1558 Folgen erfasst (Seite 37)

  • 45 Min.
    Der Pazifik ist größer als alle Kontinente zusammen. Seine gewaltigen Entfernungen trennten die Menschen lange voneinander und wurden zugleich zur Bühne extremer Seefahrtsleistungen. Über Jahrtausende entstanden dort völlig eigenständige Kulturen und Gesellschaften. Diese Folge führt zu Vulkanen, Inselwelten und Küstenregionen, die von Naturgewalten geprägt wurden und werden. Zwischen Tsunamis, Feuerring, Eisdecke und geopolitischen Spannungen wird sichtbar, wie eng das Schicksal von Millionen Menschen mit dem größten Ozean der Erde verbunden ist. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 11.10.2026 ZDF
  • 45 Min.
    „Terra X: Ozeane – Eine Menschheitsgeschichte“.
    Der Rhythmus des Indischen Ozeans ist von den Monsunwinden bestimmt, sie prägen einen der ältesten globalen Wirtschaftsräume der Geschichte. Seit Jahrtausenden geben sie vor, wann Menschen reisen, handeln und neue Verbindungen knüpfen können. Der Indische Ozean wird so zum Schauplatz eines frühen Globalisierungsprozesses, dessen Folgen bis heute spürbar sind. Der Film begleitet Seenomaden, Fischer und Küstenbewohner und pendelt zwischen den Welten, die dieser Ozean zwischen Afrika, Indien und Südostasien bietet. Waren wie Gewürze, Religionen und Technologien gelangen seit Jahrhunderten über das Meer von einer Küste zur nächsten und veränderten ganze Gesellschaften und politische Systeme. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 18.10.2026 ZDF
  • 45 Min.
    Auf den ersten Blick wirkt Ozeanien wie eine verstreute Inselwelt inmitten eines endlosen Ozeans. Für die Menschen der Region ist das Meer jedoch keine Grenze, sondern die Verbindung zwischen ihren Gemeinschaften. Es versorgt sie mit Nahrung, ermöglicht Austausch und prägt ihre Identität. Diese Folge der „Terra X“-Reihe „Ozeane – Eine Menschheitsgeschichte“ begleitet einen traditionellen Navigator, der den Pazifik mithilfe von Sternen, Wellen und Wolken lesen kann, und erzählt von den außergewöhnlichen Leistungen der ersten polynesischen Seefahrer. Sie zeigt, wie Menschen selbst die entlegensten Inseln der Erde besiedelten, welche Folgen Kolonialisierung und globale Eingriffe hatten und wie indigene Gemeinschaften heute nach Antworten auf die Klimakrise suchen. Von Hawaii über Neuseeland bis nach Tuvalu entsteht das Porträt einer Region, deren Geschichte vom Meer geschrieben wurde und deren Existenz ganz unmittelbar vom Meer abhängt. Letzte Folge der fünfteiligen „Terra X“-Reihe „Ozeane – Eine Menschheitsgeschichte“. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 25.10.2026 ZDF
  • 45 Min.
    Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt bereitet eine illustre Runde aus Radarexperten, Geophysikern, Astrophysikern und Archäologen einen Versuch vor, den es so zuvor noch nicht gegeben hat. Mit dem neu entwickelten Radarsatelliten TerraSAR-X wollen die Wissenschaftler des DLR vom All aus eine Siedlung erfassen, die in der syrischen Oasenstadt Palmyra unterm Wüstensand verborgen liegt. Die versunkene Stätte ist seit über 30 Jahren das Lieblingsobjekt des Archäologen Professor Schmidt-Colinet. Bei einer seiner Grabungen entdeckte er ein weitläufiges Gebäude, das sich als vorzeitliches Geschäftszentrum entpuppte. Im so genannten Khan wurden Waren aus aller Herren Länder gehandelt: Seide aus China, Indigo aus Indien, Wein aus Rhodos oder auch Oliven aus dem fernen Spanien. Seit seinem Fund ist Schmidt-Colinet davon überzeugt, dass die Anlage Teil einer Stadt war, die aus unbekannter Ursache plötzlich aufgegeben wurde. Der Komplex muss viel älter als das Palmyra sein, das heute Tausende von Touristen in die Gluthitze Syriens lockt. Der Erdbeobachtungssatellit des DLR soll aus über 500 Kilometer Höhe Daten liefern, die Aufschluss über das mysteriöse Schicksal der verborgenen Siedlung geben. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 04.09.2011 ZDF
  • 45 Min.
