Terra X

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    • Russland von oben (3): Kamtschatka und die wilden Tiere

      Braunbär beim Lachsfang. – Bild: ZDF und Peter Thompson (c) Colourfield.
      Braunbär beim Lachsfang. – Bild: ZDF und Peter Thompson (c) Colourfield.

      „Russland von oben“ ist das bisher einmalige Unternehmen, die endlosen Weiten des Landes aus der Vogelperspektive erlebbar zu machen. Ein atemberaubender Flug über ein unglaubliches Land. Das Team der vielfach preisgekrönten „Terra X“-Reihe „Deutschland von oben“ ist neun Monate lang immer wieder über das Riesenreich zwischen Europa und Asien geflogen und hat dabei erstaunliche Landschaften, kleine Geheimnisse und große Bilder entdeckt. Russland ist das mit Abstand größte Land der Erde. Doppelt so groß wie die USA, fast 50 Mal größer als Deutschland. Von Kaliningrad an der Ostsee bis zur Meerenge der Beringstraße, von der aus man Alaska sehen kann, sind es elf Zeitzonen und 7000 Kilometer Luftlinie. Aber auch nur, wenn man die Abkürzung über den Nordpol nimmt. Dieses riesige Reich für „Terra X“ zu porträtieren, erforderte in vielen Bereichen echte Pionierarbeit: Manche Orte schienen unerreichbar, viele hat vermutlich noch kein Mensch je gesehen, schon gar nicht aus der Luft. Dabei ist es vielleicht gerade die Perspektive „von oben“, die die Seele des Landes und seine kaum zu fassende Vielfalt zumindest ein Stück weit greifbar werden lässt. Für den „Terra X“-Dreiteiler sind spektakuläre Aufnahmen gelungen – von unberührten Landschaften, zauberhaften Städten, von wilden Tieren, Wüsten und Wäldern, aber auch von harter Arbeit in der Kälte Sibiriens, vom Leben in ewigem Eis und kargen Gebirgsregionen. Gedreht aus Hubschraubern und mit den besten Luftbild-Spezialkameras der Welt. In „Russland von oben“ offenbart das Land sein Wesen und gibt etwas von seinem Innersten preis. Die dritte Folge Terra X „Russland von oben“ folgt der Küstenlinie von der mächtigen nordeuropäischen Hafenstadt Murmansk bis nach Kamtschatka im Pazifischen Ozean und zum südöstlichsten Eckchen des Riesenreichs – nach Wladiwostok. Über 25 000 Kilometer erstreckt sich die russische Küste – allein entlang der Arktis. Hier wird es so kalt, dass die Hilfe eines Atomeisbrechers nötig ist, um den Schiffen ihren Weg zu bahnen. An dieser Küste liegt die Halbinsel Jamal mit ihren riesigen Erdgasvorkommen und Ureinwohnern, den Nenzen, und auch das Lena-Delta, dessen gefrorener Boden einzigartige Muster ins Land zeichnet, die aus der Luft besonders eindrücklich sind. Eine ganz andere Welt offenbart sich weiter östlich auf der Landspitze Cape Schmidt in der Tschuktschensee, wo sich Eisbärfamilien und Walrosse tummeln. Nicht weit entfernt, auf der für russische Verhältnisse eher kleinen Insel Wrangel, lebten die letzten Mammuts in Eurasien, heute sind Eisbären und Moschusochsen die Herren des Eilands. Wieder ganz anders präsentiert sich Kamtschatka in Russlands fernem Osten – mit 29 aktiven und 150 nicht aktiven Vulkanen, Geysiren und Lachs fressenden Braunbären. Die Halbinsel besticht durch ihre bizarre Schönheit und Einsamkeit, die aus der Vogelperspektive ihre volle Wirkkraft entfalten. Genauso, wie „von oben“ das Gedrängel auf der winzigen Insel Tjuleni richtig sichtbar wird: Tausende von Seebären, Seelöwen und Lummen tummeln sich hier auf wenigen Metern, während vor der Küste von Magadan bis Wladiwostok Orcas auf Jagd gehen. Dort, an der Grenze zu Nordkorea und fast schon in Sichtweite zu Japan, ist das Riesenreich zu Ende und blickt Wladiwostok – das „San Francisco“ Russlands – auf Asien. Die Dokumentationsreihe „Terra X – Russland von oben“ ist ab Samstag, 8. Dezember, in der ZDFmediathek unter terra-X.zdf.de abrufbar. Zum Film gibt es auch ein Webvideo, das am Samstag, 8. Dezember, um 10:00 Uhr in der Mediathek und am Sonntag, 9. Dezember, um 12:00 Uhr auf dem YouTube-Kanal „Terra X Natur & Geschichte“ https//www.youtube.com/terrax veröffentlicht wird. Das Video ist zum Embedding mit Verweis auf „Terra X“ für alle Interessierten freigegeben. Letzter Teil „Terra X – Russland von oben“. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 09.12.2018 ZDF
      Deutsche Online-Premiere: Sa 24.11.2018 ZDFmediathek
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      ZDFmediathek UT de
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      So 08.12.2019
      06:45–07:30
      06:45–ZDFneo
       Sa 09.11.2019
      06:25–07:10
      06:25–ZDFneo
       So 03.11.2019
      05:50–06:35
      05:50–ZDFneo
       Mo 07.10.2019
      03:20–04:05
      03:20–ZDF
       Mi 04.09.2019
      06:35–07:20
      06:35–ZDFneo
       Do 09.05.2019
      07:00–07:45
      07:00–ZDFneo
       Sa 26.01.2019
      07:30–08:15
      07:30–ZDFneo
       So 20.01.2019
      07:30–08:15
      07:30–ZDFneo
       Mo 10.12.2018
      02:35–03:20
      02:35–ZDF
       So 09.12.2018
      19:30–20:15
      19:30–ZDF NEU

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