2026 (Folge 1746⁠–⁠1762)

  • Folge 1746 (45 Min.)
    (1): Irland: Edna O’Briens junge Rebellinnen Noch vor nicht allzu langer Zeit wurden Mädchen in Irland in der Angst vor dem Jüngsten Gericht erzogen – aber vor allem drohten Konsequenzen aus der eigenen Familie und der Kirche, sollten sie außerehelich schwanger werden. Vor diesem Hintergrund schrieb Edna O’Brien 1960 schlagartig irische Literaturgeschichte: Aus weiblicher Perspektive schildert sie die wilden Abenteuer der beiden Teenager-Freundinnen Kate und Baba im ländlichen Irland der 1950er Jahre. ʺDie Fünfzehnjährigenʺ, der erste Band einer feministischen Erfolgstrilogie, macht die Erfahrungen irischer Frauen sichtbar und verpasste O’Brien den Spitznamen ʺdie Skandalöse ʺ. (2): Die Chivas, kunterbunte Ikonen der kolumbianischen Anden Über Stock und Stein befahren die Chivas, Hybridfahrzeuge zwischen Bus und Lkw, auch die schwierigsten Bergstraßen Kolumbiens. Geboren aus dem Einfallsreichtum und der Notwendigkeit, abgelegene Andendörfer zu erreichen, sind diese farbenfrohen Riesen der ganze Stolz der Paisas, der für ihren Geschäftssinn und Pioniergeist bekannten Bewohner der Region. Aus alten US-Autowracks erschufen sie eines der kulturellen Wahrzeichen Kolumbiens. (3): Frankreich: Thomas’ Jakobsmuschel-Spieße In seinem Elternhaus in Bayeux bereitet Thomas Jakobsmuschel-Spieße zu. Auf die Spieße werden abwechselnd Jakobsmuscheln, Zwiebeln und Schweinebauchwürfel gesteckt, bevor die Kombination über dem Feuer gegrillt wird. Dazu serviert Thomas Reis und eine Soße aus Isigny-Butter, Apfelessig und grünem Pfeffer. Seine Tochter ist von dem Rezept so angetan, dass sie ihm in ihrem Kochbuch eine eigene Seite widmete. (4): Die Färöer-Inseln: ein Arzt, der polarisiert Willkommen in Dänemark! Nun ja, nicht ganz: Seit 1948 ist der abgelegene Archipel der Färöer-Inseln ein autonomes Gebiet des dänischen Königreichs. Etwa 1.300 Kilometer von Kopenhagen entfernt ist es der perfekte Rückzugsort – oder auch nicht … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 09.03.2026 arte
  • Folge 1747 (44 Min.)
    Nach altüberliefertem Brauch werden in Litauen zu jeder Herbstsonnenwende Erntedankfeste gefeiert.
    (1): Neapel: die unbeugsame Malerin Artemisia Gentileschi Entschlossen, ehrgeizig und frei: Mit dieser Haltung reiste im 17. Jahrhundert eine 37-jährige Malerin nach Neapel. In einer Zeit, in der Frauen von gesellschaftlichen Zwängen eingeengt wurden, entschied sich Artemisia Gentileschi, einzig und allein ihrer Kunst zu gehorchen: der Malerei. Ihre frühen Werke waren Ausdruck ihres Zorns – doch Gentileschi strebte nach Größerem. Sie wollte sich in einer patriarchalen Gesellschaft durchsetzen und als größte Malerin ihrer Zeit anerkannt werden. Neapel, Schauplatz eines künstlerischen Aufbruchs, war der ideale Ort für ihre Ambitionen. (2): Der Elch, König der schwedischen Wälder Zwischen den Bäumen der Wälder Südschwedens zeichnet sich eine massive Gestalt ab: Mit einer Schulterhöhe von rund 2,30 Metern und um die 500 Kilo Körpergewicht ist der Elch eine stattliche Erscheinung – und versetzt jeden in Ehrfurcht, der das Glück dieser seltenen Begegnung hat. Mit mehr als 350.000 Exemplaren ist Schweden Heimat der weltweit dichtesten Elchpopulation. Was den Australiern ihr Känguru, ist den Schweden ihr Elch: ein Wahrzeichen für die ganze Nation. (3): Griechenland: Emilias pikante Rindfleisch-Makkaroni In Kouramades folgt Emilia einem alten, mündlich überlieferten Pastitsada-Rezept, für das sie lange Makkaroni mit einer aromatischen Sauce zubereitet. Erst brät sie Rindfleischstücke in Olivenöl an und fügt dann goldbraune Zwiebeln, Knoblauch, Rotwein und die Gewürzmischung Spetseriko hinzu. Alles darf langsam köcheln, bevor das Gericht mit den für die Pastitsada typischen Nudeln serviert wird. (4): Pontivy: kaiserlicher Besuch Pontivy im Département Morbihan war im Laufe der Geschichte mittelalterliche Stadt, protestantische Hochburg und Schauplatz von Bauernaufständen. Ausgerechnet dieses friedliche Örtchen in der Bretagne wurde zum Stützpunkt eines großen Kaisers … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Di. 10.03.2026 arte
  • Folge 1748 (44 Min.)
