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Rätsel alter Weltkulturen: 67. Im Schatten der Pharaonen – Sensation in Ägyptens Wüste
45 Min.Im Sommer 1999 sorgt ein spektakulärer Fund für weltweite Schlagzeilen. In der kleinen Oase Baharija etwa 400 Kilometer südwestlich von Kairo sind ägyptische Archäologen auf einen riesigen Friedhof aus griechisch-römischer Zeit gestoßen. In tiefen Bodengräbern entdeckten die Experten zahlreiche Mumien aus einer Zeit, als so genannte „Fremdländer“ das Reich am Nil beherrschten. Woher kam der Reichtum in den Gräbern? Gab es Schmugglerrouten durchs große Sandmeer? War die westliche Wüste ein Schauplatz illegaler Geschäfte? (Text: History)Deutsche TV-Premiere Sa. 29.09.2001 arte ZDF-Erstausstrahlung am 11.11.2001Rätsel alter Weltkulturen: 68. Operation Sethos – Mit Hightech ins Grab des Pharao
45 Min.Im Jahr 1817 entdeckte der Italiener Giovanni Battista Belzoni im Wadi Biban el-Muluk ein Pharaonengrab. Dieses aus sechzehn Kammern, Korridoren und Treppen bestehende Grab war zwar nicht mit goldenen Schätzen angefüllt – es war längst geplündert -, aber dafür überall mit bemalten Reliefs dekoriert, die so frisch und leuchtend waren, als seien sie gerade erst gemalt worden. Sogar ein Farbeimerchen mit einem Pinsel fand sich noch. In keinem Grab im Tal der Könige gibt es so ausführlichere Darstellungen der ägyptischen Begräbnisriten. In seiner Bilderfülle handelt es sich um eines der größten, reichst bemalten und schönsten Königsräber und war bald eine der Hauptattraktionen am Westufer des Nils.Belzoni nannte seinen Fund zunächst „Grab des Apis“, weil er in einer der Kammern einen einbalsamierten Stier gefunden hatte. Erst Jahre später konnte geklärt werden, wer dort bestattet war: Sethos I., der zweite König der 19. Dynastie, der von 1290 bis 1279 v.Chr. regierte. Bis zur Entdeckung des Tutanchamun-Grabes 1922 war das Grab Sethos’ I. die Hauptsehenswürdigkeit im Tal der Könige. Heute ist es durch die Einwirkung von Feuchtigkeit sehr in Mitleidenschaft gezogen. ‚The History Channel‘ macht sich mit modernsten Methoden auf die Suche nach den im Verborgenen schlummernden Schätzen. (Text: History) Deutsche TV-Premiere Sa. 15.12.2001 arte ZDF-Erstausstrahlung am 01.01.2002Rätsel alter Weltkulturen: 69. Jenseits von Eden – Lifestyle in der Steinzeit
45 Min.Schauplatz Anatolien: 1994 machte der deutsche Archäologe Klaus Schmidt tief im Osten der Türkei – nahe der Grenze zu Syrien – bei einer Geländebegehung eine sensationelle Entdeckung: In den sperrigen Steinbrocken, die Bauern beim Pflügen ihrer Felder achtlos beiseite geschafft haben, erkannte er Überreste einer steinzeitlichen Kultanlage. Ein Fund, der die bisherigen Erkenntnisse der urgeschichtlichen Wissenschaft umgekrempelt hat. In mehreren Grabungskampagnen schälte das Team des Deutschen gewaltige Bauten aus der Erde.Zu einer Zeit, als die Menschen weder Ackerbau noch Viehzucht betrieben, weder Keramik noch Textilien kannten, schlugen Jäger und Sammler in einem bislang unerklärlichen Kraftakt metertiefe Katakomben in den Fels und errichteten marterpfahlähnliche Säulen. Das größte bislang freigelegte Gebäude ist mindestens zwölf Meter lang, die Mauern haben eine Stärke von 1,4 Metern. Vier massive, T-förmige Pfeiler trugen die Dachplatten. Besonders beeindruckten die zahlreichen, in Stein gehauenen Tierdarstellungen: zentnerschwere Vogelköpfe und Reliefs mit realistischen Abbildungen von Schlangen, Wildschweinen und Füchsen. Der