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    bisher 14 Folgen, Folge 1–14

    • Folge 1 (90 Min.)
      Kommissar Thorsten Krüger (Christian Redl) verhört Inge Desno (Angela Winkler). – Bild: ZDF und Maria Krumwiede
      Kommissar Thorsten Krüger (Christian Redl) verhört Inge Desno (Angela Winkler).
      Dr. Til Desno ist Arzt für plastische Unfallchirurgie in Berlin und als Gerichtssachverständiger zuständig für die Rekonstruktion von Gesichtern. Als im Spreewaldmoor eine mumifizierte Leiche gefunden wird, bekommt er den Auftrag, deren Antlitz zu rekonstruieren. Der Tote ist ein Freund aus Abiturzeiten – von dem es hieß, er sei in den Westen getürmt und habe dafür seine Freunde an die Staatssicherheit verraten – darunter auch Til. Jetzt erweist sich – der Freund war im Augenblick des Verrats bereits tot. Tils persönliche Geschichte und die Geschichte seiner damaligen Freunde muss umgeschrieben werden. Til macht sich auf die Reise – zurück in den Spreewald. Zu den Orten seiner Jugend und seiner Geheimnisse. Auf die Suche nach seiner Vergangenheit, seiner Identität, seiner Geschichte. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereMo 06.11.2006ZDF
    • Folge 2 (90 Min.)
      Daniel Bartko (Hinnerk Schönemann, l.) träumt mit seiner Geliebten Maria Jaruski (Anne Ratte-Polle, r.) von einem gemeinsamen Leben in Australien .
      In einem Seitenarm des Biosphärenreservats Spreewald wird in einem leeren Kahn die Leiche Daniel Bartkos entdeckt, die sich in einem Schlageisen verfangen hat. Schnell herrscht die Meinung vor: Hier waren polnische Pelztierjäger am Werk. Kriminalkommissar Thorsten Krüger nimmt die Ermittlungen auf und erfährt, dass die Nutrias, ein aus Südamerika stammendes Pelztier, schon zu DDR-Zeiten wegen ihrer begehrten Felle in die Spreewaldregion eingeführt und gezüchtet wurden. Die Pathologie beweist, dass bei Daniel Bartko das Schlageisen erst nach seinem Tod angelegt wurde. Daniel Bartko war verheiratet und Sorbe. Seine Frau ist schwanger. Daniel war Fährmann und zum Ärger seiner traditionsbewussten Familie seinen sorbischen Wurzeln nicht sehr verbunden. Die Heirat mit Tanja, einer Nicht-Sorbin, Tochter des Revierförsters, war ein Affront in den Augen der Familie.
      Krüger verliebt sich in Tanja und steht ihr bei, als in Daniels Schuppen Nutria-Felle gefunden werden. Es stellt sich heraus, dass Daniel mit den Pelztierjägern gemeinsame Sache gemacht hat und dass er seine Frau verlassen wollte, um mit seiner neuen Liebe, der Polin Maria, ein neues Leben in Australien zu beginnen. Nach einem tödlichen Duell im Moor überführt Krüger den wahren Täter. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereMo 26.10.2009ZDF
    • Folge 3 (90 Min.)
      15 Jahre saß Harry Ritter wegen Mordes bei einem Überfall auf ein Juweliergeschäft in Berlin im Gefängnis. Nun kehrt er in den Spreewald, seine alte Heimat, zurück – um sich die versteckte Beute von damals zu sichern, und um sich mit seinem Sohn Matthias auszusöhnen, der jeglichen Kontakt zu ihm abgebrochen hatte.