    (1): Miss Island, eine wortgewandte Schönheit In den 1960er Jahren träumte eine junge, wunderschöne Frau davon Schriftstellerin zu werden – obwohl die Männer im konservativen, patriarchalen Island sie eher als Schönheitskönigin gesehen hätten. Hekla ist die Heldin des 2019 erschienen Romans ʺMiss Islandʺ, der in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Auður Ava Ólafsdóttirs Werk ist eine Ode an die Magie des Schreibens als Instrument weiblicher Befreiung, getragen von der ungestümen Kraft ihrer Heimat. Eine fast militant anmutende Einladung, überall Schönheit zu finden und seine Träume kompromisslos zu verfolgen. (2): Marseille: eine Stadt, eine Sprache In Marseille hat die französische Sprache ein Bad im Mittelmeer genommen. Ob in den belebten Straßen, per SMS, auf Hausfassaden, in Romanen oder rhythmischen Liedern -der unverwechselbare Marseiller Dialekt lebt in jeder Facette der Stadt. Das hier gesprochene Französisch ist ein Mosaik verschiedener Mittelmeereinflüsse: Okzitanisch natürlich, aber auch italienische und arabische Noten und eine Prise Provenzalisch. Marseille ist eine Weltstadt – und ihre Sprache ein offenes Meer. (3): Albanien: Meritas Forelle mit Gemüse In Lin verrät Merita ihr Rezept der albanischen Koran-Forelle. Erst dünstet sie Zwiebeln, Paprika und Tomaten mit Tomatenmark an. Dann verteilt sie das Gemüse in einer Auflaufform, legt die Fischstücke darauf und schiebt das Ganze in den Ofen. Ein paar Nüsse vollenden das Gericht – ein echter Gaumenschmaus! (4): Italien: ein umstrittener Kongress Weicher Sandstrand, eine einladende Promenade und farbenprächtige Flora: Das ist Sanremo, die Stadt der Blumen. Doch vor knapp 50 Jahren geriet diese Idylle ins Wanken. Hier fand der erste internationale Kongress für Sexualforschung in Italien statt … und löste eine kleine Revolution aus. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 04.03.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mi. 11.03.2026 arte
  • Folge 1749 (45 Min.)
    (1): Frankfurt: Ilse Bing, Königin der Leica In ihrer Heimatstadt Frankfurt erkundete, hinterfragte und durchbrach Ilse Bing die gängigen Konventionen. Ende der 1920er Jahre fing die „Königin der Leica“ durch die Linse ihrer Kamera die rasanten Veränderungen der deutschen Wirtschaftsmetropole ein. In der intellektuellen und künstlerischen Avantgarde der Weimarer Republik avancierte sie zur Schlüsselfigur der modernistischen Fotografie. Ihre Werke begeistern durch Dynamik, Lichtführung und markante Abstraktion. (2): Aube: gläserne Schätze Im Département Aube findet sich eine der weltweit größten Sammlungen bunter Glasmalereien. Die insgesamt 9.000 Quadratmeter an Buntglasfenstern, 2.000 davon denkmalgeschützt, entstanden zwischen dem 13. Jahrhundert und der Gegenwart und lassen sowohl die profansten als auch die heiligsten Orte erstrahlen. Abseits großer Konflikte und bereichert durch florierende Märkte konnte die Region dieses Erbe bewahren. Die Motive der in Blei gefassten Glaskunstwerke sind hauptsächlich religiös, erzählen aber auch die Geschichte der lokalen Herrscher. (3): Italien: Giorgias Muschel-Gratin In Bari zaubert Giorgia ein für die Stadt typisches Gratin. In ihrer Terrakotta-Auflaufform schichtet sie abwechselnd feine Kartoffelscheiben, Muscheln, Reis und Pecorino-Käse übereinander, bis die Form vollständig gefüllt ist. Zum Schluss bestreut Giorgia das Gericht mit Paniermehl, beträufelt es mit Olivenöl und schiebt es in den Ofen. Jeder Bissen schmeckt nach italienischer Meeresluft! (4): Vereinigtes Königreich: der Hellfire Club West Wycombe, in der Nähe von London, wirkt wie eine ländliche Oase der Ruhe – doch der Schein trügt. Wer die dunklen Geheimnisse dieses Dörfchens lüften möchte, muss einen Hügel erklimmen und anschließend in die unterirdischen Gänge unter der St. Lawrence Kirche hinabsteigen. Dort erinnern mysteriöse Höhlen an die ausschweifenden Abende des Hellfire Clubs … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 05.03.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Do. 12.03.2026 arte
  • Folge 1750 (45 Min.)
