2026 (Folge 1733⁠–⁠1755)

  • Folge 1733 (44 Min.)
    Heute ist Coney Island eine beliebte Touristenattraktion – doch im 20. Jahrhundert war der Stadtteil Schauplatz eines Kampfes zwischen den selbst ernannten Königen der Unterhaltungsindustrie. – Bild: Elephant Doc
    Heute ist Coney Island eine beliebte Touristenattraktion – doch im 20. Jahrhundert war der Stadtteil Schauplatz eines Kampfes zwischen den selbst ernannten Königen der Unterhaltungsindustrie.
    (1): Kopenhagen: Eckersbergs akribische Pinselstriche Anfang des 19. Jahrhunderts setzte sich Christoffer Wilhelm Eckersberg ein Ziel: Der dänische Maler wollte seine Umgebung so realistisch wie möglich festhalten. Dänemark befand sich damals inmitten der Napoleonischen Kriege und des Konflikts mit Schweden. Mit seiner präzisen, akribischen und nahezu fotografischen Technik hauchte Eckersberg seinem vom Untergang bedrohten Land neues Leben ein. Seine Porträts zeigen die Gesichter eines wiederauflebenden Dänemarks, während seine realistischen Aktbilder die Menschen würdigen, die einst sein Atelier betraten. (2): Île de Groix: Im Königreich der schwarzen Bienen Die Dunkle Europäische Honigbiene lässt sich an ihrem dunklen Panzer sowie plumpen Hinterleib erkennen. Die Ur-Honigbiene war einst in ganz Frankreich und in Westeuropa verbreitet, und wäre aufgrund verschiedenster Einflüsse und Bedrohungen fast ausgestorben. Doch die fleißigen Pollensammlerinnen haben standgehalten! Die Île de Groix, eine kleine Insel im französischen Département Morbihan, zählt aktuell am meisten Bienen pro Quadratkilometer und ist sogar zu einem Schutzgebiet für diese bedrohte Art geworden. Die Einheimischen betrachten die Bienen nicht als reine Nutztiere, sondern vielmehr als friedliche Wegbegleiter, mit denen sie die Insel teilen dürfen. (3): Albanien: Adelinas Lamm mit Joghurtsauce In Korçë verrät Adelina ihr Lieblingsrezept: Lamm mit Joghurtsauce. Sie mariniert die Schulterstücke und gart sie anschließend in einem Schmortopf. Ihre Schwester kümmert sich inzwischen um die Joghurtsauce. Das Fleisch kommt in eine Auflaufform, wird mit der Soße übergossen und mit Paprikabutter bestrichen. Nach 15 Minuten bei 250 Grad Celsius im Ofen wird der Lammbraten serviert. (4): USA: Attraktion mit Widerspruch Heute ist Coney Island als beliebte Touristenattraktion bekannt. Doch im 20. Jahrhundert war der New Yorker Stadtteil Schauplatz eines bitteren Kampfes zwischen den selbst ernannten Königen der Unterhaltungsindustrie. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 05.02.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Do. 12.02.2026 arte
  • Folge 1734 (44 Min.)
    Marseille im späten 19. Jahrhundert: Die Tabakfabrik des Viertels Belle de Mai, in der zahlreiche Frauen arbeiteten, wurde zur Wiege einer historischen Revolte.
    (1): Marseille: Aufstand im Viertel Belle de Mai Im späten 19. Jahrhundert schufteten in Marseille zahlreiche Frauen in der Tabak-Fabrik des Viertels Belle de Mai. Mathilde Ramadier und Élodie Durand verewigten die Arbeiterinnen, die Zigarren und Zigaretten herstellten, in ihrer 2024 erschienenen Graphic Novel „Belle de Mai, fabrique de révolutions“. Darin ist die Tabakmanufaktur nicht nur Schauplatz der Plackerei, sondern wird zur Wiege einer historischen Revolte. (2): Marokko: Die Macht des Suqs Ob im Atlas-Gebirge oder in der Wüste – jeder marokkanische Ort hat seinen Suq. Seit Jahrhunderten treffen sich hier Jung und Alt, um Geschäftsideen zu entwickeln, Strategien auszuklügeln, Verträge abzuschließen und Heiratspläne zu schmieden. Ein Suq ist mehr als nur ein Markt – und wer auf dem Suq das Sagen hat, hält in vielerlei Hinsicht die Zügel in der Hand. (3): Schottland: Ronalds mit Whisky flambierte Langusten Auf dem schottischen Land bereitet Ronald seine mit Whisky flambierten Langusten zu. Dazu taucht der Franzose, der seit 27 Jahren in Schottland lebt, die Schalentiere erst in kochendes Wasser und brät sie dann mit einer Schalotte an. Anschließend kommt der Clou: Die Langusten werden mit Whisky flambiert! Ronald bestreicht sie noch mit Crème fraîche, gibt etwas Paniermehl darüber – und ab geht es in den Ofen! (4): Rumänien: Der Diktator und die Bären Poiana Braşov ist ein sonniges Tal in den rumänischen Karpaten und in der warmen Jahreszeit bei Wanderern sehr beliebt. Kaum jemand weiß, dass einer der bekanntesten Diktatoren des 20. Jahrhunderts hier einst der Bärenjagd frönte … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 09.02.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mo. 16.02.2026 arte
  • Folge 1735 (45 Min.)
    Im 20. Jahrhundert entstand nahe der irischen Kleinstadt Foynes der erste Flughafen, der Nordamerika mit Europa verband.
    (1): Im spanischen Baskenland: Sorolla entdeckt neue Farben Der spanische Maler Joaquín Sorolla hätte sich damit begnügen können, die mediterrane Stimmung seiner Heimatstadt Valencia, in der er 1863 geboren wurde, auf realistische Weise einzufangen. Doch dann entdeckte er in Paris den Impressionismus – und parallel dazu das spanische Baskenland. Hier experimentierte der „Maler des Lichts“ mit ganz neuen Weiß-, Blau- und Grautönen, gespickt mit bernsteinfarbenen Strahlen. Seine Zeit in Kantabrien machte ihn zu einem der größten spanischen Künstler seiner Zeit. (2): London: Schauplatz einer brutalistischen Utopie Inmitten qualmender Ruinen stellte man sich im Nachkriegsengland eine entscheidende Frage: Wie sollte London aus seiner Asche auferstehen? Und im Herzen der Hauptstadt keimte eine modernistische Utopie: Vor dem Krieg war das Barbican-Viertel ein Labyrinth aus kleinen Fabriken, Lagerhäusern und Werkstätten. Nach Kriegsende musste wie überall in Europa dringend Wohnraum geschaffen werden. In London wehrte man sich gegen die Idee einer Gartenstadt, wie sie zu jener Zeit en vogue waren – und schuf stattdessen ein monumentales Betongebilde im brutalistischen Stil, das nicht überall auf Zustimmung stieß. (3): Frankreich: Christophes Wildpflanzen-Quiche Im Bois de Vincennes am Rande von Paris pflückt Christophe die Wildpflanzen für seine Quiche. Die Pflanzen werden gehackt, in der Pfanne karamellisiert und dann der Eimischung hinzugefügt. Zum Schluss rollt Christophe den Teig aus, gibt die Eimischung hinzu und garniert das Ganze mit Kräutern, Schafskäse und Efeu. Ein kulinarischer Waldspaziergang! (4): Irland: Die Geburtsstunde des Irish Coffee Im 20. Jahrhundert entstand nahe der irischen Kleinstadt Foynes der erste Flughafen, der Nordamerika mit Europa verband. Während des Zweiten Weltkriegs stiegen hier etliche Passagiere um – und kosteten bei dieser Gelegenheit einen berühmten irischen Cocktail. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Di. 17.02.2026 arte
  • Folge 1736 (45 Min.)