    Ohne Vulkane gäbe es kein Leben auf der Erde. Sie sorgen für ausreichend Wärme, fruchtbare Böden und gestalten als Architekten die Oberfläche unseres Planeten immer wieder neu. Unzählige Tierarten sind von den Feuerbergen abhängig. In Tansania schuf der „Ol Doinyo Lengai“ den Natronsee, Nistplatz für Millionen Zwergflamingos. Auf den Galapagosinseln klettern weibliche Landleguane in den Krater des „La Cumbre“, um dort ihre Eier abzulegen. Die erste Episode der Reihe „Terra X: Ein perfekter Planet“ zeigt, wie tiefgreifend Vulkane Einfluss auf die Entstehung und Entwicklung des Lebens auf der Erde nehmen. Die Feuerberge spielen bis heute eine zentrale Rolle bei der Entstehung neuer Arten. Sie erschaffen beispielsweise neues Land, indem sie Magma aus dem Inneren der Erde auftürmen und in den Weiten der Ozeane neue Inseln erschaffen. Solche Vulkaninseln machen nur fünf Prozent der gesamten Landmasse aus, beherbergen aber fast 25 Prozent aller Arten. Die neueste Spezies weltweit ist der bluttrinkende Vampirfink. Ohne ausreichend pflanzliche Nahrung auf einer Vulkaninsel gestrandet, verwandelte sich der einstige Körnerfresser zum Dracula unter den Vögeln. Wenn Vulkaninseln vom unterseeischen Magmafluss abgeschnitten werden, tragen die Erosionskräfte von Wind und Meer sie wieder ab – so entstehen Atolle. Eines der größten ist Aldabra im Indischen Ozean. Hier sind Riesenschildkröten zu Hause, die auf ihrem Eiland zwar gut geschützt vor Feinden leben, aber durch den kontinuierlichen Verlust ihres Lebensraums zunehmend unter Druck geraten. Nahrung gibt es zwar noch genug für die stattlichen Pflanzenfresser, aber weil immer weniger Bäume auf den schwindenden Inselresten wachsen können, fehlt zunehmend der Schatten. Er bewahrt die Reptilien davor, in ihren Panzern gekocht zu werden. Doch Vulkane bauen nicht nur Land auf, sie erwärmen es auch und ermöglichen Leben an Orten, an denen es sonst viel zu kalt für das Leben wäre. Die Bären von Kamtschatka sind nach ihrem Winterschlaf auf das frische Gras im Frühling angewiesen, das im Tal der Geysire nur deshalb sprießen kann, weil es von den heißen Fontänen gleichzeitig gewärmt und gedüngt wird. Trotz all ihrer Leben spendenden Eigenschaften sind Vulkane auch gefährlich. Mindestens fünf Mal haben sie in der Erdgeschichte Massensterben verursacht. Zu viel Kohlendioxid in der Atmosphäre führte zu tiefgreifendem Klimawandel, an den sich die allermeisten Arten nicht anpassen konnten. Heute ist es der Mensch, der durch ein Zuviel von CO2 das nächste Massensterben provozieren könnte. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 03.01.2021 ZDF
  • 45 Min.
    Von den gefrorenen Polen bis zu den brütend heißen Wüsten: Tiere haben erstaunliche Strategien entwickelt, um das Beste aus dem unterschiedlichen Angebot von Sonnenenergie zu machen. Polarwölfe und Moschusochsen gehören zu den Kältespezialisten, die monatelang ohne Sonnenlicht auskommen. Silberameisen dagegen sind an extreme Sonneneinstrahlung in der Wüste angepasst. Sie erbeuten die Hitzeopfer in der Sahara. Das Leben auf unserer Erde ist völlig von der Sonne abhängig. Jeder Fleck auf unserem Planeten erhält im Verlauf eines Jahres 4380 Stunden Sonnenlicht, aber in sehr unterschiedlicher Dosierung. Die zweite Episode von „Terra X: Ein perfekter Planet“ zeigt, wie die Verteilung des Lichts ganz unterschiedliche Lebensräume erschafft und die Tiere zu außergewöhnlichen Anpassungen zwingt. Am Äquator bleibt die Länge von Tag und Nacht das gesamte Jahr über gleich. Zwölf Stunden garantiertes Sonnenlicht täglich sorgen dafür, dass Regenwälder gedeihen und eine unglaubliche Artenvielfalt hervorbringen. Eine der wichtigsten Pflanzen im Dschungel ist der Feigenbaum. Er nutzt das Sonnenlicht, um ganzjährig Früchte zu tragen, die vielen Tieren als Nahrung dienen. Von den akrobatischen Gibbons über zahlreiche Vogelarten bis hin zu den kleinsten Bewohnern des Urwaldes, den Feigenwespen, sind alle auf die ganzjährig reifenden