Kommentare 261–270 von 8718

  • am

    Mackenroth, ja den Typen könnt Ihr mal bei mir vorbei schicken...
    @User Uli kann gleich mitkommen und sich neben ihn setzen, wenn er keine Berührungsängste mit ehemaligen Nazis hat, denn das war er offenbar und dann bringe ich mal etwas Mathematik bei.

    Von was Mackenroth redet ist ganz einfach gesagt:
    Eine Volkswirtschaft erwirtschaft Geld, hier mal bspw. 1 Milliarde €.
    Das kann man verteilen, bspw. 100.000€ Sozialausgaben, 900.000€ anderes. Oder 1Mio. Sozialausgaben, nichts für anderes. Man kann aber niemals über 1 Mio. ausgeben.

    Und da meinen Sie jetzt @User Uli den Käse darauf stützen zu können, dass "Sparen" nichts bringe?

    Zuerst einmal sollten Sie und dieser Typ schon bitte mal den Unterschied zwischen "reich" und "vermögend" verstehen wollen, was auch ständig verwechsrlt wird und den Unterschied zwischen Eigentum und Geldfluß.

    Wenn jemand eine Villa besitzt und ein anderer kein Dach über dem Kopf hat, so geht es um VERMÖGEN!
    Da wird nichts produziert, da liegt kein Geldfluß vor, da wird nichts verdient.

    Geld, das man anspart und unter die Matratze legt, ist nichts als mit Zahlen bedrucktes Papier, es ist eine statische Größe wie ein Vermögen auch von 100 Mrd. €, das irgendwo herumliegt und nicht in die Wirtschaft oder sonstwo fließt - NICHTS als irgendeine Zahl mit irgendwelchen Nullen.

    Das fließt nirgendwo in eine "Produktivitätsrechnung" ein,
    ABER MAN HAT ES! - oder eben NICHT!

    Und so etwas wie Vermögen lässt sich ansparen.

    Etwas, was Sie und Mackenroth völlig aus der Gleichung entfernen wollen und irgendetwas daherziehen, was mit "Sparen" überhaupt nichts zu tun hat.

    Dann aber reden Sie bitte NIE WIEDER von irgendwelchen Vermögensscheren, wenn Sie von Besitz -besser gesagt "Vermögen"- nichts wissen wollen.
    Nicht einmal so und einmal anders.

    Wenn es aber um Besitz geht -und da gehören nicht nur Geld, Immobilien, Ländereien, Rohstoffe, Patente, Verbindlichkeiten anderer, Eigentumsrechte usw. dazu-, die nichts mit direktem Geldfluß zu tun haben, sondern auch mit Vorteilen, Macht und dann, wenn es nötig ist, direkt in den Verkehr gebracht, sich auch direkt in harte Devisen umsetzen lassen.
    Und ERST DANN in Geldflüssen auftauchen, wenn sie im Verkehr sind.
    Dann erst macht es den Unterschied, ob man
    HAT oder eben NICHT HAT.

    Eine Villa generiert -vereinfacht gesagt- nur in der Bauphase erhebliche Umsätze. Danach finden Sie keine "Produktivität", keinen Geldfluss.
    Aber für den Vermögenden macht es sehr wohl einen Unterschied, ob er irgendwo Miete zahlen muss oder nicht.

    Schöne Grüße an Mackenroth, er soll keinen solchen Mist erzählen und die Hälfte der Wahrheit außen vor lassen, damit er mit der anderen Hälfte Menschen wie Ihnen solchen Blödsinn einreden kann, "eigenfinanziertes Sparen"%...
    • am

      damit er mit der anderen Hälfte Menschen wie Ihnen solchen Blödsinn einreden kann, "eigenfinanziertes Sparen würde nicht funktionieren.
      Es funktioniert sehr wohl und das ist seit Jahrtausenden bewiesen.
    • am

      Und zu
      >>Die AN haben also nur die Häfte von dem erhielten, wass sie produziert haben. Wer hier "mein" und "dein" ernstnimmt, müsste jetzt ad hoc mit inflationsbereinigt 12% mehr Lohn um die Ecke kommen.<<

      Gewinne haben nichts mit Produktion zu tun.

      Wer hat denn die Gewinne erwirtschaftet?