    Wilhelm Busch, Autor der Abenteuer von „Max und Moritz“, ließ sich von seiner Heimat im norddeutschen Niedersachsen inspirieren. Auch Tiere spielen in seinen Werken stets eine zentrale Rolle.
    (1): Max und Moritz – zwei Schelme aus dem hohen Norden Die Bücher von Wilhelm Busch gingen um die Welt: Allein die Abenteuer von „Max und Moritz“, die 1865 in Deutschland erschienen, wurden in rund 200 Sprachen und Dialekte übersetzt. Geboren wurde der Zeichner und Schriftsteller im niedersächsischen Wiedensahl – das dortige Dorfleben war ihm eine wertvolle Inspirationsquelle. Tiere spielen in seinen Geschichten, Zeichnungen und Gemälden stets eine zentrale Rolle. (2): Lavendel – das duftende Sinnbild der Provence Sanft geschwungene, lilafarbene Felder unter strahlend blauem Himmel – wer denkt bei diesem Bild nicht an die Provence und riecht den Lavendel förmlich? Das flirrende Violett, das sich bis zum Horizont erstreckt, ist der Inbegriff südfranzösischer Sommerträume. Doch die scheinbar zeitlose Landschaft ist jünger, als man denkt: Lavendel wird in Südfrankreich erst seit dem 20. Jahrhundert angepflanzt, als die Parfümeure in Grasse immer mehr von dem duftenden Rohstoff benötigten. (3): Albanien: Ervehes traditioneller Brennnesselkuchen In Voskopoja zaubert Ervehe ihren traditionellen Brennnesselkuchen. Dazu röstet sie fein gehackte Brennnessel in einer Pfanne und knetet einen Teig, den sie in zwei Kugeln teilt. Diese werden so ausgerollt, dass sie genau in die Kuchenform passen. Zwischen die beiden Teigschichten kommt die Brennnesselfüllung. Gebacken wird der Kuchen in einem ganz besonderen Ofen! (4): USA: Die amerikanische Venus In New York schaut man ständig nach oben und bewundert die Wolkenkratzer, die hoch in den Himmel ragen. Viele schmückt eine Antenne, manche auch eine Statue – wie die goldene Dame auf dem Municipal Building. Diese Statue erzählt vom Schicksal einer geheimnisvollen Amerikanerin … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 18.02.2026 arte
  • Folge 1737 (44 Min.)
    Silvia Avallone: In ‚Da dove la vita è perfetta‘ wird Bologna zur Hauptfigur.
    (1): Bologna und die Teenager von Silvia Avallone Kaum eine Autorin fängt die Komplexität einer Stadt und ihrer Bewohner so gekonnt ein wie Silvia Avallone. Etliche Romane der italienischen Schriftstellerin spielen in Bologna, der vibrierenden Hauptstadt von Emilia-Romagna. In „Da dove la vita è perfetta“ (2018) wird die Stadt sogar selbst zur Hauptfigur … (2): Burgund: ein Herz aus Eisen und Stahl Seit fast zwei Jahrhunderten schlägt in Le Creusot das Herz einer Industrie, die eine ganze Epoche prägte. Im Halbdunkel der Fabriken arbeiten die Menschen im Takt der Maschinen: zwischen Öfen, Hämmern und Walzen, die tonnenschwere Stahlteile bearbeiten. Das hypnotische Schauspiel erzählt von einer Zeit, als die Macht eines Landes noch in Tonnen produzierten Stahls gemessen wurde und die Menschen mit Schweiß, Feuer und technischem Genie das flüssige Metall bezwangen. (3): Malaysia: Peters Jackfrucht mit Kokosmilch In Borneo pflückt Peter eine Frucht von seinem Jackfruchtbaum. Er schält sie im Fluss und schneidet sie in Stücke, die er kocht. Dann hackt er Knoblauch, Zwiebel, Gewürze und Anchovis und gibt sie zur Jackfrucht in den Topf. Dazu kommen noch Kokosmilch, Krabben und eine Ingwerblüte. Serviert wird das Gericht in einem großen Blatt – ein echtes Dschungelmahl! (4): England: Die Märtyrer von Tolpuddle In England, vor den Toren des friedlichen Dorfes Tolpuddle, führt ein von hundertjährigen Bäumen gesäumter Weg zum Platz des Martyrs Tree. Hier findet zu Ehren von sechs mutigen Landarbeitern jährlich ein Festival statt, das Besucher aus der ganzen Welt anzieht … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 12.02.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Do. 19.02.2026 arte
  • Folge 1738 (45 Min.)
    Die Autorin Selma Lagerlöf wuchs in Värmland auf, einer ländlichen Provinz im Südwesten Schwedens. Im Jahr 1906 gelang ihr der Durchbruch mit „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“.
    (1): Das wundersame Schweden der Selma Lagerlöf Nichts prädestinierte Selma Lagerlöf dazu, eines Tages einen Roman voller Fantasie und Pathos zu schreiben. Die Tochter einer lutherischen Mittelschichtfamilie wuchs in Värmland auf, einer ländlichen Provinz im Südwesten Schwedens. Genau diese junge Frau veröffentlichte 1891 „Gösta Berling“. 15 Jahre später gelang ihr der internationale Durchbruch mit dem Kinderbuch „Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen“. Der in viele eigenständige Kapitel gegliederte Debütroman wirkt wie ein Spiegelbild ihrer Heimat – durchdrungen von uralten Geschichten und Geheimnissen. (2): Tunesien: Die Traditionen der Amazigh Von den blühenden Hügeln im Norden bis hin zu den kargen Salzseen im Süden bewahren Sprache, Kunst und Handwerk des Amazigh-Volkes den Reichtum und die Tiefe einer jahrhundertealten Kultur und sind ein lebendiges Zeugnis der tunesischen Geschichte. Die Imazighen, die oft als „freie Menschen“ übersetzt werden, sind fest entschlossen, dieses Erbe zu bewahren. (3): Griechenland: Spyros Kabeljau-Ragout In Kontogialos auf der Insel Korfu serviert Spyro ein Kabeljau-Ragout mit Paprikasoße. Zwiebeln, Knoblauch und gewürfelte Kartoffeln werden in Olivenöl angebraten und mit Paprikapulver bestreut. Dann muss das Ragout in Weißweinessig und Wasser köcheln. Das Gericht kann mit allen möglichen Fischarten zubereitet werden. (4): Paris: Pro und Kontra Todesstrafe Anfang des 20. Jahrhunderts wird in Paris ein kleines Mädchen ermordet. Der aufsehenerregende Fall erschüttert die Gesellschaft zutiefst und heizt die kontroverse Diskussion über die Todesstrafe an. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 16.02.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mo. 23.02.2026 arte
  • Folge 1739 (44 Min.)
