Stadt Land Kunst Folge 1759: Kosovo: Ismail Kadares zweite Heimat / Kolumbien: Ein Hoch auf das Maultier / Frankreich: Samias Tajine mit Fischrogen / Spanien: Ein verheerender Dammbruch
Folge 1759
Kosovo: Ismail Kadares zweite Heimat / Kolumbien: Ein Hoch auf das Maultier / Frankreich: Samias Tajine mit Fischrogen / Spanien: Ein verheerender Dammbruch
Folge 1759 (44 Min.)
(1): Kosovo: Ismail Kadares zweite Heimat Um die Jahrtausendwende geriet ein Land in die Schlagzeilen, das zuvor kaum Beachtung gefunden hatte: das Kosovo. 1998 brach ein Krieg zwischen Serben und Albanern aus. Seit Jahren hatte der albanische Schriftsteller Ismail Kadare vor einem Konflikt zwischen beiden Bevölkerungsgruppen gewarnt, einer absehbaren Tragödie mit langer Vorgeschichte. Er machte das Kosovo zum Schauplatz mehrerer Werke, darunter „Drei Totengesänge für das Kosovo“. (2): Kolumbien: Ein Hoch auf das Maultier Kein Kolumbianer würde es wagen, ein Maultier zu schlagen oder zu beschimpfen, denn die robuste Kreuzung aus Hauspferd und Esel leistet wertvolle Dienste: Maultiere transportierten Gold, Kaffee und Post in die entlegensten Andenregionen wie Manizales und werden auch heute noch als Lastentiere
eingesetzt.
Als genügsame und treue Verbündete der Menschen wurden sie Teil der kolumbianischen Geschichte. (3): Frankreich: Samias Tajine mit Fischrogen Marseille hat Samia aufgenommen, und die Marokkanerin hat sich in die Küche der Hafenstadt verliebt.
So bereitet sie ihr Tajine mit Meeräsche-Rogen zu. Zuerst macht sie eine Charmoula, eine typisch nordafrikanische Marinade, mit der sie den Rogen bestreicht. Dann gibt sie diesen vorsichtig mit diversem Gemüse und einer Prise Safran in den Tajine-Topf. (4): Spanien: Ein verheerender Dammbruch In den 1940er Jahren setzte Spanien unter Franco auf Wasserkraft, um seinen wirtschaftlichen Rückstand aufzuholen. Die Ortschaft Ribadelago wurde für den Bau eines Staudamms auserkoren. Doch in einer Januarnacht 1959 geschah ein furchtbares Unglück … (Text: arte)