altsteinzeitliche Ruinenhügel von Göbekli Tepe – der Nabelberg – hält die Urgeschichtler in Atem. Denn das Werk prähistorischer Ingenieurskunst entstand vor etwa 11 000 Jahren – 5000 Jahre vor der ersten Stadtgründung im Zweistromland und 7000 Jahre vor der Existenz der Pyramiden. Die Theorie, erst der sesshafte Farmer habe mit dem Hausbau – und später mit der Errichtung von Tempeln – die Immobilie ins Spiel gebracht und damit die neolithische Revolution angezettelt, fällt mit der Freilegung der spektakulären Kultanlage von Göbekli Tepe in sich zusammen. Somit stand die Wiege der Zivilisation weder – wie bisher angenommen – in Mesopotamien noch in Palästina, sondern in der heutigen Türkei. Rund um den Monumentalbau prägten einst Pistazien- und Eichenwälder sowie saftige Wiesen die Landschaft. Gazellenherden und Wildkräuter boten ausreichend Nahrung. Um 7500 vor Christus hört die Nutzung des Bergheiligtums abrupt auf. Der majestätische Kultplatz wird „beerdigt“, die grandiose Anlage samt Pfeilern und Skulpturen zugeschüttet. Die Riten der Sammler und Jäger sind bedeutungslos geworden, eine neue Zeit bricht an. Der Film erzählt die weithin unbekannte Geschichte vom Lifestyle der Menschen in der Altsteinzeit. Vergleiche mit Megalithkulturen, archäologische Experimente und Computeranimationen lassen die erstaunlichen technischen Leistungen der hochspezialisierten Naturburschen aus Anatolien wieder aufleben. (Text: ZDFneo) Deutsche TV-Premiere Sa. 02.08.2003 arte ZDF-Erstausstrahlung am 16.11.2003Rätsel alter Weltkulturen: 70. Labyrinthe – Magische Linien von Menschenhand
45 Min.Labyrinthe – die Gebilde aus magischen Linien – haben eine lange Geschichte. Vor Jahrtausenden waren sie heilige Orte für Initiationsriten, Fruchtbarkeitsfeste und kultische Tänze. Bis heute geht ein geheimnisvoller Zauber von ihnen aus. Was verbirgt sich hinter den rätselhaften Zeichen? (Text: History)Deutsche TV-Premiere Sa. 09.08.2003 arte ZDF-Erstausstrahlung am 04.01.2004Rätsel alter Weltkulturen: 71. Das Delphi-Syndikat – Die geheime Macht des Orakels
45 Min.Seit Urzeiten pilgern Menschen aller Herren Länder zu Wahrsagern – getrieben von der Angst vor persönlichem Unglück, aber auch von der Neugier auf die Zukunft. Von den mehr als 60 Orakelstätten im antiken Griechenland genoss Delphi zweifellos den besten Ruf. Als Medium agierte dort die jeweilige Pythia – eine Seherin, die an jedem siebten Tag des Monats, auf einem Dreifuß sitzend, in Trance ihre Sprüche stammelte. Plutarch, der selbst als Priester in Delphi wirkte, hinterließ als einziger Augenzeuge einen schriftlichen Bericht, in dem er von wohlriechenden Dämpfen in der Orakelkammer schreibt.Ihre Wirkung vergleicht er mit der von Alkohol. Der amerikanische Geologe Jelle de Boer fand eine Erdfalte, die exakt in Richtung des Tempels verläuft – der Riss, durch den einst das Wasser-Gas-Gemisch strömte. „Apollons Quelle“, in der Literatur oft erwähnt, floss also direkt vor den Dreifuß der Pythia. Die aufsteigenden Dämpfe enthielten Ethylen, ein süßlich riechendes Gas, das früher bei Narkosen zum Einsatz kam. Damit hat Jelle de Boer Plutarchs „Orakeldroge“ gefunden. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Sa. 30.08.2003 arte ZDF-Erstausstrahlung am 09.11.2003Rätsel alter Weltkulturen: 72. Das geraubte Gold Jahwes – Fahndung nach Jerusalems Tempelschatz
