Stadt Land Kunst Folge 1735: Im spanischen Baskenland: Sorolla entdeckt neue Farben\ / London: Schauplatz einer brutalistischen Utopie\ / Irland: Die Geburtsstunde des Irish Coffee / Frankreich: Christophes Wildpflanzen-Quiche
Folge 1735
Im spanischen Baskenland: Sorolla entdeckt neue Farben\ / London: Schauplatz einer brutalistischen Utopie\ / Irland: Die Geburtsstunde des Irish Coffee / Frankreich: Christophes Wildpflanzen-Quiche
Folge 1735 (45 Min.)
Im 20. Jahrhundert entstand nahe der irischen Kleinstadt Foynes der erste Flughafen, der Nordamerika mit Europa verband.
Bild: Elephant Doc
(1): Im spanischen Baskenland: Sorolla entdeckt neue Farben
Der spanische Maler Joaquín Sorolla hätte sich damit begnügen können, die mediterrane Stimmung seiner Heimatstadt Valencia, in der er 1863 geboren wurde, auf realistische Weise einzufangen. Doch dann entdeckte er in Paris den Impressionismus – und parallel dazu das spanische Baskenland. Hier experimentierte der „Maler des Lichts“ mit ganz neuen Weiß-, Blau- und Grautönen, gespickt mit bernsteinfarbenen Strahlen. Seine Zeit in Kantabrien machte ihn zu einem der größten spanischen Künstler seiner Zeit.
(2): London: Schauplatz einer brutalistischen Utopie
Inmitten qualmender Ruinen stellte man sich im Nachkriegsengland eine entscheidende Frage: Wie sollte London aus seiner Asche auferstehen? Und im Herzen der Hauptstadt keimte eine modernistische Utopie: Vor dem Krieg war das Barbican-Viertel ein Labyrinth aus kleinen Fabriken, Lagerhäusern und Werkstätten. Nach Kriegsende musste wie überall in Europa
dringend Wohnraum geschaffen werden. In London wehrte man sich gegen die Idee einer Gartenstadt, wie sie zu jener Zeit en vogue waren – und schuf stattdessen ein monumentales Betongebilde im brutalistischen Stil, das nicht überall auf Zustimmung stieß.
(3): Frankreich: Christophes Wildpflanzen-Quiche
Im Bois de Vincennes am Rande von Paris pflückt Christophe die Wildpflanzen für seine Quiche. Die Pflanzen werden gehackt, in der Pfanne karamellisiert und dann der Eimischung hinzugefügt. Zum Schluss rollt Christophe den Teig aus, gibt die Eimischung hinzu und garniert das Ganze mit Kräutern, Schafskäse und Efeu. Ein kulinarischer Waldspaziergang!
(4): Irland: Die Geburtsstunde des Irish Coffee
Im 20. Jahrhundert entstand nahe der irischen Kleinstadt Foynes der erste Flughafen, der Nordamerika mit Europa verband. Während des Zweiten Weltkriegs stiegen hier etliche Passagiere um – und kosteten bei dieser Gelegenheit einen berühmten irischen Cocktail. (Text: arte)