      SIE etwa?
      ("Sie" hier natürlich stellvertretend für alle, die Sie ansprechen)
      Haben SIE die Unternehmen aufgebaut, Kapital eingesetzt, sind Risiken eingegangen, alles zu verlieren und haben SIE etwa dafür gesorgt, dass sich die Unternehmen im internationalen Umfeld behaupten?
      Waren es etwa IHRE Ideen, IHRE Strategien, die das Geld erwirtschaftet haben?

      Von wegen!
      Sie pochen darauf, jeden Monat Ihr Gehalt zu bekommen, EGAL ob es den Unternehmen gut oder schlecht geht. Und keinen einzigen Cent investiert, sondern höchstenfalls noch mit ständigem Gegängel vetsucht heraus zu holen, was geht für Sie.

      Und? Sind Sie etwa nicht bezahlt worden?
      Bekamen Sie nicht das, was im Arbeitsvertrag vereinbart wurde?
      Von wegen, der Staat würde dem Arbeitgeber sofort auf die Finger hauen, wenn das das Geld nicht jeden Monat sofort auf das Konto käme.

      DAS ist das, was Ihnen zusteht, DAS ist "dein" .. und sonst überhaupt nichts.

      Das andere gehört denen, die investiert haben, die wirtschaftlich gearbeitet und Gewinne erzielt haben und das ist eben NICHT "dein"!

      Etwas, was kommunistisch angehauchte Menschen einfach nicht unterscheiden können.

      Es steht Ihnen doch frei, sich an Gewinnen zu beteiligen, so dass von jedem Gewinn dann ein festgesetzter Anteil ebenfalls "dein" ist.
      Aber auch von den Verlusten! Von denen Sie ja nichts wissen wollen, aber die Risiken gehören nun mal mit dazu.

      Nennt sich "investieren" so etwas.
      Geht ganz leicht für jedermann, einfach zur Bank, ein Depot eröffnen und los geht's.
      Man schafft Arbeitsplätze damit, bringt die Wirtschaft in Fahrt.

      Und dann dürfen Sie auch gerne all die kennen lernen, deren Gier nicht ausreicht, wenn Gewinne dann vom Unternehmen versteuert und dann privat noch 25% abgetreten werden müssen und somit nur etwa noch die Hälfte übrig bleibt.

      Ja, da kommen sie dann alle aus ihren Löchern, dass Investitionen an der Börse noch viel höher versteuert werden müssen .. all die, die überhaupt nichts für die Gewinne beitragen, nichts investieren und nicht mal die Hälfte vom Gewinn noch gönnen.
    • am

      @ piperin:

      - .... nur zur Info für Sie:

      https://www.youtube.com/watch?v=E997ELbmiMY

      **Deutschland verlernt das Denken – Mathematikprofessor nennt die Schuldigen**

      .... es sind Fakten, die aber keiner wahr haben will, aber wer mit solchen Sünden und Sündern "die Welt" retten will, hat sich schon gleich am Anfang verrechnet ......🙋‍♂️
    • (geb. 1984) am

      Naja, viel gesagt mit wenig Inhalt. Fehlt nur noch die Geldschöpfung der Banken. Ich fasse mal zusammen:
      Die Unternehmer schaffen Arbeitsplätze, investieren, tragen das Risiko und haben daher Anrecht auf den Profit. Der Rest muss froh sein, bei ihnen arbeiten zu dürfen und mit den begnügen, was die Unternehmer ihnen gnädig überlassen.
      Typisch neoliberales Gesülze, klingt ja noch schlimmer als bei der FDP!
    • am

      @ PauleHeißter schrieb: "Typisch neoliberales Gesülze, klingt ja noch schlimmer als bei der FDP!"

      Es sind aber die Grundlagen für den Erfolg .... einzelner Wenige.

      Die Frage ist dann nur, was machen die intelligenten Erfolgreichen daraus, um möglichst mit vielen Unfähigen in Frieden und sorgenfrei leben zu können?

      @ PauleHeißter schrieb: "Die Unternehmer schaffen Arbeitsplätze, investieren, tragen das Risiko und haben daher Anrecht auf den Profit."

