Kommentare 251–260 von 9761

  • (geb. 2001) am

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
    • (geb. 1954) am

      Alles super.
      Der Norman Kevin beschreibt sich und seine AfD Fuzzis sowas von korrekt.
      Rechte Müllverbreiter im Abflussgraben.So eine Eigenbeschreibung hätte ich ihm gar nicht zugetraut,dem gaffenden Amateur Hobby Analysten.
      Dann kommt auch noch der #Super Analyst# ZWEIHORN hinter dem Ofen raus.
      Er kann zwar nicht denken,aber für ein Kreuzchen,bei den radikalen Machern reicht es gerade noch.
      Also alles # super.#
  • am

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
    • (geb. 2007) am

      Völlig richtig - 2026,
      die meisten Deutschen wissen inzwischen um die Ohnmacht einer wieder versagten CDU-Regierung - und dies in Folge. Alle SchnUllis mögen dieser Ära nachtrauern - doch es gibt nur ein Vowärts -grundlegend massive Reformen und Abbau diskriminierender Entwicklungen. Dazu gehören sowohl auch die Verballhornung unserer Demokratie durch Fakeschmierereien mit SchnUlli-, Hexas-, pippis-verformer - accounts in Sozial Media.
  • (geb. 2001) am

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
    • (geb. 1965) am

      muss ich denn jetzt schon wieder mal irgendwelche Grüne und Linke verteidigen?😱
      Ich hasse es.😡

      Doch man kann es nicht so stehen lassen.
      Joschka Fischer war zwar in meinen Augen anfangs ein Chaot und Verweigerer rechtsstaatlicher Prinzipien,
      aber er entwickelte sich zum Realpolitiker.

      Dass er die deutsche Beteiligung an Nato-Luftangriffen befürwortete, war schon richtig.
      Ethnische Säuberungen konnte man nicht zulassen.

      Fischer war aber auch eben jener, der sich strikt gegen eine Beteiligung am Irak-Krieg aussprach und auch das war richtig.
      ------

      Gysi ist ebenfalls Realpolitiker. Berlin war quasi pleite. Wo finanziell nichts mehr geht, muss man Tafelsilber (Sozialwhg.) verkaufen und sparen.
      Das machte er doch nicht freiwillig.

      So kommt es eben, wenn Schulden überhand nehmen, dann ist keine Luft mehr zu "agieren", sondern wird am Nasenring durch den Schlamassel gezogen.
      Deshalb ist Verschuldung so ungesund.
      ------

      Es gab in der Ukraine einen Zweig, der zumindest faschistisch geprägt war und Parallelen zu Nazis zeigte, dann eingegliedert in die Staatsstruktur.
      Man kann aber nicht generell sagen, die Ukrainer seien Nazis oder der Staatsapperat sei so.

      Man kann es beizeiten mit ins Feld führen, dass es welche gab, gleichfalls wie es Rechtsextreme in der AfD gibt, aber die ganze AfD als rechtsextrem zu bezeichnen ist schon etwas anderes.

      Ramelow hatte eine Meinung und ich finde daran nichts Verwerfliches. Nicht dass ich zugestimmt hätte, aber sie war vertretbar.
      --------

      Auch die AfD hat ein "Spektrum", wo in diesem der linke Rand ganz anders denkt als der rechte.
      Das lässt sich in einer großen Partei nicht vermeiden.
    • am

      @diametral, der echte. Ich habe diese Posts der Geschichtsverdrehung nur überflogen. Antworten auf so viel Blödsinn fällt schwer. Danke, dass Sie sich opfern 😁.


      Ich habe gestern eine Sendung über Wahlkampf in Sachsen-Anhalt gesehen, ganz schlimm. So viel negative Stimmung unter den Leuten. Erinnerte mich an DDR - Zeiten, gerade dort in Sachsen-Anhalt. Das kann sich jemand aus dem Westen nicht vorstellen. Man kann es nicht beschreiben, aber es ist eine völlig andere Welt. Da ist einem Afrika näher. Die haben echtes Elend und sind trotzdem freundlich und positiv.
    • am

      @819, die echte Kopie vom Original.

      Dieser Text veranlasst mich, etwas spät noch etwas dazu zu schreiben:
      JA! Dem ist wirklich so knapp wie richtig nichts hinzuzufügen!