45 Min.Endzeitstimmung im Heiligen Land: Im Jahr 70 nach Christus eroberte die Armee des römischen Feldherrn Titus Jerusalem. Die Truppen plünderten den Tempel des Herodes – das Haus Jahwes – und zerstörten das zentrale Heiligtum der Juden bis auf die Grundmauern. Wenig später ließ der siegreiche Heerführer die Schlüsselszene in seinen Triumphbogen in Rom einmeißeln. Der Film erzählt die aufregende Geschichte vom Gold Jahwes – eine Geschichte zwischen Legende und historischen Fakten, zwischen Jerusalem, Rom und Mekka. (Text: ZDFinfo)Deutsche TV-Premiere Sa. 06.09.2003 arte ZDF-Erstausstrahlung am 01.01.2004Rätsel alter Weltkulturen: 73. Brennpunkt Qumran – Die Schriftrollen vom Toten Meer
45 Min.Die Existenz der so genannten „Qumran-Rollen“ hat das Bild vom antiken Judentum grundlegend verändert. Seit mehr als 50 Jahren bemühen sich Forscher um die Entschlüsselung der Texte. Als Sensation zu werten sind insbesondere Abschriften verschiedener Bücher des Alten Testaments. Der Film von Renate Beyer ebnet den Weg durch den Wirrwarr widersprüchlicher Theorien. (Text: Phoenix)Deutsche TV-Premiere Sa. 13.09.2003 arte ZDF-Erstausstrahlung am 02.11.2003Rätsel alter Weltkulturen: 74. Odyssee zur Osterinsel – Die Floßfahrt des Inka-Fürsten
45 Min.Bereits 1947 stellt Thor Heyerdahl die These auf, die Osterinsel im Stillen Ozean sei ursprünglich von Südamerika aus besiedelt worden. Gibt es dafür Indizien auf dem fernen Eiland? In faszinierenden Bildern rekonstruiert der Film die gewagte Floßfahrt der Inkas und begibt sich auf Spurensuche nach peruanischen Erben im Stillen Ozean. (Text: Phoenix)Deutsche TV-Premiere Sa. 20.09.2003 arte ZDF-Erstausstrahlung am 28.12.2003Rätsel alter Weltkulturen: 75. Todesboten aus Alamut – Der Geheimbund der Assassinen
45 Min.Die Assassinen gelten als erste, straff organisierte Terrorgruppe der Weltgeschichte: eine extremistische Sekte innerhalb der schiitischen Bewegung des Islam. Der Name des Geheimbundes wurde zum Inbegriff für Meuchelmord und bezeichnet noch heute in westlichen Sprachen eine heimtückische Bluttat. Mit eindrucksvollen Inszenierungen und brillanten Dokumentaraufnahmen entschleiert der Film den Mythos um die Assassinen und zeichnet die historischen Fakten nach. (Text: Phoenix)Deutsche TV-Premiere Do. 10.03.2005 arte ZDF-Erstausstrahlung am 14.12.2003Rätsel alter Weltkulturen: 76. Pyramiden in Amerika – Die Kultbauten der Indianer
45 Min.Bis ins 19. Jahrhundert rankten sich wilde Spekulationen um die mehr als 100.000 gewaltigen Erdhügel, die einst auf dem Boden der heutigen USA – vom Atlantik bis zum Mississippi – die Landschaft prägten. Zu den ersten Forschern, die sich mit den so genannten „Mounds“ beschäftigten, gehörte Thomas Jefferson, der dritte Präsident der USA. 1781 ließ er auf seiner Farm in West-Virginia einen senkrechten Schnitt durch einen sechs Meter hohen Hügel graben: Mehr als 1.000 Skelette wies die Aufschüttung als imposante Totenstätte aus, die im Lauf vieler Generationen allmählich empor gewachsen war. Schon vor mehr als drei Jahrtausenden schuf das Volk der Adena bis zu 30 Meter hohe Mounds. Sie galten als Treppen zum Himmel. Um die Zeitenwende setzten die Hopewell-Indianer die Tradition fort. (Text: 3sat)Deutsche TV-Premiere Sa. 13.08.2005 arte ZDF-Erstausstrahlung am 25.12.2005Rätsel alter Weltkulturen: 77. Flammen über Qatna – Ein versunkener Palast in Syrien