    Weit draußen vor der deutschen Nordseeküste liegt Helgoland: eine beliebte Urlaubsinsel mit kaltem Wasser und Steilküsten aus rotem Buntsandstein.
    (1): Bosnien: Die spitze Feder der Slađana Nina Perković Slađana Nina Perković, eine der witzigsten und scharfzüngigsten Schriftstellerinnen ihrer Generation, kam 1981 im damaligen Jugoslawien zur Welt. Heute liegt ihre Heimatstadt Banja Luka in Bosnien und Herzegowina. In ihrem 2024 erschienenem Debütroman „Tante Stanas Beerdigung“ erzählt die Autorin einen turbulenten Roadtrip und zeichnet gleichzeitig das Porträt eines Landes, in dem die Jugend seit Ende des Krieges in den 1990er Jahren nun zwar in Frieden, aber ohne Perspektiven lebt. (2): Baskenland: blutrotes Eisenerz Ab dem 19. Jahrhundert förderten Bergarbeiter mit reiner Muskelkraft aus den Tiefen der Erde ein blutrotes Mineral, das dem spanischen Baskenland zu Wohlstand verhalf. Eines der vielen Erzvorkommen befindet sich in der Nähe des Dorfes La Arboleda. Der hier gewonnene Hämatit ist besonders begehrt, denn er lässt sich leicht abbauen und ist von außergewöhnlicher Qualität. (3): Schottland: Sorinas Hirschbraten In einem Vorort von Edinburgh zaubert Sorina ein typisch schottisches Gericht: einen Hirschbraten. Zuerst brät sie das Wildfleisch scharf an. Für ein italienisches Soffritto schwitzt sie Gemüse an und fügt Speck und Wildbrühe hinzu. Gegart wird das Ganze im Ofen. Wie es die Tradition will, darf beim Servieren eine Soße aus Johannisbeeren und Portwein nicht fehlen! (4): Deutschland: Sprengung einer Insel 70 Kilometer vor der deutschen Nordseeküste liegt Helgoland. Im 19. Jahrhundert war die Insel ein beliebter Bade- und Urlaubsort. Kaltes Wasser und Steilküsten aus rotem Buntsandstein – ein wahres Paradies für Tiere, das der Mensch beinahe zerstörte … (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Di. 17.02.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Di. 24.02.2026 arte
  • Folge 1740 (44 Min.)
    In Clapham Common, einer ausgedehnten Grünfläche im Süden Londons, trieb einst einer der ersten Bösewichte der Neuzeit sein Unwesen.
    (1): Claude McKay, ein Jamaikaner in Douarnenez 1925: Auf dem Weg nach Brest erfährt ein Reisender vom Tod des Freundes, den er eigentlich besuchen wollte. Dieser Mann war Claude McKay: Jamaikaner, Dichter, Romanautor und Schlüsselfigur der anti-rassistischen, anti-kolonialen Bewegung „Harlem Renaissance“. Ohne festes Ziel setzte er seine Reise an der bretonischen Küste fort, bis zur Hafenstadt Douarnenez. Dort vertrauten sich die Männer ihm an und die Frauen lehrten ihn die Revolution. Diese Erfahrungen verarbeitete McKay in einer sehr persönlichen Novelle „Dîner à Douarnenez“ die ein Jahrhundert später veröffentlicht wurde. (2): Bambuco, Gesang aus den kolumbianischen Bergen In den kolumbianischen Anden erzählen melancholische Melodien von den Gebirgsbewohnern und ihrer Liebe zur Heimat. Der ursprünglich rein instrumentale Bambuco ist Ausdruck der kolumbianischen Identität und darf bei keiner Feier fehlen. Seit Langem begleitet er die wechselvolle Geschichte des von Bürgerkriegen gezeichneten Landes. (3): Albanien: Arbamas Goldbrasse mit Gemüse In Himara verrät Arbama ihr leckeres Rezept für eine Goldbrasse mit Gemüse. Die frühere Fischhändlerin füllt selbst geerntete Zutaten in eine Auflaufform: Karotten, Kartoffeln, Paprika und Zwiebeln. Es folgt der ausgenommene, mit Knoblauchzehen gefüllte Fisch. Und weil Arbamas Familie die Musik im Blut liegt, findet die Verkostung zwischen zwei Gesangseinlagen statt! (4): Vereinigtes Königreich: Gefahr im Paradies Clapham Common im Süden von London ist mit seinen ausgedehnten Grünflächen eine Oase der Ruhe für Jogger und Familien. Allerdings trieb in diesem beliebten Stadtteil einst einer der ersten Super-Bösewichte der Neuzeit sein Unwesen. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mi. 18.02.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mi. 25.02.2026 arte
  • Folge 1741 (45 Min.)
    Für den Roman „60 Kilo Sonnenschein“, der vom Einbruch der Moderne am Siglufjörður-Fjord erzählt, erhielt Hallgrímur Helgason den Isländischen Literaturpreis.
    (1): Island: ein Fjord im Heringsrausch Für seinen Roman „60 Kilo Sonnenschein“ von 2018 wurde Hallgrímur Helgason mit dem Isländischen Literaturpreis ausgezeichnet. Die um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert angesiedelte Geschichte erzählt vom Einbruch der Moderne am abgelegenen Siglufjörður-Fjord. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Bauernsohn Gestur, der im Lauf der Handlung zum Mann heranwächst. Aus seiner Sicht schildert Helgason episch, intim und gespickt mit schwarzem Humor, wie der plötzliche Überfluss aus der Heringsfischerei nicht nur den jungen Mann, sondern auch den Fjord aus dem Gleichgewicht bringt. (2): Paris: algerische Zuwanderung Im 20. Jahrhundert kamen Tausende algerische Zuwanderer nach Paris. Anfang der 1980er Jahre stellten sie die größte Einwandergruppe dar und waren unverzichtbare Arbeitskräfte in der boomenden französischen Hauptstadt. Vor dem Hintergrund des algerischen Unabhängigkeitskrieges war ihnen ein wechselvolles, mitunter schmerzliches Schicksal beschieden. Sie galten weder als Franzosen noch wirklich als Ausländer – und fanden lange keinen Platz in der Gesellschaft. (3): Griechenland: die Pitas von Eleni und Annoula Auf Korfu bereiten Eleni und Annoula nicht nur ein, sondern gleich zwei Pitas zu! Für den Teig vermischen sie Mehl, Öl, Essig und Wasser. Danach geht es an die Füllung: Kartoffelpüree, Fenchel, Feta und Zucker für das erste Pita, das zweite wird zusätzlich mit Zucchini, Peperoni und Zwiebeln verfeinert. Gebacken werden die gefüllten Fladenbrote im traditionellen Holzofen. (4): Irland: Reitsport mit Tradition Galoppierende Pferde und sattes Grün so weit das Auge reicht: Das ist der Süden Irlands. Hier entstand aus einer Wette zwischen irischen Adligen eine olympische Disziplin – und zugleich das spektakulärste Pferderennen der Welt. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Do. 19.02.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Do. 26.02.2026 arte
  • Folge 1742 (44 Min.)