      Teile ich – like ich. 🙂
  • (geb. 2001) am

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.
    • (geb. 1962) am

      Ganz im Gegenteil, @ Zweihorn

      Es ist das Schutzschild des Rechtsstaats. Man denke nur an die Krise von Little Rock, Arkansas, im Jahr 1957.

      Damals setzte US-Präsident Eisenhower die Nationalgarde ein, um einen rebellischen Gouverneur zur Räson zu bringen, der Afroamerikanerinnen und Afroamerikanern das verfassungsgemäße Recht auf den Schulbesuch verweigern wollte. Eisenhower sicherte damit die Bürgerrechte.

      Sollte die AfD mit einem verfassungswidrigen Bildungsseparatismus in die Fußstapfen solcher historischen Blockierer treten wollen, ist es die Pflicht der Demokratie, das Grundgesetz gegen diese Bestrebungen zu verteidigen. Da gibt es gar nichts dran vorbeizureden und zu vermauscheln.
  • (geb. 1954) am

    Na,heute um 21 Uhr schon was vor?
    Bei Maischberger sitzt der Wahlverlierer Schulze.Dann ein Afd Fuzzi und der abgehalfterte Ex Finanzminister Steinbrück.Dann der Restaurant Tester Rach,Er wird bestimmt vor oder nach der Sendung ein 5 gänge Menü #zaubern#.Da darf natürlich der BLÖDZEITUNGSREPORTER Rotzheimer nicht fehlen.Das wird genauso wie bei den anderen Quasselstrippen Lanz und Konsorten bestimmt eine # tolle Sendung #
    Das jagt dann eine neue Erkenntnis die andere.Viel Spaß.
    Ich werde morgen mal bei den Qualitätsmedien vorbeischauen,was Die dann #tolles#darüber zu berichten haben.
    • (geb. 1954) am

      Es ist schade und zugleich traurig,dass Bernie Sanders nichr gegen Trump gewählt wurde.als Präsidentschaftskanidat gegen Trump.Wobei erwiesenermaßen die Wahlergebnis für die korrupte Fr.Clinton auch noch gefälscht wurden.Er hätte die Wahl gegen Trump bestimmt auch gewonnen.Jetzt hat Sanders eine persönliche Stellungnahme gegen Trump persönlich und seiner Politik geäußert.Ob Es bei den Wahlen im November hilft,bleibt abzuwarten.Zumindest könnte das Machtgefüge für Trump geringer ausfallen.
      Wäre zumindest schonmal ein Schritt in die richtige Richtung.
      • (geb. 1949) am

        Dieser Beitrag wurde redaktionell entfernt.
        • am

          75 Jahre Bundesverfassungsgericht, ein großartiges Jubiläum!!!
          Weil wir beim Thema Russland waren. Eindeutiger kann man heute den Unterschied zwischen dem Anspruch auf Recht bis in die höchste Instanz hier und Staatsdoktrin, Rechtsbeugung, Ausschaltung politischer Gegner durch Gewalt in Russland nicht sehen!
          • (geb. 1965) am

            1. Russland gibt nicht weniger für Militär aus als Europa, absolute Kosten sagen nichts aus.
            Zahlen sind stets in Relation zur Kaufkraftparität zu sehen.

            lt. SIPRI und IISS Militäraufwendungen kaufkraftbereinigt:
            Russland 450-500 Mrd.
            Europa 500-550 Mrd.

            2. Eine Granate kostet -kaufkraftbereinigt- bei uns das 2-3 -fache.

            So zieht sich das durch alle Waffensysteme.
            In Relation kauft Russland daher ein Mehrfaches an Kriegsmitteln und Kriegs-Dienstleistung.

            3. Russland hat eine funktionierende "Maschinerie", wenn auch veraltet. Doch das ist hier weniger bedeutend, sie produzieren.
            Wir nicht, wir müssten ja die Schweiz nochvum Munition anbetteln.

            Allein der Aufbau von Fabriken, von Infrastruktur, Ausbildung von Fachkräften, allein die ganze Strukrur organisatorisch aufzubauen, bis es reibungslos läuft, kostet schon Unsummen, da ist noch keine Granate oder Drohne produziert.

            Abgesehen von den Gemeinschaftsprojekten, Milliarden sinnlos versenkter Gelder, wo kein einziges Kampfflugzeug oder sonstiges dabei herauskommt und dann Wadephul in den USA dort um Material betteln muss (mal übertrieben formuliert).
            -----

            "Militärausgaben".