45 Min.Die Stadt Qatna, im heutigen Syrien, wurde im 14. Jahrhundert v. Chr. von Hethitern zerstört. 1924 ortete der französische Archäologe Robert Comte du Mesnil den verfallenen Palast von Qatna. Seine Skizzen waren Ausgangsbasis für die Grabungen des Tübinger Professors Peter Pfälzner. Im Herbst 2002 stießen Pfälzner und sein Team auf die unversehrte Grabanlage der Könige von Qatna. Unter anderem wurde dort ein Archiv aus 73 Keilschrifttafeln entdeckt. Bei den Funden war die Kamera live dabei. (Text: History)Deutsche TV-Premiere Sa. 27.08.2005 arte ZDF-Erstausstrahlung am 20.11.2005Rätsel alter Weltkulturen: 78. Die Minen des Hephaistos – Hightech in der Kupferzeit
45 Min.Die Kupferzeit ist der letzte Abschnitt der Jungsteinzeit und liegt etwa sechseinhalbtausend Jahre zurück. Kupfer war das erste Metall, das die Steinzeitmenschen bearbeiten konnten. Während dieser Zeit wurden grundlegende Techniken der Metallgewinnung und Metallverarbeitung entwickelt. (Text: History)Deutsche TV-Premiere Sa. 17.09.2005 arte ZDF-Erstausstrahlung am 01.01.2006Rätsel alter Weltkulturen: 79. Der Chiemgau-Komet – Stunde Null im Keltenreich
45 Min.465 vor Christus stören plötzlich unheimliche Riesenblitze und ohrenbetäubender Donner die Nachmittagsidylle in einer keltischen Siedlung im Chiemgau. Zehntausende Menschen verlieren ihr Leben, weil ein über 1.000 Meter großer Komet in 70 Kilometer Höhe explodiert ist. Zwar erwähnen antike Autoren die Katastrophe mehrfach, doch der weltweit erste wissenschaftliche Nachweis konnte erst 2000 erbracht werden: Professor Dr. Kord Ernstson, Geologe der Universität Würzburg, fand heraus, dass es sich bei den fremdartigen Metallkugeln im Boden des Chiemgau um Material nicht irdischen Ursprungs handelt, das schon lange vor unserem Sonnensystem existierte und das der Komet bei seiner Reise durch die Galaxien mitführte. Die Analyse der Forscher ist eine Sensation, versuchte doch bisher selbst die NASA vergeblich, präsolares Material zu gewinnen. (Text: 3sat)Deutsche TV-Premiere So. 08.01.2006 ZDF Rätsel alter Weltkulturen: 80. Geheimakte Sakrileg – Der Mythos von Rennes-le-Château
45 Min.Ende des 19. Jahrhunderts fand der Gemeindepriester von Rennes-le-Château angeblich ein rätselhaftes Pergament. Nachdem der französische Autor Gérard de Sède die Botschaft, die ihm nach eigener Aussage anonym mit der Post zugeschickt wurde, in den 1950er Jahren veröffentlichte, entwickelte sich eine Verschwörungstheorie um eine Clique aus Prominenten und eine mysteriöse Gesellschaft. Unter ihren Mitgliedern, so heißt es, kursiert ein Geheimwissen, das die gesamte christliche Überlieferung aus den Angeln heben könnte. Dan Brown bereitete diese These in seinem Roman „Sakrileg“ auf. Der Film „Geheimakte Sakrileg“ entzaubert die gewinnträchtige Legende, die nicht nur in Rennes-le-Château seit vielen Jahren die Kassen klingeln lässt, und führt auf die Spur des Hochstaplers Pierre Plantard. (Text: 3sat)Deutsche TV-Premiere So. 15.01.2006 ZDF Rätsel alter Weltkulturen: 81. Der Fall Jesus – Der Galiläer im Visier der Forschung
45 Min.Keine andere Religion ist so erfolgreich wie die Glaubenslehre jenes Mannes aus Galiläa, von dem die Bibel schreibt, er sei am Kreuz gestorben, um die Menschheit zu erlösen: Jesus von Nazareth. (Text: ZDFneo)Deutsche TV-Premiere So. 22.01.2006 ZDF Rätsel alter Weltkulturen: 82. Das Phantom von Uruk – Fahndung nach König Gilgamesch