      Matthias hat gerade ganz andere Sorgen: Er ermittelt gemeinsam mit Kommissar Krüger in seinem ersten Mordfall als Staatsanwalt. Am Ufer eines Spreewaldkanals ist am Tag nach Harrys Freilassung ein Privatdetektiv erschossen aufgefunden worden. Der Tote ist ein alter Bekannter: Eber, ein ehemaliger Komplize von Harry. Und dann taucht auch noch Schlange, der Dritte aus dem damaligen Raubtrio auf und fordert seinen Teil der erbeuteten Juwelen. Die Soziologin Sandra, die sich in Harry verliebt hat, will mit ihm fernab alter Querelen ein neues Leben beginnen. Und Mona, die Frau von Matthias, versucht ihren Mann mit seinem Vater Harry zu versöhnen – zumal sie den überraschend heimgekehrten Harry sympathisch findet und Mäxchen, der kleine Sohn von ihr und Matthias, seinen ihm bislang unbekannten Großvater freudig und stolz annimmt. Harry ist hin- und hergerissen zwischen den bitteren Konsequenzen seiner kriminellen Vergangenheit und dem Traum eines Neubeginns in einem liebevollen Familienkreis.

      Kommissar Krüger ahnt hinter dem eigenwilligen Verhalten des jungen Staatsanwaltes das dunkle Geheimnis. Alte Wunden brechen auf. Als Mäxchen vom Kürbisgeisterfest verschwindet und die Suchaktion im nächtlichen Spreewald ergebnislos verläuft, wird Matthias gezwungen, sich mit seinem Vater zu verbünden. Kann Kommissar Krüger eine Katastrophe abwenden? (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereMo 28.03.2011ZDF
    • Folge 4 (90 Min.)
      Kommissar Krüger ermittelt in zwei Todesfällen, die sich bei und im Schloss Lübbenau ereignet haben. Der eine Tote scheint im Suff in einem Fließ ertrunken zu sein, der andere ist angeblich an Herzversagen im Hotel gestorben. Doch bald stellt sich überraschend heraus, dass die Ursache in beiden Fällen Schlangengift war. (Text: ZDFneo)
      Deutsche TV-PremiereSo 30.09.2012ZDFneo
    • Folge 5 (97 Min.)
      Eigentlich war er schon fast weg: Kommissar Krüger (Christian Redl) wollte den Spreewald endlich verlassen. Aber da kommt es zu einem
      Grossbrand im Hotel Wotschofska. In der Hotelruine findert man den toten Tim Engel, der schon vor dem Brand getötet wurde. Der Kommissar muß die Abreise verschieben, Ermittlungen stehen an.
      Was hat der Hotelbesitzer Karsten Hellstein mit der Sache zu tun? Wie ist die Beziehung zwischen ihm und Tina Engel (Anja Kling), der Witwe des Opfers? Liegt hier ein Motiv? Und was ist mit Tina Engel, die sich immer seltsamer verhält?
      Deutsche TV-PremiereSo 17.11.2013ZDFneo
    • Folge 6 (90 Min.)
      Hochsommer im Spreewald. Die Hitze setzt allen zu. Ein Mann hat sich auf einer einsamen Landstraße vor einen LKW geworfen. Selbstmordabsicht. Der Unbekannte ist blutüberströmt und muss notoperiert werden. Dabei wird an seiner Kleidung vor allem jede Menge Fremdblut entdeckt. Der Mann hat offensichtlich ein schweres Verbrechen begangen, liegt jetzt aber selbst schwer verletzt im künstlichen Koma und ist nicht vernehmungsfähig. Seine Identität wird bald festgestellt: Gottfried Richter heißt er, zuletzt tätig als Paketbote im unwegsamen Spreewald, verheiratet, eine Tochter. Befragungen und Ermittlungen ergeben, dass Gottfried Richter vor kurzem einen Menschen getötet haben muss. Aber wo und wen? Wo sind seine Frau und seine jugendliche Tochter?