      Trockene Realität ....., die aber gestaltet werden sollte, damit es keine Klassenkämpfe gibt! Damit eben eine gewisse Ruhe einkehrt - nur alle in und um die Kirche zu versammeln, das reicht eben nicht (mehr)!

      @ PauleHeißter schrieb: "Der Rest muss froh sein, bei ihnen arbeiten zu dürfen und mit den begnügen, was die Unternehmer ihnen gnädig überlassen."

      Ja, das sind die harten Fakten - das ist das Leben. Wer zu dumm ist einen Brunnen zu bauen, der muss eben dankbar sein für jeden Schluck Wasser!

      Und da wir uns weiter entwickelt haben .... stellt sich nun die Aufgabe, wie wir das in der Masse (8 Milliarden Menschen) alles unter einen Hut bekommen, ...... um nach "westl. Werten" allen ein Schlaraffenland zu gewähren.

      .... die Aufgabe ist zwar unlösbar, aber die Wenigsten wollen es kapieren, und versuchen es mit "unnatürlichen" Gesetzen der Demokratie, der Gleichberechtigung, des Pazifismus und der Ideologie: alle Menschen sind gleich.

      Wir werden verlieren müssen - so wie die Dinosaurier schon vor uns 🙋‍♂️
    • am

      von wegen Gesülze, @Paule.

      Man kann die Angestellte schon an Gewinnen teilhaben lassen, ist doch kein Problem.

      Jeder Angestellte bringt erst mal Geld mit und steckt es in die Firma.
      Seinen Arbeitsplatz, das ganze Equipment .. da wird kein PC oder sonstiges bereit gestellt. Niente.
      Die ganzen Lizenzkosten für Microsoft, Adobe usw. hat er gefälligst selbst zu löhnen, wie auch Miete und alles, was dahintersteckt.
      Ich glaube, Sie haben überhaupt keine Ahnung, was das alles mit sich bringt .. wie Rechtsanwaltskosten, Fortbildungskosten .. bis Heizung und Rohstoffe.

      Wenn es der Firma schlecht geht, bekommt er keinen Lohn, wenn es noch schlechter geht, haftet er sogar je nach Gesellschaftsform oder wenn illegale Dinge gedreht werden oder Patente usw. verletzt werden mit seinem Privatvermögen.
      Aber natürlich!

      Dann darf doch jeder gerne den Gewinnen beteiligt sein.

      Ach so, Sie wollen nur Rosinenpickerei?
      Möglichst einen Haufen Geld scheffeln, aber die Risiko, die Verbindlichkeiten, die manchen den Hals zudrücken bis zum Totalverlust sollen ANDERE tragen?

      Auch schon von dem kommunistischen Virus mit Egoismus angesteckt?

      Zudem, schon mal etwas von Rechtsbeziehungen gehört?
      Angestellte haben das mit dem Unternehmen. Es gibt einen Arbeitsvertrag zwischen beiden, der muss eingehalten werden und das war es dann!
      Gewinne des Unternehmers, die er von Kunden erwirtschaftet, gehen ihn einen feuchten Kehricht an.

      Das ist kein "neoliberales Gesülze", sondern das IST SO!
      Das ist deutsches Recht.
      Informieren Sie sich einfach mal.
    • (geb. 1984) am

      @pip Nein, ich habe keine Ahnung, ich habe nur u. a. mal Wirtschaft studiert.
      Schon mal davon gehört, dass die meisten Gewinne nicht von Kundenbeziehungen stammen, sondern von Mitarbeitern erwirtschaftet werden? Da sollten diese schon daran beteiligt werden, was es ja in vernünftig wirtschaftenden Unternehmen bereits gibt, auch ohne das die Mitarbeiter ihr Equipment selber mitbringen müssen. In Krisenzeiten wie jetzt haben die Beschäftigten am meisten unter den Fehlentscheidungen ihrer Chefetagen zu leiden, s. Autoindustrie. Bei den Arbeitern geht es um ihren Job, ihre Existenz, in der Chefetage höchstens um die Boni.
    • am

      wenn Sie Wirtschaft studiert haben, @Paule, dann sollten Sie ja wohl wissen, dass die Angestellten überhaupt nichts "erwirtschaften" außer ihren eigenen Lohn, für den sie arbeiten.

