Spreewaldkrimi

    bisher 10 Folgen, Folge 1–10

    • Folge 1 (90 Min.)
      Bild: ZDF und Maria Krumwiede
      Bei einem Umzug auf dem Volksfest schauen Familie Hellstein zu. v.r.n.l.: Karsten (Kai Scheve), Sabrina (Anna Loos) und Knut (Richard Becker) – © ZDF und Maria Krumwiede

      Dr. Til Desno ist Arzt für plastische Unfallchirurgie in Berlin und als Gerichtssachverständiger zuständig für die Rekonstruktion von Gesichtern. Als im Spreewaldmoor eine mumifizierte Leiche gefunden wird, bekommt er den Auftrag, deren Antlitz zu rekonstruieren. Der Tote ist ein Freund aus Abiturzeiten – von dem es hieß, er sei in den Westen getürmt und habe dafür seine Freunde an die Staatssicherheit verraten – darunter auch Til. Jetzt erweist sich – der Freund war im Augenblick des Verrats bereits tot. Tils persönliche Geschichte und die Geschichte seiner damaligen Freunde muss umgeschrieben werden. Til macht sich auf die Reise – zurück in den Spreewald. Zu den Orten seiner Jugend und seiner Geheimnisse. Auf die Suche nach seiner Vergangenheit, seiner Identität, seiner Geschichte. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 06.11.2006 ZDF
    • Folge 2 (90 Min.)
      Bild: ZDF
      Der Tote im Spreewald (Folge 2) – © ZDF

      In einem Seitenarm des Biosphärenreservats Spreewald wird in einem leeren Kahn die Leiche Daniel Bartkos entdeckt, die sich in einem Schlageisen verfangen hat. Schnell herrscht die Meinung vor: Hier waren polnische Pelztierjäger am Werk. Kriminalkommissar Thorsten Krüger nimmt die Ermittlungen auf und erfährt, dass die Nutrias, ein aus Südamerika stammendes Pelztier, schon zu DDR-Zeiten wegen ihrer begehrten Felle in die Spreewaldregion eingeführt und gezüchtet wurden. Die Pathologie beweist, dass bei Daniel Bartko das Schlageisen erst nach seinem Tod angelegt wurde. Daniel Bartko war verheiratet und Sorbe. Seine Frau ist schwanger. Daniel war Fährmann und zum Ärger seiner traditionsbewussten Familie seinen sorbischen Wurzeln nicht sehr verbunden. Die Heirat mit Tanja, einer Nicht-Sorbin, Tochter des Revierförsters, war ein Affront in den Augen der Familie. Krüger verliebt sich in Tanja und steht ihr bei, als in Daniels Schuppen Nutria-Felle gefunden werden. Es stellt sich heraus, dass Daniel mit den Pelztierjägern gemeinsame Sache gemacht hat und dass er seine Frau verlassen wollte, um mit seiner neuen Liebe, der Polin Maria, ein neues Leben in Australien zu beginnen. Nach einem tödlichen Duell im Moor überführt Krüger den wahren Täter. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 26.10.2009 ZDF
    • Folge 3 (90 Min.)
      Bild: ZDF
      Die Tränen der Fische (Folge 3) – © ZDF

      15 Jahre saß Harry Ritter wegen Mordes bei einem Überfall auf ein Juweliergeschäft in Berlin im Gefängnis. Nun kehrt er in den Spreewald, seine alte Heimat, zurück – um sich die versteckte Beute von damals zu sichern, und um sich mit seinem Sohn Matthias auszusöhnen, der jeglichen Kontakt zu ihm abgebrochen hatte.

      Matthias hat gerade ganz andere Sorgen: Er ermittelt gemeinsam mit Kommissar Krüger in seinem ersten Mordfall als Staatsanwalt. Am Ufer eines Spreewaldkanals ist am Tag nach Harrys Freilassung ein Privatdetektiv erschossen aufgefunden worden. Der Tote ist ein alter Bekannter: Eber, ein ehemaliger Komplize von Harry. Und dann taucht auch noch Schlange, der Dritte aus dem damaligen Raubtrio auf und fordert seinen Teil der erbeuteten Juwelen. Die Soziologin Sandra, die sich in Harry verliebt hat, will mit ihm fernab alter Querelen ein neues Leben beginnen. Und Mona, die Frau von Matthias, versucht ihren Mann mit seinem Vater Harry zu versöhnen – zumal sie den überraschend heimgekehrten Harry sympathisch findet und Mäxchen, der kleine Sohn von ihr und Matthias, seinen ihm bislang unbekannten Großvater freudig und stolz annimmt. Harry ist hin- und hergerissen zwischen den bitteren Konsequenzen seiner kriminellen Vergangenheit und dem Traum eines Neubeginns in einem liebevollen Familienkreis.