      In einer für den „Spreewaldkrimi“ typischen Erzählweise wird diesmal nicht der Täter, sondern das Opfer gesucht. Kommissar Krüger und sein Team folgen dem Weg des Paketboten durch den Spreewald. Sie stoßen dabei auf ein Familiendrama. Billiglöhne im Zustelldienst und der Umstieg von Holz auf Leichtmetall beim Bootsbau sind für die Handlung wichtige Aspekte. Der Produzent und Mitinitiator der Reihe, Wolfgang Esser, hat für diesen sechsten „Spreewaldkrimi“ das Team des ersten Films wieder zusammengebracht: Regisseur Kai Wessel, Kameramann Holly Fink, Cutterin Tina Freitag, Mischmeister Richard Borowski und Komponist Ralf Wienrich – der diesmal sogar das Filmorchester Babelsberg für den zwischen Klassik und Jazz oszillierenden Score engagieren konnte. „Spreewaldkrimi – Mörderische Hitze“, wie alle anderen von Thomas Kirchner geschrieben, erzählt die Geschichte eines sympathischen Außenseiters, der zum Mörder wird. In der Spreewald-Gemeinde findet der hineingeheiratete Gottfried Richter trotz allen gutwilligen Bemühens nicht seinen Platz. Dargestellt wird er von Roeland Wiesnekker, seine Partnerin spielt Christina Große. Neben Christian Redl als Kommissar Krüger sind als Ermittler Claudia Geisler, Rike Schäffer und Thorsten Merten zu sehen. „Mörderische Hitze“ wurde zum FernsehKrimi Festival nach Wiesbaden und zum Festival achtung berlin eingeladen. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereMo 12.05.2014ZDF
    • Folge 7 (90 Min.)
      Eine Frau wird im Spreewald tot aus einem kleinen See geborgen. Scheinbar ein Selbstmord. Sie hatte vor fünf Jahren bei einem offenbar selbstverschuldeten Autounfall ihre neun Monate alte Tochter verloren und seitdem an einer schweren Schuldpsychose gelitten, worüber ihre Ehe zerbrach. Doch die Obduktion bringt die Einnahme giftiger Pilze zutage. Kommissar Krüger forscht bei der Psychotherapeutin der Toten nach. Wurde sie ein Opfer verbotener Psycho-Experimente? Das unsichere Verhalten und die Aussagen der Therapeutin bestärken Kommissar Krüger, die genauen Umstände des Autounfalls zu untersuchen. Dabei stößt er auf einen weiteren Patienten der Psychologin, einen Kommunalpolitiker mit vielversprechender Karriere.
      Aber welche Verbindung bestand zwischen der Toten aus dem Weiher und dem Politiker? Der Schlüssel zur Wahrheit scheint bei der Psychotherapeutin zu liegen, deren ärztliche Ethik eine Klärung verhindert. Kommissar Krüger erhöht den Druck auf die Verdächtigen – bis es zu einer dramatischen Offenbarung kommt. Die „Spreewaldkrimi“-Reihe des ZDF, produziert von Wolfgang Esser, steht nach sechs erfolgreich ausgestrahlten Filmen in der deutschen Krimilandschaft für anspruchsvolle, geheimnisvoll-verrätselte Filme, in denen sich Vergangenheit und Gegenwart dramatisch durchdringen. Nach „Mörderischen Hitze“ über das Scheitern eines männlichen Außenseiters hat nun die auch international erfolgreiche Kino-Regisseurin Sherry Hormann „Die Tote im Weiher“ inszeniert, eine eher stille Tragödie einer traumatisierten Frau.
      In einer psychologisch spannenden Geschichte zerstören (provinz-)politische Machtmechanismen im Mikrokosmos Spreewald mehrere Leben. Und das auch schon vor Jahrhunderten. Die melancholisch-märchenhafte Umgebung ist kein Garant für Idylle. Neben Christian Redls stoischem, geheimnisumwittertem Kommissar Krüger, Birge Schades einfühlsamer Psychotherapeutin und Thomas Loibls Karriere orientiertem Kommunalpolitiker prägt vor allem das beklemmend dichte Spiel von Anna Maria Mühe dieses Drama – über das der Autor aller sieben Spreewaldkrimis, Thomas Kirchner, sagt: „Es war noch nie so wenig Spreewald zu sehen, aber noch nie so viel Spreewald zu spüren – in den Figuren.“ Der siebte Spreewaldkrimi „Die Tote im Weiher“ ist zum Filmfest Hamburg und zu den Biberacher Filmfestspielen eingeladen. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereMo 17.11.2014ZDF
    • Folge 8 (90 Min.)