            Zynisch formuliert könnte man sagen, dass wir derzeit gigantische Summen versenken um uns langsam wieder eine Rüstungsindustrie aufzubauen,
            während Russland längst produktiv sein Geld einsetzen kann.

            Deshalb sind solche Vergleiche, welche nur auf Beträge abzielen eher wenig sinnvoll.
            • am

              Völlig falscher Vergleich. Russland rüstet für den Krieg auf, seit Jahren (Krim-Besetzung , Donbas) Europa muss jetzt, wo der Krieg näher rückt, nachholen. Niemand kann bestreiten, dass wir die letzten 20 Jahre die Armee völlig vernachlässigt haben. Ohne den Angriff Russlands auf die Ukraine würden wir hier immer noch im Dornröschenschlaf liegen. Das gigantische Sondervermögen haben wir Putin zu verdanken.
            • (geb. 1984) am

              Es ist ja nicht nur so, dass nach Verkündigung des „Sondervermögens“ für die Rüstung die Preise explodiert sind, weil die Rüstungskonzerne Morgenluft gewittert haben, es wird auch nach wie vor praktisch Geld zum Fenster rausgeworfen, weil Rüstungsgüter bestellt und gekauft werden ohne wirtschaftliche und militärische Aspekte zu berücksichtigen. Wozu in der heutigen Zeit extrem teure Panzer und Flugzeuge? Der Vertrag über die amerikanischen neuen F 35 ist nicht mit der Firma Lockhead, sondern mit der Trump-Regierung geschlossen worden und hat völlig indiskutable Bestimmungen zum Nachteil Deutschlands. Außerdem ist das Flugzeug extrem Fehler anfällig und es gibt massive Ersatzteilprobleme. Aber daran ist man ja in der Bundeswehr gewöhnt.
              Mrd. Euro wurden außerdem versenkt bei dieser Fregatte und beim zu spät abgesagten Flugzeugbauprojekt mit Frankreich.
              Seit Jahren wird soll dieses schon lange in die Kritik geratene Rüstungsbestellsystem geändert werden, aber offensichtlich passiert nichts. Böse Zungen behaupten, dass damit „Pistolius“ ständig Grund hat zum Jammern, dass es noch nicht reicht!
              Genau wie bei den Ölkonzernen trägt diese Regierung auch bei den Rüstungskonzernen massenhaft zur Bereicherung bei.
              Vermutlich ist da Russland mit weniger Geld wesentlich effektiver!
            • (geb. 1965) am

              @819, genau darum ging es, dass man nicht einfach Ausgaben direkt vergleichen kann.

              An einer anderen Stelle wiederum dann aber doch, wenn es um die Haushaltsbelastung geht.
              Es setzt jedem Staat zu, wobei man dann aber wieder aufschlüsseln müsste, was ins Inland und nicht Ausland fließt und wie viel "Wirtschaft" daraus wieder generiert wird.
              Die Kosten müssen natürlich abgeschichtet werden um Umsatzsteuerbeträge, was letztlich keine realen Staatsausgaben sind. Wenn man all dieses berechnen wollte, wäre es sehr aufwendig.

              @Paule,
              die Kriegsführung hat sich massiv gewandelt, schon richtig.

              Doch glaube ich nach wie vor, dass noch immer Kampfjets und Fregatten benötigt werden und Kriege nicht nur mit Drohnen geführt werden können.

              Ob Jets künftig unbemannt fliegen werden und wann, bleibt abzuwarten.
              Was ich ankreide ist, dass das alles plan- und ziellos anmutet.
              So viele Milliarden in Sand gesetzt mit Gemeinschaftsprojekten und was haben wir jetzt? Nichts.
            • (geb. 1954) am

              819,ich habe gerade einen Furz querliegen.Das kann auch nur die Schuld von Putin sein.So ist das,wenn man 1 Flasche russischen Wodka trinkt.Upps,ich trinke gar kein Alkohol.Dann liegt es doch an der aggressiven Außenpolitik der USA,mit Ihren völkerrechtswidrigen Kriegen,Die für die Flüchtlingskrise von Energiekrise verantwortlich sind.Und Trump die Natostaaten erpresst,5% des BIP der US Rüstungsindustrie und anderen Rüstungsindustrieen,dass Geld hinten reinzuschieben.
            • (geb. 1962) am

              @ Hera, @ Reformer 028, @ diametral

              Zu den Argumenten: @ Reformer 028, meine Zustimmung gilt Ihrer These, dass es deutlich sinnvoller ist, das Geld für friedliche Zwecke auszugeben, als es in Rüstungslöchern verschwinden zu lassen. Ihre Konfliktbewertung i.e.S. hatte ich nicht gemeint, aber die haben Sie ja ergänzt.