      Kommissar Krüger ahnt hinter dem eigenwilligen Verhalten des jungen Staatsanwaltes das dunkle Geheimnis. Alte Wunden brechen auf. Als Mäxchen vom Kürbisgeisterfest verschwindet und die Suchaktion im nächtlichen Spreewald ergebnislos verläuft, wird Matthias gezwungen, sich mit seinem Vater zu verbünden. Kann Kommissar Krüger eine Katastrophe abwenden? (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 28.03.2011 ZDF
    • Folge 4 (90 Min.)
      Bild: ZDF
      Eine tödliche Legende (Folge 4) – © ZDF

      Kommissar Krüger ermittelt in zwei Todesfällen, die sich bei und im Schloss Lübbenau ereignet haben. Der eine Tote scheint im Suff in einem Fließ ertrunken zu sein, der andere ist angeblich an Herzversagen im Hotel gestorben. Doch bald stellt sich überraschend heraus, dass die Ursache in beiden Fällen Schlangengift war. (Text: ZDFneo)

      Deutsche Erstausstrahlung: So 30.09.2012 ZDFneo
    • Folge 5 (97 Min.)
      Bild: ZDF
      Feuerengel (Folge 5) – © ZDF

      Eigentlich war er schon fast weg: Kommissar Krüger (Christian Redl) wollte den Spreewald endlich verlassen. Aber da kommt es zu einem

      Grossbrand im Hotel Wotschofska. In der Hotelruine findert man den toten Tim Engel, der schon vor dem Brand getötet wurde. Der Kommissar muß die Abreise verschieben, Ermittlungen stehen an.

      Was hat der Hotelbesitzer Karsten Hellstein mit der Sache zu tun? Wie ist die Beziehung zwischen ihm und Tina Engel (Anja Kling), der Witwe des Opfers? Liegt hier ein Motiv? Und was ist mit Tina Engel, die sich immer seltsamer verhält?

      Deutsche Erstausstrahlung: So 17.11.2013 ZDFneo
    • Folge 6 (90 Min.)
      Bild: ZDF und Hardy Spitz
      1997: Versprechen bei der Hochzeit: Gottfried (Roeland Wiesnekker, li.)bekommt es mit Johannes (Godehard Giese, re.) zu tun, wenn er Irene unglücklich macht – © ZDF und Hardy Spitz

      Hochsommer im Spreewald. Die Hitze setzt allen zu. Ein Mann hat sich auf einer einsamen Landstraße vor einen LKW geworfen. Selbstmordabsicht. Der Unbekannte ist blutüberströmt und muss notoperiert werden. Dabei wird an seiner Kleidung vor allem jede Menge Fremdblut entdeckt. Der Mann hat offensichtlich ein schweres Verbrechen begangen, liegt jetzt aber selbst schwer verletzt im künstlichen Koma und ist nicht vernehmungsfähig. Seine Identität wird bald festgestellt: Gottfried Richter heißt er, zuletzt tätig als Paketbote im unwegsamen Spreewald, verheiratet, eine Tochter. Befragungen und Ermittlungen ergeben, dass Gottfried Richter vor kurzem einen Menschen getötet haben muss. Aber wo und wen? Wo sind seine Frau und seine jugendliche Tochter?

      In einer für den „Spreewaldkrimi“ typischen Erzählweise wird diesmal nicht der Täter, sondern das Opfer gesucht. Kommissar Krüger und sein Team folgen dem Weg des Paketboten durch den Spreewald. Sie stoßen dabei auf ein Familiendrama. Billiglöhne im Zustelldienst und der Umstieg von Holz auf Leichtmetall beim Bootsbau sind für die Handlung wichtige Aspekte. Der Produzent und Mitinitiator der Reihe, Wolfgang Esser, hat für diesen sechsten „Spreewaldkrimi“ das Team des ersten Films wieder zusammengebracht: Regisseur Kai Wessel, Kameramann Holly Fink, Cutterin Tina Freitag, Mischmeister Richard Borowski und Komponist Ralf Wienrich – der diesmal sogar das Filmorchester Babelsberg für den zwischen Klassik und Jazz oszillierenden Score engagieren konnte. „Spreewaldkrimi – Mörderische Hitze“, wie alle anderen von Thomas Kirchner geschrieben, erzählt die Geschichte eines sympathischen Außenseiters, der zum Mörder wird. In der Spreewald-Gemeinde findet der hineingeheiratete Gottfried Richter trotz allen gutwilligen Bemühens nicht seinen Platz. Dargestellt wird er von Roeland Wiesnekker, seine Partnerin spielt Christina Große. Neben Christian Redl als Kommissar Krüger sind als Ermittler Claudia Geisler, Rike Schäffer und Thorsten Merten zu sehen. „Mörderische Hitze“ wurde zum FernsehKrimi Festival nach Wiesbaden und zum Festival achtung berlin eingeladen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 12.05.2014 ZDF
    • Folge 7 (90 Min.)
      Bild: ZDF und Hardy Spitz
      Matzke (Thomas Loibl, li.) kommt nach Hause, seine Frau Karin Matzke (Julika Jenkins, re.) will ihn verführen, er will nicht... – © ZDF und Hardy Spitz