      Kommissar Krüger sucht fieberhaft nach drei Filmstudenten im Hochwald. Auf der Grundlage einer sorbischen Sage und des unaufgeklärten Verschwindens von zwei Frauen wollten sie einen Film drehen. Die Studenten sind zunächst wie vom Erdboden verschluckt. Zurück bleibt ihr Laptop, auf dem ihre gedrehten Filmszenen gespeichert sind. Anhand dieser Clips versucht Kommissar Krüger diese beiden, weit auseinander liegenden Vermissten-Fälle zu klären. Mirko, Laura und Dennis, die drei Filmstudenten, wollen einen halbdokumentarischen, halbfiktiven Film drehen. Sie bedienen sich dazu der Volkssage vom Nix, einem Wassermann, der mit Frau, Töchtern und Söhnen in den Wassern des Spreewaldes haust. Legenden berichten davon, dass der Nix, wenn er gekränkt wird, seine Opfer in sein nasses Reich zieht. Sie tauchen nie wieder auf.
      Mirko hat einen alten Fall gefunden, an den der Film anknüpfen soll. Vor fünfzehn Jahren verschwanden zwei junge Frauen auf unerklärliche Weise im Spreewald. Die Studenten machen sich auf die Suche, interviewen Einheimische und den damals zuständigen Kommissar, beschwören die Legende und stochern in dem alten Fall herum, stoßen auf Interesse, Skepsis und offene Ablehnung. Als Laura und Dennis feststellen, dass ihr Kommilitone Mirko der Sohn einer der beiden verschwundenen Frauen ist, geraten sie selbst in Gefahr. Doch an ein Aussteigen aus dem Nix-Projekt ist nicht mehr zu denken. Sein zunächst widerwilliger Assistent Fichte und eine polnische Putzfrau helfen Krüger dabei, allmählich die Inszenierung der Studenten zu durchschauen und den Zusammenhang zu erkennen. Krüger heftet sich an die Spur eines Verdächtigen.
      Doch dann kommt eine verhängnisvolle Sturmnacht. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereMo 23.11.2015ZDF
    • Folge 9 (90 Min.)
      Mandy und ihr Freund Georg sterben bei einem Sprengstoffanschlag im Hochwald. Die Ermittlungen der Kommissare Krüger und Fichte führen zunächst in die Richtung von Mandys Ex-Freund Timo. Der ist wie vom Erdboden verschluckt. Timo und sein bester Freund Karl gingen gemeinsam zur Bundeswehr und nach Afghanistan. Bei einem Einsatz starb Karl, Timo blieb körperlich unverletzt, aber leidet seitdem unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Krüger lernt Timos Mutter Katrin kennen, die Angst um ihren Sohn hat. Krüger fühlt sich zu dieser Frau hingezogen, denn er kennt deren Trauma und das ihres Sohns aus eigenem Erleben mit seinem Vater, der traumatisiert aus dem Zweiten Weltkrieg kam. Anfangs ist Krüger davon überzeugt, dass Timo mittlerweile Selbstmord begangen hat – wie Krügers Vater, der erst seine Ehefrau und dann sich selbst erschossen hatte.
      Doch als er Timo findet und im Dickicht des Spreewaldes zu dem jungen Mann durchdringen kann, erkennt er, dass nicht Mandy das anvisierte Opfer war, sondern Georg. Nun soll Timo die Tat in die Schuhe geschoben und er ebenso in die Luft gesprengt werden, um es wie einen Selbstmord aussehen zu lassen. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereMo 13.02.2017ZDF
    • Folge 10 (90 Min.)
      Im zehnten Spreewaldkrimi kämpft Kommissar Krüger mit einer persönlichen Schuld gegen die Machenschaften eines Energie-Kartells und um sein Leben. Knut Hellstein steht vor der Tür von Kommissar Krügers Wohnwagen und bittet ihn um seine Hilfe. In der Energie-Branche tätig, ist er ins Räderwerk ihrer Ränkespiele geraten. Aber Krüger muss erkennen, dass Knut nicht nur Opfer, sondern auch Mittäter ist. Krüger verspricht, Knut zu helfen, da ihn immer noch das persönliche Schuldgefühl umtreibt, den tragischen Selbstmord von Knuts Vater, Karsten Hellstein, seinerzeit nicht verhindert zu haben. Bevor Krüger einen wichtigen Informanten trifft, wird auf ihn ein Attentat verübt: Sein Wohnwagen wird eines Nachts angezündet und brennt vollständig aus.
