„Vigil – Tod auf hoher See“: U-Boot-Thriller mit Suranne Jones und Leslie Rose kommt ins ZDF

    Polizistin muss Mord an Bord eines Atom-U-Bootes aufklären

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 06.09.2022, 11:27 Uhr

    Amy (Suranne Jones) befragt Simon Hadlow (Connor Swindells) an Bord der „Vigil“. – Bild: ZDF/WORLD PRODUCTIONS LTD. MMXXI
    Amy (Suranne Jones) befragt Simon Hadlow (Connor Swindells) an Bord der „Vigil“.

    Durch das ZDF kommt eine weitere britische Prestigeproduktion auf deutsche Bildschirme: „Vigil – Tod auf hoher See“. In dem Thriller geht es um einen Todesfall an Bord eines wichtigen U-Boots, den eine Polizistin untersuchen muss – während das Boot auf See und im Einsatz ist.

    Der Sechsteiler wird im ZDF ab dem 17. Oktober immer am Montagabend ab 22:15 Uhr in Doppelfolgen ausgestrahlt – weiter Doppelpacks folgen am 24. und 31. Oktober. Die Episoden sind danach für jeweils 30 Tage in der ZDFmediathek verfügbar.

    Hintergrund

    „Vigil – Tod auf hoher See“ wurde federführend von der BBC produziert und war für den britischen Sender ein Aushängeschild mit entsprechend höherem Budget – zum Vergleich kann man das ebenfalls im ZDF ausgestrahlte „Bodyguard“ anführen. Die Serie erwies sich während der als abgeschlossene Geschichte erzählten Auftaktstaffel für die BBC als so erfolgreich, dass sie mittlerweile für eine zweite Staffel verlängert wurde.

    arte war Ko-Produzent und hatte „Vigil – Tod auf Hoher See“ schon Anfang des Jahres ausgestrahlt.

    Über „Vigil“

    Ein Todesfall an Bord des U-Boots HMS Vigil bringt eine ungewöhnliche Zusammenarbeit der Polizei und des Militärs hervor: Detective Chief Inspector Amy Silva (Suranne Jones; „Doctor Foster“, „Gentleman Jack“, „Scott & Bailey“) soll den Fall im militärischen Umfeld untersuchen – und im Wesentlichen dabei den Anschein eines „tödlichen Unfalls“ (ein Besatzungsmitglied war nach offizieller Meinung an einer „versehentlichen Drogen-Überdosis“ gestorben) mit einem offiziellen Stempel versehen.

    Das Besondere? Die Vigil ist eines von nur drei U-Booten des Vereinigten Königreiches, die mit Atomwaffen und einem rotierenden Einsatzplan alleine die nukleare Abschreckung für das Land sicherstellen. Aus Gründen der Landesverteidigung ist es unerlässlich, dass die HMS Vigil aktuell auf See bleibt!

    So wird Silva per Hubschrauber auf das U-Boot abgeseilt. Als der vermeintliche „tödliche Unfall“ sich in den Augen von Silva als Mord darstellt, wird die Lage kompliziert. Einerseits muss der Mörder definitiv immer noch an Bord sein, während man bei den Streitkräften einen Mord für unmöglich hält: Die nukleare Abschreckung Britanniens kann sich keine schlechten Schlagzeilen leisten, denn das teure Programm steht vor der langfristigen Entscheidung über den Bau einer (enorm teuren) nächsten Generation an U-Booten und damit die Frage, ob man weiter in „atomare Abschreckung“ investiert. Auch ist Silva auf die Unterstützung ihrer Kollegin DS Kirsten Longacre (Rose Leslie, „Game of Thrones“, „The Time Traveler’s Wife“) angewiesen, die an Land Hintergründe ermittelt – zudem ist Longacre auch Silvas Ex-Lebensgefährtin (Es ist kompliziert!). Bald wird klar, dass der Fall größere Dimensionen hat.

    Weitere zentrale Rollen in „Vigil“ spielen Stephen Dillane (Stannis Baratheon in „Game of Thrones“), Daniel Portman (Podrick Payne im Fantasy-Epos), Shaun Evans („Der junge Inspektor Morse“), Anjli Mohindra („Bodyguard“), Martin Compston („Line of Duty“), Paterson Joseph („Timeless“), Connor Swindells („Sex Education“), Adam James („Doctor Foster“), Gary Lewis („His Dark Materials“), Lolita Chakrabarti („Riviera“), Lorne MacFadyen („Grantchester“), Stephen McCole, Tom Gill, Lois Chimimba, Anita Vettesse („Loch Ness“), Bobby Rainsbury, Cristian Ortega und Lauren Lyle („Outlander“).

    Nach Sichtung der ersten beiden Folgen im Umfeld der Weltpremiere kam unser Kollege Gian-Philip Andreas zum vorläufigen Urteil, dass der Puls aber in schöner Regelmäßigkeit nach oben getrieben werde und (d)urch die permanenten Sprünge zwischen Wasser und Land kommt Dynamik rein. Daneben lässt der Verdacht eines größeren politischen Komplotts (…) auf eine dramatische Zuspitzung hoffen: ‚Vigil‘ ist wirkungsvoll verzahnte, handwerklich gutgemachte Spannungskost, die nach einem Drittel der Gesamtlaufzeit noch keine Längen aufweist. (Zur kompletten Kritik zur Serie „Vigil“)

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am via tvforen.de

      Ich hatte es schon auf Arte gesehen: Sehr spannend - kann ich nur empfehlen!
      • am via tvforen.de

        Ich habe es gestern in der ZDF-Mediathek gesehen und war begeistert.Diese Idee eine weibliche Kommissarin auf ein Atom U-Boot der Britischen Marine zu entsenden,um einen geheimnisvollen Mord an einen Mitglied der Crew auf zu klären,ist der BBC hervorragend gelungen .Außer den sympathischen,nicht nur weiblichen Hauptarstellern dieser Serie,ist es vor allen die düstere klaustophrobische Atmosphäre an Bord der "Vigil" das diese 6-teilige Serie aus macht.
        Aber außer der Story selbst,sind es auch die von oben auf genommenen Landschaftsbilder der atemberaubenden schönen Schottischen Küstenlandschaft,die musikalisch von der Dänischen
        Musikerin "Agnes Obel" https://www.youtube.com/watch?v=MWUhIURJW_4 das ganze noch hervorhebt.Liebe "BBC" ihr habt mit dieser Serie wieder einmal bewiesen, wo der Krimi zuhause ist,den nicht nur die Skandienavier erfolgreich in Büchern und Filmen vermarkten können.

        Laird

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