    Die Geschichte Dänemarks ist geprägt von Solidarität und Einheit. Das Bedürfnis, zu einer Gemeinschaft zu gehören, ist fester Bestandteil der Identität des Landes.
    (1): Ischia: Pascal Quignards literarisches Exil In seinem 2006 erschienenen Roman ʺVilla Amaliaʺ, der zudem mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle verfilmt wurde, erzählt der französische Autor Pascal Quignard die Geschichte eines schmerzhaften Neuanfangs. Von ihrem Mann betrogen, packt Ann ihre Sachen und lässt alles hinter sich. Vor der Küste Neapels, auf der Vulkaninsel Ischia, stellt sie sich inmitten dieser sinnlichen Landschaften ihrem neuen Leben. Pascal Quignard erzählt von dieser inneren Suche. (2): Dänemark: einer für alle, alle für einen Die Geschichte Dänemarks ist geprägt von Solidarität und Einheit. Das Bedürfnis, zu einer Gemeinschaft zu gehören, ist fester Bestandteil der Identität des Landes. Die über 100.000 registrierten Vereine bilden ein einzigartiges gemeinschaftliches Netzwerk. Die meisten Menschen treten im Laufe ihres Lebens mindestens einem Verein bei. Diese Kunst des Zusammenlebens hat ihren Ursprung im 19. Jahrhundert, als sich immer mehr Genossenschaften zusammenfanden. Dieser Solidaritätsgedanke gestaltet auch die Städte um. (3): Schottland: Nells Reis mit Schellfisch In Schottland kocht Nell ein Gericht mit schottischen und indischen Einflüssen: Kedgeree mit geräuchertem Schellfisch. Zuerst pochiert sie den Fisch in Milch. In dem aromatischen Milchsud kocht sie anschließend den Reis und macht sich währenddessen an die Zubereitung der Currysoße. Die Soße wird mit hartgekochten Eiern, Petersilie und Zitronensaft unter den Reis gemischt. Ein einfaches Gericht, das wohl den meisten gelingt. (4): Nantes: Krieg der Konservendosen In Nantes kehrt die ʺBelemʺ regelmäßig in ihren Heimathafen zurück. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts legte der Dreimaster ab und begab sich auf eine Atlantiküberquerung in Richtung Französisch-Guayana. Das Schiff wurde unfreiwillig zum Schauplatz eines besonderen Konflikts – des Kriegs der Konservendosen. (Text: arte)
    Deutsche Streaming-Premiere Mo. 23.02.2026 arte.tvDeutsche TV-Premiere Mo. 02.03.2026 arte
  • Folge 1743 (45 Min.)
    Vor gut 20 Jahren begann sich die von einem schlechten Ruf geplagte Stadt Marseille grundlegend zu wandeln: Die Fernsehserie „Plus belle la vie“ stellte einen absoluten Langlebigkeitsrekord in Frankreich auf.
    (1): Irland: Colm Tóibíns Geschichten über Liebe und Identität Im Südosten Irlands ziehen Geheimnisse durch Häuser und enge Gassen. Eine abgeschottete Welt, in die der Schriftsteller Colm Tóibín 1955 hineingeboren wurde. Hier findet ein Teil seines literarischen Werks seinen Ursprung. Die Figuren in seinen Büchern kämpfen darum, sich unter der erdrückenden Last des Unausgesprochenen ein Leben aufzubauen. In seinem Roman ʺBrooklynʺ schafft Colm Tóibín 2009 die Figur der Eilis Lacey. Aus ihrer Perspektive erzählt der Autor das Schicksal einer Generation junger Irländerinnen und Irländer, die ihre Heimat hinter sich lassen, um im New York der 1950er Jahre ein neues Leben zu beginnen. 2024 setzt Tóibín die Geschichte fort und veröffentlicht seinen Roman ʺLong Islandʺ, in dem die zwischen zwei Kontinenten und zwei Lieben hin- und hergerissene Eilis in ihre Heimat zurückkehrt. (2): Marseille: Das Leben ist schöner Vor gut 20 Jahren begann sich die von einem schlechten Ruf geplagte Stadt Marseille grundlegend zu wandeln. Ein unvorhergesehenes Ereignis sollte die Geschichte der südfranzösischen Metropole nachhaltig prägen. 2004 startete eine Fernsehserie, die im französischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt wurde und mit 18 Staffeln und Tausenden von Episoden einen absoluten Langlebigkeitsrekord in Frankreich aufstellte: ʺPlus belle la vieʺ. Die Serie hatte nicht nur Unterhaltungscharakter, sondern wirkte sich zudem positiv auf das Bild der Stadt in der öffentlichen Wahrnehmung aus. (3): Albanien: Amalias frittierte Hefekrapfen In Himarë bereitet Amalia kleine traditionelle Krapfen zu. Für den Teig gibt sie Weizenmehl, warmes Wasser, Hefe und Raki in eine Schüssel und verrührt alles kräftig. Anschließend deckt sie den Teig ab und lässt ihn gehen. Die Masse frittiert sie in kleinen Portionen und lädt – wie es Sitte ist – ihre Nachbarinnen und Nachbarn zum gemeinsamen Probieren ein. (4): Deutschland: Jazz und Propaganda In Berlin wird jeden Abend in zahlreichen mehr oder weniger bekannten Clubs Jazz, Swing oder Blues gespielt. Diese aus den USA stammenden Klänge entwickelten sich während des Krieges zu einer Propagandawaffe. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Di. 03.03.2026 arte
  • Folge 1744 (44 Min.)
    In Griechenland werden frittierte Sardinen als köstliche Vorspeise serviert.
