1558 Folgen erfasst (Seite 42)

  • 45 Min.
    Dirk Steffens verfolgt in Sierra Leone die Spur einer Pflanze, die angeblich Diamantenvorkommen anzeigen soll. – Bild: ZDF und Rolf Oetze
    Dirk Steffens verfolgt in Sierra Leone die Spur einer Pflanze, die angeblich Diamantenvorkommen anzeigen soll.
    Auch in der zweiten Staffel „Terra X – Rätselhafte Phänomene“ stellt Dirk Steffens wieder weltweit ungewöhnliche Naturphänomene und die dahinter wirkenden Naturgesetze vor. Lange waren Diamanten kostbare Zufallsfunde. In Afrika soll ein Baum wachsen, der Diamantenvorkommen verrät. Aber auch untereinander geben Pflanzen geheimnisvolle Botschaften weiter. Dirk Steffens versucht, sie wissenschaftlich zu ergründen. In der Folge „Diamantenfieber und sprechende Pflanzen“ ist Dirk Steffens in den Niederlanden, Afrika, Deutschland, Norwegen und Ägypten auf der Spur ungewöhnlicher Naturphänomene. In Afrika wächst ein Baum, der angeblich verraten soll, wo sich Diamantenvorkommen befinden. Bevor sich Dirk Steffens vor Ort auf die Suche macht, begibt er sich in die aufregende Welt der Diamanten. Die Dokumentation zeigt die Entstehungsgeschichte der edlen Steine, die zwar nur aus kristallisiertem Kohlenstoff bestehen, aber seit Jahrhunderten ein Millionengeschäft bedeuten. Pflanzen, wie der geheimnisvolle Diamantenbaum, können uns Menschen Botschaften über ihren Zustand und ihre Umgebung übermitteln, sie kommunizieren aber auch untereinander. Wie sie das tun, erforschen Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts in Jena. Auch das Element Wasser bringt in der Atmosphäre beeindruckende Phänomene hervor: An einem See im Norden von Venezuela gewittert es an bis zu 240 Tagen im Jahr – teilweise zehn Stunden lang mit durchschnittlich 50 Blitzen pro Minute. Ein anderes Gewitterphänomen gibt ebenfalls Rätsel auf: der sagenumwobene Kugelblitz. Bis heute versuchen Forscher, die viel beschriebene Erscheinung wissenschaftlich zu erfassen. In Norwegen und Ägypten zieht es Dirk Steffens auf und ins Wasser. Während er sich in Norwegen im Saltstraumen, eine der stärksten Gezeitenströmungen der Welt, durch die spannende Physik hochgefährlicher Strudel kämpft, locken Dirk Steffens am Roten Meer frei lebende Delfine in ihre Welt. Zusammen mit der Delfin-Forscherin Angela Ziltener untersucht Dirk Steffens die Frage, ob Delfine tatsächlich bewusst Menschen retten – und kommt zu neuen spannenden Erkenntnissen. Das faszinierende Netzwerk der Natur wird mit beeindruckenden Landschafts- und Tieraufnahmen sowie aufwendigen Animationen in Szene gesetzt und von Dirk Steffens anschaulich erklärt. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 15.04.2020 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 26.04.2020 ZDF
  • 45 Min.
    Dirk Steffens auf dem Weg zur griechischen Insel Chrysi. Er will das Geheimnis der magischen Purpurfarbe lüften.
    In „Terra X – Rätselhafte Phänomene“ stellt Dirk Steffens erstaunliche Naturphänomene und die dahinter wirkenden Naturgesetze vor. Schnecken, die Farbexplosionen auslösen, Vögel, die Feuer legen, Eisflächen und Dünen, die singen, und Holzstämme, denen plötzlich scheinbar Haare wachsen, sind nur ein paar der rätselhaften Phänomene, auf deren Spur sich Dirk Steffens macht. Keine andere Farbe war in der Antike so begehrt wie Purpur. Sie war so selten wie teuer und lange Zeit Königen und Herrschen vorbehalten. Bis heute ist echter Purpur einer der kostspieligsten Farbstoffe der Welt; seine Herstellung aufwendig und – zumindest für die meisten Beteiligten – tödlich. Dass wir Menschen überhaupt Farbe wahrnehmen können, liegt am Aufbau unserer Netzhaut. Ausgehend von den drei Primärfarben Gelb, Magenta und Cyan kann unser Gehirn 20 Millionen Farben unterscheiden. Aber, warum erscheint uns das Meer blau, wenn das Wasser doch eigentlich durchsichtig ist? Und warum strahlen einige Seen weltweit in leuchtendem Pink? Ein anderes rätselhaftes Phänomen lockt Dirk Steffens an die französische Atlantikküste bei Arcachon, wo sich die größte Wanderdüne Europas erhebt. Warum setzen sich gerade hier Millionen Tonnen von Sand in Bewegung und beginnen zu wandern, während sie andernorts scheinbar unbeweglich liegen bleiben? (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 21.07.2021 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 01.08.2021 ZDF
  • 45 Min.
    Vor der Küste Portugals entstehen einige der höchsten surfbaren Wellen der Welt. Dirk Steffens erkundet vor Ort in Nazaré das Geheimnis ihrer Entstehung.
