„Travelers“ und „Good Witch“ starten im Dezember bei Netflix

    Auch „Trolljäger“ unter den Monats-Highlights

    22.11.2016, 15:08 Uhr – Bernd Krannich

    "Travelers" und "Good Witch" starten im Dezember bei Netflix – Auch "Trolljäger" unter den Monats-Highlights – Bild: Showcase
    Der Cast der Serie „Travelers“

    Netflix nutzt die letzte Novemberwoche, um seine Angebots-Highlights für den Dezember zu verkünden. Zu denen zählt ein konkreter Starttermin für die in Kanada produzierte Zeitreise-Serie „Travelers“ am 23. Dezember sowie der ersten beiden Staffeln von „Good Witch“ mit Catherine Bell und James Denton am 1. Dezember (diese Serie hat sich Netflix wohl nicht exklusiv gesichert).

    STARTDATEN

    1. Dezember: „Good Witch“ – 1. und 2. Staffel

    2. Dezember: „Fauda“ – 1. Staffel (israelischer Polit-Thriller)

    9. Dezember: „Fuller House“ – 2. Staffel des Spin-Offs zu „Full House“
    „White Rabbit Project“ – 1. Staffel der Wissenschafts-Show von den ehemaligen „MythBusters“-Helfern Kari Byron, Tory Belleci und Grant Imahara (wunschliste.de berichtete)
    „Club de Cuervos“ – 2. Staffel der mexikanischen Fußball-Club-Dramedy

    11. Dezember: „Dirk Gentlys Holistische Detektei“ – 1. Staffel der Serie von BBC America

    16. Dezember: „Crazyhead“ – 1. Staffel

    23. Dezember: „Travelers“ – 1. Staffel der kanadischen Zeitreise-Mystery
    „Trolljäger“ – 1. Staffel des Animations-Abenteuers (wunschliste.de berichtete)

    27. Dezember: „Chasing Cameron“ – 1. Staffel der Serie des Vine-Stars
    „AJIN: Demi-Human“ – 2. Staffel

    TRAVELERS

    Netflix hatte sich frühzeitig in die kanadische Serie „Travelers“ eingekauft, in der Eric McCormack („Will & Grace“, „Perception“) den Anführer einer Gruppe von Zeitreisenden anführt. Die wurden aus der Zukunft entsandt, um im Jahr 2016 in die Geschichte einzugreifen und katastrophale Entwicklungen zu verhindern.

    Genau genommen ist dieses Zeitreiseprojekt in der Zukunft eine gewaltige Operation, bei der diverse Teams in die Vergangenheit geschickt werden. Die Zeitreisenden übernehmen dabei den Körper von Menschen in unserer Gegenwart. Da dabei der Geist des Menschen aus dem Jahr 2016 ausgelöscht wird, werden die Zeitreisenden unmittelbar im Moment vor deren Tod eingebracht (den man in der Zukunft aus den Unterlagen kennt), um dann das Ableben der Person zu verhindern (also vor allem Unfälle, Morde und Selbstmorde).

    Allerdings sind die neuen Agenten nur wenig vorbereitet, das Leben ihrer „Hülle“ weiter zu führen: Sie wissen nur, was in deren elektronischen Fußspuren zu finden war. Einer der Protagonisten landet so etwa unplanmäßig im Körper eines schwer Heroinabhängigen. Und der vom Teamleiter übernommene FBI-Agent muss gleichsam sein Eheleben wie den Job beim FBI „improvisieren“.

    „Travelers“ vereint Elemente von „Zurück in die Vergangenheit“ (Körper eines Menschen wird durch einen anderen Geist übernommen), ein bisschen „Matrix“ (die Zeitreisenden leben in einer für sie geradezu unreal paradiesisch erscheinenden Welt) und Agenten-Serien wie „The Americans“ (die Zeitreisenden sind in kleinen und weitestgehend unabhängigen ‚Zellen‘ organisiert, erhalten zwar präzise Anweisungen über Aufträge aber nur selten erläuternde Informationen über die Hintergründe, sollen ihr eigenes Wohl dem des „Großen Ganzen“ unterordnen – wobei sie von ihrer „Heimat“ permanent entrückt sind und so den Verlockungen in ihrem „Einsatzgebiet“ unterliegen).