    (1): Touraine: Olivier Debrés malerische Revolution Im Paris der 1940er Jahre präsentiert der junge Maler Olivier Debré mitten in der Besatzungszeit erstmals eines seiner Lieblingsbilder: ʺLa petite fille dans l’herbeʺ (ʺKleines Mädchen im Grasʺ). Pablo Picasso bezeichnet seinen Stil jedoch als veraltet. Diese scharfe Bemerkung des spanischen Meisters ist für Debré zunächst ein Schock, öffnet ihm aber zugleich die Augen und bewirkt eine der radikalsten künstlerischen Wandlungen des 20. Jahrhunderts. Debré kehrt der figurativen Malerei den Rücken und entwickelt seine eigene Bildsprache. Die Touraine ist der Ausgangspunkt dieser künstlerischen Suche. (2): Marokko: Die Dattelpalme, Herzstück der Oasen An den Grenzen des marokkanischen Königreichs im weitläufigen Oasengebiet Tafilalet wächst seit Jahrtausenden ein wundersames Gewächs. Die Dattelpalme findet auf den kargen Hügeln am Wüstenrand die idealen klimatischen Bedingungen: Sand unter den Wurzeln und Sonnenschein auf dem Blätterdach. Dabei ist sie viel mehr als eine einfache Palme. Sie ist das Herzstück einer Zivilisation, die inmitten der Oasen heranwächst. Ihre reichhaltigen Früchte tragen zum Ansehen des Landes bei. Für das Leben in der Region sind die heiligen Dattelpalmen unentbehrlich und ein wertvoller Schutzwall gegen die vorrückende Wüste, die die Region zu verschlingen droht. (3): Griechenland: Angelas frittierte Sardinen In Arillas bereitet Angela ein venezianisches Sardinenrezept zu: Zunächst wendet sie die Sardinen in Mehl und frittiert sie, um sie anschließend mit einer Marinade aus Öl, Rosinen, Knoblauch, Essig und Rosmarin zu begießen. Eine köstliche Vorspeise, perfekt als Mezze! (4): London: Shakespeares Ghostwriter Viele Touristen verbinden London mit Theater und Unterhaltung. William Shakespeares Werke sind bei einem Besuch in der britischen Hauptstadt ein Muss. Der Dramatiker diente allerdings nicht nur Literaturbegeisterten als Inspiration. Die Entdeckung unveröffentlichter Dokumente über Shakespeare war für einen jungen Mann der Startschuss einer Fälscher-Karriere. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 04.03.2026 arte
  • Folge 1745 (45 Min.)
    In London werden über 300 Sprachen gesprochen und über drei Millionen Einwohnerinnen und Einwohner wurden im Ausland geboren. Das macht die britische Metropole zur kosmopolitischen Hauptstadt.
    (1): Schweden: Das Epos der Auswanderer Zwischen 1850 und 1914 wanderte ein Viertel der schwedischen Bevölkerung in die USA aus, um ihr Überleben zu sichern. Dieser dramatische Bevölkerungsschwund geriet jedoch weitgehend in Vergessenheit, bis nach dem Zweiten Weltkrieg ʺDie Auswandererʺ erschien, ein mehrbändiges Epos mit umfassenden Erzählungen. Das Werk wurde in über 20 Sprachen übersetzt, verfilmt, als Fernsehserie und Musical adaptiert und 1998, 100 Jahre nach der Geburt seines Autors Vilhelm Moberg, in Schweden zum besten Roman des Jahrhunderts gewählt. (2): Neapel: Ein Gott namens Maradona Ab 1984 kämpfte Diego Armando Maradona mit dem SSC Neapel auf dem Spielfeld für eine Stadt, die im Laufe der Jahrhunderte alles verloren hatte. Die Bevölkerung Neapels erwartete Großes von dem Ausnahmetalent und blickte gespannt auf den neuen Hoffnungsträger, den der Verein für über 13,5 Milliarden Lire eingekauft hatte, damals eine angesichts der Armut der Stadt anrüchige Rekordsumme. Mit dem aufsehenerregenden Transfer ging der Argentinier eine verrückte Wette ein. Sein Ziel: den SSC Neapel zu einem der größten Vereine der Welt zu machen. (3): Frankreich: Nicole und Raymondes würziges Lammfleisch in Kokosmilch In Boulogne-Billancourt öffnen zwei unzertrennliche Omas ihre Tür: Nicole und Raymonde. Die ehemalige Köchin Nicole schmort in ihrem Topf Lammfleisch und Gemüse in Beurre Rouge, Kokosmilch und einer geheimen Gewürzmischung. Serviert wird das Gericht mit Reis als Beilage. Begleitet von kreolischen Liedern lädt der Besuch bei den Herzensschwestern zu einer kulinarischen Reise in die Ferne ein. (4): Vereinigtes Königreich: Mit bloßer Gewalt zum kulturellen Schmelztiegel In London werden mehr als 300 Sprachen gesprochen und über drei Millionen Einwohnerinnen und Einwohner wurden im Ausland geboren: Eine kulturelle Vielfalt, die aus der britischen Metropole eine kosmopolitische Hauptstadt macht. Diese Weltoffenheit war jedoch nicht immer gegeben, sondern wurde im 19. Jahrhundert mit bloßer Gewalt vorangebracht. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Do. 05.03.2026 arte
  • Folge 1746 (45 Min.)
    (1): Irland: Edna O’Briens junge Rebellinnen Noch vor nicht allzu langer Zeit wurden Mädchen in Irland in der Angst vor dem Jüngsten Gericht erzogen – aber vor allem drohten Konsequenzen aus der eigenen Familie und der Kirche, sollten sie außerehelich schwanger werden. Vor diesem Hintergrund schrieb Edna O’Brien 1960 schlagartig irische Literaturgeschichte: Aus weiblicher Perspektive schildert sie die wilden Abenteuer der beiden Teenager-Freundinnen Kate und Baba im ländlichen Irland der 1950er Jahre. ʺDie Fünfzehnjährigenʺ, der erste Band einer feministischen Erfolgstrilogie, macht die Erfahrungen irischer Frauen sichtbar und verpasste O’Brien den Spitznamen ʺdie Skandalöse ʺ. (2): Die Chivas, kunterbunte Ikonen der kolumbianischen Anden Über Stock und Stein befahren die Chivas, Hybridfahrzeuge zwischen Bus und Lkw, auch die schwierigsten Bergstraßen Kolumbiens. Geboren aus dem Einfallsreichtum und der Notwendigkeit, abgelegene Andendörfer zu erreichen, sind diese farbenfrohen Riesen der ganze Stolz der Paisas, der für ihren Geschäftssinn und Pioniergeist bekannten Bewohner der Region. Aus alten US-Autowracks erschufen sie eines der kulturellen Wahrzeichen Kolumbiens. (3): Frankreich: Thomas’ Jakobsmuschel-Spieße In seinem Elternhaus in Bayeux bereitet Thomas Jakobsmuschel-Spieße zu. Auf die Spieße werden abwechselnd Jakobsmuscheln, Zwiebeln und Schweinebauchwürfel gesteckt, bevor die Kombination über dem Feuer gegrillt wird. Dazu serviert Thomas Reis und eine Soße aus Isigny-Butter, Apfelessig und grünem Pfeffer. Seine Tochter ist von dem Rezept so angetan, dass sie ihm in ihrem Kochbuch eine eigene Seite widmete. (4): Die Färöer-Inseln: ein Arzt, der polarisiert Willkommen in Dänemark! Nun ja, nicht ganz: Seit 1948 ist der abgelegene Archipel der Färöer-Inseln ein autonomes Gebiet des dänischen Königreichs. Etwa 1.300 Kilometer von Kopenhagen entfernt ist es der perfekte Rückzugsort – oder auch nicht … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 09.03.2026 arte
  • Folge 1747 (44 Min.)