    Monsterwellen sind gefürchtet. Manche entstehen wie aus dem Nichts, andere schlagen regelmäßig auf den Strand. Dirk Steffens begibt sich wieder auf die Spur der „Rätselhaften Phänomene“. Wie ein Motor halten Naturgesetze das Leben auf der Erde am Laufen. Sie bestimmen, wann und wo der Wind weht, statten zarte Pflanzen und Tiere mit scheinbar übernatürlichen Kräften aus, sodass sie Steine sprengen und scheinbar mühelos weite Strecken überwinden. Ein kleiner Streifen Küste in Portugal bei der Stadt Nazaré hat sich zum Hotspot der internationalen Surfer-Szene entwickelt. Warum schlägt „das Biest“, wie die Monsterwellen von den Einheimischen genannt werden, gerade hier auf den Strand, und welches Naturphänomen verbirgt sich hinter den Wellen, die auf hoher See schon so manchem Schiff zum Verhängnis wurden? Ohne Winde, die sich erstaunlich regelmäßig rund um den Erdball bilden, wären viele rätselhaften Phänomene kaum möglich. Dank ihrer Hilfe können sich zum Beispiel einige Pflanzensamen in die Luft erheben und verbreiten. Für manche Menschen eher erschreckend ist dagegen die Vorstellung, dass vielleicht auch Spinnen fliegen können. Erwünscht dagegen ist das Wissen darüber, warum manche Tiere scheinbar endlos leben. Diesen und anderen rätselhaften Phänomenen ist Dirk Steffens in den neuen Folgen für „Terra X“ auf der Spur. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 21.07.2021 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 08.08.2021 ZDF
  • 45 Min.
    Polierte Felsen – ein rätselhaftes Phänomen in der Atacama-Wüste.
    Welche faszinierenden Wunder unsere Erde birgt und welche Naturgesetze dahinterstehen, zeigt „Terra X“ mit „Rätselhafte Phänomene“. Die Dokumentation „Springfluten und Polsprünge“ zeigt, wie sehr geheimnisvolle Kräfte unsere Erde beeinflussen: Wellen, die flussaufwärts brechen, und zarte Schmetterlinge, die wie von Geisterhand gelenkt bis zu 4000 Kilometer bewältigen. Eigentlich ist die prächtige Lagunenstadt Venedig vor allem dafür bekannt, dass sie immer wieder von verheerendem Hochwasser heimgesucht wird. Mehrmals im Jahr erlebt die Stadt außergewöhnliche Pegelstände. Venedig drohe in der Adria zu versinken, warnen Klimaexperten. Umso rätselhafter erscheinen Meldungen wie im Februar 2023, dass Venedigs Kanäle trockenlaufen. Ein höchst seltsames Phänomen, für das es aber eine überraschend einleuchtende Erklärung gibt. Am Amazonas dagegen sind es Wassermassen, die ein beeindruckendes Szenario liefern, das die talentiertesten Surfer der Welt magisch anzieht. Jedes Jahr im Frühjahr werden zweimal am Tag riesige Wassermengen vom Atlantischen Ozean in die Flussmündung gedrückt. Die „Pororoca“, eine gewaltige Welle, treibt und bricht flussaufwärts und reißt alles mit sich, was ihr in den Weg kommt. Im März und April treffen sich die mutigsten Wellenreiter aus aller Welt im Mündungsgebiet des Amazonas, um sie zu „reiten“. Auch in dieser Staffel der „Rätselhaften Phänomene“ beleuchtet „Terra X“ die physikalischen und geologischen Grundlagen verschiedenster Naturwunder. Darunter auch solche, die für uns Menschen eine Bedrohung bedeuten könnten. Die Forschenden des Deutschen Geoforschungszentrums bei Potsdam treiben besonders Unregelmäßigkeiten des Erdmagnetfeldes um. Das Erdmagnetfeld ist der größte und wichtigste Schutzschild unseres Planeten. Seit Beginn der systematischen Messungen nimmt die globale Feldstärke ständig ab. Doch warum schwächt sich das Erdmagnetfeld ab? Könnte es gar zu einer Umpolung kommen? Diese Frage und welche Folgen damit verbunden sein können, verfolgen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf dem Telegrafenberg bei Potsdam. Neben der wichtigen Abschirmfunktion hilft das Erdmagnetfeld einigen Lebewesen auch bei der Orientierung. Vieles liegt für die Forschung dabei noch im Dunkeln. Bei immer mehr Tieren entdecken Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Vermögen, dass sie das mächtige Magnetfeld der Erde spüren und für ihre Wanderungen nutzen – wie etwa Fledermäuse und Monarchfalter. Wie kunstvoll und gleichsam rätselhaft die Kräfte der Natur wirken, zeigt sich im Hochgebirge an einem der trockensten Orte unserer Erde. In den extremen Höhen der Atacama, auf über 4000 Metern, entstehen seltsame, bis zu fünf Meter hohe Eisformationen. Sie werden Penitentes oder Büßereis genannt, weil sie an Mönche in Büßerkutten erinnern. Ihre Entstehung war lange Zeit ungeklärt, inzwischen haben Forschende das komplexe Zusammenspiel physikalischer Prozesse bei ihrer Entstehung entschlüsselt. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 24.04.2024 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 28.04.2024 ZDF
  • 45 Min.
    Die berühmte Blaue Grotte verbirgt sich unter den steil aufragenden Felsklippen von Capri.