              @ Hera: Ich hatte lediglich die zwei divergieren Argumentationen zur Entstehung von kriegerischen Auseinandersetzungen dargestellt. Ihre Darlegung bestärkt dagegen ironischerweise die „Schwäche-These“. Krieg als Vermeidung von hegemonialem Machtverlust würde man klassisch nicht als Stärke, sondern Schwäche einordnen. Das „Stärkeargument“ meint eher, dass ein imperialer Aggressor hochrüstet, um dann andere einem nach dem anderen zu unterjochen. Da steht der Beleg aus.

              Aber nehmen wir an Putin würde also künftig (über die Bündnisverpflichtung) die NATO angreifen. Dann wären die NATO-Ausgaben maßgeblich. Und hier wurde bereits festgestellt, dass die drei Mal so hoch sind, auch wenn man die USA herausrechnet.

              Hiergegen kann i.d.T. mit Kaufkraftparitäten gegenargumentieren, wie z.B. @ diametral das tut, man kommt dann zu einer „Gleichwertigkeit der Kräfte“. Was insofern reichen müsste, da ein imperialer Aggressor in der Regel mindestens ein 2:1 Überlegenheitserhältnis benötigt.

              Wobei das Argument der Kaufkraftparitäten ja eher meine Position bestätigt: Wenn man drei Mal so viel Geld braucht, um zum gleichen Ergebnis zu kommen, dann schießt man doch nicht noch Abermilliarden hinein in ein Fass ohne Boden, sondern macht sich Gedanken, wie man effizienter agiert. Würde man normalerweise sagen.

              Will man aber nicht, sondern eine "ganz neue Struktur" unter "Führung Deutschlands" aufbauen. Nein, heißt es aber, wir wollen eine neue Struktur aufbauen. Auch völlig unabhängig davon, ob man das gut oder schlecht findet, muss der Preis, den man dafür zu zahlen haben wird, mitdiskutieren - sonst bleibt es eine halbe Sache. Und das kann man einschätzen, nach den gegebenen Parametern.
            • (geb. 1962) am

              Teil 2: "Rüstung und Sozialstaat" - man kann beides haben". Abstrakt ja, empirisch: nein. Denn das Sondervermögen Infrastruktur ist begrüßenswert, aber angesichts der aufgesummten Defizite viel zu wenig. Die durch die Konsumausgabe Rüstung geschaffenen Wirtschaftsimpulse sind i.d.R. tatsächlich vorhanden, aber vergleichsweise geringfügig.
              Der Multiplikator liegt traditionell bei < 1, ein eingesetzter Euro bringt nicht einmal 1 Euro zurück. „Wenn wir überhaupt erstmal anfangen, nicht nur bei den USA zu bestellen).

              Möglicherweise werden dann irgendwann durch Begleitinnovationen zusätzliche Produktivitätsfortschritte erzielt, aber eine „Wachstumsexplosion“ ist unwahrscheinlich. Dafür bedürfte es einer Umwidmung in investigative mittel, die wirklich die Produktivität erhöhen.

              Genau deshalb gehen die führenden Wirtschaftsinstitute in ihrer Gemeinschaftsprognose bis 2030 von einem durchschnittlichen Jahreswachstum unter 1% aus. Wollte man die gestiegenen Rüstungsausgaben aus dem Haushalt bezahlen und zugleich das sozialstaatliche Niveau aufrecht zu erhalten, wären aber über 3% notwendig. Würden man die Rüstungsausgaben also wieder in den Haushalt zurückführen, müsste man drastisch bei den anderen Positionen kürzen.

              Würde man hingegen, was ich nicht für wahrscheinlich halte, dauerhaft und ewiglich die Rüstungsausgaben über 1% mit Schulden finanzieren, würden die Zinsausgaben die Kürzungen in anderen Bereichen erzwingen. Denn diese unterliegen ja weiter der Schuldenbremse.