    Nach altüberliefertem Brauch werden in Litauen zu jeder Herbstsonnenwende Erntedankfeste gefeiert.
    (1): Neapel: die unbeugsame Malerin Artemisia Gentileschi Entschlossen, ehrgeizig und frei: Mit dieser Haltung reiste im 17. Jahrhundert eine 37-jährige Malerin nach Neapel. In einer Zeit, in der Frauen von gesellschaftlichen Zwängen eingeengt wurden, entschied sich Artemisia Gentileschi, einzig und allein ihrer Kunst zu gehorchen: der Malerei. Ihre frühen Werke waren Ausdruck ihres Zorns – doch Gentileschi strebte nach Größerem. Sie wollte sich in einer patriarchalen Gesellschaft durchsetzen und als größte Malerin ihrer Zeit anerkannt werden. Neapel, Schauplatz eines künstlerischen Aufbruchs, war der ideale Ort für ihre Ambitionen. (2): Der Elch, König der schwedischen Wälder Zwischen den Bäumen der Wälder Südschwedens zeichnet sich eine massive Gestalt ab: Mit einer Schulterhöhe von rund 2,30 Metern und um die 500 Kilo Körpergewicht ist der Elch eine stattliche Erscheinung – und versetzt jeden in Ehrfurcht, der das Glück dieser seltenen Begegnung hat. Mit mehr als 350.000 Exemplaren ist Schweden Heimat der weltweit dichtesten Elchpopulation. Was den Australiern ihr Känguru, ist den Schweden ihr Elch: ein Wahrzeichen für die ganze Nation. (3): Griechenland: Emilias pikante Rindfleisch-Makkaroni In Kouramades folgt Emilia einem alten, mündlich überlieferten Pastitsada-Rezept, für das sie lange Makkaroni mit einer aromatischen Sauce zubereitet. Erst brät sie Rindfleischstücke in Olivenöl an und fügt dann goldbraune Zwiebeln, Knoblauch, Rotwein und die Gewürzmischung Spetseriko hinzu. Alles darf langsam köcheln, bevor das Gericht mit den für die Pastitsada typischen Nudeln serviert wird. (4): Pontivy: kaiserlicher Besuch Pontivy im Département Morbihan war im Laufe der Geschichte mittelalterliche Stadt, protestantische Hochburg und Schauplatz von Bauernaufständen. Ausgerechnet dieses friedliche Örtchen in der Bretagne wurde zum Stützpunkt eines großen Kaisers … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Di. 10.03.2026 arte
  • Folge 1748 (44 Min.)
    (1): Miss Island, eine wortgewandte Schönheit In den 1960er Jahren träumte eine junge, wunderschöne Frau davon Schriftstellerin zu werden – obwohl die Männer im konservativen, patriarchalen Island sie eher als Schönheitskönigin gesehen hätten. Hekla ist die Heldin des 2019 erschienen Romans ʺMiss Islandʺ, der in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde. Auður Ava Ólafsdóttirs Werk ist eine Ode an die Magie des Schreibens als Instrument weiblicher Befreiung, getragen von der ungestümen Kraft ihrer Heimat. Eine fast militant anmutende Einladung, überall Schönheit zu finden und seine Träume kompromisslos zu verfolgen. (2): Marseille: eine Stadt, eine Sprache In Marseille hat die französische Sprache ein Bad im Mittelmeer genommen. Ob in den belebten Straßen, per SMS, auf Hausfassaden, in Romanen oder rhythmischen Liedern -der unverwechselbare Marseiller Dialekt lebt in jeder Facette der Stadt. Das hier gesprochene Französisch ist ein Mosaik verschiedener Mittelmeereinflüsse: Okzitanisch natürlich, aber auch italienische und arabische Noten und eine Prise Provenzalisch. Marseille ist eine Weltstadt – und ihre Sprache ein offenes Meer. (3): Albanien: Meritas Forelle mit Gemüse In Lin verrät Merita ihr Rezept der albanischen Koran-Forelle. Erst dünstet sie Zwiebeln, Paprika und Tomaten mit Tomatenmark an. Dann verteilt sie das Gemüse in einer Auflaufform, legt die Fischstücke darauf und schiebt das Ganze in den Ofen. Ein paar Nüsse vollenden das Gericht – ein echter Gaumenschmaus! (4): Italien: ein umstrittener Kongress Weicher Sandstrand, eine einladende Promenade und farbenprächtige Flora: Das ist Sanremo, die Stadt der Blumen. Doch vor knapp 50 Jahren geriet diese Idylle ins Wanken. Hier fand der erste internationale Kongress für Sexualforschung in Italien statt … und löste eine kleine Revolution aus. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 11.03.2026 arte
  • Folge 1749 (45 Min.)
    (1): Frankfurt: Ilse Bing, Königin der Leica In ihrer Heimatstadt Frankfurt erkundete, hinterfragte und durchbrach Ilse Bing die gängigen Konventionen. Ende der 1920er Jahre fing die „Königin der Leica“ durch die Linse ihrer Kamera die rasanten Veränderungen der deutschen Wirtschaftsmetropole ein. In der intellektuellen und künstlerischen Avantgarde der Weimarer Republik avancierte sie zur Schlüsselfigur der modernistischen Fotografie. Ihre Werke begeistern durch Dynamik, Lichtführung und markante Abstraktion. (2): Aube: gläserne Schätze Im Département Aube findet sich eine der weltweit größten Sammlungen bunter Glasmalereien. Die insgesamt 9.000 Quadratmeter an Buntglasfenstern, 2.000 davon denkmalgeschützt, entstanden zwischen dem 13. Jahrhundert und der Gegenwart und lassen sowohl die profansten als auch die heiligsten Orte erstrahlen. Abseits großer Konflikte und bereichert durch florierende Märkte konnte die Region dieses Erbe bewahren. Die Motive der in Blei gefassten Glaskunstwerke sind hauptsächlich religiös, erzählen aber auch die Geschichte der lokalen Herrscher. (3): Italien: Giorgias Muschel-Gratin In Bari zaubert Giorgia ein für die Stadt typisches Gratin. In ihrer Terrakotta-Auflaufform schichtet sie abwechselnd feine Kartoffelscheiben, Muscheln, Reis und Pecorino-Käse übereinander, bis die Form vollständig gefüllt ist. Zum Schluss bestreut Giorgia das Gericht mit Paniermehl, beträufelt es mit Olivenöl und schiebt es in den Ofen. Jeder Bissen schmeckt nach italienischer Meeresluft! (4): Vereinigtes Königreich: der Hellfire Club West Wycombe, in der Nähe von London, wirkt wie eine ländliche Oase der Ruhe – doch der Schein trügt. Wer die dunklen Geheimnisse dieses Dörfchens lüften möchte, muss einen Hügel erklimmen und anschließend in die unterirdischen Gänge unter der St. Lawrence Kirche hinabsteigen. Dort erinnern mysteriöse Höhlen an die ausschweifenden Abende des Hellfire Clubs … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Do. 12.03.2026 arte
  • Folge 1750 (45 Min.)