    (1): Matilde Serao und die vergessenen Seelen Neapels Ende des 19. Jahrhunderts taucht die Journalistin und Schriftstellerin Matilde Serao in die Tiefen Neapels ein und fördert unbequeme Themen zutage: Dekadenz, Aberglauben, Leid. Ihre Texte hinterlassen nachhaltige Spuren. In ihrer 1884 veröffentlichten Chronik ʺIl ventre di Napoliʺ (ʺDer Bauch von Neapelʺ) berichtet Serao über das Leben derjenigen, die von den Behörden im Stich gelassen wurden, über Armut und die Fähigkeit zu träumen. (2): Dover: Das Tor zu England Mitten im Zweiten Weltkrieg erwachte hinter den weißen Klippen von Dover die Hoffnung auf eine freie Welt. Lange Zeit jedoch hatten die gut 100 Meter hohen Kreidefelsen für ein uneinnehmbares, stolzes und hochmütiges England gestanden, das in Frankreich und auch in Deutschland als ʺperfides Albionʺ verschrien war. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Grenze zu einem Durchgang und die Festung zu einem Tor. (3): Norwegen: Sissels Kartoffelgratin Sissel bereitet in Trondheim ein Gratin mit frischen Zutaten von ihrem eigenen Hof zu. Zuerst werden die dünnen Kartoffelscheiben gekocht und die Béchamelsoße zubereitet. Anschließend werden die Kartoffeln und die Soße abwechselnd in eine Form geschichtet und im Ofen gebacken. Der Unterschied zum französischen Gratin Dauphinois ist der norwegische Käse, der für die knusprige Kruste sorgt! (4): Rennes: Bohne statt Christkind Während in einigen Ländern Europas im Januar Dreikönigskuchen gebacken wird, feiert man in Frankreich mit einer Galette des Rois. Die Ursprünge und Varianten der süßen Köstlichkeit sind vielfältig. Im 19. Jahrhundert führte dieser unschuldige Brauch in Rennes sogar zu Ausschreitungen. Der Konflikt um den goldbraunen Teig spiegelte die Realität wider: einen Krieg um Brot, Weizen und Macht. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 16.03.2026 arte
  • Folge 1751 (44 Min.)
    (1): Griechenland: Henry Miller und die kleinen Freuden des Lebens Als Hitlers Armee ihren Marsch durch Europa begann, wehrte sich der New Yorker Schriftsteller Henry Miller dagegen, sein Leben vom Krieg bestimmen zu lassen. Der bereits durch seinen Roman ʺWendekreis des Krebsesʺ bekannte Autor begab sich 1939 auf eine mehrmonatige Reise nach Griechenland. Dieser Aufenthalt sollte seine Sicht auf die Welt nachhaltig verändern. An den Küsten der Ägäis besann sich der bekennende Hedonist auf das Wesentliche, strebte nach Schlichtheit und verfasste einen lebhaften und geistreichen Erfahrungsbericht mit dem Titel ʺDer Koloß von Maroussiʺ. Bei seiner Selbstreflexion entdeckte der Autor die innere Freiheit und die kleinen Freuden des Lebens. (2): Skyr: Islands Zaubertrank Man sollte ihn auf keinen Fall ʺJoghurtʺ nennen, da man sonst die Nachfahren der Wikinger beleidigen könnte. In Island wird Skyr wie ein edler Wein genossen. Der kompakte Frischkäse, der zunächst aus Schafsmilch und später aus Kuhmilch hergestellt wurde, ist seit über 1.000 Jahren ein wesentlicher Bestandteil der isländischen Ernährung. Dank seines hohen Protein- und geringen Fettgehalts versorgte das isländische Wundermittel die Menschen mit der nötigen Energie, um der rauen Natur und den extremen Wintern zu trotzen. Besonders bemerkenswert: Die Herstellung von Skyr entwickelte sich auf Island parallel zur Emanzipation der Frau. (3): Ibiza: Martas Fischragout Marta hat eine große Liebe für Ibiza und bereitet auf der Mittelmeerinsel eine typische Seemannskost zu: ein Fischragout. Sie brät Kartoffelstücke mit gewürfelten Tomaten und Zwiebeln an, löscht das Ganze mit einer Gemüse-Fisch-Brühe ab und lässt es köcheln. Zum Schluss fügt Marta feinste Fischfilets hinzu und serviert das Gericht mit einer Aiolisoße. (4): Lorient: Die Schiffe der Zukunft Lorient ist eine der wenigen Hafenstädte, die sage und schreibe sechs Häfen hat. In puncto Schiffe macht den Einheimischen der bretonischen Stadt so schnell niemand etwas vor. Vor über 60 Jahren revolutionierten sie sogar eine jahrtausendealte Tradition: die Fischerei. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Di. 17.03.2026 arte
  • Folge 1752 (45 Min.)