      Krüger kann zwar gerade noch von Fichte aus den Flammen gerettet werden, muss jedoch ins künstliche Koma versetzt werden. Der Anschlag sieht wie ein Unfall aus, aber Krügers Team glaubt nicht daran und nimmt die Ermittlungen auf. Nur langsam kommen Fichte und Marlene auf die richtige Spur, während Krüger in seinen Koma-Träumen „bewusst“ wird, wer ihm nach dem Leben trachtet. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereMo 13.11.2017ZDF
    • Folge 11 (90 Min.)
      Tanja Bartko wird beschuldigt, den Anwalt Malchow getötet zu haben – mit einer Armbrust. Kommissar Krüger soll den Tathergang aufklären. Aber kann er das trotz seiner alten Zuneigung zu Tanja? Tanja Bartko ist mit ihrem Sohn Daniel und ihrem Lebensgefährten Holger Bingel in den Spreewald zurückgekehrt, um auf dem geerbten Ufergrundstück eine große Hotelanlage mit exklusivem Spa-Bereich zu bauen. Dafür konnten sie sogar internationale Investoren gewinnen. Doch bei der Baugenehmigung gibt es Schwierigkeiten. Steht hinter den angeblichen Naturschutzvorbehalten womöglich nur blanker Neid und Missgunst? Ein polnischer Investor meldet Regressansprüche an, die in einer Anhörung unter Leitung eines englischen Richters geklärt werden sollen. Doch wird Tanjas Anwalt tot an einem Wehr gefunden, und ihr Lebensgefährte ist verschwunden.
      Gegen Tanja wird Anklage erhoben. Ausgerechnet Kommissar Krüger, der sich vor Jahren bei einem anderen Fall in Tanja verliebt hatte, soll ihre Schuld beweisen. Zur Vorbereitung des Gerichtsverfahrens versuchen Krüger und sein Team zu rekonstruieren, was wirklich passiert ist. Ein Kommissar im Konflikt zwischen Gesetz, Wahrheit und persönlicher Zuneigung für eine des Mordes Verdächtige – und eine idyllische, sagenumwobene Region, die von internationalen Tourismus-Begehrlichkeiten bedroht wird: Der von Jan Fehse inszenierte 11. Spreewaldkrimi „Tödliche Heimkehr“ – wieder aus der Feder von Thomas Kirchner – hat viele Facetten, nicht zuletzt mit dem sorbischen Plon einen fliegenden Glücksdrachen.
      Und mit Nadja Uhl eine herausragende Hauptdarstellerin, die ihre Figur aus dem zweiten Spreewaldkrimi („Der Tote im Spreewald“) intensiv weiterentwickelt – so, wie Kommissar Krüger an sein traumatisches Erlebnis im 10. Spreewaldkrimi anknüpft. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereMo 26.11.2018ZDFDeutsche Online-Premiere2018ZDFmediathek
    • Folge 12 (90 Min.)
      Kommissar Fichte (Thorsten Merten,l.) und Polizeianwärterin Luise Bohn (Alina Stiegler,r.) – eine erfolgreiche Kombi?
      Während Kommissar Krüger sich wie ein einsamer Wolf in den Spreewald zurückzieht, versucht Fichte, die Hintergründe von zwei Unfällen und vom Auftauchen einer Rockerbande aufzuklären. Bei Forstarbeiten und bei einem Motorradunfall sterben kurz hintereinander zwei Menschen. Fichte vermutet einen Zusammenhang mit der kurz vorher aus Süddeutschland aufgetauchten Rockerbande „Die Wölfe“. Er braucht für seine Ermittlungen aber Kommissar Krüger. Doch Krüger verweigert sich, er steckt in einer tiefen Sinnkrise. Es kommt zum Bruch zwischen den beiden Ermittlern. Während Fichte zusammen mit der ehrgeizigen Polizeianwärterin Luise Bohn versucht, die mysteriösen Todesfälle aufzuklären, hat sich Krüger tief in den Wald zurückgezogen. Sein Einsiedlerdasein wird nur durch den Jäger Drilling gestört.