    Forschende weltweit stoßen immer wieder auf rätselhafte Phänomene, deren Entschlüsselung oft Jahre in Anspruch nimmt. Dabei kommt es zu manch erstaunlicher Entdeckung. Bäume, die keine Photosynthese betreiben und doch wachsen, steinerne Säulen, die plötzlich in einem Stausee auftauchen, und eine Fliege, die mühelos auf Tauchgang geht: Der faszinierende Kosmos unserer Natur hält so manche Überraschung parat. Es sind die Rätsel und Wunder der Natur, die uns Menschen immer wieder anstacheln, den faszinierenden Kosmos unseres Planeten zu erforschen. Manchmal geht es dabei um Leben und Tod. So etwa bei Neapel, im Süden Italiens, in unmittelbarer Nachbarschaft des Vesuv. Er ist einer der bekanntesten Vulkane der Welt und gilt zugleich als einer der gefährlichsten in Europa. Seit 80 Jahren ruht der mächtige Riese. Aber wie lange wird diese Phase anhalten, und wird es wieder zu einer großen Explosion kommen, wie im Jahr 79 nach Christus, als die antike Stadt Pompeji zerstört wurde? Antworten darauf glauben Wissenschaftler der ETH Zürich jetzt in Kristallen des Minerals Granat entdeckt zu haben. Der Materialforscher Admir Masic ist dem Geheimnis des antiken römischen Betons auf der Spur. Ihn fasziniert vor allem die lange Haltbarkeit des Opus caementitium. Am renommierten MIT in Boston hat er das Material eingehend untersucht und dabei eine verblüffende Entdeckung gemacht: ein bisher kaum beachtetes Phänomen, das hinter dem Geheimnis der Haltbarkeit steckt. Würde die Herstellungsmethode in der modernen Bauindustrie Anwendung finden, dann würden unsere Bauten sehr viel länger halten. Da die Herstellung von Beton sehr energieintensiv ist, würde dies den CO2-Ausstoß wesentlich senken. Viele Tausend Kilometer von Italien entfernt, in den USA, liegt der Mono Lake. Der extrem salzhaltige und für Fische und alle Wirbeltiere tödliche See ist zeitweise ein faszinierend lebendiges Ökosystem. Dafür sorgt unter anderem eine kleine Fliege, die sich optimal an das Milieu des Natronsees angepasst hat. Dank einer Luftblase, die sich um ihren Körper bildet, kann sie regelmäßig auf minutenlange Tauchgänge gehen. Ebenso erstaunlich sind die sogenannten Geisterbäume, Albinos, die keine Photosynthese betreiben und trotzdem wachsen. Es scheint, die umliegenden Bäume haben einen guten Grund, sie am Leben zu halten. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 24.04.2024 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 05.05.2024 ZDF
  • 45 Min.
    Was ist das Geheimnis unserer Evolution, unseres Fühlens und Denkens? Was haben wir mit Affen gemeinsam, was unterscheidet uns von ihnen? „Terra X“ ist dem „Rätsel Mensch“ auf der Spur.Menschenaffen wie wir: Wie viele Relikte der Frühzeit tragen wir in uns? Fahndung im Reich der Gefühle: Was verrät unsere Mimik und Gestik? Expedition zu den Himba: Was können wir von den noch ursprünglich lebenden Stämmen über die Wurzeln unseres Verhaltens lernen?Die weltbekannte Schimpansen-Forscherin Jane Goodall war die erste, die Menschenaffen im afrikanischen Urwald hautnah beobachtete. Sie blickt zurück auf die emotionalsten Momente, die sie mit Schimpansen erlebt hat. Fühlen sie genauso wie wir? Wie sieht das Liebesleben unserer nächsten Verwandten aus? Warum verlieben wir Menschen uns? Sind wir auf Sex oder Bindung programmiert? Ein Test enthüllt verborgene Signale, mit denen Frauen die Männer in den Bann anziehen.Wissenschaftler vermuten den Schlüssel zum Geheimnis des Menschen in seinen Kindern. Sie werden im Gegensatz zu fast allen anderen Tieren mit einem unreifen Gehirn geboren werden. Unsere hilflosen Babys sind vielleicht das größte Phänomen in unserer Evolution. Und ob man es glaubt oder nicht, es ist ein Überlebensvorteil damit verbunden.Mit mehr als sieben Milliarden Artgenossen besiedeln wir heute die ganze Erde. Welche Fähigkeiten mussten wir entwickeln, um in immer größeren Gruppen leben zu können? Eine winzige kleine Veränderung im kindlichen Gehirn könnte dafür verantwortlich sein und uns von anderen Primaten unterscheiden. Von Geburt an kommunizieren wir Menschen über unsere Mimik – die Sprache der Gefühle, die uns weltweit verbindet und komplexer als bei allen anderen Lebewesen ist. Mit Thorsten Havener, Entertainer und Experte für Körpersprache, enthüllen wir den Code der Gesichter. Adrenalin pur: Beim Bungee-Jumping im Hamburger Hafen zeigt er mit einem Experiment, wie viel Alpha-Tier in uns steckt und wie wir mit Power-Posen unsere Gefühle manipulieren können. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 15.08.2015 ZDFneo
  • Was ist das Geheimnis unserer Evolution? Was haben wir mit Schimpansen gemeinsam, was unterscheidet uns von ihnen? „Terra X“ ist dem „Rätsel Mensch“ auf der Spur. Experimente im Leipziger Zoo: Was können Kinder, was Schimpansen nicht können? Survival of the Fittest: Wie gelingt es dem Menschen sowohl in der Wüste als auch im ewigen Eis zu überleben? Ausflug ins All: Was ist die Formel für seinen Erfindungsgeist? Wie schafft es der Mensch, selbst unter extremsten Bedingungen zu existieren? In den entlegensten Winkeln der Erde hat sich der Fotograf Jimmy Nelson auf die Suche nach den letzten indigenen Völkern begeben, um ihrem Überlebensprinzip auf die Spur zu kommen. Wie ist es zu erklären, dass die Stämme der Vergangenheit zu immer größeren Gruppen zusammengewachsen sind und die Weltbevölkerung immer weiter wächst? Was ist die Ursache für unseren „Gruppeninstinkt“? Der Mensch hat ein tief verwurzeltes Bedürfnis, sich mit anderen auszutauschen und zu vernetzen. Wie wurden wir vom Steinzeitmenschen zum Smartphone-User? Liegt der Schlüssel zum Menschsein in unserer Fähigkeit zur Kooperation? Am Max-Plack-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig vergleichen Entwicklungspsychologen das Verhalten von Schimpansen und Kindern, um den Unterschied zu erklären. Als einziges Lebewesen hat der Mensch die Grenzen seines Heimatplaneten überwunden. In unseren Köpfen reifen die unglaublichsten Szenarien. Was treibt uns an, sie in der Realität zu erproben? Was hat uns dazu befähigt, Raketen zu bauen und ins All zu fliegen? Auf der Internationalen Raumstation erzählt der deutsche Astronaut Alexander Gerst, was aus seiner Sicht die Evolution des Menschen ausmacht. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Sa. 22.08.2015 ZDFneo
  • 45 Min.