    (1): Bretonische Ferien, ein Familienroman In seinem 2022 erschienenen Roman ʺQue reviennent ceux qui sont loinʺ (ʺMögen diejenigen zurückkehren, die weit weg sindʺ) erzählt Pierre Adrian von einem Sommer mit seiner Familie in seinem Elternhaus im Finistère an der Nordwestspitze der bretonischen Halbinsel. Der junge Autor beschreibt mit Hilfe des lyrischen-Ichs von der Wiederannäherung an seine Familie. Während der Sommerferien entdeckt er eine tiefe Verbundenheit zu seinen Wurzeln und wird sich auch der Vergänglichkeit des Glücks bewusst. (2): Kolumbien: die kulturelle Vielfalt der Marimba In Kolumbien, an den Ufern des Flusses Río Guapi, an der südlichen Pazifikküste, erinnern die Klänge der Marimba de Chonta an Völker aus fernen Ländern. Das Instrument wurde im 16. Jahrhundert von vertriebenen Bevölkerungsgruppen aus Afrika eingeführt. Die Marimba de Chonta wurde lange Zeit mit einem von der Bildfläche verdrängten Volk in Verbindung gebracht, ist jedoch mittlerweile zum Symbol eines kollektiven Gedächtnisses geworden. Heute wird das traditionelle Instrument weit über die Pazifikküste hinaus gefeiert. (3): Italien: Lucas toskanisches Tomatenbrot Luca verrät sein traditionelles Rezept für toskanisches Tomatenbrot. Die Tomaten kauft er auf dem Markt, schält und schneidet sie und bereitet daraus eine Soße zu. Das ungesalzene Brot wird in Scheiben geschnitten, in Gemüsebrühe getränkt und schließlich in die Tomatensauce gegeben. Dort köchelt es und wird mit Basilikum verfeinert. Ein Arme-Leute-Essen für Feinschmecker! (4): Deutschland: Boxen ums Überleben 1972 fanden in München die Olympischen Sommerspiele statt. Deutschland wollte damit der ganzen Welt zeigen, dass es aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs wieder auferstanden war. Doch 25 Jahre zuvor wurde hier ein ganz anderer Wettkampf abgehalten: Bei den Boxmeisterschaften in den Lagern ging es ums nackte Überleben. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 18.03.2026 arte
  • Folge 1753 (44 Min.)
    (1): Kent: Dickens Rückkehr in seine Kindheit 1860 veröffentlichte Charles Dickens den Roman ʺGroße Erwartungenʺ. Nach den Erfolgen von ʺOliver Twistʺ und ʺDavid Copperfieldʺ stand sein Ruf als begnadeter Geschichtenerzähler mit einem scharfen Blick für soziale Zusammenhänge zu diesem Zeitpunkt längst fest. Doch mit fast 50 Jahren stellte er sein gesamtes Leben in Frage. Der Schriftsteller verließ seine Frau, die Mutter seiner zehn Kinder, nach mehr als 20 Jahren Ehe für eine jüngere Geliebte. In dieser Geschichte taucht Charles Dickens wieder in das versumpfte Kent seiner Kindheit ein. (2): Le Havre: Im Zeitalter des Rock Ob nun mit Transatlantikschiffen aus Amerika oder mit Fähren aus Großbritannien – die Rockmusik kam auf dem Seeweg über die Stadt Le Havre nach Frankreich. In der vom Krieg zerrütteten Hafenstadt stand dieser neue Musikstil für den Überlebenswillen und die Lebenslust der Menschen. Rockmusik prägte die Identität von Le Havre mit und hallt noch immer in Proberäumen und auf Festivalbühnen wider. Auch an mystischen Orten sind so manche Gitarrenriffs zu hören. (3): Griechenland: Sofias Tomaten-Orzo Auf Korfu bereitet Sofia eines der Lieblingsgerichte der Einheimischen des Dorfes Liapades zu: Orzo-Pasta mit Tomatensoße und Pfeffer. Sie brät Karotten und Zwiebeln an und fügt dann Tomatenmark, Paprika und Sellerie hinzu. Anschließend lässt sie die Soße köcheln, bevor sie Orzo und Minze unterrührt. Am Tisch wird das Gericht mit Feta garniert. (4): USA: Hexen machen sich gut als Sündenböcke Im 17. Jahrhundert lebten in den Hamptons nur 187 Menschen, von denen die Hälfte unter 30 war. In der Kolonie verbrachten sie jedoch genauso viel Zeit mit der Viehhaltung wie mit Nachbarstreitigkeiten. Ein besonders wirksamer Schachzug war, andere der Hexerei zu bezichtigen. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Do. 19.03.2026 arte
  • Folge 1754 (45 Min.)