Feigen angewiesen. Der gleichmäßige Tag-Nacht-Zyklus in der Äquatorregion ist allerdings nicht die Norm auf der Erde. Je weiter man sich vom Äquator entfernt, desto länger werden die Zeiten, in denen die Natur ohne das Licht der Sonne auskommen muss. An den Polen dauert der Verlust von Solarenergie nicht einen halben Tag, sondern ein halbes Jahr. Das führt dazu, dass sich die Atmosphäre in diesen Regionen während der Polarnacht abkühlt, die Temperaturen fallen und alles Wasser einfriert. Im Polarkreis wirkt unser perfekter Planet völlig unbewohnbar. Doch auch hier gibt es Kältespezialisten, die tatsächlich mehrere Monate ohne Sonnenlicht überstehen können: Moschusochsen und Polarwölfe. Zwischen dem Äquator und den Polen liegen die Zonen, in denen mehr oder weniger ausgeprägte jahreszeitliche Wechsel das Leben der Pflanzen und Tiere bestimmen. Die Überlebensstrategien der Bewohner in diesen Zonen sind vielfältig. Für Polarfüchse beispielsweise sind die wenigen Sommermonate von hektischer Aktivität erfüllt. Sie müssen ihre Jungen aufziehen, jagen und sich ausreichend Fett anfressen, damit sie vorbereitet sind, wenn das Licht erneut verschwindet. Bei den Stumpfnasenaffen in China dagegen entscheidet ein winziges Zeitfenster im Herbst über Leben und Tod im Winter. Wenn es den Stumpfnasen nicht gelingt, im herbstlichen Wald genug energiereiche Zapfen zu fressen, reichen ihre Fettreserven nicht für ein Überleben in der kalten Jahreszeit. Einige Arten haben schließlich eine Möglichkeit entdeckt, dem solaren Shutdown einfach zu entfliehen. Der Dunkle Sturmtaucher ist einer dieser extremen Winterflüchtlinge. Wenn es ihm auf den Snares Islands in Neuseeland zu kalt wird, flüchtet er einfach nach Norden. Bis zu den Aleuten in Alaska legen die Sturmtaucher rund 14 000 Kilometer zurück und kommen dort im späten Frühjahr der Nordhalbkugel an. Als Pendler zwischen beiden Hemisphären leben sie in einem nie endenden Sommer. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 10.01.2021 ZDF
  • 45 Min.
    Das Wetter ist der Motor für die Süßwasserverteilung auf unserem perfekten Planeten und macht ein Leben an Land überhaupt erst möglich. Diese Folge der Reihe stellt komplexe Wetterphänomene vor und zeigt, wie sehr die Tierwelt von verlässlich wiederkehrenden Mustern im Wettergeschehen abhängig ist. Und welche verhängnisvollen Folgen selbst kleinste Veränderungen haben können. Zwölf Wochen jedes Jahr wird ein Wald in Sambia zum Garten Eden. Der pünktlich niedergehende Regen lässt zu dieser Zeit 300 000 Tonnen Früchte reifen. Zehn Millionen Palmenflughunde reisen extra für dieses Festessen an, das ohne den Niederschlag zur rechten Zeit nicht stattfinden würde. Die Flughunde legen Hunderte, manche sogar Tausende von Kilometern zurück, um rechtzeitig in Sambia zu sein. Wie sie besser als jeder Wetterfrosch den Regen vorhersehen konnten, ist noch ungeklärt. Andere Tiere sind eher davon abhängig, dass der Regen ausreichend Pausen macht. Wenn die Niederschläge am Amazonas für wenige Monate nachlassen, sinkt der Wasserspiegel im gesamten Flusssystem, und ausgedehnte Sandbänke entstehen. Hierher kommen die Arrau-Schildkröten zur Eiablage. 50 000 sind es jährlich, ein Viertel der gesamten Weltpopulation. Durch die Erderwärmung beginnt die Regenzeit jedoch immer häufiger früher im Jahr. Viele der jungen Schildkröten schaffen es dadurch nicht rechtzeitig an die Oberfläche und ertrinken in ihren Höhlen. Ausbleibender Regen kann auch großen Schaden anrichten. Im südlichen Afrika haben sich alle Lebewesen seit Tausenden von Jahren an die Trockenzeiten angepasst. Doch mittlerweile halten Rekordhitze und der geringste Niederschlag seit Jahrzehnten große Teile des Kontinents fest im Griff. Nilpferde drängen sich in engen Schlammlöchern. Die sandigen Ufer, in denen Bienenfresser brüten, trocknen zu stark aus und stürzen ein. Viele Wildtiere verdursten. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 17.01.2021 ZDF
  • 40 Min.