              Jetzt könnte man auch die Schuldenbremse auflösen, dann wäre alles kein Problem. Aber das wird wohl niemand machen, denn – „wir haben ja schon so hohe Rüstungsausgaben“: So beißt sich die Katze in den Schwanz. Man kann nicht nur das eine tun, um beides zu haben.

              (Von der weiteren Konsequenz, dass sich Deutschland damit, als Exportnation, explizit zur führenden Waffenexportnation entwickeln muss, ist dabei noch gar nicht gesprochen).
            • (geb. 1962) am

              @ Paule, das ist völlig richtig, das Sondervermögen von 2022 wurde ziemlich ineffizient verbraten, wenn man den allgemeinen Medienveröffentlichungen (Die Zeit, ZDF Frontal) folgt. Auch die verbliebenen 50 Mrd. sind großenteils bereits vertraglich fest den USA zugesichert Etwa: https://www.zdfheute.de/politik/f-35-kampfflugzeug-usa-ruestung-geschaeft-bundeswehr-100.html

              Dass das wirtschftlich wenig bringt, ist klar. Ganz unabhängig von den geopolitischen Abhängigkeiten.

              diametral - Sie haben im Grunde das Gleiche wie Paule beschrieben, als Sie die Kaufkraftparitäten anführten. Sie beklagten die mangelnde Effizienz und die "in den Sand gesetzten Milliarden" und fordern den Aufbau "ganz neuer Strukturen".

              Wenn Rüstungsbürokratie und Politik in dieser Sicht bisher schon völlig überfordert waren - wer sollte denn jetzt die "neuen Strukturen" aufbauen?
            • (geb. 1965) am

              @UserUli,
              Kaufkraftparität und mangelnde Effizienz haben ja erst mal gar nichts miteinander zu tun, aber das wissen Sie selbst.

              Die Kaufkraftparität habe ich deswegen angeführt, weil hier absolute Zahlen gebracht wurden ( auch von Ihnen irgendwas mit 700 Mrd., vmtl. neuere als die von 25/26).

              Aber die Zahlen sind nur für uns als Ausgaben interessant, nicht für den Vergleich, wer mehr rüstet, darum ging es mir.
              ----

              Nehmen wir an, Sie gehen in den Wald und sehen dort 4 schwere Typen dabei eine Frau am Boden zu halten und zu beginnen, sie zu vergewaltigen.

              Was tun Sie?

              Hingehen mit "ach, seid doch lieb und lasst die Frau".
              Wenn Sie ganz viel Glück haben mit einer W. von etwa 1:1000000 sagen die "ja, Sie haben eigentluch recht, wir gehen".

              Ok, Sie gehen trotzdem hin und die 4 Jungs ziehen jeder ein Messer.

              Was tun Sie?

              Davon laufen?
              Bis da jemand kommt, ist alles schon geschehen.

              Oder versuchen Sie dann auch gut zuzureden und setzen auf "Verhandlungen"?

              Ganz ehrlich, aber in so einer Situation bleibt nicht viel, es sei denn Sie sind mindestens so gerüstet wie die Gegner und DEFINITIV klären können Sie die Situation nur, wenn Sie besser gerüstet sind und eine Knarre dabei haben. Ist so.

              Von Abrüstung halte ich gar nichts.
              Für "Verhandlungen" muss man so hoch gerüstet sein, dass es keine Frage mehr des "besiegt er mich?" ist, sondern "wenn, dann gehst du mit drauf!".

              Ansonsten wird man zur Lachnummer, gar nicht ernst genommen, und das lässt uns Putin sehr spüren.
              Das schadet auch der Ukraine, schadet Taiwan, schadet auch anderen, wenn wir zu schwach sind.

              Es geht nicht primär darum, ob Putin Europa oder die Nato direkt angreift, sondern wie wir auch in einem Verbund agieren könnten.
            • (geb. 1965) am

              Sollte es aber jemals zu einem Krieg kommen, so werden viele NICHT an der Front stehen.

              Die aber, die das Land dann verteidigen, haben ein Recht darauf, dass wir sie zumindest mit bestem Kriegsmaterial ausstatten, damit sie wenigstens eine Chance haben, denn - die meisten werden nicht zurückkehren.