    (1) Mailand: Umberto Boccioni malt die Zukunft 1907 machte der junge kalabrische Maler Umberto Boccioni eine Schaffenskrise durch. Nach Jahren der Wanderschaft durch Europa ließ er sich in Mailand nieder. Er war der traditionellen Malerei müde und sehnte sich nach Neuem. Mailand befand sich damals im Umbruch. Boccioni wandte sich nach und nach von Divisionismus und Realismus ab, fand seinen eigenen Stil und wurde zu einem Pionier des Futurismus. (2) Irland: Im Land der Pferdenarren Ein altes irisches Sprichwort besagt: ʺVerkaufe die Kuh, kaufe ein Schaf, aber sei nie ohne Pferd.ʺ Die unverbrüchliche Liebe der Iren zu ihren Pferden reicht mehr als 2.000 Jahre zurück. Seit Generationen züchten und kreuzen sie die Tiere mit viel Geduld und Geschick. Alle Rassen sind an die raue Landschaft der Insel angepasst und leisten seit jeher wertvolle Dienste – sei es bei der Feldarbeit oder im Reitsport. (3) China: Zhang Wen Juns Kaninchenbraten In Chongzhou bereitet Zhang Wen Jun einen Kaninchenbraten zu. Zuerst mariniert er das Fleisch mit Szechuan-Pfeffer und fermentierten Bohnen. Dann wird es eine Stunde lang gebraten und dabei regelmäßig gewendet. Als Beilage gibt es einen Salat aus Fischminze. Das Gericht ist nicht nur eine Gaumenfreude, sondern auch sehr gesund. (4) Île-de-France: Die Jamais Contente kommt in Fahrt Entlang der Seine, flussabwärts von Paris, verläuft zwischen zwei Ackerbrachen eine zwei Kilometer lange Straße. Heute ist die Geschwindigkeit begrenzt, doch einst wurde hier ein Rekord gebrochen. Von einem historischen Elektrofahrzeug mit kuriosem Namen: La Jamais Contente, die nie Zufriedene … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 23.03.2026 arte
  • Folge 1755 (44 Min.)
    (1): Griechenland: Angélique Ionatos, die Stimme der Diaspora 1972 verliebte sich Frankreich in die Stimme der Griechin Angélique Ionatos. Auf Französisch besang die Achtzehnjährige in ihrem Lied ʺLibertéʺ (Freiheit) den Schmerz des Exils. Ihr erstes Album, ʺRésurrectionʺ (Auferstehung), erzählt von der Sehnsucht nach der Heimat. Doch sie war nicht nur Interpretin, sondern vertonte zudem zahlreiche Gedichte und wurde zur Stimme der griechischen Diaspora in Frankreich. (2): Island: Heimat der Elfen und Trolle In Island, so heißt es, hat die Natur ihre eigenen Bewohner. In Felsen, Lavafeldern und Wasserfällen lebt das Huldufо́lk, das verborgene Volk aus Elfen, Feen und Trollen. Davon ist jeder zweite Isländer fest überzeugt. Das am dünnsten besiedelte Land Europas mit seinen Vulkanen und Fjorden beherbergt also in der Vorstellung vieler seit Jahrtausenden eine mystische Parallelgesellschaft von Geisterwesen. (3): Italien: Patrizias Kaninchen nach Jägerart Auf dem florentinischen Markt von Sant’Ambrogio kauft Patrizia die Hauptzutat für ihr Gericht: Kaninchenfleisch. Zu Hause brät sie es nach Jägerart in einem Rosmarin-Salbei-Knoblauch-Öl an. Dann lässt sie es mit einem Soffritto und mit Tomatenpüree auf kleiner Flamme köcheln. Ganz zum Schluss gibt sie noch Oliven obendrauf. (4): Istanbul: Hunde nicht erwünscht Istanbul gilt als Stadt der Katzen, doch oft begegnet man in der türkischen Metropole auch Straßenhunden. Schon als die Stadt noch Konstantinopel hieß, lebten dort viele Hunde. Doch Anfang des 20. Jahrhunderts wurden sie zunehmend zur Plage. Um sie loszuwerden, griff man zu einer äußerst grausamen Methode … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Di. 24.03.2026 arte
  • Folge 1756 (45 Min.)