    Ozeane sind die größten Ökosysteme der Erde, sie bedecken zwei Drittel der Oberfläche unserer Welt und stellen die Hälfte des Sauerstoffs in unserer Atmosphäre zur Verfügung. Man nimmt an, dass sie rund 80 Prozent allen Lebens auf dem Planeten beherbergen. Fast drei Milliarden Menschen sind von ihnen als primärer Nahrungsquelle abhängig. Das alles wäre nicht möglich ohne die Kräfte, die die Wassermassen in Bewegung halten. Alles Leben in den Ozeanen hängt von der kontinuierlichen Bewegung ab. Die Strömungen transportieren lebenswichtige Nährstoffe aus der Tiefsee an die Oberfläche, wo sie vor allem das Phytoplankton ernähren. Diese pflanzlichen Mikroorganismen nehmen wie die großen Landpflanzen enorme Mengen CO2 auf, produzieren Zucker und ganz nebenbei Sauerstoff. Damit verbessern sie nicht nur die Zusammensetzung der Atmosphäre, sondern stehen auch am Beginn jeder Nahrungskette in den Weltmeeren. Stoßen die großen Strömungen auf Land, laden sie dort ihre Nährstoffe ab. Die Küstenregionen unseres Planeten gehören zu den produktivsten Teilen der Meere. So befindet sich vor dem Galapagos-Archipel beispielsweise ein gut gedüngter Meeresboden. Hier wachsen so viele Algen und Tang, dass es sich sogar für ein Reptil lohnt, unter Wasser zu weiden. Die Meerechsen sind ausdauernde Taucher. Gut eine halbe Stunde können sie es mit einem einzigen Atemzug unter Wasser aushalten. Dann allerdings müssen sie sich wieder in der Sonne aufwärmen. Eine andere Bewegung, die die Küstenregionen prägt, ist die Brandungswelle. Sie entsteht meist weit entfernt auf dem offenen Ozean, wenn Wind über die Wasseroberfläche streift. Manche Wellen legen Tausende von Kilometern zurück, bevor sie auf eine Küste treffen. Für einige Raubfische wie Schwarzspitzen-Riffhaie und Stachelmakrelen bieten Brandungswellen ideale Jagdgründe. Kleinere Fischarten halten sich in ihnen versteckt und sind oft nur zu fassen, wenn sich die großen Räuber zusammentun. Massive Brandungswellen können Feinde abwehren, wenn man auf einer einsamen Felsinsel wohnt. Sowohl Meerechsen als auch Felsenpinguine haben sich zu kraftvollen Kletterkünstlern entwickelt, um die tägliche, anstrengende Pendelei zwischen Meer und Klippen trotz der Brandung zu schaffen. Außerdem werden die Ozeane von einer außerirdischen Kraft angetrieben – der Anziehungskraft des Mondes. Zweimal am Tag bewegen Ebbe und Flut die Wassermassen der Ozeane und schaffen so völlig neue Lebensräume in der Gezeitenzone. In Norwegen beispielsweise werden die Wassermassen durch einen Engpass gedrückt. Das schnell fließende Wasser bietet perfekte Voraussetzungen für Muscheln, die ihre Nahrung aus dem Wasser filtern. Die Muscheln sind wiederum das Leibgericht der Eiderenten. Und sie müssen die Leckerbissen mit niemandem teilen. Denn nur die Enten schaffen es, in den rasenden Fluten Kurs zu halten und zu den Muschelbänken zu tauchen. Eher sanfte Gezeiten wie beispielsweise rund um die Bahamas bieten ideale Voraussetzungen für Zitronenhaie, um ihre Jungen zur Welt zu bringen. Die weiblichen Haie können bei Flut nahe an die gefluteten Mangrovenwälder heranschwimmen. Sobald die Jungen geboren wurden, flüchten sie sich in das dichte Wurzelnetzwerk der Mangroven, wo sie sicher aufwachsen können. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 24.01.2021 ZDF
  • 45 Min.
    Menschen sind neben den natürlichen Kräften Vulkanismus, Sonnenlicht, Wetter und Ozeanströmungen immer mehr zum bestimmenden Faktor auf unserem perfekten Planeten geworden. Wir verändern die Regelsysteme der Erde, ohne die langfristigen Folgen ernsthaft zu erwägen. Die Dokumentation stellt Menschen vor, die mit ihren Projekten eine weitere Erderwärmung verhindern wollen oder Arten retten, die vom Klimawandel besonders bedroht sind. In Kenia beispielsweise kämpft Angela Sheldrick um das Leben von Babyelefanten. Die immer länger anhaltenden Dürren setzen die Elefantenpopulationen immer stärker unter Druck. Viele verdursten, und oft können überhaupt nur die Kleinsten gerettet werden. 150 der Mini-Dickhäuter konnte Angela Sheldricks Team bereits aufziehen und wieder in die Wildnis entlassen. Wenn die derzeitige Entwicklung anhält, könnte es jedoch sein, dass immer mehr der verbleibenden geschützten Flächen verdorren und die Überlebenschancen der grauen Riesen weiter sinken. Im Golf von Maine sind es Meeresschildkröten, die jedes Jahr durch klimatische Veränderungen in Lebensgefahr geraten. Das Wasser nahe der Küste wird aus kalten Strömungen der Arktis und Ausläufern des warmen Golfstroms gespeist und besaß bis vor einigen Jahren eine mittlere Temperatur. Heute kommt immer weniger kaltes Wasser aus der polaren Zone an. Deshalb reisen Schildkröten im Sommer auf der Suche nach Nahrung immer weiter nach Norden. Wenn dann allerdings der Herbst anbricht und die Temperaturen sinken, fallen die Tiere in einen Kälteschock. Viele ertrinken in den eisigen Fluten, und nur die Schildkröten, die an die Küste geschwemmt werden, haben eine Chance, zu überleben. Das New England Aquarium in Boston hat mittlerweile eine eigene Rettungsstation für Schildkröten eingerichtet, weil die Zahl der gestrandeten Tiere stetig ansteigt. Hier werden sie medizinisch versorgt und dann in ihre ursprünglichen Verbreitungsgebiete im Süden ausgeflogen. Viel grundsätzlicher gehen die Mitarbeiter des Projektes „Große Grüne Mauer“ vor. Sie wollen nicht eine einzelne Art retten, sondern ganze Landschaften. Ein Band aus dürreresistenten Bäumen soll gepflanzt werden, das 8000 Kilometer quer durch Afrika verlaufen und die weitere Ausbreitung der Sahara stoppen soll. Erst 15 Prozent der Grünen Mauer sind fertiggestellt, doch schon jetzt kehrt das Leben in die betroffenen Gegenden im Senegal zurück. Brunnen, die längst ausgetrocknet waren, füllen sich wieder. Die Landwirtschaft lohnt sich, und die Menschen können in ihrem Zuhause bleiben. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 31.01.2021 ZDF
  • 45 Min.