      Eine Frau wird im Spreewald tot aus einem kleinen See geborgen. Scheinbar ein Selbstmord. Sie hatte vor fünf Jahren bei einem offenbar selbstverschuldeten Autounfall ihre neun Monate alte Tochter verloren und seitdem an einer schweren Schuldpsychose gelitten, worüber ihre Ehe zerbrach. Doch die Obduktion bringt die Einnahme giftiger Pilze zutage. Kommissar Krüger forscht bei der Psychotherapeutin der Toten nach. Wurde sie ein Opfer verbotener Psycho-Experimente? Das unsichere Verhalten und die Aussagen der Therapeutin bestärken Kommissar Krüger, die genauen Umstände des Autounfalls zu untersuchen. Dabei stößt er auf einen weiteren Patienten der Psychologin, einen Kommunalpolitiker mit vielversprechender Karriere. Aber welche Verbindung bestand zwischen der Toten aus dem Weiher und dem Politiker? Der Schlüssel zur Wahrheit scheint bei der Psychotherapeutin zu liegen, deren ärztliche Ethik eine Klärung verhindert. Kommissar Krüger erhöht den Druck auf die Verdächtigen – bis es zu einer dramatischen Offenbarung kommt. Die „Spreewaldkrimi“-Reihe des ZDF, produziert von Wolfgang Esser, steht nach sechs erfolgreich ausgestrahlten Filmen in der deutschen Krimilandschaft für anspruchsvolle, geheimnisvoll-verrätselte Filme, in denen sich Vergangenheit und Gegenwart dramatisch durchdringen. Nach „Mörderischen Hitze“ über das Scheitern eines männlichen Außenseiters hat nun die auch international erfolgreiche Kino-Regisseurin Sherry Hormann „Die Tote im Weiher“ inszeniert, eine eher stille Tragödie einer traumatisierten Frau. In einer psychologisch spannenden Geschichte zerstören (provinz-)politische Machtmechanismen im Mikrokosmos Spreewald mehrere Leben. Und das auch schon vor Jahrhunderten. Die melancholisch-märchenhafte Umgebung ist kein Garant für Idylle. Neben Christian Redls stoischem, geheimnisumwittertem Kommissar Krüger, Birge Schades einfühlsamer Psychotherapeutin und Thomas Loibls Karriere orientiertem Kommunalpolitiker prägt vor allem das beklemmend dichte Spiel von Anna Maria Mühe dieses Drama – über das der Autor aller sieben Spreewaldkrimis, Thomas Kirchner, sagt: „Es war noch nie so wenig Spreewald zu sehen, aber noch nie so viel Spreewald zu spüren – in den Figuren.“ Der siebte Spreewaldkrimi „Die Tote im Weiher“ ist zum Filmfest Hamburg und zu den Biberacher Filmfestspielen eingeladen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 17.11.2014 ZDF
    • Folge 8 (90 Min.)
      Bild: ZDF
      Kommissar Krüger (Christian Redl, vorne), im Hintergrund Fichte (Thorsten Merten) auf der Suche nach den Studenten. – © ZDF