    Deutsche TV-Premiere So. 06.08.2000 ZDF
  • 45 Min.
    Egal, ob auf Klassenfahrt oder auf Hochzeitsreise, fast jeder Paris-Reisende hat schon einmal vor dieser sagenumwobenen Frau gestanden, der Mona Lisa von Leonardo da Vinci. Doch was macht die unglaubliche Anziehungskraft dieses 500 Jahre alten Bildes eigentlich aus? Ist es der mysteriöse Blick, der dem Betrachter zu folgen scheint – oder ist die besondere Art der Darstellung der Dame der Grund dafür, dass ihr so viele Menschen bis heute verfallen? (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 30.08.2009 ZDF
  • 45 Min.
    Menschen wandern, seit es sie gibt. Weil sie auf ein friedlicheres oder leichteres Leben hoffen. Die Geschichte des Menschen ist eine Geschichte seiner Bewegung über die Erde. Ohne Migration gäbe es die Welt nicht, wie wir sie kennen. Sie macht unsere Kulturen zu dem, was sie heute sind. Denn mit den Menschen wandert alles: Know-how und Kapital, Sprache und Religion, Gene und Krankheiten, Pflanzen und Tiere. Die Reise der Menschheit beginnt, als es Homo sapiens vor etwa 60 000 Jahren gelingt, Afrika zu verlassen und überall auf der Erde heimisch zu werden. Was ihn antreibt, die Welt zu erkunden, wissen wir nicht. Vielleicht Hunger, Neugier, wahrscheinlich auch die Hoffnung auf ein besseres Leben? Etwa 2000 Generationen braucht der Mensch, um alle bewohnbaren Kontinente zu besiedeln. Mit 50 Kilometern pro Generation, so schätzen Forscher, überwindet er Berge, Meere, Wüsten und Flüsse, immer auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen für sich und seine Nachkommen. Die unterschiedlichen Gemeinschaften entwickeln spezifische Fähigkeiten, um sich ihrer jeweiligen Umwelt anzupassen. Sie haben kaum Berührungen miteinander, und doch verläuft vieles auf den Kontinenten nahezu gleichzeitig ab. Ab etwa 10 000 vor Christus beginnen die Menschen, Siedlungen zu gründen, Pflanzen zu kultivieren und Nutztiere zu halten. Doch die Sesshaftwerdung bedeutet nicht das Ende der Reise. Neue Techniken machen neue Landschaften urbar, die Menschheit wächst und damit der Kontakt, den die Gruppen untereinander haben. Es entstehen Handelsnetzwerke, die in ihrer Größe beeindruckend sind. In der Bronzezeit beschleunigt die Gier nach Rohstoffen diese Entwicklung. Fachleute, die sich mit der begehrten Metallverarbeitung auskennen, durchreisen ganz Europa, um als Bergleute oder Händler ihr Leben zu bestreiten. Der sogenannte „Bogenschütze von Amesbury“ beispielsweise wurde in der Nähe des Steinkreises von Stonehenge beerdigt. Die Analyse seiner Leiche zeigt, dass er ursprünglich aus der Alpenregion stammt. Vermutlich ist er ein Handwerker, den die Großbaustelle Stonehenge hierher geführt hat. Mit der Entstehung des Römischen Reiches ab dem 1. Jahrtausend vor Christus erreicht die Mobilität der Bewohner einen neuen Höhepunkt. Nun gibt es einen Großraum mit guter Infrastruktur. Hier wird in einer einheitlichen Währung bezahlt und einheitliches Recht gesprochen. Nie zuvor war es so leicht, seinen Wohnsitz zu verlegen. Teil dieses gesicherten Raumes zu sein, ist Ziel Hunderttausender. Sie wandern in Massen ein, leisten Militärdienst und werden so zu römischen Bürgern. Andere werden als Sklaven dorthin verschleppt und haben erstaunliche Möglichkeiten, sozialen Aufstieg zu erleben. Durchlässigkeit der Grenzen und Einbindung anderer sind über Jahrhunderte Garant der Stabilität. Doch es sind wohl auch diese Faktoren, die das Reich schließlich zu Fall bringen. Was folgt, ist die Völkerwanderung, heute „Transformationszeit“ genannt. Es ist eine Kettenreaktion, in deren Verlauf zahllose Völker ihre Lebensräume über Tausende Kilometer verschieben. Der großen Menge ist das Römische Reich, das zugleich mit einer innenpolitischen Krise ringt, irgendwann nicht mehr gewachsen – und zerbricht. In den nachfolgenden Jahrhunderten vermischen sich Kulturen, Religionen und Ethnien immer schneller. Große Kulturen entstehen in Europa – aber auch auf den anderen Kontinenten, ohne dass die Menschen voneinander wissen. Das ändert sich erst, als Königin Isabella von Spanien Ende des 15. Jahrhunderts eine folgenschwere Entscheidung trifft. In drei Teilen zeichnet „Terra X“-Moderator Dirk Steffens die Reise der Menschheit nach, unterstützt von dokumentarischen Spielszenen und aufwendigen Computeranimationen. Er trifft auf Migrationsexperten, Historiker und experimentelle Archäologen, deren Forschungsgegenstand die immerwährende Reise ist. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 29.04.2018 ZDFDeutsche Streaming-Premiere So. 29.04.2018 ZDFmediathek
  • 45 Min.