    Seit Menschen die Weltmeere befahren, ist der Riesenkalmar Architeuthis das größte Mysterium der marinen Tierwelt. Bereits der römische Schriftsteller Plinius der Ältere erwähnt ein Meeresmonster mit zehn Meter langen Fangarmen. Im Lauf der Jahrhunderte entdeckte man Teile und Kadaver des Giganten an Stränden und in Fischernetzen. Doch das monströse Tier selbst blieb ein Phantom. Sagenumwoben und von Seemannsgarn umsponnen, fand der Tiefsee-Riese auch Eingang in die Weltliteratur, so in „20 000 Meilen unter dem Meer“ von Jules Verne. Zahlreiche Expeditionen mit Tauchrobotern, U-Booten und auf Pottwalen installierten Kameras suchten erfolglos nach dem bis 18 Meter langen Tintenfisch. Bis zum Sommer 2012 hatte niemand einen lebendigen Riesenkalmar in seinem natürlichen Lebensraum, der Tiefsee, beobachten können. Nach jahrelanger Vorarbeit stößt im Juni 2012 ein internationales Forscherteam unter Leitung des japanischen Meeresbiologen Tsunemi Kubodera nahe den Ogasawara-Inseln mit speziellen Tauchbooten und extrem aufwändiger Technik ins Reich des Riesen in den Tiefen des Pazifiks vor. Spezielle Filter machen die Bordlichter unsichtbar, Leuchtmuster ahmen die Biolumineszenz verschiedener Tiefsee-Organismen nach und sollen den Riesenkalmar anlocken. Mit hochsensitiven Kameras liegt das Team im nachtschwarzen Ozean auf der Lauer – und tatsächlich erscheint das Monster persönlich. Das ZDF zeigt die weltweit ersten Filmaufnahmen eines lebendigen Riesenkalmars in seiner natürlichen Umwelt, der Tiefsee. Das „Phantom der Tiefe“ nimmt in dieser spektakulären Dokumentation endlich Gestalt an – ein Meilenstein in der Geschichte der Meeresforschung. Der Film zeichnet die spannende Suchexpedition nach Architeuthis nach. Er zeigt den extrem hohen technischen Aufwand und den Ideenreichtum der Wissenschaftler – und den größten Tintenfisch der Welt. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 17.02.2013 ZDF
  • 45 Min.