    GOOD WITCH

    Mit der Serie „Good Witch“ hat der amerikanische Sender Hallmark Channel seine erfolgreiche, siebenteilige Filmserie um die Kleinstadtbewohnerin „Cassie“ fortgesetzt, die ein geradezu magisches Händchen für ihre Mitbewohner zu haben scheint.

    In der Serie hat Shopbesitzerin Cassandra „Cassie“ Nightingale (Bell) den Tod ihres Ehemannes Jack zu betrauern, des Sheriffs ihrer Heimatstadt Middleton. Cassie hat ein geradezu ‚magisches Händchen‘, so dass unklar ist, ob sie wirklich über magische Kräfte verfügt. Auch ihre Tochter Grace (Bailee Madison) verfügt über ähnliche „Gaben“.

    Während Cassie als Anker für ihren in die Jahre gekommenen Schwiegervater George (Peter MacNeill), Stieftochter Lori (Hannah Endicott-Douglas) und den aufbrausenden Stiefsohn Brandon (Dan Jeannotte) dient, kündigt sich ein Neuzugang in der kleinen Gemeinde Middleton an: Arzt Sam Radford (Denton).

    Der ist mit seinem schwierigen Sohn Nick (Rhys Matthew Bond) extra aus New York City in die Kleinstadt gezogen, um diesen auf den rechten Pfad zu bringen, bevor er in jugendlichem Leicht- und Starrsinn eine Dummheit begeht, die nicht wieder gut zu machen wäre.

    Anfangs reiben sich die Nachbarn. Auch, weil viele Bewohner der Stadt nach dem Wegzug des bisherigen Doktors wegen des sehr unfreundlichen Arztes aus der Nachbarstadt mit ihren Wehwehchen zur Naturheilerfahrenen Cassie gegangen sind.

    Doch natürlich entwickeln sich zwischen den beiden Nachbarn langsam Gefühle.

    CRAZYHEAD

    Jeder weiß, dass man Vampire mit einem Holzpflock durchs Herz tötet. Das selbstverständnis der britischen Horror-Comedy „Crazyhead“ lässt sich passend dadurch umschreiben, dass es hier eine einzig wahre Methode gibt, Dämonen zu vernichten: Einem Metallstab durch den Hintern.

    Amy (Cara Theobold) und Raquel (Susan Wokoma) sind in dieser ursprünglich vom britischen Sender E4 kommenden Serie zwei Auserwählte, die die Fähigkeit haben, Dämonen zu erkennen, wenn diese von Menschen Besitz ergriffen haben, um ihren unerledigten Plänen nachzukommen. Und à la „Buffy“ ist es die den beiden übertragene Aufgabe, die Dämonen der Welt in Schach zu halten. So lautet denn auch das Motto der Serie „In every generation, there’s a chosen one … or two“. Hinter „Crazyhead“ steht mit Howard Overman das Mastermind von „Misfits“.

    CHASING CAMERON

    Die zunächst zehnteilige Reality-Serie „Chasing Cameron“ folgt Cameron Dallas und zeigt sein Leben als „Internet-Superstar“. Dallas verfügte zuletzt über 35 Millionen Follower in den diversen sozialen Netzwerken. Am wichtigsten waren dabei 9,5 Millionen Follower beim Kurz-Video-Dienst Vine.

    Die Serie folgt Dallas und seinen Begleitern Taylor Caniff, Aaron Carpenter, Blake Gray, Willie Jones und Trey Schafer bei einer gemeinsamen Tour unter dem Banner MAGCON, die sie unter anderem nach Paris, Italien und Australien führte. Dabei soll der Kontrast zwischen ihren öffentlichen Auftritten und ihrem privaten Leben aufgezeigt werden.

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