45 Min.1849 fand der Engländer Sir Austen Henry Layard bei Grabungen die ersten Tontafeln der Gilgamesch-Geschichte. Vor allem die Episode über die Sintflut ließ ihn aufhorchen. Die Gegend um Uruk, heute eine Staubwüste, präsentierte sich einst als ‚Venedig des Altertums‘, durchzogen von Flussläufen und Kanälen. Die Sendung sucht nach historischen Spuren des legendären Herrschers Gilgamesch und dokumentiert den neuesten Stand der Forschung. Computeranimationen lassen die Entdeckung der Tontafeln mit der Sintflutgeschichte und die märchenhaften Episoden aus dem uralten Epos wieder aufleben. (Text: History)Deutsche TV-Premiere Sa. 08.09.2007 arte ZDF-Erstausstrahlung am 06.01.2008Rätsel alter Weltkulturen: 83. Der Riese Goliath – Auf den Spuren der Seevölker
45 Min.Eine Geschichte, die nahezu jedes Kind kennt: Der kleine Hirtenjunge David aus Bethlehem stellt sich in einem Zweikampf dem riesenhaften und schwer bewaffneten Philister-Anführer Goliath und streckt ihn mit einem einzigen, wohl gezielten Schuss aus seiner primitiven Steinschleuder nieder. Mit diesem Schuss endet die Herrschaft der Philister. (Text: ZDFdokukanal)Deutsche TV-Premiere Sa. 15.09.2007 arte ZDF-Erstausstrahlung am 13.01.2008Rätsel alter Weltkulturen: 84. Im Bann des Priesterkönigs – Suche nach den „Drei Indien“
45 Min.Rom, 1165: Im Lateran, dem Sitz der Päpste, herrscht Verzweiflung. Die Truppen des Kalifen Nur-ad-Din haben die Kreuzfahrer geschlagen, nun steht Jerusalem auf dem Spiel. Für Papst Alexander III. zerbricht der Traum vom „Königreich des Himmels“. Doch es geht auch um weltliche Güter. Denn Palästina ist der Brückenkopf für den Handel nach Fernost und damit Quelle großen Reichtums. Da erhält der Heilige Vater eine Botschaft. Als Absender zeichnet ein Priesterkönig namens Johannes, genannt der Presbyter. Er wolle „die Feinde des Kreuzes Christi bekämpfen“, schreibt er. Für Alexander III. ist der Brief ein Geschenk des Himmels. Er lässt das Schreiben kopieren und zu den Fürsten Europas bringen. Der unerwartete Beistand soll sie zu einem neuen Schlag gegen den Islam motivieren. Doch die Kreuzritter hoffen vergeblich auf Hilfe. (Text: 3sat)Deutsche TV-Premiere Sa. 22.09.2007 arte ZDF-Erstausstrahlung am 20.01.2008Rätsel alter Weltkulturen: 85. Der Nibelungen-Code (1): Deckname Siegfried
45 Min.Die Dokumentation untersucht die historische Wahrheit rund um das berühmte Nibelungenlied und blickt hinter die Fassade der Wormser Hofgesellschaft. Verbirgt sich hinter dem sagenumwobenen Helden Siegfried etwa der berühmte Germanenfürst Armin? Beide Figuren stehen tatsächlich in engem Zusammenhang mit Xanten, der Heimat des Drachentöters. Eine andere Spur führt zu den Merowingern, die im sechsten Jahrhundert am Rhein siedelten und von einem König regiert wurden, dessen Beschreibung ebenfalls auf Siegfried passen könnte. (Text: History)Deutsche TV-Premiere So. 23.12.2007 ZDF Rätsel alter Weltkulturen: 86. Der Nibelungen-Code (2): Kriemhilds Todesspiel
45 Min.Seit Siegfrieds Mord sinnt Kriemhild auf Rache. Sie entfacht einen Kampf, den niemand überlebt. Dieses blutige Drama geht auf das sechste Jahrhundert zurück, als der römische Feldherr Flavius Aetius das Reich der Burgunder zerstörte. Der unbekannte Verfasser des Nibelungenlieds dokumentierte so historische Fakten und tarnte in den Hauptfiguren Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Er verschlüsselte seine Botschaften derart, dass Wissenschaftler bis heute über den Inhalt streiten. Terra X geht auf die Suche nach dem Vermächtnis der burgundischen Könige. (Text: History)Deutsche TV-Premiere Mi. 26.12.2007 ZDF Rätsel alter Weltkulturen: 87. Kleopatras schwarze Schwestern – Die Königinnen von Kusch