      Mit Kunden, Lieferanten usw. haben die Angestellten KEINERLEI Geschäftsbeziehung, nur mit dem Arbeitgeber -AUCH DANN, wenn ein Angestellter Monate beim Kunden sitzt und Projekte erledigt.

      Angestellte handeln immer nur "im Auftrag", niemals "in Vertretung", es sei denn sie haben Prokura oder ähnliches.
      Angestellten haften auch NIEMALS für Schäden, es haftet immer der Arbeitgeber.
      WEIL KEIN VERTRAG zwischen Angestellten und Kunden existiert und somit auch keine Geschäftsbeziehung.

      Sorry, aber so viel sollten Sie schon wissen, wenn Sie Wirtschaft studiert haben.
      -------

      Doch wo sich bei mir wirklich alle Haare kräuseln ist nicht mal die rechtliche Lage, sondern dass es offenbar so schwer ist, völlig objektiv und fair zu denken.

      Da ist auf der einen Seite eine Partei, die die kompletten Risiken und Investitionen tragen
      und
      auf der anderen Seite eine Partei, die sowieso jegliche Arbeitnehmerrechte genießt, nicht ins Unternehmen investiert, keinerlei Risiko trägt, und für seine Arbeit, die er anbietet, wie im Arbeitsvertrag vereinbart auch bezahlt wird, mit Urlaub, mit Schutz bei Krankheit.

      Ehrlich, ich finde es geradezu unverschämt, dann noch etwas von Unternehmen fordern zu wollen, wenn alles bereits abgegolten wurde.

      DAS ist für mich GIER, und nichts anderes.
      Zum Glück ist da die Rechtslage anders, ansonsten wären die Firmen alle schon abgewandert.
    • (geb. 1984) am

      @pip Erstens bekommen Angestellte keinen Lohn, sondern Gehalt. Ob sie etwas erwirtschaften oder nicht, hängt davon ab, wo und womit sie beschäftigt sind. Bei kommunalen Verwaltungsangestelten haben sie sicher recht, aber es geht ja nicht nur um Angestellte.
      Wenn sie das als GIER bezeichnen, frage ich mich, warum immer mehr Unternehmer ihre Beschäftigten am Gewinn beteiligen, aber nach ihrer Interpretation liegt das dann wohl nur an deren "Menschenfreundlichkeit"! Haben sie mal schlechte Erfahrungen gemacht?
    • am

      und was Sie ansprachen von wegen

      >>Da sollten diese schon daran beteiligt werden, was es ja in vernünftig wirtschaftenden Unternehmen bereits gibt<<

      Das hat rein gar nichts mit
      >>vernünftig wirtschaften<<
      zu tun, sondern das gibt es auch in katastrophalen Firmen.

      Das gibt es als Modell eines "Boni", der oftmals über zusätzliches Weihnachtsbonus gezahlt wird, wo -auch- Arbeiter gegeneinander ausgespielt werden, weil nach Leistungspunkten die einen bevorzugt, andere benachteiligt werden.
      Nennen Sie es doch einfach "Motivierungs- wie Züchtigungs-Instrument".

      In Summe - alles schon eingerechnet.

      Es gibt dies in der Form, dass Aktien oder Anteilsscheine zusätzlich gewährt werden.

      Auch das ist schon eingerechnet.

      Und es gibt es in Form von Provisionen, aber entweder, weil das Gehalt selbst entsprechend niedrig ist, ODER ABER in hohen Einkommenssegmenten, vor allem im Vertrieb oder bei Projektarbeit, aber da herrschen eh ganz andere Regeln UND da gelten oft auch keine Arbeitszeiten, Krankenabsicherung oder dergleichen, sondern betrifft vor allem Freiberufler, Freelancer usw.

      Und dann noch in Führungsebenen. Aber das hat doch mit dem "normalen Angestellten" nichts zu tun.
    • am

      pfff, ich war nie Unternehmer.
      Und trotzdem ... ich bekam und bekomme mein Geld und damit ist alles abgegolten. Punkt!

      Das gilt doch AUCH FÜR MICH!

      Weil ich es gerecht finde.