    Einer internationalen Tiefsee-Expedition war es unlängst gelungen, den Riesenkalmar Architeuthis erstmals in seinem natürlichen Lebensraum zu filmen. Die einzigartigen Aufnahmen des mysteriösen Lebewesens gingen um die Welt. Jetzt wird der aufwändige Vorstoß ins noch weitgehend unbekannte Ökosystem der Tiefsee fortgesetzt. In einem weiteren spektakulären wissenschaftlichen Großprojekt versuchen die japanischen Meeresbiologen Dr.Yoshihiro Fujiwara und Dr. Sho Tanaka, kaum bekannte Tiefsee-Haie vor die Kameras zu bekommen. Der Versuch ist eine Weltpremiere: Ein junger Pottwal, vor Jahren am Strand verendet und von den Wissenschaftlern komplett eingefroren, dient in dem einzigartigen Experiment als Köder. In Mafia-Manier mit einem Betonklotz im Meer versenkt, soll der riesige Körper hungrige Haie anlocken – und es funktioniert. Ein gewaltiger Sechskiemer-Hai schneidet den Kadaver auf und ermöglicht so einer Armada hungriger Tiefsee-Wesen eine wochenlange Mahlzeit in der ewig finsteren Ödnis. Bei ihren Tauchfahrten mit modernsten Deap Sea Rovern begegnen die Wissenschaftler dem urtümlichen Kragenhai, der mit keinem modernen Hai näher verwandt ist und dessen Wurzeln wohl 380 Millionen Jahre in die Erdgeschichte zurückreichen. Ein Gänsehaut auslösender Koboldhai mit skurriler Kopfform und ausstülpbarem Maul macht seinem Ruf als Meeresmonster alle Ehre. Und neben so seltenen Arten wie dem Schokoladenhai und dem Schlafhai gelingt es erstmals, den mysteriösen Riesenmaul-Hai detailliert im freien Pazifik zu filmen. Die Entdeckung des Riesenmaul-Haies (1976), auch als Megamouth bekannt, gilt nach der Entdeckung des Quastenflossers als zweite zoologische Sensation des 20. Jahrhunderts. Seither wurden nur wenige Exemplare gesichtet, die meisten in sterbendem oder verendetem Zustand. Wie der Kragenhai steht auch der Megamouth in der heutigen Hai-Society allein da, eine einzigartige Spezies. Etwa sechs Meter lang und ausgestattet mit einem ein Meter breiten Maul, lebt der Tiefsee-Koloss vor allem von kleinen Garnelen wie Krill. Die Begegnung mit diesem so noch niemals gefilmten Hai ist der krönende Höhepunkt der Expedition und dokumentarisch von größtem wissenschaftlichem Wert. Die mit höchstem technischem Aufwand und in Zusammenarbeit mit dem ZDF und arte erstellte Koproduktion von NHK und Discovery Channel besticht durch eine spannende Story und phantastische Aufnahmen selten oder noch nie gefilmter Tiefsee-Bewohner in ihrem historischen Entdeckungsgebiet. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 28.07.2013 ZDF
  • 45 Min.
    Sein Name steht für traumhafte Schätze. Seine Totenmaske ist eines der berühmtesten Kunstwerke auf der ganzen Welt. Tutanchamun, der kindliche Pharao, der bereits als kleiner Junge zum Herrscher Ägyptens wurde und nur wenige Jahre später starb. Weltruhm erlangte er durch die Entdeckung seines Grabes im Jahre 1922. Seither kennt alle Welt seinen Namen und sein Gesicht. Seine Herkunft aber blieb mehr als 3000 Jahre lang ein Geheimnis. Jetzt ist es gelöst. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 24.05.2010 ZDF
  • 45 Min.
    Stahl steht für technischen Fortschritt. Ihn direkt zu vergießen, gilt als die Königsdisziplin in der Stahlproduktion. Das beherrscht bis heute nur eine Handvoll Unternehmen. Mitte des 19. Jahrhunderts erkennen zwei Männer in Deutschland, dass der Stahlformguss die Schwerindustrie entscheidend nach vorne bringen wird. Auf der einen Seite ist es Alfred Krupp, der nach dem Tod seines Vaters Friedrich mit 14 Jahren ein marodes Stahlunternehmen in Essen erbt und es später zu Weltruhm bringen sollte. Auf der anderen Seite steht ein gewisser Jakob Mayer. Ein Bauernsohn aus Schwaben, der sein ganzes Leben in den Dienst der Stahlgussentwicklung stellt und in Bochum ein bescheidenes Unternehmen führt. Beiden ist klar: Wer den Stahlguss beherrscht, wird die Konkurrenz vom Markt verdrängen. (Text: ZDFneo)
    Deutsche TV-Premiere So. 16.09.2012 ZDF
  • 45 Min.
    Düsenjets sind die Königinnen die Lüfte: Innerhalb weniger Minuten steigen die riesigen Stahlvögel auf mehr als 10 000 Meter und rasen hoch oben über den Wolken von einem Ort zum nächsten. Sie überwinden Meere, Berge und Wüsten und befördern Millionen von Menschen rund um den Globus. Möglich machen das extrem leistungsstarke Triebwerke. Sie zu bauen, bedeutet höchste Ingenieurskunst. Das beherrscht ein Unternehmen, das eher mit luxuriösen Autos als mit Flugzeugen in Verbindung gebracht wird. Der Name Rolls Royce steht nämlich nicht nur für PSstarke Motoren, die englische Traditionsfirma baut auch die besten Triebwerke der Welt. Das neueste Meisterstück heißt „Trent 1000“. Es ist der effizienteste und leiseste Düsenantrieb seiner Klasse, entwickelt für den „Dreamliner 787“ von Boeing. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 23.09.2012 ZDF
  • Spielszene: Gustav Weißkopf (Darsteller unbekannt) vor seiner Flugmaschine Nr. 21.
