei bot sie in der dritten Staffel einen Insider-Gag, als der von Franz Buchrieser dargestellte Trucker den Rollennamen Max Kottan erhielt. Buchrieser hatte einige Jahre zuvor die Titelrolle in Kottan ermittelt gespielt.
    Die einstündigen Folgen liefen im regionalen Vorabendprogramm. Krug spielte die Hauptrolle von Beginn an bis Anfang 1994. Die Nachfolge-Crew ab 1996 konnte bei weitem nicht an den Erfolg der Krug-Folgen anknüpfen, weshalb Auf Achse nach dieser einen neuen Staffel vom Bildschirm verschwand.
    Zur Serie erschienen mehrere Heftromane.

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