Quoten: „Schlag den Besten“ zum Finale wieder zweistellig

    „Dirty Dancing“ siegt bei den Jüngeren, ZDF-Tragikomödie bei allen

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 30.08.2019, 09:38 Uhr

    „Schlag den Besten“: In der vierten Show konnte sich Seriensieger Robin (vorne) gegen seinen Kontrahenten Helge durchsetzen. – Bild: ProSieben/Willi Weber
    „Schlag den Besten“: In der vierten Show konnte sich Seriensieger Robin (vorne) gegen seinen Kontrahenten Helge durchsetzen.

    Am gestrigen Donnerstagabend ging auf ProSieben die erste Staffel von „Schlag den Besten“ zu Ende. Alles in allem kann man mit den Quoten zufrieden sein, auch wenn in der vergangenen Woche erstmals ein einstelliger Marktanteil generiert wurde. Zum Finale kehrten einige Zuschauer zurück: 740.000 14- bis 49-Jährige saßen vorm Bildschirm, das entsprach immerhin 10,3 Prozent. Einer Fortsetzung dürfte somit nicht allzu viel im Wege stehen, wenngleich durchaus noch Luft nach oben besteht. Das Beste aus „Joko gegen Klaas – Das Duell um die Welt“ fiel danach auf 9,2 Prozent in der Zielgruppe zurück.

    Den Tagessieg beim jungen Publikum musste man allerdings überraschend VOX überlassen, das mal wieder „Dirty Dancing“ hervorkramte und starke 11,5 Prozent einfuhr. 870.000 Menschen ließen sich noch einmal von Baby und Johnny faszinieren. Die Dokumentation „Dirty Dancing – Der Fluch des Erfolgs“ steigerte sich anschließend sogar noch auf 12,0 Prozent.

    Der eigentlich große Bruder RTL guckte dagegen in die Röhre. „Jenny – echt gerecht!“ wurde von lediglich 700.000 jungen Zuschauern gesehen, mehr als unbefriedigende 9,4 Prozent waren damit nicht drin. Besser wurde es im weiteren Verlauf nicht mehr, im Gegenteil: Zwei Wiederholungen von „Magda macht das schon!“ floppten mit 7,5 und 7,7 Prozent, ehe „Sankt Maik“ nur leicht auf 8,2 Prozent zulegte.

    Mit der neuen Tragikomödie „So einfach stirbt man nicht“ fuhr das ZDF derweil den ungefährdeten Gesamtsieg ein. 4,74 Millionen Zuschauer waren mit dabei und bescherten den Mainzern tolle 17,9 Prozent – bei den 14- bis 49-Jährigen lief es angesichts 4,6 Prozent allerdings ziemlich mau. Beim nachfolgenden „heute journal“ blieben insgesamt 3,85 Millionen (15,5 Prozent) dran, „Maybrit Illner“ talkte schließlich noch vor 2,25 Millionen Zusehern (12,0 Prozent).

    Das Erste hatte dagegen keine Chance und blieb bei 2,68 Millionen Zuschauern und 10,1 Prozent für den alten „Lissabon-Krimi“ „Alte Rechnungen“ hängen. In der Zielgruppe standen sogar völlig desolate 3,8 Prozent zu Buche. „Monitor“ und ein „Weltspiegel extra“ zum „Inferno im Regenwald“ kamen später nur noch auf 1,82 Millionen bzw. 1,76 Millionen Gesamtzuschauer, die Marktanteile betrugen schwache 7,4 und 8,0 Prozent.

    Ebenfalls auf keinen grünen Zweig kam Sat.1 mit seinen US-Krimis: Zwei alte Folgen von „Criminal Minds“ holten gerade mal 6,5 und 7,1 Prozent bei den Werberelevanten, zwei neue Folgen von „Bull“ erzielten mickrige 6,9 und 5,7 Prozent. In Schwestersender kabel eins findet man einen Leidensgenossen, wo sich „Rosins Restaurants“ erneut schwer tat und mit 4,8 Prozent am Senderschnitt scheiterte. Bei RTL II ging indes die Doku „Raus mit der Sprache – Nie wieder stottern“ angesichts 3,6 Prozent vor ziemlich kleinem Publikum zu Ende. „Extrem sauber – Putzteufel im Messie-Chaos“ bewegte sich anschließend mit 3,7 Prozent auf ähnlich miesem Niveau.

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