              Es wäre schäbig, da zu sparen.
              Das Beste sollte für uns das Minimum sein, was wir beizutragen bereit sind.
              -------

              Nun aber noch zu
              "Verteidigungs- vs. Sozialausgaben":

              Fragen Sie mal bitte Menschen in einem Krieg, was denen wichtiger ist - Ihr Leben, Ihre Heimat, Ihre Söhne und Töchter ..
              .. oder so-und-soviel qm Wohnraum, ein Handy, Anrecht auf Wohngeld, Teilhabe an Konzerte, Restaurantbesuche, kostenlose Bahntickets und den üblichen blabla.

              Ich finde, da gibt es nichts gegenseitig auszuspielen, denn Leben und Schutz sind das ALLERMINDESTE, das Notwendigste, danach kommt lange nichts und dann erst Sozialsystem.
            • (geb. 1965) am

              wo ich @028 recht gebe:
              Man wird Putin etwas bieten müssen.
              Das ist die Eintrittskarte für ernsthafte Gespräche. Vor dem Krieg haben sich Ukraine und Europa falsch verhalten. Da bin ich völlig anderer Meinung als @Hera.

              Aber @Hera liegt wiederum dahingehend richtig, dass man der Ukraine beistehen muss und das aus etlichen Gründen.
            • am

              @ Uli Puh.....

              Zu Teil1."Krieg zur Vermeidung hegemonialen Machtverlustes ist Schwäche" hm......
              Ist eine Atommacht mit demonstrierter militärischer Überlegenheit gegenüber einem kleineren Land ohne Verbundsicherheit und geringem militärischen Bestand real schwach?

              Zu Teil 2. Sowohl ich, als auch Sie, so vermute ich, wuchsen damit auf, dass Rüstung und Sozialstaat in der BRD nicht nur abstrakt möglich waren!
              Konträr zur DDR, wo Wirtschaftskraft durch Planwirtschaft und Substanzverlust stark geschwächt war. Während in Westdeutschland extremes Wirtschaftswachstum "Butter und Kanonen" gleichzeitig ermöglichte.

              Nun sieht sich Deutschland einer realen, ernsthaften Bedrohungslage ausgesetzt, mehr als ich mir das vorzustellen in der Lage war, und ich finde, dass wir militärisch in der Lage sein müssen, dieser zu begegnen!

              @ Uli, ich bin keine Militärexpertin, Ihre Berechnungen in allen Ehren - mir geht es schlicht um eine vernünftige Wehrhaftigkeit mit entsprechender Ausstattung!

              Meine unideologische Sicht der Dinge! 🤷‍♀️
            • (geb. 1954) am

              diametral,dann sage ich mal,was man Putin bieten sollte.
              Keinen Nato und EU Beitritt der Ukraine.Obwohl ein Natobeitritt wohl hoffentlich und zum Glück schon so gut wie ausgeschlossen ist.Für die EU ist die Ukraine ein Fass ohne Boden.Keine weitere Natoosterweiterung.Keine weitere Hochrüstung,wo die Kriegsgefahr nur noch höher wird.Keine weiteren Waffenlieferungen an die Ukraine,nur noch humanitäre Hilfe leisten.Auch nur noch Friedensverhandlungen unterstützen von den USA und China eventuell noch Türkei,was schon ein Armutszeugnis für die Europäischen Kriegswilligen ist.Wo Erdogan weiterhin die Kurden im Nordirak und Nordsyrien auslöschen will.Auch die Ukraine als ein einheitliches Land zu beschreiben,ist komplett falsch.Es gibt die Westukraine und die Ostukraine,also ein tiefgespaltenes Land.Putin wird ohne Sicherheitsgarantien für Russland und der Ostukraine keinem Frieden zustimmen.Er und die Mehrheit der Ostukrainer haben bestimmt nicht vergessen,wer den Bürgerkrieg 2014 15,mit Nazis in der Regierung,angefangen hat und bei uns totgeschwiegen wird.Wenn Man sich auf eine Lösung wie Korea einigen könnte und würde,käme man dem Frieden bestimmt ein großes Stück näher.
            • (geb. 1962) am

              Gegen eine emotionale Stellungnahme lässt sich natürlich immer schlecht argumentieren, @ diametral
              l
              Dennoch drei kurze Hinterfragungen:

              1. KKP und Ineffizienz gehören schon zusammen: Wenn wir feststellen, dass Russland mit einem Drittel des Geldes das Gleiche erreicht wie wir, gibt es nur zwei Erklärungen: Entweder die Russen sind dreimal so schlau wie wir – oder unser System ist ein ineffizienter Moloch.