      Und wenn mein AG einen Milliarden Gewinn mit meiner Arbeit machen würde, so würde ich NIEMALS etwas nachfordern.
    • (geb. 1984) am

      Waren sie nicht so ein Verfechter des Leistungsprinzips?
      Natürlich gibt es da auch Missbrauch, das bestreitet niemand.
      Aber Missbrauch von seiten der Unternehmer!
    • (geb. 1984) am

      Na, dann ist doch alles gut. So einen Mitarbeiter wünscht sich doch jeder Unternehmer!
    • am

      @Paule, natürlich "Leistungsprinzip".

      Aber das funktioniert anders.
      Versetzen Sie sich doch einfach mal in einen Unternehmer.

      Der hat einen Angestellten mit bspw. 50.000 € Gehalt.
      Das ist aber nicht, was er dem Unternehmer tatsächlich kostet, sondern etwa zwischen 80.000€ und 125.000€ in Deutschland.

      Darüber hinaus muss er aber auch noch Gewinne erwirtschaften UND er muss wie jeder Eigentümer einer Immobilie auch etwas wie Instandhaltungsrücklagen bilden. Es gibt Hochphasen, aber auch Flauten.

      Architekten-krisen oder generell im Bau dürften geläufig sein.
      ------

      Nun nehmen wir mal an, das Unternehmen -und jetzt ganz speziell auf diesen Mitarbeiter gerechnet, was nur sehr schwer geht, aber sagen wir mal, der arbeitet ganz alleine eigene Projekte ab- ...
      und nehmen wir da an, das dieser Mitarbeiter dem Unternehmen -längerfristig bewährt- einen Gewinn von 250.000 € beschert.

      Denken Sie, der Unternehmer lässt so einen Mitarbeiter gehen?
      Von wegen.

      Jetzt liegt es nur noch am Mitarbeiter selbst, ohne unverschämt zu sein, sich gut zu verkaufen.

      Wenn die Leistung exorbitant ist, dann wird er womöglich auch irgendwann das verdienen, wo Filialleiter von Banken große Augen bekommen.

      Es funktioniert schon, wenn nicht Gewerkschaften und andere sich dazwischen grätschen und mit Einheits-Gehalt (übrigens: ich rede schon von Gehalt) festsetzen und alle einer Firma mit Gleichmacherei in dieses Korsett zwingen.

      Jeder Unternehmer zahlt LIEBEND GERN, solange er mit der Arbeit nach Abzug Kosten noch einen guten Gewinn macht.
      Das würden Sie doch gleichfalls!
    • (geb. 1962) am

      @ piperin, die Backen aufpusten und Nazi-Bezüge herstellen überwindet keine rationale Analyse. Das Mackenroththeorem ist eines der mathematisch saubersten und fundamentalsten Erkenntnisse der modernen Sozialökonomie, Basis der VGR.

      Sie glauben nur, es widerlegen zu können, weil Sie ständig Volkswirtschaft und Betriebswirtschaft verwechseln. Egal, ob einer 2050 ein Haus hat, Gold im Keller oder eine hohe Rentenanwartschaft - er/sie braucht Güter und Dienstleistungen, die 2050 produziert werden. Ist nix da, ist nix da. Damit die Illusion der Eigenvorsorge geplatzt, in allen Fällen bleibt es letztlich ein Umlagesystem.

      Der andere Punkt ist ja richtig. Je höher meine Ansprüche auf die Zukunft sind - egal, ob durch Sparen oder durch Rentenansprüche erworben, desto stärkere Zugriffsmöglichkeiten auf die Produktion in der Zukunft habe ich. Aber was lernen wir logisch aus diesem Phänomen? Wie ich sagte - es ist eine Verteilungsfrage.

      Mithin haben Sie eindrücklich meinen Vortrag bestätigt.
    • (geb. 1962) am

      @ piperin, ich sage nicht, dass es nicht funktioniert, ich habe nur erklärt, dass es das einfach nicht gibt und nicht geben kann. Technisches K.O. in der dritten Runde, würde ich sagen.
    • (geb. 1962) am

      Sie werfen wieder Moral, Vertragsrecht und Ökonomische Logik wild durcheinander, @ piperin.

