Vor dem Start: „Supergirl“

    Comicverfilmung ab heute bei ProSieben

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 15.03.2016, 14:30 Uhr

    Kara Danvers (Melissa Benoist) im „Supergirl“-Kostüm – Bild: CBS
    Kara Danvers (Melissa Benoist) im „Supergirl“-Kostüm

    Einer der prestigeträchtigsten Neustarts der aktuellen US-Season ist sicherlich „Supergirl“ bei CBS gewesen. Ab dem heutigen Dienstag zeigt ProSieben die erste Staffel wöchentlich gegen 22.10 Uhr. Zum Auftakt gibt es eine Doppelfolge, ab kommender Woche wird dann im Schatten von „Supergirl“ die zweite Staffel von „The Flash“ laufen.

    Supergirl ist in den Comics von DC die eigentlich ältere Cousine von Kal-El, besser bekannt als Superman oder Clark Kent. Auch sie wurde vom dem Untergang geweihten Planeten Krypton zur Erde geschickt. Der Auftrag für die 13-Jährige: Ihren Cousin beschützen, denn der ist ja noch ein Säugling. Doch wie in den meisten Erzählungen verzögert sich Kara Zor-Els Flug auch in dieser Serie: Sie erreicht die Erde erst, als ihr Cousin hier schon als der Mann aus Stahl bekannt ist. Mit seiner Hilfe findet Kara in „Supergirl“ ihre Adoptiveltern und verbirgt ihre Superkräfte. Mittlerweile versucht sie, als junge Erwachsene ein „normales“ Leben zu führen und arbeitet in National City als Assistentin für Verlegerin Cat Grant. Ein Zwischenfall sowie die Ankunft von James „Jimmy“ Olsen aus Metropolis bringen die Handlung ins Rollen.

    Mit Greg Berlanti und Andrew Kreisberg fungierten zwei Produzenten als Geburtshelfer der Serie, die schon für „Arrow“ und „The Flash“ beim kleinen Sender The CW verantwortlich zeichnen. Dazu gesellte sich Ryan Murphys langjährige Weggefährtin Ali Adler, die auch schon bei „Glee“ mitschrieb und auch die herzige Familiencomedy „The New Normal“ mit ihrem Chef zusammen erschuf.

    Mit Melissa Benoist in der Titelrolle wurde eine sympathische Darstellerin als Protagonistin engagiert. Ex–„Ally McBeal“ Calista Flockhart bringt etwas Starpower in die Serie, Serienfans kennen auch bereits die Namen der Darsteller Chyler Leigh („Grey’s Anatomy“, „Taxi Brooklyn“), David Harewood („Homeland“) und Mehcad Brooks („Dr. Dani Santino – Spiel des Lebens“, „Desperate Housewives“).

    In den USA konnte „Supergirl“ ob des großen Interesses, einer fetten Werbekampagne und einer Folge „The Big Bang Theory“ im Vorprogramm mit Traumquoten starten. Allerdings war der Glanz zügig dahin, zumal die Serie in den USA gegen das quotenstarke „The Voice“ läuft, das von vielen Zuschauern den Vorzug erhält, „live“ gesehen zu werden. Trotzdem wird eine Verlängerung „Supergirl“ mittlerweile erwartet.

    Anlässlich des US-Starts hatten wir „Supergirl“ ein ausführliches Review gewidmet.

    Zur TV-Kritik zu „Supergirl“

    Trailer

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

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      Hatte beide Folgen aufgenommen, nach dem Anfang habe ich ausgemacht!

      Kal-El wurde als letzter und einziger von Kypton weggeschickt, achja seine Cousine wurde hintergeschickt um auf ihn aufzupassen! Natürlich wußten die Eltern das sie unter gelben Sonne Superkräfte hat!

      Außerdem natürlich noch die Phantomzone...und am Ende kommt sie später an und Clark ist schon Superman!

      ENDE! Rest gelöscht!
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      • am via tvforen.demelden

        Also ich fande die Serie gestern wirklich ganz gut, darum bin ich dran geblieben!

        Tolle Darsteller, viel Abwechselung ohne ewiges rumgeeiere, technisch alles gut in Szene gesetzt und auch einige frische Ideen!

        Das alles wurde optisch diesmal halbwegs neutral gehalten, kaum Farbgrading nur eine leichte Orange/Bräunliche Farbrichtung ist erahnbar, sonst aber kräftige,eigentlich normale Farben, halbwegs ordentlicher Kontrastumfang ohne typischen Whiteboost oder absaufen ins Schwarz, dies ist wohl auch dem Dreh mit High End Digital Alexa Kameras von Arri zu verdanken, die hier einen Hauch von 35mm Filmoptik rüberbringen können
        Dadurch wirkt die Serie auch authentischer, natürlicher, die ganzen tollen Luftaufnahmen und Drehorte kommen gut zur Geltung und es kann sich hier dadurch auch eine ordentliche Atmosphäre aufbauen in der man sich als Zuschauer wohl fühlt, ohne das man mit pseudo Bildmanipulation abgelenkt wird bzw. einem pseudo künstlerische Atmolooks vorgesetzt bekommt, wie es in anderen Produktionen der Fall ist.

        Die Musik ist soweit halbwegs ok, wobei ich mir bei so einer Serie mehr ohrwurmträchtige Melodien wünsche mit der man sich identifizieren kann bzw. die Serie und das Thema ansich.
        Doch wie wir wissen, wird sowas heutzutage leider sehr vernachlässigt, von echten Orchester ganz zu schweigen! Im Hinblick von solchen Entwicklungen kann man aber doch hier ganz zufrieden sein und der Soundmix ist soweit auch ganz ordentlich und steigert den Spaß an der Serie, über entsprechende Anlage, abgehört doch noch ganz ordentlich, obwohl die Liebe zum Detail im Sound und Musikdesign etwas fehlt!

        Jedenfalls, überdurchschnittliche gute Produktion, die sich vom teilweise 08/15 TV Serien Einheitsbrei wohlwollend abhebt, inhaltlich sowie technisch und eine Menge Spaß und mitfiebernd bei zuschauen bringt!
        • am melden

          Na da bin ich aber mal gespannt.
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