      Der will einen eingewanderten Wolf zur Strecke bringen, der Schafe in der Umgebung reißt. Krüger erkennt in dem einsamen Tier eine Metapher für die zunehmende Vereinsamung und Verrohung in der Gesellschaft und für sich selbst. Denn Krüger hat seine Intuition verloren, die ihm bisher half, seine Kriminalfälle zu lösen. Fichte tappt im Dunkeln. Wie die Toten miteinander in Verbindung stehen und was es mit dem anonymen Gönner zu tun hat, der im Spreewald Geld an soziale Einrichtungen verteilt, wird so lange ein Rätsel bleiben, bis Krüger und Fichte wieder einen Weg gefunden haben, Seite an Seite zu ermitteln. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereMo 27.04.2020ZDFDeutsche Online-PremiereMo 20.04.2020ZDFmediathek
    • Folge 13 (90 Min.)
      Der Frankfurter Blogger Lukas kehrt zur Fastnachtszeit zurück in den Spreewald, seine alte Heimat. Am Morgen nach der großen Fastnachtsparty wird er nackt und tot auf einem Acker gefunden. Er feierte zusammen mit seiner alten Jugendclique in Masken und Kostümen und kommentierte alles für seine Follower im Internet sehr kritisch. Alkohol und Drogen waren im Spiel. Ist sein Tod ein unglücklicher Unfall, wurde er ermordet, oder war es Selbstmord? Digitale und reale Spuren vermischen sich. Fichte versucht, sich mithilfe eines jungen IT-Spezialisten einen Zugang zur Welt des toten Bloggers zu verschaffen. Krüger ermittelt traditionell und hofft, dass seine Intuition im echten Leben wieder funktioniert.
      Beide hadern damit, welchen negativen Einfluss Social Media auf das soziale Zusammenleben haben kann und wie das Bewusstsein schwindet, für das eigene Handeln Verantwortung zu übernehmen. In dieser melancholischen Meditation über das Verlorensein in einer verwaisten Provinz versucht Krüger, sich ins Private zurückzuziehen und der Pathologin Marlene bei einer schweren Krankheit beizustehen. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereMo 08.02.2021ZDFDeutsche Online-PremiereMo 01.02.2021ZDFmediathek
    • Folge 14 (90 Min.)
      Krüger hat sich nach dem Tod von Marlene aus dem aktiven Dienst und in den Spreewald zurückgezogen. Eines Morgens findet er die Leiche des Umweltaktivisten Chris Wenzel an einer Schleuse. Fichte und die junge Kriminalbeamtin Luise Bohn, die nach ihrer Ausbildung in ihre Heimat zurückgekehrt ist, nehmen die Ermittlungen auf. Der Tote hatte sich als Wasserwerker und Gegner des Cottbuser Ostsees einige Feinde in der Region gemacht. Krüger lebt zurückgezogen in seinem Bauwagen im Spreewald und trauert um Marlene, die ihm in Visionen immer wieder erscheint. Mithilfe Sagengestalten des Spreewalds schickt sie ihm Zeichen, die er zunächst nicht deuten kann. Auf unterschiedlichen Spuren gelangen Fichte, Luise und Krüger zum tief im Spreewald gelegenen Grundstück von Jasmin und Gerald Heyse.
      Das Ehepaar versucht mit dem tragischen Unfalltod ihrer sechsjährigen Tochter Marie fertig zu werden, der vor drei Jahren das Leben der jungen Familie völlig zerstörte. Fichte erinnert sich: Ein kleines Mädchen war ertrunken, als es sich beim Spiel in einem Fischkasten versteckte und dieser zu einer tödlichen Falle wurde. Die Kommissare vermuten, dass auch Chris Wenzel an diesem Ort den Tod gefunden haben könnte. Der „Spreewaldkrimi – Tote trauern nicht“ ist eine facettenreiche Geschichte über den Verlust. Die typische verschachtelte „Spreewaldkrimi“-Dramaturgie folgt dem Thema Abschied des Vorgängerfilms. (Text: ZDF)
      Deutsche TV-PremiereMo 28.03.2022ZDFDeutsche Online-PremiereSa 19.03.2022ZDFmediathek

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