    Die Brüder Orville und Wilbur Wright gelten weltweit als Helden als die ersten Menschen, die motorisiert geflogen sind. Doch stimmt das wirklich? Nach jahrelangen Recherchen ist der Luftfahrthistoriker John Brown sicher, dass dieser Ruhm einem anderen gebührt: dem Deutschen Gustav Weißkopf. Der Film geht dieser Behauptung nach und zeigt, wie die Forschung eines Einzelnen gängige Theorien ins Wanken bringen kann. Vor etwas mehr als 100 Jahren schreibt eine Erfindung Weltgeschichte: Der motorisierte Flug verändert unsere Welt so tiefgreifend wie kaum eine andere technologische Neuerung seit der Erfindung des Rads. Doch wer flog zuerst? Die Brüder Wright mit ihrem „Flyer“ im Jahr 1903 – so wie wir es aus den Geschichtsbüchern kennen? Oder gebührt diese Ehre einem weitgehend unbekannten deutschen Einwanderer in die USA, dem aus Franken stammenden Ingenieur Gustav Weißkopf? Bereits in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts stellt die amerikanische Journalistin Stella Randolph aufgrund intensiver Recherchen und der Befragung von Augenzeugen diese Behauptung auf und bringt damit die Familie Wright gegen sich auf. Wie zuverlässig sind diese Augenzeugenberichte, nach denen sich Weißkopf schon zwei Jahre vor den Wrights mit seinem Fluggleiter, dem Modell „Nr. 21“, in die Lüfte schwang? Und wurde die Rolle Weißkopfs unter anderem von den Wrights jahrzehntelang heruntergespielt? Warum widmen sich Historiker heute nicht den neuen Erkenntnissen zu einem möglichen Erstflug Weißkopfs? Welche Rolle spielt ein ominöser Vertrag, den das Smithsonian-Museum in Amerika mit den Wright-Brüdern abschloss? Mit Hilfe des Historikers und Flug-Experten John Brown begibt sich der Film auf Spurensuche in Deutschland und den USA, um das Rätsel zu lösen, wer als erster einen motorisierten Flug durchgeführt hat. Der begeisterte Pilot John Brown arbeitete in verschiedenen Positionen der Flugindustrie, bevor er sich 1996 der Geschichte menschlichen Fliegens zuwandte. Am prestigeträchtigen Smithsonian-Institut in Washington stößt er auf die Geschichte von Gustav Weißkopf und der Brüder Wright. Sie lässt ihn nicht wieder los. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 24.07.2016 ZDF
  • 45 Min.
    Wie kein anderes Lebewesen ist der Mensch in fast alle Gebiete der Erde vorgedrungen. Die Dokumentarreihe dringt zu Menschen in den unbarmherzigsten Lebensräumen des Globus vor. (Text: ZDFneo)
    Deutsche TV-Premiere So. 26.08.2012 ZDF
  • 45 Min.
    Entfernte Inselwelten, raue Hochgebirge, glühende Wüsten, tropische Regenwälder und gefährliche Flutregionen – wie kein anderes Lebewesen ist der Mensch in fast alle Gebiete der Erde vorgedrungen. Um zu überleben, stellt er sich jeder Herausforderung. In unvergleichlicher Weise bewährt sich Homo sapiens in extremsten Umgebungen. Über viele Generationen biologisch und kulturell angepasst, beherrscht diese erfolgreichste Spezies die Natur mit den erstaunlichsten Fähigkeiten, Strategien und Tricks. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 02.09.2012 ZDF
  • 45 Min.
    Entfernte Inselwelten, raue Hochgebirge, glühenden Wüsten, tropische Regenwäldern und gefährliche Flutregionen – wie kein anderes Lebewesen ist der Mensch in fast alle Gebiete der Erde vorgedrungen. Um zu überleben, stellt er sich jeder Herausforderung. (Text: ZDF)
    Deutsche TV-Premiere So. 09.09.2012 ZDF
  • 45 Min.