    (1): Helgoland: Heinrich Gätke, vom Marinemaler zum Vogelkundler Als der junge Heinrich Gätke 1837 zum ersten Mal nach Helgoland kam, malte er noch Seegemälde. Ab 1841 war die Insel sein ständiger Wohnsitz. Sein künstlerisches Talent stellte er fortan in den Dienst der Vogelkunde. Als Gätke 1897 starb, war er zum Pionier der Ornithologie in Europa geworden. Sein 1891 veröffentlichtes Werk ʺDie Vogelwarte Helgolandʺ gilt als Meilenstein der Beobachtung von Zugvögeln in der Nordsee. (2): Italien: Die Hexenjagd von Genua In den Stadtarchiven der norditalienischen Metropole Genua finden sich Zeugnisse einer düsteren Zeit, die die Einwohner wohl lieber vergessen würden: In der Republik Genua fand eine der schlimmsten Hexenjagden Italiens statt. Die furchtlose Seerepublik, die als ʺTor der ganzen Weltʺ galt, ließ sich vom Wahn der Inquisition mitreißen und wurde zum Schauplatz einer blutigen Verfolgung, bei der viele Unschuldige ihr Leben ließen. (3): Frankreich: Mahirs Aioli Im südfranzösischen Rognes bereitet Mahir ein Aioli zu. Nachdem er buntes Gemüse abgekocht hat, macht er sich an die Soße. Er zerstampft reichlich Knoblauch und eine Kartoffel, gibt Senf und Eigelb dazu und schlägt die Mischung mit Traubenkernöl auf. Alles unter dem wachsamen Blick seiner Großmutter, die ihm die Liebe zum Kochen vermacht hat. (4): Kolumbien: Die Quindio-Wachspalmen In der Region Quindío im Herzen der Anden erstreckt sich das Valle de Cocora. Das Tal liegt 2.500 Meter über dem Meeresspiegel und zählt zu den atemberaubendsten Landschaften Kolumbiens. Berühmt ist es für seine majestätischen Palmen, aus deren Wachs früher Kerzen hergestellt wurden. Die höchste Palmenart der Welt wäre beinahe ausgestorben … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 25.03.2026 arte
  • Folge 1757 (45 Min.)
    (1): Färöer: Sámal Joensen-Mikines malt seine Heimat Die Färöer sind eine Gruppe von achtzehn Inseln und elf Holmen im Nordatlantik. Wolken umspielen die Gipfel schroffer Berge, von denen sich das Wasser in den Ozean ergießt. Sámal Joensen-Mikines bannte diese raue Welt aus Felsen, Wind und Meer erstmals auf die Leinwand und gab ihren Bewohnern ein Gesicht. Seine Landschaftsbilder und Porträts im expressionistischen Stil machten ihn zum Vater der färöischen Malerei. (2): Triest: Die Bora, ein Fallwind mit Geschichte Wenn die Bora durch Triest weht, werden die Einwohner der Hafenstadt im äußersten Osten Italiens zu Windspezialisten und packen Scherze und alte Weisheiten aus. Ein Sprichwort besagt: ʺDie Bora kommt in Dalmatien auf die Welt, heiratet in Triest und stirbt in Venedig.ʺ Triest liegt zwischen der Adria, dem Karstgebirge und Slowenien und vereint romanische, germanische und slawische Einflüsse. Die freigeistigen Triester lieben die Bora, denn sie ist poetisch, unberechenbar und stark – genau wie sie. (3): Ibiza: Marthas Arme Ritter Auf Ibiza bereitet Martha ihre Version von Armen Rittern zu. Dazu tunkt sie Ensaïmadas, das traditionelle Süßgebäck der Balearen, in Milch mit Zimt, Zitrone und Anislikör. Dann fügt sie ein Ei hinzu und gibt die Mischung in eine mit Karamell bestrichene Backform. Die kommt für ein paar Minuten in den Ofen, und fertig ist das leckere Dessert für Groß und Klein! (4): Türkei: Die Herrin der Freudenhäuser Istanbul kennt man als lebhafte, strahlende Metropole am Bosporus, reich an Geschichte und Sehenswürdigkeiten. Doch die türkische Großstadt hat auch eine verborgene Seite: diskrete Häuser in dunklen Gässchen, wo Männer ein und aus gehen. Im 20. Jahrhundert hatte in den Freudenhäusern Istanbuls eine Frau das Sagen … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Do. 26.03.2026 arte
  • Folge 1758 (45 Min.)
    (1): Mercantour: Le Clézios fliehender Stern An der Passlinie zwischen französischem Mercantour und italienischem Piemont gedenkt man bis heute der Tragödie, deren stumme Zeugen die Berge 1943 wurden: eine Geschichte von Verfolgung, Internierung und Deportation, die Literaturnobelpreisträger Jean-Marie Gustave Le Clézio 1992 in „Fliehender Stern“ aufgriff. In seinem Roman setzt er den verfolgten jüdischen Kindern ein Denkmal und webt Erinnerungen an die eigene Kriegskindheit im Hinterland von Nizza ein. (2): Syros: Zum Klang der Bouzouki Dem birnenförmigen Resonanzkörper der Bouzouki entströmen klare, metallische Klänge. Die Langhalslaute orientalischen Ursprungs ist eines der wichtigsten Instrumente der griechischen Volksmusik. Im sogenannten Rebetiko, dem „griechischen Blues“, der sich in den 1920er Jahren in Piräus und Thessaloniki entwickelte, ist sie sogar tonangebend. Heute ist der helle Klang der Bouzouki vor allem auf der Kykladen-Insel Syros zu hören. (3): Mexiko: Marthas Schweinefleisch mit Bitterorangensaft In Maní bereitet Martha ein traditionelles Festmahl zu. Für ihr Poc Chuc brät sie Schweinekeulen auf dem Holzkohlegrill, wobei sie darauf achtet, dass das Fleisch schön saftig bleibt. Auf einer Servierplatte richtet sie rohes Gemüse und das aufgeschnittene Fleisch an und gibt Bitterorangensaft darüber, der dem Gericht seine einzigartige Note verleiht. (4): USA: Basketballer und Wiederholungstäter New York, Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten, Rekorde, Erfolge und auch der tiefen Abstürze. Hier wurden viele typisch amerikanische Geschichten geschrieben, Storys von Aufstieg und Fall, Ruhm und Skandal. Zum Beispiel die eines wahrlich außergewöhnlichen Basketballers … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 30.03.2026 arte
  • Folge 1759 (44 Min.)