    Dirk Steffens in Jakarta auf den Spuren der vielen hunderttausend jungen deutschen Männer, die mit der Niederländischen Ostindien-Kompanie im 17. und 18. Jahrhundert nach Indonesien kamen.
    Menschen wandern, seit es sie gibt. Weil sie auf ein friedlicheres oder leichteres Leben hoffen. Die Geschichte des Menschen ist eine Geschichte seiner Bewegung über die Erde. Ohne Migration gäbe es die Welt nicht, wie wir sie kennen. Sie macht unsere Kulturen zu dem, was sie heute sind. Denn mit den Menschen wandert alles: Know-how und Kapital, Sprache und Religion, Gene und Krankheiten, Pflanzen und Tiere. Als Christoph Kolumbus 1492 amerikanischen Boden betritt, setzt er eine völlig neue Migrationsbewegung in Gang. Die ausgreifenden Europäer bringen fast alle 500 Millionen Menschen, die damals die Welt bevölkern, direkt oder indirekt in Bewegung. Wo immer in Nord- und Südamerika, Asien, Afrika oder Australien Europäer siedeln und herrschen, importieren sie Pflanzen und Tiere, Religion und Sprache, aber auch Krankheiten. Die Folgen sind dramatisch: 100 Jahre nach Kolumbus sind mehr als 90 der 100 Millionen Ureinwohner Amerikas tot, vor allem durch importierte Viren, gegen die sie nicht immun sind. Den Kolonialisten fehlen nun die Arbeitskräfte. So zieht eine Katastrophe die nächste nach sich: Über zwölf Millionen afrikanische Sklaven werden als Ersatz in die „Neue Welt“ verschleppt. Viele Forscher glauben, dass die Deportation ganzer Generationen junger Menschen bis heute für die Probleme Afrikas mitverantwortlich ist. Mit dem Beginn des 17. Jahrhunderts expandieren Europäer auch nach Osten, gründen etwa die Niederländische Ostindien-Kompanie. Für ihre Handelsstützpunkte im heutigen Indonesien werden fast eine Million junger Europäer als Arbeitskräfte angeworben, die meisten sind Deutsche auf der Suche nach Wohlstand. Wer die lange Reise und harte Arbeit überlebt, kehrt in die Heimat zurück. Es sind Migranten auf Zeit. In drei Teilen zeichnet „Terra X“-Moderator Dirk Steffens die Reise der Menschheit nach, unterstützt von dokumentarischen Spielszenen und aufwendigen Computeranimationen. Er trifft auf Migrationsexperten, Historiker und experimentelle Archäologen, deren Forschungsgegenstand die immerwährende Reise ist. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere So. 29.04.2018 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 06.05.2018 ZDF
  • 45 Min.
    Menschen wandern, seit es sie gibt. Weil sie auf ein friedlicheres oder leichteres Leben hoffen. Die Geschichte des Menschen ist eine Geschichte seiner Bewegung über die Erde. Ohne Migration gäbe es die Welt nicht, wie wir sie kennen. Sie macht unsere Kulturen zu dem, was sie heute sind. Denn mit den Menschen wandert alles: Know-how und Kapital, Sprache und Religion, Gene und Krankheiten, Pflanzen und Tiere. Die Industrielle Revolution katapultiert die Welt im 19. Jahrhundert in eine neue Phase. Das Zeitalter der Massenmigration ist angebrochen, erleichtert durch völlig neue Arten von Verkehrsmitteln und Kommunikation. Die Eisenbahn beschleunigt das Reisen auf den Kontinenten. Das Dampfschiff ermöglicht transkontinentale Reisen selbst für weniger Vermögende. Zwischen 1850 und 1950 wandern etwa 50 Millionen Europäer in die USA aus. Viele bewegt die Hoffnung auf mehr politische Freiheit und auf ein Leben ohne Not und Entbehrungen. Auch die Bewegungen auf den anderen Kontinenten nehmen nie da gewesene Ausmaße an. In der Folge entsteht die Frage: Wer darf rein, wer muss draußen bleiben? Gesetze, Grenzen und Behörden, die Ein- und Auswanderung regeln sollen, gewinnen zunehmend an Bedeutung. Der Nationalismus wird zur prägenden Ideologie des 19. Jahrhundert. Grob umrissene Interessengebiete oder Vielvölkerreiche weichen Nationalstaaten, die sich über klare Grenzen definieren. Begriffe wie „Nation“ und „Volk“ entscheiden darüber, wer nun in ein Land gehört und wer