Quoten: Hoffnungsvoller Start des neuen ProSieben-Doku-Dienstags, auch RTL II-Sozialdokus gefragt

    Weihnachtskonzert von „Sing meinen Song“ chancenlos, ARD-Serien holen Doppelsieg

    Quoten: Hoffnungsvoller Start des neuen ProSieben-Doku-Dienstags, auch RTL II-Sozialdokus gefragt – Weihnachtskonzert von "Sing meinen Song" chancenlos, ARD-Serien holen Doppelsieg – Bild: ProSieben MAXX / Bene Müller
    Moderator Aiman Abdallah präsentiert „Galileo Big Pictures“

    Das ProSieben-Projekt, den lange Zeit mit den „Simpsons“ und anderen Animationsserien bespielten Dienstagabend komplett auf links zu drehen, kann durchaus als Wagnis bezeichnet werden. Vorerst kann man in Unterföhring jedoch aufatmen: Die Dokus legten auf den neuen Sendeplätzen einen unspektakulären, aber durchaus hoffnungsvollen Start hin. „Galileo Big Pictures“ hatte um 20.15 Uhr mit 770.000 Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren und 8,2 Prozent Marktanteil allerdings noch ordentlich Luft nach oben. Deutlich besser lief es für die Rückkehr von „Uncovered mit Thilo Mischke“, das sich auf grundsolide 9,7 Prozent steigern konnte. „10 Fakten“ beschloss den Abend dann sogar mit guten 10,8 Prozent. Im Vergleich zu den Werten der Zeichentrickserien also eine Steigerung, aber erst in den kommenden Wochen wird sich zeigen, wo die Reise quotentechnisch hingeht.

    Den Tagessieg in der Zielgruppe sicherte sich jedoch RTL, und zwar bereits am Vorabend. „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ erzielte dort herausragende 21,4 Prozent bei 1,75 Millionen Zusehern. Zur Primetime lief es für zwei Wiederholungen von „Der Lehrer“ mit 10,0 und 10,3 Prozent zunächst noch verhalten, eine weitere Folge steigerte sich aber auf gute 13,1 Prozent. Sat.1 unterhielt mit dem neuen Thriller „Amokspiel“ 800.000 Menschen, die für eine Erstausstrahlung unbefriedigenden 8,6 Prozent entsprachen. „Akte“ tat sich nachfolgend wie immer noch deutlich schwerer und fiel auf 6,1 Prozent zurück.

    Insgesamt feierte Das Erste einen ungefährdeten Doppelsieg. „Die Kanzlei“ wurde um 20.15 Uhr von 4,89 Millionen Menschen gesehen, womit tolle 15,9 Prozent auf der Uhr standen. Die Krankenhausserie „In aller Freundschaft“ steigerte sich nachfolgend auf 5,25 Millionen (17,3 Prozent) und war die meistgesehene Sendung des Tages. Bei den Jüngeren reichte es immerhin zu Marktanteilen von 6,9 und 7,0 Prozent.

    Deutlich dahinter kam das ZDF durchs Ziel, wo „Der große Warentest – Richtig sparen im Haushalt“ im Rahmen von „ZDFzeit“ nur 2,98 Millionen Zuschauer (9,7 Prozent) hinterm Ofen hervorlocken konnte. Immerhin lag man in der Zielgruppe angesichts 6,9 Prozent gleichauf mit der öffentlich-rechtlichen Konkurrenz. Während es für „Frontal21“ im Anschluss auf 2,63 Millionen bergab ging, legte das „heute journal“ danach wieder auf 3,29 Millionen (11,9 Prozent) zu. Erfolgreichstes Format der Mainzer war aber „Die Rosenheim-Cops“, die am Vorabend mit 4,35 Millionen Zuschauern sehr gute 15,4 Prozent einfuhren.

    Weitaus mehr versprochen haben wird man sich bei VOX derweil vom diesjährigen Weihnachtskonzert von „Sing meinen Song“. Nur 470.000 Zielgruppen-Zuschauer ließen sich in besinnliche Festtagsstimmung versetzen, der Marktanteil betrug lediglich überschaubare 5,7 Prozent. Um einiges erfolgreicher war dagegen RTL II unterwegs, das mit „Hartz und herzlich – Tag für Tag Benz-Baracken“ starke 10,7 Prozent verzeichnete. Anschließend feierte auch die neue Reihe „Hier und jetzt“ angesichts 8,5 Prozent einen glänzenden Auftakt, ehe „Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern?“ mit 10,2 Prozent noch einmal in die Zweistelligkeit vordrang. Ordentlich verlief der Abend für kabel eins: „Born to be Wild – Saumäßig unterwegs“ generierte zunächst zwar nur 5,0 Prozent, für „Zwei Asse trumpfen auf“ ging es im weiteren Verlauf aber auf zufriedenstellende 6,9 Prozent nach oben.

    28.11.2018, 09:35 Uhr – Dennis Braun/fernsehserien.de

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