    (1): Kosovo: Ismail Kadares zweite Heimat Um die Jahrtausendwende geriet ein Land in die Schlagzeilen, das zuvor kaum Beachtung gefunden hatte: das Kosovo. 1998 brach ein Krieg zwischen Serben und Albanern aus. Seit Jahren hatte der albanische Schriftsteller Ismail Kadare vor einem Konflikt zwischen beiden Bevölkerungsgruppen gewarnt, einer absehbaren Tragödie mit langer Vorgeschichte. Er machte das Kosovo zum Schauplatz mehrerer Werke, darunter „Drei Totengesänge für das Kosovo“. (2): Kolumbien: Ein Hoch auf das Maultier Kein Kolumbianer würde es wagen, ein Maultier zu schlagen oder zu beschimpfen, denn die robuste Kreuzung aus Hauspferd und Esel leistet wertvolle Dienste: Maultiere transportierten Gold, Kaffee und Post in die entlegensten Andenregionen wie Manizales und werden auch heute noch als Lastentiere eingesetzt. Als genügsame und treue Verbündete der Menschen wurden sie Teil der kolumbianischen Geschichte. (3): Frankreich: Samias Tajine mit Fischrogen Marseille hat Samia aufgenommen, und die Marokkanerin hat sich in die Küche der Hafenstadt verliebt. So bereitet sie ihr Tajine mit Meeräsche-Rogen zu. Zuerst macht sie eine Charmoula, eine typisch nordafrikanische Marinade, mit der sie den Rogen bestreicht. Dann gibt sie diesen vorsichtig mit diversem Gemüse und einer Prise Safran in den Tajine-Topf. (4): Spanien: Ein verheerender Dammbruch In den 1940er Jahren setzte Spanien unter Franco auf Wasserkraft, um seinen wirtschaftlichen Rückstand aufzuholen. Die Ortschaft Ribadelago wurde für den Bau eines Staudamms auserkoren. Doch in einer Januarnacht 1959 geschah ein furchtbares Unglück … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Di. 31.03.2026 arte
  • Folge 1760 (45 Min.)
    (1): Tasmanien: Richard Flanagan stellt Frage 7 2022 bekommt der australische Schriftsteller Richard Flanagan Demenz attestiert und beginnt mit der Arbeit an seinem vermeintlich letzten Buch. Doch die Ärzte haben sich geirrt. Das Buch erscheint unter dem Titel „Question 7“ und ist eine Mischung aus Roman, Sachbuch und Familiengeschichte. Der Booker-Prize-Gewinner 2014 erzählt von der Absurdität der Welt, der Schuld des Weiterlebens im Angesicht des Todes und von der Liebe zu seiner Familie und „seiner“ Insel Tasmanien. (2): Paris: Die Metro verändert die Metropole In Paris findet man an gefühlt jeder Ecke eine Metro-Station. Es waren Ingenieure mit Weitblick, die Ende des 19. Jahrhunderts das U-Bahn-Netz der französischen Hauptstadt so konzipierten, dass es überall und für alle zugänglich ist. Und so hat Paris heute eines der dichtesten Netze der Welt. Das unterirdische Labyrinth der Metro wurde zum Symbol einer modernen Stadt und ihrer Zeit: immer vernetzt, immer in Bewegung. (3): Ibiza: Marias frittiertes Schweinefleisch In San Antonio wird Schlachtfest gefeiert, und Maria bereitet frittiertes Schweinefleisch zu. Dafür gibt sie zuerst Schweinekoteletts in eine Mischung aus drei Ölen, dann fügt sie Speck, Paprika, Schweinelendchen und schließlich Nieren hinzu. Fast das ganze Tier wird verwertet. Als Beilage gibt es Kartoffeln – natürlich ebenfalls frittiert. (4): Ägypten: Streik im Land der Pharaonen Im Tal der Könige ließen sich die Pharaonen einst ihre letzte Ruhestätte errichten. Die Erbauer der monumentalen Felsengräber zwischen Nil und Luxor lebten nur wenige Kilometer entfernt und gingen als die Initiatoren des ersten nachweisbaren Streiks der Menschheit in die Geschichte ein … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 01.04.2026 arte
  • Folge 1761 (45 Min.)