              Rüstungszersplitterung und die Renditefalle der Konzerne treiben die westlichen Preise künstlich hoch. Warum also noch mehr Milliarden in ein kaputtes System werfen, statt es effizienter zu machen?

              2. Staaten sind keine Waldspaziergänger: Vor allem haben Spaziergänger selten einen nuklearen Schutzschirm in der Tasche. Sie beschreiben es so, als ob der Feind schon im Land steht. Hier ging es aber nicht um ein paar Drohnen, sondern die langfristige Sicherheitsstrategie einer funktionierenden Demokratie im Frieden. Und ihre Substanz.

              3. Die Ökonomiefalle und die Akzeptanzgrenze des Sozialstaats, das eigentliche Argument: Eine ausufernde Rüstung auf Kosten der sozialen Sicherheit verliert in einer Demokratie sofort die Akzeptanz. Wenn die Wirtschaft stagniert und für Panzer das soziale Fundament geopfert wird, bricht der Laden von innen zusammen.

              Läßt sich umgekehrt analogisieren. Nehmen wir den "kalten Krieg": Der Westen hat den Systemwettstreit nicht durch bloße Waffenmacht gewonnen, sondern weil er wirtschaftlich, sozial und gesellschaftlich das überlegene und stabilere Modell war. Allein diese Analogie sollte schwer zu denken geben.
            • (geb. 1954) am

              diametral,ich sagte es schon,Ihre Vergleiche sind immer so schön daneben und haben mit dem eigentlichen Thema nichts oder selten zu tun.
              Ja klar,für Verhandlungen muss man hochgerüstet sein.Nicht das die Hochgerüsteten die Waffen auch noch einsetzen.Das würden Die nie machen.
              Ausnahmen sind mittlerweile die Regel und ist bestimmt keine Lachnummer.
            • (geb. 1965) am

              @User Uli,

              Russland gibt ja nicht ein Drittel des Geldes aus gemessen an der Kaufkraftparität, sondern in etwa das gleiche.
              Es wäre etwas anderes, wenn Putin in Deutschland oder gar in der Schweiz einkaufen müsste.

              ----
              >>... treiben die westlichen Preise künstlich hoch.<<
              ----

              Egal durch was, aber genau darin liegt einer der Gründe, warum es nicht direkt vergleichbar ist.

              -----
              >>Warum also noch mehr Milliarden in ein kaputtes System werfen, statt es effizienter zu machen?<<
              -----

              Die Frage dürfen Sie gern mal ganz generell stellen, dann kommen Sie in vielen Themen wie wie auch Rente und Pflege schon sehr viel näher.

              Gründe wie völlig überzogene Lohnforderungen treiben Preise hoch, nicht künstlich, sondern real.

              -----
              >>Vor allem haben Spaziergänger selten einen nuklearen Schutzschirm in der Tasche. Sie beschreiben es so, als ob der Feind schon im Land steht.<<
              -----

              Es verbietet sich, dass wir nuklear aufrüsten.
              Wäre theoretisch eine Option, aber die Verneinung erfordert dann adäquate Mittel.
              Mit Mistgabeln brauchen wir wirklich nicht antreten.

              Es geht nicht um "im Land stehen".
              Denken Sie, Putin würde sich trauen, Drohnen auch nach China zu schicken wie nach Rumänien oder Attentate auf chinesischen oder amerikanischen Flughäfen durchzuführen? Die Hemmschwelle ist schon ganz anders.

              ----
              >>Eine ausufernde Rüstung auf Kosten der sozialen Sicherheit verliert in einer Demokratie sofort die Akzeptanz. Wenn die Wirtschaft stagniert und für Panzer das soziale Fundament geopfert wird, bricht der Laden von innen zusammen.<<
              -----

              Das ist doch falsch!

              "Nur neun Prozent wollen die Verteidigungsausgaben verringern"
              https://www.aol.de/articles/studie-deutsche-wollen-mehr-verteidigung-041507000.html

              Mal abgesehen von Linken und AfD wissen die meisten Bürger, dass Verteidigungsausgaben und Sicherheit das wichtigste überhaupt sind.

              Es wird ständig versucht, das gegeneinander auszuspielen.
              ----

              Man muss schon auch mal fragen:
              Wer zahlt denn das?

              Steuergelder.
              Da zahlen die mit hohem Einkommen am meisten!

