Quoten: Starke Leichtathletik-EM stiehlt ProSieben und Joko knapp die Show

    Hitze-Special punktet bei RTL, „Navy CIS: Hawaii“ geht baden

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 17.08.2022, 09:54 Uhr

    Quoten: Starke Leichtathletik-EM stiehlt ProSieben und Joko knapp die Show – Hitze-Special punktet bei RTL, "Navy CIS: Hawaii" geht baden – Bild: WDR

    Mit den European Championships fuhr Das Erste am gestrigen Dienstag schon tagsüber bärenstarke Quoten ein. Prunkstück war aber die Leichtathletik-EM zur besten Sendezeit, die sich bei Jung und Alt an die Spitze setzte: Insgesamt 4,15 Millionen Zuschauer trieben den Marktanteil auf tolle 18,1 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden mit 770.000 ebenso famose 16,5 Prozent erzielt. Die zweiminütige Studio-Sendung war zuvor nach der „Tagesschau“ angesichts 4,40 Millionen (22,8 Prozent) sogar noch gefragter. Die „Tagesthemen“ fielen um 22:50 Uhr auf 1,73 Millionen und durchwachsene 11,3 Prozent zurück.

    ProSieben und Joko Winterscheidt mussten in direkter Konkurrenz etwas kleinere Brötchen backen als zuletzt: Statt 21,7 Prozent reichte es für „Wer stiehlt mir die Show?“ diesmal nur zu 16,3 Prozent bei den Werberelevanten, womit man freilich dennoch sehr zufrieden sein kann. Mit 740.000 Jüngeren lag man zudem nur äußerst knapp hinter den Leichtathletinnen und -athleten. Die Gesamtreichweite fiel dagegen auf ein neues Allzeittief und betrug lediglich 1,13 Millionen. „Check Check“ tat sich zu später Stunde äußerst schwer und verbuchte miese 6,8 und 6,2 Prozent.

    Größter ARD-Verfolger beim Gesamtpublikum waren die öffentlich-rechtlichen Kollegen aus Mainz: Die „ZDFzeit“-Doku „Monacos unglückliche Fürstin – Der Fluch der Grimaldi-Frauen“ wollten 2,75 Millionen Menschen sehen, die immerhin 12,0 Prozent entsprachen, während bei den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren nur 4,0 Prozent zustande kamen. „frontal“ musste sich im Anschluss mit 2,17 Millionen (9,0 Prozent) begnügen, ehe das „heute journal“ wieder auf 2,82 Millionen (12,5 Prozent) zulegte und auch in der Zielgruppe mit 8,3 Prozent gefragt war.

    RTL konnte hingegen nur ganz zu Beginn der Primetime punkten: Das „RTL Aktuell Spezial“ zum Thema „Deutschland trocknet aus“ informierte 1,83 Millionen Gesamtzuschauer (8,3 Prozent), darunter 550.000 Jüngere, die für einen guten Marktanteil von 12,6 Prozent sorgten. Eine „Undercover Boss“-Wiederholung blieb hier nachfolgend bei 7,5 Prozent hängen, „RTL Direkt“ und „Spiegel TV“ konnten im weiteren Verlauf mit 6,3 und 7,6 Prozent auch nichts mehr reißen. „Der unfassbar schlauste Mensch der Welt“ markierte schließlich noch einmal den bisherigen Tiefstwert von 6,9 Prozent.

    Sehr enttäuschend schnitten auch wieder die US-Krimis in Sat.1 ab: Schon eine neue Folge von „Navy CIS: Hawaii“ kam um 20:15 Uhr nicht über 6,2 Prozent in der Zielgruppe hinaus, zwei Aufgüsse der Mutterserie „Navy CIS“ schafften danach gar nur 5,2 und 5,4 Prozent. Zufriedener sein kann Schwestersender Kabel Eins, wo „Der Patriot“ und „Matrix“ jeweils solide 5,1 Prozent generierten.

    RTL Zwei schickte zwei Erstausstrahlungen seiner Sozialdoku „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock“ ins Rennen, von denen aber nur die erste mit 5,4 Prozent bei den Umworbenen punkten konnte. Zwei Stunden später waren lediglich 4,3 Prozent drin. Umgekehrt lief es für VOX: Zwei Ausgaben von „Hot oder Schrott“ verzeichneten zur besten Sendezeit überschaubare 4,7 Prozent und 4,2 Prozent, eine weitere alte Folge steigerte sich um 23:15 Uhr aber auf zufriedenstellende 7,5 Prozent.

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