      Der Ausgangspunkt war die Aushöhlung der beitragsfinanzierten Rente. Wenn die Arbeitsproduktivität (Output pro Stunde) um 50% steigt, aber die Reallöhne nur um 10%, dann landet der größere Teil der von den Menschen erarbeiteten Früchte beim Kapital. Das ist nicht Marxismus, sondern volkswirtschaftliche Logik.

      Dem erhöhten Output steht dann eine relativ geringere Binnennachfrage (und Renteneinzahlung) gegenüber, während das Kapital idealtypisch wieder investiert werden soll, wie es die Neoklassik will. Ist aber real nicht so, da nur bei erwarteter höherer Nachfrage investiert wird. Der Beleg: Schon seit langem sind auch die Unternehmen Nettosparer.

      Wer muss dann ran, um die wirtschaftliche Krise abzuwenden? Der Staat. Er muss sich verschulden. Sehen wir doch gerade. Die Forderung nach 12% mehr Lohn wäre damit keine Gier, sondern die rückkehr zur goldenen Lohnregel: Löhne müssen mit der inflation plus Produktivitätszuwachs steigen, damit die Wirtschaft stabil bleibt.

      Und unter diesem Aspekt ist zu diskutieren, wie eine Gesellschaft zu organisieren ist, in der ALLE vom zukünftigen technischen Fortschritt partizipieren können.
    • (geb. 1962) am

      Zutreffend, @ Paule. Es ist absurd.
    • (geb. 1962) am

      zu @ piperin (16:59 Uhr) und @ Paule (17:09)

      "@Paule, dann sollten Sie ja wohl wissen, dass die Angestellten überhaupt nichts "erwirtschaften" außer ihren eigenen Lohn" (Zitat piperin)

      Es wird doch immer blödsinniger. Wenn das sio wäre, könnte es gar keine profitablen Unternehmen geben.

      Allein schon die Existenz dauerhaft profitabler Firmen zeigt, dass die durchschnittliche Arbeitsleistung mehr Wert erzeugt, als in Form von Lohn zurückfließt.

      Echt, ey.
  • am

    ZDF berichtet nur einseitig über den Krieg in der Ukraine und den fehlenden Soldaten.
    Berichtet doch auch mal gleichzeitig, dass Ukrainer in Lwiw/Bukovel Luxusparties machen.
    Oder dass 100000e männer in Deutschland sind und die meisten nur ihre Hand aufhalten.

    Das lassen sie immer weg. Warum wohl?
    • am

      Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
      • (geb. 1962) am

        Großartig, @ Große Freiheit, da wollten Sie jetzt das große geschichtsphilosophische Panorama mit Kreuzrittern und Imperalismus und pipapo entwerfen und da zieht Ihnen einfach einer mit Hans Albers den Stecker und Sie sind abgrundtief beleidigt und wollen nicht mehr.

        Ich musste so dermaßen lachen, als ich das las. Aber, bei allem Verständnis für leichte Kränkbarkeit - hier andere Menschen anlasslos als "Faschisten" zu beschimpfen, das gehört sich nicht und geht zu weit. Sie sollten sich m.E. dazu erklären.
      • (geb. 2000) am

        Hans Albers,Sie müssen nicht von sich auf Andere schließen.Wenn Sie schon so einen Schwachsinn schreiben,wo sind die Beweise,Sie Kreuzritter.
      • (geb. 1984) am

        Naja, H. A. hat vermutlich mal was von der Schlacht auf dem Eis des Peipussee 1242 gehört, wo ein russ.-poln. Ritterheer die deutschen Ordensritter verdroschen hat. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, versuchte er klarzulegen, wie oft man schon vergeblich versucht hat, Russland in die Knie zu zwingen. Da fehlen natürlich neben Napoleon noch viele andere Versuche, aber das würde zu weit führen.
    • (geb. 2000) am

      Gut das unser MORALFREIER,christlicher Black Rock Kanzler in drei Schurkenstaaten reist,Da bettelt Er um Öl und Waffenlieferungen an die drei Schurkenstaaten.Hoffentlich vergisst Er den Diener nicht,wie Habeck,sonst gibt das nichts.Nicht das wir noch frieren müssen,wie der Obergauckler gesagt hat und am Töten kein Geld mehr verdient wird,wie z.B.im Sudan.Die ganze Wirtschaftdelegation,die Fitze Fatze begleitet,hat bestimmt auch kein Problem,den Öl Multis hinten reinzukriechen.Geht ja um Arbeitsplätze bei uns.Hauptsache,jedes Schwein auf der Welt,kann bezahlen,dass ist den #Wertewestenvertretern# auch dann alles 💩egal.Da übernimmt der MORALFREIE auch eine Führungsrolle bei uns und in Europa,dafür #schätzt# ihn Trumpel auch so sehr.
      • am

        Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
        • (geb. 2000) am

          Oh,Hans Albers ist wieder auferstanden,falls ihn jemand noch kennt.Aber egal,den letzten Satz finde ich gut.
      • am

        Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
        • (geb. 1962) am

          Soso, die "Mitte" @ AFD?

          Was sind das denn für "Reformtatsachen" in Sachsen-Anhalt?

          1. Die Landeszentrale für Politische Bildung abschaffen
          2. Kulturförderung nur noch für "deutsche Identität" betreiben
          3. Abschaffung der Förderung des DZK (Kritische Bearbeitung NS-Raubkunst abschaffen)
          3. Geschichtsunterricht von einer „einseitigen Konzentration auf die 12 Unglücksjahre“ weglenken (lieber "positive Geschichte", z. B. Reichsgründung 1871)

          Sowas steht im "Regierungsprogramm" der gesichert rechtsextremen Sachsen-Anhalt-AFD.
        • (geb. 1974) am

          ...die AfD schon stereotypisch und regelmäßig besonders negativ darstellen zu müssen, gehört schon zu Ihrem "Handwerk", oder?!
          Das ist so komisch, seltsam und so durchsichtig zu beobachten, dabei man sogar ganz beiläufig manche Klischees unbemerkt bedient und offensichtlich auch pflegt!

          ...die "Brandmauer" ist dabei sogar ein sehr dankbares Thema von "Stoff" an unerschöpflich erfundendem "Märchenerzählung", um leichtfertig Andersdenkende mit politischen "Schmutz zu bewerfen" und als Ziel aus einem demokratischen Diskurs auszuschließen zu wollen.

          Wie gesagt, alles so dermaßen durchsichtig und stellt das eigentliche Problem nämlich dar - meine Meinung!
      • am

        Hab heute Sport Bild im Internet Thema Handball Würzburg gelesen. Hammer, hat die Bay. Regierung die Bodenhaftung verloren. Corona Hilfen zugesagt und bestätigt und seitdem wird der Verein gegängelt. Muss eine Bestätigung abgeben unter 750 Mio. Umsatz zu liegen. Mir stellt sich die Frage, sind unsere Beamten , Politiker zu inteligent für diese Welt.
        • (geb. 2000) am

          Dieser Beitrag wurde redaktionell entfernt.
          • am

            Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
            • (geb. 1962) am

              Ach, @ Senta, Sie gebärden sich hier wie kleine Jungen, die mit größter Freude übel riechend einen fahren lassen und dann mit aufgeblasenen Backen empört auf andere zeigen.

              Ist Ihnen das immer noch nicht zu würdelos?
            • am

              @ Uli jetzt musste ich lachen - der Vergleich ist köstlich 😂

              Denke, es empfindet sich keiner als würdelos, dem "Würde" ohnehin ein Fremdwort ist....
            • (geb. 1962) am

              Nicht so falsch, @ Hera

              Ich glaube ansonsten, dass man mit so kleinen bildhaften Analogien noch mehr erreichen könnte. Denn der Autoritäre fürchtet erfahrungsgemäß wenig so sehr wie den anarchistischen Humor.
          • am

            Erfreulich, dass die Redaktion heute wenigstens etwas zwischen 12.33 Uhr und 23.30 Uhr gesäubert hat. 😀😀😀
            • (geb. 1974) am

              Klingt "gesäubert" denn heutzutage nicht viel zu rechtsradikal oder Nazihaft- und wurde von "Links" als Begriff schon längst gekapert?! . ..lieber Vorsicht walten lassen, schnell ist nämlich nichts passiert!
            • (geb. 1974) am

              ...mich wundert aber auch, dass man dieses Emoji 🙋‍♂️ überhaut noch ungestraft verwenden darf. Sieht nämlich auf den ersten Blick schon irgendwie missverstanden aus!

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