    Die Dokumentation „Terra X – Planet der Vulkane“ führt zu drei der aktivsten Vulkane der Welt und offenbart, wie wichtig Vulkane für das Leben auf der Erde sind. Jeden Tag brechen weltweit etwa 30 Vulkane aus. Die Dokumentation „Terra X – Planet der Vulkane“ offenbart anhand neuester Forschung auf Hawaii, Vanuatu und Sizilien an drei der aktivsten Vulkane der Welt die Bedeutung der Feuerberge für das Leben auf der Erde. Unser Planet brodelt. Jeden Tag brechen etwa 30 Vulkane weltweit aus. Jeder Vulkan hat seinen eigenen Charakter, sein eigenes Temperament. Die Aktivität der Vulkane verdeutlicht immer wieder aufs Neue, wie sehr unsere Erde in Bewegung ist. Die Feuerberge entstehen dort, wo die Erdkruste instabil ist und Magma an die Oberfläche drängt. Sie sind die direkte Verbindung in das Erdinnere und offenbaren die extreme Energie, die tief unter uns arbeitet. Die Feuerberge zerstören und spenden Leben – sie sind Fluch und Segen zugleich. In ihrer nächsten Umgebung bieten sie einzigartige Lebensbedingungen für seltene Pflanzen und Tiere. Die „Terra X“-Dokumentation „Planet der Vulkane“ nähert sich den bedeutendsten und gefährlichsten Vulkanen der Welt über Menschen, die diese erforschen und mit ihnen in nächster Nachbarschaft leben. Der Film führt zu drei der aktivsten Vulkane der Erde: zum Marum-Krater auf Ambrym/​Vanuatu, dem Ätna auf Sizilien und dem Kilauea auf Hawaii. Auf Ambrym begleitet das Kamerateam eine wissenschaftliche Expedition zu einem 1000 Grad Celsius heißen Lavasee in einem aktiven Vulkankrater. Geobiologe Dr. Jens Kallmeyer will dort herausfinden, ob einfachste Lebensformen unter solch extremen Bedingungen existieren können. Die Ergebnisse der Untersuchungen eröffnen neue Einsichten, wie das Leben vor Millionen von Jahren auf der Erde entstanden sein könnte. Am Ätna auf Sizilien haben es Wissenschaftler mit einem aktiven Vulkan in einem dicht besiedelten Gebiet zu tun. Der deutsche Vulkanologe Dr. Boris Behnke und sein Team vom Institut für Geophysik und Vulkanologie in Catania observieren den Ätna und die Menge der ausströmenden Gase rund um die Uhr, um möglichst präzise Vorhersagen über seine Aktivität treffen zu können. Nach den verheerenden Ausbrüchen des Kilauea auf Hawaii ist auf der größten Insel, Big Island, wieder neues Leben entstanden – auch an der Küste: Die gewaltigen Lavaflüsse haben im Pazifischen Ozean die Produktion von Phytoplankton angeheizt. Phytoplankton bildet die Nahrungsgrundlage des marinen Ökosystems rund um Hawaii und hilft selbst großen Meerestieren wie dem Mantarochen, zu überleben. Wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass auch Vulkane, die neben anderen Gasen jede Menge Wasserdampf ausstoßen, das Wasser einst auf die Erde befördert haben könnten. Vieles spricht mittlerweile dafür, dass die ersten Lebensformen in der Nähe von Vulkanen entstanden sind. „Terra X – Planet der Vulkane“ zeigt spannende aktuelle Forschung an Orten, die teilweise noch nie gefilmt worden sind. Mit großartigen Naturaufnahmen und aufregenden Bildern aus dem Inneren der Feuerberge führt die Dokumentation durch die faszinierende Welt der Vulkane. (Text: ZDF)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 10.07.2019 ZDFmediathekDeutsche TV-Premiere So. 14.07.2019 ZDF
  • 44 Min.
    Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Hier liefern sich die Bewohner intensivste Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Jaguare fangen Kaimane, Delfine schwimmen durch Baumkronen, und Frösche verteidigen in Ninja-Manier ihren Nachwuchs. Die Reise geht von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern. Aber diese Habitate sind keine Paradiese, auch wenn das Leben in unglaublicher Fülle wuchert. Gerade weil dies so ist, muss jedes einzelne Geschöpf und jede Pflanze hart um den eigenen Platz in diesen komplizierten Beziehungsgeflechten kämpfen. Glasfrösche fighten in Ninja-Manier gegen räuberische Wespen, die es auf die Larven der Lurche abgesehen haben. Dem Team gelang es, Jaguare dabei zu beobachten, wie sie Schwarze Kaimane vom Ufer aus im Wasser jagen. Selten wurden Flugdrachen so lange und nah verfolgt, wenn sie durch die Baumlabyrinthe Malaysias segeln. Auch eine seltene und schwer fassbare Spezies, die erst 2014 wissenschaftlich beschrieben wurde, konnte das Team mit der Kamera einfangen: die Araguaia-Delfine. Im Rio Araguaia Zentralbrasiliens schwimmen sie durch die Baumkronen überfluteter Wälder. Die Delfine überhaupt zu finden und dann auch noch zu filmen, zählte zu den schwierigsten Unternehmungen der gesamten „Terra X“-Reihe „Eine Erde – viele Welten“. Und nachts konnten die internationalen Filmemacher im Herzen des Dschungels eine märchenhafte Welt festhalten: Erstmals drehten sie Leuchtpilze, die den Waldboden in mystischer Atmosphäre illuminieren. In der Folge „Dschungel“ aus der „Terra X“-Reihe „Eine Erde – viele Welten“ begegnet das Team höchst ungewöhnlichen Waldbewohnern und zeigt deren Strategien im täglichen Überlebenskampf. (Text: 3sat)
    Deutsche TV-Premiere So. 22.01.2017 ZDF

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