nicht. Die Weltkriege und deren katastrophale Folgen setzen im 20. Jahrhundert unzählige Menschen in Bewegung. Die Vertreibung der Juden aus Europa durch die Nationalsozialisten, die Verschiebung von mehr als zwölf Millionen Deutschen aus den ehemaligen Ostgebieten nach Westdeutschland oder die Umsiedlung von 25 Millionen Muslimen infolge der Trennung von Indien und Pakistan sind riesige Massenmigrationen der Geschichte. Die zahllosen kleineren Migrationswellen treten dem gegenüber schon fast in den Hintergrund, und doch hat es sie immer gegeben. Für den Einzelnen sind sie in ihren Konsequenzen ebenso bedeutsam. Auch heute sind viele Menschen unterwegs. 255 Millionen Menschen leben nach aktuellen Angaben der UN nicht in dem Land, in dem sie geboren wurden. Nur ein Teil von ihnen ist aus ihrer Heimat geflohen. Die überwiegende Anzahl migriert aus anderen Gründen. Für Migrationsforscher ist die Zahl, gemessen an der Weltbevölkerung, nicht außergewöhnlich hoch. Denn es hat immer Migrationsbewegungen gegeben, die teilweise zu Fortschritt führten und teilweise in Katastrophen. Doch sie alle haben etwas Neues entstehen lassen, und so ist die Welt in ihrem heutigen Zustand das Resultat der immerwährenden „Reise der Menschheit“. In drei Teilen zeichnet „Terra X“-Moderator Dirk Steffens die Reise der Menschheit nach, unterstützt von dokumentarischen Spielszenen und aufwendigen Computeranimationen. Er trifft auf Migrationsexperten, Historiker und experimentelle Archäologen, deren Forschungsgegenstand die immerwährende Reise ist. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere So. 29.04.2018 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 13.05.2018 ZDF
  • In einmaligen Bildern zeigt der Film die Ruinenstadt Palmyra vor und nach ihrer Zerstörung durch den IS und zeichnet ihren erfolgreichen Weg zur globalen Handelsmacht der Antike nach. „Stunde null“ heißt das vom Deutschen Archäologischen Institut ins Leben gerufene Projekt zur Rettung Palmyras. Erstmals schildert der Film den Angriff des IS auf die Kulturstätte im Detail und wirft die Frage auf, wie das kulturelle Erbe Syriens bewahrt werden soll. Der Film erzählt von der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der syrischen UNESCO-Weltkulturstätte Palmyra. In der Antike war Palmyra ein globales Handelszentrum im Grenzgebiet zwischen Römischem Imperium und Persischem Reich. Dort trafen Orient und Okzident aufeinander, die Metropole war ein Schmelztiegel der Kulturen und Religionen. Im syrischen Bürgerkrieg gerät Palmyra als Symbol der Vielfalt und Toleranz ins Visier der fanatischen Gotteskrieger des sogenannten „Islamischen Staates“. Die Terrormiliz zerstört die wichtigsten Bauwerke, darunter auch den weltberühmten Bel-Tempel. Forscher in Syrien, Deutschland und anderen Ländern arbeiten zurzeit an einer genauen Bestandsaufnahme der Schäden in Palmyra. Auf Grundlage dieser Daten entwickeln sie Pläne für einen möglichen Wiederaufbau der Stadt nach dem Krieg. Die Dokumentation zeigt die Ruinenstätte nicht nur im Zustand vor der Zerstörung durch den IS, sondern auch, welche Bauwerke bei den Kämpfen beschädigt und welche nach der Eroberung systematisch gesprengt wurden. Zahlreiche Indizien sprechen dafür, dass sich die Terrormiliz darüber hinaus am illegalen Handel mit antiken Kulturgütern beteiligt. Der Film liefert einen wichtigen Beitrag zur Diskussion, welche Bedeutung die Rettung von Kulturgütern im Angesicht von Not und Leid haben kann. Gerade in einem vom Bürgerkrieg zerrütteten Land wie Syrien stellt die Bewahrung und Wiederherstellung des kulturellen Erbes für die Menschen ein wichtiges Zeichen der Hoffnung dar, wie Prof. Hermann Parzinger von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz betont. Die Rettung Palmyras könnte ein Symbol für den Neuanfang in Syrien werden. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 17.09.2017 ZDF
  • 45 Min.