    (1): Matilde Serao und die vergessenen Seelen Neapels Ende des 19. Jahrhunderts taucht die Journalistin und Schriftstellerin Matilde Serao in die Tiefen Neapels ein und fördert unbequeme Themen zutage: Dekadenz, Aberglauben, Leid. Ihre Texte hinterlassen nachhaltige Spuren. In ihrer 1884 veröffentlichten Chronik ʺIl ventre di Napoliʺ (ʺDer Bauch von Neapelʺ) berichtet Serao über das Leben derjenigen, die von den Behörden im Stich gelassen wurden, über Armut und die Fähigkeit zu träumen. (2): Dover: Das Tor zu England Mitten im Zweiten Weltkrieg erwachte hinter den weißen Klippen von Dover die Hoffnung auf eine freie Welt. Lange Zeit jedoch hatten die gut 100 Meter hohen Kreidefelsen für ein uneinnehmbares, stolzes und hochmütiges England gestanden, das in Frankreich und auch in Deutschland als ʺperfides Albionʺ verschrien war. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Grenze zu einem Durchgang und die Festung zu einem Tor. (3): Norwegen: Sissels Kartoffelgratin Sissel bereitet in Trondheim ein Gratin mit frischen Zutaten von ihrem eigenen Hof zu. Zuerst werden die dünnen Kartoffelscheiben gekocht und die Béchamelsoße zubereitet. Anschließend werden die Kartoffeln und die Soße abwechselnd in eine Form geschichtet und im Ofen gebacken. Der Unterschied zum französischen Gratin Dauphinois ist der norwegische Käse, der für die knusprige Kruste sorgt! (4): Rennes: Bohne statt Christkind Während in einigen Ländern Europas im Januar Dreikönigskuchen gebacken wird, feiert man in Frankreich mit einer Galette des Rois. Die Ursprünge und Varianten der süßen Köstlichkeit sind vielfältig. Im 19. Jahrhundert führte dieser unschuldige Brauch in Rennes sogar zu Ausschreitungen. Der Konflikt um den goldbraunen Teig spiegelte die Realität wider: einen Krieg um Brot, Weizen und Macht. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 16.03.2026 arte
  • Folge 1751 (44 Min.)
    (1): Griechenland: Henry Miller und die kleinen Freuden des Lebens Als Hitlers Armee ihren Marsch durch Europa begann, wehrte sich der New Yorker Schriftsteller Henry Miller dagegen, sein Leben vom Krieg bestimmen zu lassen. Der bereits durch seinen Roman ʺWendekreis des Krebsesʺ bekannte Autor begab sich 1939 auf eine mehrmonatige Reise nach Griechenland. Dieser Aufenthalt sollte seine Sicht auf die Welt nachhaltig verändern. An den Küsten der Ägäis besann sich der bekennende Hedonist auf das Wesentliche, strebte nach Schlichtheit und verfasste einen lebhaften und geistreichen Erfahrungsbericht mit dem Titel ʺDer Koloß von Maroussiʺ. Bei seiner Selbstreflexion entdeckte der Autor die innere Freiheit und die kleinen Freuden des Lebens. (2): Skyr: Islands Zaubertrank Man sollte ihn auf keinen Fall ʺJoghurtʺ nennen, da man sonst die Nachfahren der Wikinger beleidigen könnte. In Island wird Skyr wie ein edler Wein genossen. Der kompakte Frischkäse, der zunächst aus Schafsmilch und später aus Kuhmilch hergestellt wurde, ist seit über 1.000 Jahren ein wesentlicher Bestandteil der isländischen Ernährung. Dank seines hohen Protein- und geringen Fettgehalts versorgte das isländische Wundermittel die Menschen mit der nötigen Energie, um der rauen Natur und den extremen Wintern zu trotzen. Besonders bemerkenswert: Die Herstellung von Skyr entwickelte sich auf Island parallel zur Emanzipation der Frau. (3): Ibiza: Martas Fischragout Marta hat eine große Liebe für Ibiza und bereitet auf der Mittelmeerinsel eine typische Seemannskost zu: ein Fischragout. Sie brät Kartoffelstücke mit gewürfelten Tomaten und Zwiebeln an, löscht das Ganze mit einer Gemüse-Fisch-Brühe ab und lässt es köcheln. Zum Schluss fügt Marta feinste Fischfilets hinzu und serviert das Gericht mit einer Aiolisoße. (4): Lorient: Die Schiffe der Zukunft Lorient ist eine der wenigen Hafenstädte, die sage und schreibe sechs Häfen hat. In puncto Schiffe macht den Einheimischen der bretonischen Stadt so schnell niemand etwas vor. Vor über 60 Jahren revolutionierten sie sogar eine jahrtausendealte Tradition: die Fischerei. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Di. 17.03.2026 arte
  • Folge 1752 (45 Min.)
    (1): Bretonische Ferien, ein Familienroman In seinem 2022 erschienenen Roman ʺQue reviennent ceux qui sont loinʺ (ʺMögen diejenigen zurückkehren, die weit weg sindʺ) erzählt Pierre Adrian von einem Sommer mit seiner Familie in seinem Elternhaus im Finistère an der Nordwestspitze der bretonischen Halbinsel. Der junge Autor beschreibt mit Hilfe des lyrischen-Ichs von der Wiederannäherung an seine Familie. Während der Sommerferien entdeckt er eine tiefe Verbundenheit zu seinen Wurzeln und wird sich auch der Vergänglichkeit des Glücks bewusst. (2): Kolumbien: die kulturelle Vielfalt der Marimba In Kolumbien, an den Ufern des Flusses Río Guapi, an der südlichen Pazifikküste, erinnern die Klänge der Marimba de Chonta an Völker aus fernen Ländern. Das Instrument wurde im 16. Jahrhundert von vertriebenen Bevölkerungsgruppen aus Afrika eingeführt. Die Marimba de Chonta wurde lange Zeit mit einem von der Bildfläche verdrängten Volk in Verbindung gebracht, ist jedoch mittlerweile zum Symbol eines kollektiven Gedächtnisses geworden. Heute wird das traditionelle Instrument weit über die Pazifikküste hinaus gefeiert. (3): Italien: Lucas toskanisches Tomatenbrot Luca verrät sein traditionelles Rezept für toskanisches Tomatenbrot. Die Tomaten kauft er auf dem Markt, schält und schneidet sie und bereitet daraus eine Soße zu. Das ungesalzene Brot wird in Scheiben geschnitten, in Gemüsebrühe getränkt und schließlich in die Tomatensauce gegeben. Dort köchelt es und wird mit Basilikum verfeinert. Ein Arme-Leute-Essen für Feinschmecker! (4): Deutschland: Boxen ums Überleben 1972 fanden in München die Olympischen Sommerspiele statt. Deutschland wollte damit der ganzen Welt zeigen, dass es aus den Trümmern des Zweiten Weltkriegs wieder auferstanden war. Doch 25 Jahre zuvor wurde hier ein ganz anderer Wettkampf abgehalten: Bei den Boxmeisterschaften in den Lagern ging es ums nackte Überleben. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mi. 18.03.2026 arte
  • Folge 1753 (44 Min.)