45 Min.Zwischen dem ersten und sechsten Nil-Katarakt lag einst ein sagenumwobenes Reich, das die Alten Ägypter „Südland“ oder auch „Kusch“ nannten. Jahrhunderte lang holten die Pharaonen von dort Sklaven, seltene Tierfelle und Elfenbein. Ihr hauptsächliches Interesse aber galt den reichen Goldvorkommen. Im 2. Jahrhundert vor Christus verteidigten kriegerische Königinnen das Reich, die sogar der Weltmacht Rom furchtlos die Stirn boten. (Text: ZDFInfo)Deutsche TV-Premiere So. 30.12.2007 ZDF Rätsel alter Weltkulturen: 88. Weihrauch für den Pharao – Aufbruch nach Punt
45 Min.Wo lag das sagenumwobene Land Punt, die Weihrauchquelle der Pharaonen? Eine spektakuläre Grabung in Oberägypten rückt die Frage erneut in den Fokus wissenschaftlicher Betrachtung. Der Tübinger Professor Dr. Christian Leitz legt mit einem Archäologen-Team seit 2003 den letzten noch unerforschten Tempel im Land am Nil frei. Ptolemaios XII., der Vater der legendären Kleopatra, ließ den majestätischen Bau zu Ehren der Löwengöttin Repit über der Stadt Athribis errichten. (Text: ZDFInfo)Deutsche TV-Premiere Di. 01.01.2008 ZDF Rätselhafte Phänomene: 1. Verschwundene Inseln und wandernde Steine
45 Min.Dirk Steffens auf dem Weg zum „Tal des Todes“.Bild: OR / Oliver Roetz / zdf / HistoryDie Natur steckt voll seltsamer und faszinierender Erscheinungen. In dem Zweiteiler „Terra X: Rätselhafte Phänomene“ begibt sich Dirk Steffens auf die Suche nach Erklärungen. Alte Landkarten verzeichnen vor der Küste Siziliens eine Insel, von der heute nichts mehr zu sehen ist. Vor der Küste Japans scheinen Relikte einer uralten Zivilisation zu liegen, und in der Wüste Nevadas wandern Steine. Die Erde wird seit Jahrmillionen von den Kräften der Natur geformt. Dabei entstehen phantastische Landschaften und rätselhafte Phänomene: Canyons, die von unglaublicher Schönheit, aber auch voller Gefahren sind, Berge, die urplötzlich mitten im Meer entstehen, oder geschmolzenes Gestein, das erstaunlich regelmäßige Strukturen annimmt. Für „Terra X“ erkundet Dirk Steffens weltweit Phänomene, die auf den ersten Blick kaum zu erklären sind. Was hat Basalt zum Beispiel mit Schneeflocken und Bienenwaben zu tun, oder wie entsteht das geheimnisvolle Leuchtfeuer des Nordlichts? (Text: ZDF)Deutsche Streaming-Premiere Sa. 10.03.2018 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 11.03.2018 ZDF Rätselhafte Phänomene: 2. Erdlöcher und blaue Wunder
45 Min.Die natürliche Schwefelmine auf dem Vulkan Ijen produziert täglich tonnenweise Schwefel.Bild: Oliver Roetz / ZDF / HistotyDie Natur steckt voller seltsamer und faszinierender Erscheinungen. In dem Zweiteiler „Terra X: Rätselhafte Phänomene“ begibt sich Dirk Steffens auf die Suche nach Erklärungen. Da tun sich Erdlöcher plötzlich auf, Schiffe versinken auf ruhiger See, und ein Vulkan scheint blaue Lava zu speien. Im Internet kursieren Bilder von unheimlichen Naturschauspielen. Sie werfen die Frage auf: Was ist echt und was ist Fake? In der zweiten Folge ist Dirk Steffens sowohl in den USA als auch in Schottland und in Indonesien unterwegs. In Nordamerika stößt er dabei auf die sogenannten „Sinkholes“, Erdlöcher.Vor allem im Urlaubsparadies Florida reißt immer wieder vollkommen unerwartet die Erde auf, und metertiefe Löcher und Krater entstehen. Es gibt dort eine regelrechte „Sinkhole Alley“ – die „Erdloch-Allee“. Allerdings sind auch andere Länder nicht vor solchen Überraschungen gefeit. In Thüringen etwa gibt es 10 000 solcher „Sinkholes“. Zusammen mit Wissenschaftlern erklärt