    Urelefanten am Flussufer, ein Tsunami im Rheintal, römische Besatzer und Riesenflöße, die bis nach Holland fahren. „Terra X“ erzählt die bewegte Geschichte des Rheins. Sein Weg führt von den Alpen bis zur Nordsee. Schon im Altertum ist er hart umkämpft. Doch bald wird er mit Städten wie Köln zum Zentrum von Wirtschaft und Zivilisation. Und mit der Nibelungensage zum Ort der Märchen und Mythen. 1914 entdeckte man bei Bonn ein steinzeitliches Grab mit zwei 14 000 Jahre alten Skeletten, den Oberkasseler Menschen. Mit Hilfe dieser Funde konnten Forscher in den vergangenen Jahren das Leben am Rhein während der Eiszeit rekonstruieren. Eine Welt wie im heutigen Skandinavien, in der diese frühen Rheinländer Elche jagten und mit Harpunen Lachse im Fluss erbeuteten. Die Nachfahren der Oberkasseler Menschen erlebten am Ende der Eiszeit die größte Naturkatastrophe, die sich jemals am Rhein ereignet hat. Als am Mittelrhein nur wenige Kilometer vom Fluss entfernt vor knapp 13 000 Jahren ein Vulkan ausbrach, rasten Glutlawinen über das Land und türmten im Rheintal eine Barriere auf, die den Fluss zu einem gewaltigen See aufstaute. Schließlich durchbrach der Rhein den Damm, und eine zerstörerische Flutwelle ergoss sich flussabwärts. In der Antike siedelten Kelten und Germanen am Rhein, bis die Römer kamen. Wie später noch oft in seiner Geschichte, markierte der Fluss eine Grenze, hier Zivilisation und Kultur, dort Wildheit und Barbarei. Aber diese Grenze verschwand bald. Unter den Römern blühte der Handel. Sie bauten Brücken und Legionslager, aus denen sich die ersten Städte entwickelten. Köln wurde zur Metropole. Diese Stellung konnte die Stadt auch später behaupten, weil sie 1259 das Stapelrecht einführte. 600 Jahre lang wurden in Köln alle Rheinschiffe gezwungen, ihre Waren abzuladen und zum Verkauf anzubieten: die Lage am Fluss als einträgliches Geschäftsmodell. Der Rhein wurde zu einem der wichtigsten Verkehrswege Europas. Eine Sensation waren im 18. Jahrhundert die Holländerflöße. Damals transportierten Händler tausende Tannen- und Eichenstämme aus dem Schwarzwald über den Fluss nach Holland. Das Land war zur globalen See- und Handelsmacht aufgestiegen und brauchte Holz für den Schiffsbau und als Fundament für Stadthäuser. Mancher dieser Floßgiganten war 330 Meter lang und 65 Meter breit, das entspricht der Fläche eines modernen Flugzeugträgers. Mehrere hundert Mann steuerten diesen riesigen Apparat durch die gefährlich engen Rheinpassagen. Heute gehören die Gefährte der Vergangenheit an, ebenso wie die Pferde, die bis zur Erfindung der Dampfschifffahrt die Schiffe flussaufwärts treidelten. Der Schiffsverkehr weckte entlang des Rheins an vielen Orten Begehrlichkeiten. Im Mittelalter errichteten Territorialherren am Rhein Dutzende Zollstellen. Heute sind viele von ihnen als Burgen Inbegriff der Rheinromantik. Doch früher mussten Händler hier Wegezoll bezahlen. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 10.07.2016 ZDF
  • 45 Min.
    Vom Magdalenenhochwasser 1342 bis zu Tullas Rheinbegradigung, von Napoleons Besatzungszeit bis zur Loreley. „Terra X“ begibt sich auf eine spannende Zeitreise durch die Geschichte des Rheins. Er fließt durch sechs Länder, doch kein Volk ist ihm so emotional verbunden wie die Deutschen. Für sie ist er „Vater Rhein“. Sie haben ihn gegen ihre Feinde verteidigt, seine Schönheit besungen und ihn mit Bonn zeitweise sogar ins politische Zentrum gerückt. Bis ins 19. Jahrhundert fielen viele Rheinbewohner einer tödlichen Krankheit zum Opfer, die man sonst eher mit den Tropen in Verbindung bringt: der Malaria. Besonders am Oberrhein verwandelten damals Hochwasser die Ufergebiete immer wieder in sumpfige Brackwassergebiete – ideal für Mücken, die Überträger des Fiebers. Vom Hochwasser geht am Rhein immer wieder große Gefahr aus. Doch niemals waren die Ausmaße katastrophaler als im Sommer 1342. Wissenschaftler haben rekonstruiert, dass es damals zu einer „Jahrtausendflut“ gekommen ist, dem vielleicht größten Unwetter in historischer Zeit. Sintflutartige Regenfälle spülen innerhalb von zwei bis drei Tagen Milliarden Tonnen Boden weg, der Rhein und seine Nebenflüsse überfluten das gesamte Mittelrheintal, selbst die massiven Stadtmauern von Köln werden bei einem Pegel von elf Metern überflutet. „Wir gehen davon aus, dass insgesamt 13 Milliarden Tonnen Boden innerhalb von zwei, drei Tagen abgespült worden sind“, schätzt der Geoökologe Hans-Rudolf Bork. „Wenn wir Güterzüge mit Erde füllen würden, wären es drei Güterzüge, die hier von unserer Erde bis zum Mond reichen würden.“ Malaria, Hochwassergefahr und Verbesserungen für die Schifffahrt waren auch die drei ausschlaggebenden Beweggründe für einen badischen Ingenieur, den Rhein aus dem Griff der Natur zu befreien. Johann Gottfried Tulla wollte den wilden Oberrhein bändigen, der zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch aus über 1600 kleinen Inseln und unzähligen Schlingen und Nebenarmen bestand, und ihm ein geschlossenes Bett verschaffen. 25 Durchstiche plante er: 1816 begann das größte Bauvorhaben, das jemals in Deutschland in Angriff genommen wurde. Am Ende ist der Fluss zwischen Basel und Worms um ganze 81 Kilometer kürzer geworden. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 17.07.2016 ZDF
  • 50 Min.
    Wer war Robin Hood? Und wie wurde er über die Jahrhunderte zum unsterblichen Helden der Popkultur? Er ist auf seine Weise einzigartig: Gauner, Wohltäter, Waldmensch und Herzensbrecher in einem – ein Traummann, wie es ihn nur einmal gibt. Die Dokumentation erzählt in unterhaltsamen Episoden den abenteuerlichen Ursprung und globalen Siegeszug der englischen Heldensage um den kämpferischen „Rebell der Herzen“. Dabei kommt nicht nur der heutige Sheriff von Nottingham zu Wort, sondern auch charismatische Polit-Aktivisten und liebenswerte Robin Hood-Exzentriker. (Text: History)
    Deutsche TV-Premiere So. 09.03.2014 History
  • 45 Min.