    (1): Kent: Dickens Rückkehr in seine Kindheit 1860 veröffentlichte Charles Dickens den Roman ʺGroße Erwartungenʺ. Nach den Erfolgen von ʺOliver Twistʺ und ʺDavid Copperfieldʺ stand sein Ruf als begnadeter Geschichtenerzähler mit einem scharfen Blick für soziale Zusammenhänge zu diesem Zeitpunkt längst fest. Doch mit fast 50 Jahren stellte er sein gesamtes Leben in Frage. Der Schriftsteller verließ seine Frau, die Mutter seiner zehn Kinder, nach mehr als 20 Jahren Ehe für eine jüngere Geliebte. In dieser Geschichte taucht Charles Dickens wieder in das versumpfte Kent seiner Kindheit ein. (2): Le Havre: Im Zeitalter des Rock Ob nun mit Transatlantikschiffen aus Amerika oder mit Fähren aus Großbritannien – die Rockmusik kam auf dem Seeweg über die Stadt Le Havre nach Frankreich. In der vom Krieg zerrütteten Hafenstadt stand dieser neue Musikstil für den Überlebenswillen und die Lebenslust der Menschen. Rockmusik prägte die Identität von Le Havre mit und hallt noch immer in Proberäumen und auf Festivalbühnen wider. Auch an mystischen Orten sind so manche Gitarrenriffs zu hören. (3): Griechenland: Sofias Tomaten-Orzo Auf Korfu bereitet Sofia eines der Lieblingsgerichte der Einheimischen des Dorfes Liapades zu: Orzo-Pasta mit Tomatensoße und Pfeffer. Sie brät Karotten und Zwiebeln an und fügt dann Tomatenmark, Paprika und Sellerie hinzu. Anschließend lässt sie die Soße köcheln, bevor sie Orzo und Minze unterrührt. Am Tisch wird das Gericht mit Feta garniert. (4): USA: Hexen machen sich gut als Sündenböcke Im 17. Jahrhundert lebten in den Hamptons nur 187 Menschen, von denen die Hälfte unter 30 war. In der Kolonie verbrachten sie jedoch genauso viel Zeit mit der Viehhaltung wie mit Nachbarstreitigkeiten. Ein besonders wirksamer Schachzug war, andere der Hexerei zu bezichtigen. (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Do. 19.03.2026 arte
  • Folge 1754 (45 Min.)
    (1) Mailand: Umberto Boccioni malt die Zukunft 1907 machte der junge kalabrische Maler Umberto Boccioni eine Schaffenskrise durch. Nach Jahren der Wanderschaft durch Europa ließ er sich in Mailand nieder. Er war der traditionellen Malerei müde und sehnte sich nach Neuem. Mailand befand sich damals im Umbruch. Boccioni wandte sich nach und nach von Divisionismus und Realismus ab, fand seinen eigenen Stil und wurde zu einem Pionier des Futurismus. (2) Irland: Im Land der Pferdenarren Ein altes irisches Sprichwort besagt: ʺVerkaufe die Kuh, kaufe ein Schaf, aber sei nie ohne Pferd.ʺ Die unverbrüchliche Liebe der Iren zu ihren Pferden reicht mehr als 2.000 Jahre zurück. Seit Generationen züchten und kreuzen sie die Tiere mit viel Geduld und Geschick. Alle Rassen sind an die raue Landschaft der Insel angepasst und leisten seit jeher wertvolle Dienste – sei es bei der Feldarbeit oder im Reitsport. (3) China: Zhang Wen Juns Kaninchenbraten In Chongzhou bereitet Zhang Wen Jun einen Kaninchenbraten zu. Zuerst mariniert er das Fleisch mit Szechuan-Pfeffer und fermentierten Bohnen. Dann wird es eine Stunde lang gebraten und dabei regelmäßig gewendet. Als Beilage gibt es einen Salat aus Fischminze. Das Gericht ist nicht nur eine Gaumenfreude, sondern auch sehr gesund. (4) Île-de-France: Die Jamais Contente kommt in Fahrt Entlang der Seine, flussabwärts von Paris, verläuft zwischen zwei Ackerbrachen eine zwei Kilometer lange Straße. Heute ist die Geschwindigkeit begrenzt, doch einst wurde hier ein Rekord gebrochen. Von einem historischen Elektrofahrzeug mit kuriosem Namen: La Jamais Contente, die nie Zufriedene … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Mo. 23.03.2026 arte
  • Folge 1755
    (1): Griechenland: Angélique Ionatos, die Stimme der Diaspora 1972 verliebte sich Frankreich in die Stimme der Griechin Angélique Ionatos. Auf Französisch besang die Achtzehnjährige in ihrem Lied ʺLibertéʺ (Freiheit) den Schmerz des Exils. Ihr erstes Album, ʺRésurrectionʺ (Auferstehung), erzählt von der Sehnsucht nach der Heimat. Doch sie war nicht nur Interpretin, sondern vertonte zudem zahlreiche Gedichte und wurde zur Stimme der griechischen Diaspora in Frankreich. (2): Island: Heimat der Elfen und Trolle In Island, so heißt es, hat die Natur ihre eigenen Bewohner. In Felsen, Lavafeldern und Wasserfällen lebt das Huldufо́lk, das verborgene Volk aus Elfen, Feen und Trollen. Davon ist jeder zweite Isländer fest überzeugt. Das am dünnsten besiedelte Land Europas mit seinen Vulkanen und Fjorden beherbergt also in der Vorstellung vieler seit Jahrtausenden eine mystische Parallelgesellschaft von Geisterwesen. (3): Italien: Patrizias Kaninchen nach Jägerart Auf dem florentinischen Markt von Sant’Ambrogio kauft Patrizia die Hauptzutat für ihr Gericht: Kaninchenfleisch. Zu Hause brät sie es nach Jägerart in einem Rosmarin-Salbei-Knoblauch-Öl an. Dann lässt sie es mit einem Soffritto und mit Tomatenpüree auf kleiner Flamme köcheln. Ganz zum Schluss gibt sie noch Oliven obendrauf. (4): Istanbul: Hunde nicht erwünscht Istanbul gilt als Stadt der Katzen, doch oft begegnet man in der türkischen Metropole auch Straßenhunden. Schon als die Stadt noch Konstantinopel hieß, lebten dort viele Hunde. Doch Anfang des 20. Jahrhunderts wurden sie zunehmend zur Plage. Um sie loszuwerden, griff man zu einer äußerst grausamen Methode … (Text: arte)
    Deutsche TV-Premiere Di. 24.03.2026 arte

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