Dirk Steffens das Georisiko „Karstboden“ und zeigt an anderen Orten der Welt, wie schön auch manche Erdfälle sein können. Manchmal spielt bei der Entstehung von Erdlöchern und Kratern auch das facettenreiche Gas Methan eine Rolle. Methan ist für viele geheimnisvolle Phänomene auf der Welt verantwortlich. Dirk Steffens zeigt auf, wie das Gas entsteht, und erklärt manche rätselhafte Methan-Erscheinung wie etwa die sagenumwobenen Irrlichter. In Indonesien erlebt Dirk Steffens am Ende seiner Expedition sein blaues Wunder. Auf Java, einer der Hauptinseln, reiht sich ein Vulkan an den anderen. Einer der 38 Feuerberge birgt ein leuchtendes Geheimnis. Erst bei Dunkelheit wird es sichtbar. Für „Terra X“ verbringt Dirk Steffens die Nacht auf dem Vulkan und zeigt, wie auch hier die Gesetze der Natur faszinierendste Phänomene entstehen lassen. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Sa. 10.03.2018 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 18.03.2018 ZDF Rätselhafte Phänomene: 3. Sternengold und der Hauch des Todes
40 Min.Dirk Steffens untersucht in den Ruinen von Hierapolis das rätselhafte Höllentor.Bild: ZDF und Oliver RoetzAuch in der zweiten Staffel „Terra X – Rätselhafte Phänomene“ stellt Dirk Steffens wieder weltweit ungewöhnliche Naturphänomene und die dahinter wirkenden Naturgesetze vor. Im antiken Hierapolis sterben Opfertiere scheinbar ohne menschliches Zutun. Nur einen Steinwurf entfernt haben sich in den vergangenen Jahrtausenden atemberaubende Kalksinterterrassen geformt. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Phänomenen? In der Folge „Sternengold und der Hauch des Todes“ erkundet Dirk Steffens in der Türkei, Schottland, Deutschland und auf Island ungewöhnliche Naturphänomene.In der Antike war man davon überzeugt, dass sich im Tempel des Gottes Pluton in Hierapolis ein Zugang zur Hölle befindet. Opfertiere, die von den Priestern in den Tempel geführt wurden, fielen plötzlich, ohne Zutun der Priester, tot um. Das Phänomen wurde bereits von antiken Geschichtsschreibern beschrieben, und schon damals vermuteten nicht alle hinter dem „Hauch des Todes“ den Atem des dreiköpfigen Höllenhundes Kerberos. Ganz in der Nähe liegen die weißen Kalksinterterrassen von Pamukkale. Warum und wann sich solche besonderen Formationen bilden, wird genauso beleuchtet, wie die Voraussetzungen, unter denen Fossilien entstehen, die Einblicke in längst vergangene Zeiten erlauben. In Schottland begibt sich Dirk Steffens auf die Suche nach dem berühmten Ungeheuer von Loch Ness und kann die Frage nach der Existenz von Nessie zumindest aus wissenschaftlicher Sicht beantworten. Etwas schwieriger wird es bei der Frage nach dem Ursprung des Goldes auf unserem Planeten. Neuere Theorien gehen davon aus, dass die relativ großen Goldvorkommen in den oberen Bereichen der Erdkruste kosmischen Ursprungs sind und zum Beispiel durch Asteroideneinschlag auf die Erde gelangten. Wie komplex natürliche Phänomene sein können, zeigen auch die Geysire auf Island. Die Insel im Norden Europas ist berühmt für ihre Vulkane, Gletscher und heißen Quellen. Aber längst nicht jede heiße Quelle wird auch zu einem Geysir. Das faszinierende Netzwerk unserer Natur wird mit stimmungsvollen Landschafts- und Tieraufnahmen sowie aufwendigen Animationen in Szene gesetzt und erklärt. (Text: ZDF) Deutsche Streaming-Premiere Mi. 15.04.2020 ZDFmediathek Deutsche TV-Premiere So. 19.04.2020 ZDF
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