    (1): Triest: Boris Pahor und die Freiheit der Worte Der Schriftsteller Boris Pahor gehörte der slowenischen Minderheit in Italien an. 1943 ging er in den Widerstand, wurde verhaftet und überlebte das Grauen der Konzentrationslager. Nach dem Krieg verarbeitete er die Traumata in seinen Büchern und erzählte von einer neuen, freien Welt. Sein 1955 erschienener Roman „Die Stadt in der Bucht“ ist eine Hommage an seine Heimatstadt Triest, an ihre Bewohner und an das Existenzrecht der slowenischen Minderheit. (2): Le Havre: Ein Meisterwerk aus Beton Der Architekt und Stadtplaner Auguste Perret leitete nach dem Zweiten Weltkrieg den Wiederaufbau von Le Havre. Die normannische Hafenstadt lag in Schutt und Asche, es musste schnell gehen, und so entstand in Windeseile eine radikal moderne Modellstadt aus Beton – hell, luftig, großzügig. Ihr Charme wurde erst unlängst wiederentdeckt, und heute gibt es in Perrets Musterwohnung in Le Havre inszenierte Führungen. (3): Bali: Wiras würziger Schweinefleischsalat In Denpasar bereitet Wira ein Lawar zu. Das Wort bedeutet „fein hacken“ und verrät, worauf es bei dem balinesischen Festtagsgericht ankommt. Wira mischt Gewürze, Knoblauch, Schalotten und Garnelenpaste mit Öl, brät die Mischung an und gibt Schweinehack dazu. Ist das Fleisch durchgebraten, wird es mit geraspelter Schweinehaut und Piment garniert. (4): Elfenbeinküste: Sag, wann bist du bei mir? In Nouchi, dem ivorischen Slang, gibt es ein Wort für tiefen Herzschmerz: Goumin. Aus ebendiesem Gefühl heraus schuf die Sängerin Barbara 1962 in Abidjan ein Meisterwerk des französischen Chansons. Fünf Jahre später brachte sie es auch auf Deutsch heraus … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Do. 02.04.2026 arte
  • Folge 1762
    (1): Lina Bo Bardi: die Architektin, die Brasilien neu erfand Als sie 1946 in Brasilien ankam, war Lina Bo Bardi 31 Jahre alt. Die junge Architektin war aus dem kriegszerstörten Italien geflohen und erträumte sich Brasilien als jungfräuliches Land, in dem alles noch zu bauen war. Fortan rüttelte sie kühn und mit entwaffnender Direktheit an der von Männern dominierten Architektenwelt. In Brasilien revolutionierte Lina Bo Bardi die Paradigmen der Architektur, indem sie Nutzen, Alltagstauglichkeit und gesellschaftliche Relevanz höher gewichtete als Ästhetik. (2): Die piemontesischen Maurer, Baumeister des französischen Westens Auf Schloss Amboise, im Herzen der Touraine, mischt sich unter das Französische der klangvolle Singsang der italienischen Sprache. Beim sogenannten „Raduno“ vereinen sich hier jährlich 150 Menschen, deren Vorfahren alle aus einem kleinen, abgelegenen Dorf im Norden Italiens stammen. Damals hatte eine Handvoll mutiger Männer die Alpen überquert, um ihre Maurerkunst in den Dienst französischer Bauherren zu stellen. Die Belohnung war ein sozialer Aufstieg, den sie genossen, ohne ihre piemontesischen Wurzeln zu kappen. Nun feiern ihre Nachfahren jedes Jahr die fruchtbare Verbindung zweier Kulturen. (3): Auf Ibiza mit Cesar und seinem Aloe-Vera-Salat Bei Ibiza denken die meisten an wilde Partynächte – angenehm ruhig ist es indes auf der Aloe-Vera-Plantage von Cesar und seiner Familie. Für seinen Salat löst Cesar das Gel aus der Pflanze und schneidet das Blatt in Streifen. In einer Schüssel mischt er Tomaten, Zwiebel, grüne Paprika und Gurkenstücke mit dem Gel und einigen Aloe-Vera-Blüten. Dazu serviert er einen Aloe-Vera-Mojito. Wohl bekomm’s! (4): In Ägypten, die Sphinxen ohne Nase Was wäre Ägypten ohne seine Hieroglyphen, seine Tempel und seine Sphinxe? Die legendären Wesen mit Menschenkopf und Löwenkörper sind die wohlwollenden Wächter von Gräbern und Tempeln und beschützen etwa den Karnak-Tempel in Luxor, die Pyramiden von Gizeh oder das Serapeum von Alexandria. Doch den meisten Sphinxen fehlt ein prominentes Attribut … Wer trägt die Schuld daran? (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 06.04.2026 arte

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