    Die Dokumentation „Rom – Cäsars Spiel um die Macht“ verfolgt den riskanten Weg Cäsars an die Spitze des Römischen Reiches. Immer wieder, selbst in aussichtslos erscheinenden Situationen, setzt er mit höchstem Einsatz alles auf eine Karte – und gewinnt. Wer war dieser Mann wirklich, der fast blind auf die Glücksgöttin Fortuna vertraute? (Text: ZDFInfo)
    Deutsche TV-Premiere So. 04.03.2007 ZDF
  • 45 Min.
    Nach dem Brand Roms im Jahre 64 n. Chr. startet Nero ein Bauprogramm von bis dahin unbekanntem Ausmaß. Rom soll die modernste und prächtigste Stadt aller Zeiten werden – der Mittelpunkt der Welt. (Text: ZDFneo)
    Deutsche TV-Premiere So. 11.03.2007 ZDF
  • 45 Min.
    Das Doku-Drama beginnt mit dem letzten und härtesten Feldzug gegen das standhafte Reich Karthago, das Rom über Jahrzehnte massiv bedrohte. An der Seite seines Schwagers, des römischen Feldherrn Scipio Aemilianus, führt der 18-jährige Tiberius Sempronius Gracchus im Jahre 146 v. Chr. die römischen Legionen gegen Karthago. Vor originalgetreuen Nachbauten der Wehranlagen und in genau rekonstruierten Massenszenen zeigt das Doku-Drama, wie damals Heerscharen von Kämpfern um den Sieg rangen. Nach der brutalen Vernichtung des einst blühenden Karthagos wird Tiberius als Held gefeiert. Als Sohn einer der angesehensten Patrizierfamilien steht ihm eine glänzende politische Karriere im Reich offen. Er wählt diesen Weg, doch bergen seine Ideen sozialpolitischen Sprengstoff. Tiberius Gracchus will eine Umverteilung des Grundbesitzes zugunsten der verarmten Bauern im Reich. Damit greift er die Besitzstände der herrschenden Oberschicht an – eine gefährliche Konfrontation. Die Dokumentation erzählt in packenden Bildern die Geschichte eines Revolutionärs, der für seine Ideen und Ideale bereit ist, sein eigenes Leben und das Wohl seiner Familie zu riskieren. Historiker von internationalem Ruf interpretieren seinen Einfluss, erläutern seine Motivation und zeigen den aktuellen Forschungsstand auf. Die historische Figur Tiberius Gracchus führt die Zuschauer in die aufregende Zeit der römischen Republik. Eine Zeit, in der Rom sich zur Großmacht erhob, eine Zeit, in der Verschwendungssucht und Korruption um sich griffen und revolutionäre Gedanken den Tod bedeuten konnten. (Text: ZDFneo)
    Deutsche TV-Premiere Di. 01.05.2007 ZDF
  • 45 Min.
    Der Film, der in den Originalkulissen von Ridley Scotts Hollywood-Blockbuster „Königreich des Himmels“ in Marokko gedreht wurde, erzählt eines der blutigsten Kapitel der jüdischen Geschichte im Römischen Reich. Unter der Herrschaft Kaiser Neros lösen im Jahre 66 v. Chr. die hohen Abgabeforderungen des verhassten Statthalters Gessius Florus eine Revolte in der Provinz Judäa aus. Was mit einer Demonstration beginnt, entwickelt sich zum Volksaufstand. Kaiser Nero entsendet Vespasian (Peter Firth), einen seiner besten Generäle, und dessen Sohn Titus (Adam James) mit starken Militärkräften. Nur mit äußerster Brutalität können sich die Römer nach jahrelangen Kämpfen durchsetzen. Zentrale Figur des Doku-Dramas ist der junge Jude Josephus Ben Mattatiyahu, verkörpert durch den britischen Schauspieler Ed Stoppard. Er führt eine Gruppe von Rebellen an und leistet den anrückenden Legionären geschickt Widerstand. Als er Vespasian und Titus in die Hände fällt, gelingt es ihm, das Vertrauen der römischen Besatzer zu gewinnen und seinen Kopf zu retten. Josephus darf die Römer bei ihren Vorstößen nach Judäa als Vermittler begleiten. Später wird er, inzwischen in Rom ansässig, als jüdisch-römischer Geschichtsschreiber mit dem Namen Flavius Josephus die jüdische Revolte für die Nachwelt festhalten. Auch wenn sein Blick auf die Ereignisse durch den Seitenwechsel äußerst kritisch zu behandeln ist, zählen seine Schriften heute zu den bedeutendsten Quellentexten zur Erforschung der jüdischen Antike. Das Doku-Drama „Aufstand der Juden“ versetzt den Zuschauer in eine längst untergegangene Zeit. Nach historischen Quellen rekonstruierte Kampfszenarien demonstrieren eindrucksvoll Militärtaktik sowie Waffentechnik beider Seiten. Auch Freizeitvergnügungen der Offiziere wie Hobby-Imkerei oder eine Vorform des Squash-Spieles werden wirklichkeitsnah nachgestellt. (Text: ZDFneo)
    Deutsche TV-Premiere So. 06.05.2007 ZDF

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