      Kommissar Krüger sucht fieberhaft nach drei Filmstudenten im Hochwald. Auf der Grundlage einer sorbischen Sage und des unaufgeklärten Verschwindens von zwei Frauen wollten sie einen Film drehen. Die Studenten sind zunächst wie vom Erdboden verschluckt. Zurück bleibt ihr Laptop, auf dem ihre gedrehten Filmszenen gespeichert sind. Anhand dieser Clips versucht Kommissar Krüger diese beiden, weit auseinander liegenden Vermissten-Fälle zu klären. Mirko, Laura und Dennis, die drei Filmstudenten, wollen einen halbdokumentarischen, halbfiktiven Film drehen. Sie bedienen sich dazu der Volkssage vom Nix, einem Wassermann, der mit Frau, Töchtern und Söhnen in den Wassern des Spreewaldes haust. Legenden berichten davon, dass der Nix, wenn er gekränkt wird, seine Opfer in sein nasses Reich zieht. Sie tauchen nie wieder auf. Mirko hat einen alten Fall gefunden, an den der Film anknüpfen soll. Vor fünfzehn Jahren verschwanden zwei junge Frauen auf unerklärliche Weise im Spreewald. Die Studenten machen sich auf die Suche, interviewen Einheimische und den damals zuständigen Kommissar, beschwören die Legende und stochern in dem alten Fall herum, stoßen auf Interesse, Skepsis und offene Ablehnung. Als Laura und Dennis feststellen, dass ihr Kommilitone Mirko der Sohn einer der beiden verschwundenen Frauen ist, geraten sie selbst in Gefahr. Doch an ein Aussteigen aus dem Nix-Projekt ist nicht mehr zu denken. Sein zunächst widerwilliger Assistent Fichte und eine polnische Putzfrau helfen Krüger dabei, allmählich die Inszenierung der Studenten zu durchschauen und den Zusammenhang zu erkennen. Krüger heftet sich an die Spur eines Verdächtigen. Doch dann kommt eine verhängnisvolle Sturmnacht. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 23.11.2015 ZDF
    • Folge 9 (90 Min.)
      Bild: ZDF und Julia von Vietinghoff
      "Geocatching" im Spreewald: Georg Dissen (Golo Euler, r.) und Mandy Pape (Anke Retzlaff, l.) sind schon nah dran. – © ZDF und Julia von Vietinghoff

      Mandy und ihr Freund Georg sterben bei einem Sprengstoffanschlag im Hochwald. Die Ermittlungen der Kommissare Krüger und Fichte führen zunächst in die Richtung von Mandys Ex-Freund Timo. Der ist wie vom Erdboden verschluckt. Timo und sein bester Freund Karl gingen gemeinsam zur Bundeswehr und nach Afghanistan. Bei einem Einsatz starb Karl, Timo blieb körperlich unverletzt, aber leidet seitdem unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung. Krüger lernt Timos Mutter Katrin kennen, die Angst um ihren Sohn hat. Krüger fühlt sich zu dieser Frau hingezogen, denn er kennt deren Trauma und das ihres Sohns aus eigenem Erleben mit seinem Vater, der traumatisiert aus dem Zweiten Weltkrieg kam. Anfangs ist Krüger davon überzeugt, dass Timo mittlerweile Selbstmord begangen hat – wie Krügers Vater, der erst seine Ehefrau und dann sich selbst erschossen hatte. Doch als er Timo findet und im Dickicht des Spreewaldes zu dem jungen Mann durchdringen kann, erkennt er, dass nicht Mandy das anvisierte Opfer war, sondern Georg. Nun soll Timo die Tat in die Schuhe geschoben und er ebenso in die Luft gesprengt werden, um es wie einen Selbstmord aussehen zu lassen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 13.02.2017 ZDF
    • Folge 10
      Bild: ZDF und {Ihr Name}
      Zwischen Tod und Leben (Folge 10) – © ZDF und {Ihr Name}

      Im zehnten Spreewaldkrimi kämpft Kommissar Krüger mit einer persönlichen Schuld gegen die Machenschaften eines Energie-Kartells und um sein Leben. Knut Hellstein steht vor der Tür von Kommissar Krügers Wohnwagen und bittet ihn um seine Hilfe. In der Energie-Branche tätig, ist er ins Räderwerk ihrer Ränkespiele geraten. Aber Krüger muss erkennen, dass Knut nicht nur Opfer, sondern auch Mittäter ist. Krüger verspricht, Knut zu helfen, da ihn immer noch das persönliche Schuldgefühl umtreibt, den tragischen Selbstmord von Knuts Vater, Karsten Hellstein, seinerzeit nicht verhindert zu haben. Bevor Krüger einen wichtigen Informanten trifft, wird auf ihn ein Attentat verübt: Sein Wohnwagen wird eines Nachts angezündet und brennt vollständig aus. Krüger kann zwar gerade noch von Fichte aus den Flammen gerettet werden, muss jedoch ins künstliche Koma versetzt werden. Der Anschlag sieht wie ein Unfall aus, aber Krügers Team glaubt nicht daran und nimmt die Ermittlungen auf. Nur langsam kommen Fichte und Marlene auf die richtige Spur, während Krüger in seinen Koma-Träumen „bewusst“ wird, wer ihm nach dem Leben trachtet. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mo 13.11.2017 ZDF

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