              Doch nicht Sozialhilfeempfänger, die zahlen gar nichts. Aber "könnt ja noch etliches mehr sein, was der Staat ausspucken könnte".

              Deswegen wird da natürlich mitgewettert, wie immer, nebst natürlich auch all die Gierer und Neider, die eh am wenigsten abdrücken.

              Das gefundene Fressen für Linke und AfDler, diesen Gier- und Neidtopf zu bedienen - das gibt Wählerstimmen, das verfängt. Wie man sah.
              Eine generelle Existenzangst ist zwischenzeitlich auch in der Mittelschicht angekommen, aber da ist der Bildungsstand meist höher.
              ----

              @Hera: Sie betrifft da nichts, als Grüner steht man hinter Ukraine.
            • (geb. 1954) am

              Die Grünen haben mit Klimaschutz und besonders mit Friedenspartei NICHTS mehr zu tun.Hauptsächlich nur noch Kriegstreiber Partei.
            • (geb. 1965) am

              ich könnte doch nicht mit ansehen, dass Sie, @Hera, und @User Uli unterschiedlicher Meinung zu Waffenlieferungen sind.😪

              Aber wie @028 schon andeutete, Sie sind in der falschen Partei.
              Noch "grüner" als Sie geht ja schon fast nicht mehr.
              Ich denke manchmal, ich höre Britta Haßelmann, oder Claudia Roth.😃
            • (geb. 1962) am

              Nein, @ Hera, enthielt sie unmittelbar nicht. Ihren Post muss ich wohl irgendwie überlesen haben, sorry.

              Aber ich habe auch nicht unmittelbar über die Themen gesprochen, die Sie aufwerfen. Mein Thema waren die Folgekosten und Konsequenzen der aktuellen Rüstungspolitik, die auch immerhin die beanspruchte deutsche Führerschaft in Europa ("stärkste Armee Europas werden") beinhaltet. Es ging um die nicht benannte "andere Seite der Medaille".

              Insofern argumentierte ich auch nicht moralisch, wenn ich Putins völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine als Ausdruck von vielleicht eher Schwäche bezeichnete. Wie ich auch inhaltlich nicht über das Thema Ukraine-Krieg sprach. Hier war der Kontext ein anderer.

              @ 819 zitierte die militärstrategische Auffassung, wonach militärische Stärke der Ausgang von Aggressionen sei. Ich argumentierte mit der Gegenauffassung, begründete, dass einer, der sich seiner Vormachtstellung in einem geopolitischen Raum sicher ist, nicht angreife. Eher, weil er seine Felle wegschwimmen sehe, versuche er seinen schwindenden Status militärisch einzufrieren. Das ist eine machtstrategische Sichtweise.

              In der Konsequenz halte ich deshalb - wie die meisten sich so nennenden "Militärexperten" - einen Frontalangriff auf die NATO für unrealitisch. Zündeleien im Baltikum, verdeckte Drohnenanschläge usw. vielleicht schon, aber kein expliziter Angriffskrieg. Aber es betrifft nicht das eigentliche Thema.

              Vielmehr, dass aktuelle Sicherheits- und Aufrüstungspolitik konzeptionell als Wiederkehr des "Gleichgewichts des Schreckens unter deutscher Führung" gedacht wird. Es geht langfristig um Abschreckung, um bereits die MÖGLICHKEIT eines Angriffskrieges vorab zu unterbinden. Nicht vorrangig um die Abwehr akuter Gefahren. Oder darum, die Ukraine zu unterstützen.

              So und da sage ich, auch das hat, wie nennt man das neudeutsch, "Oppotunitätskosten", die man benennen muss, wenn man ehrlich sein will. Und man muss das auf der Basis der heutigen Realität tun, nicht auf der Basis von vergangenen Werten.

              Wie Sie richtig sagen, ermöglichten die Wachstumsraten von durchschnittlich 4-5% der sechziger Jahre eine Gleichzeitigkeit von sozialer Sicherheit und militärischer Abschreckung ungekannten Ausmaßes (auch Dank der USA), während der "Ostblock" sich in hohem Maße an die Rüstung klammerte, zugleich Wirtschaft und die Sozialversorgung - bei vielleicht in Teilen höherer Gleichheit - auf insgesamt eher niedrigerem Niveau dümpelten.

              Und genau das ist mein Argument. Der Wunsch nach Sicherheit ist nachvollziehbar. Aber wenn wir eben aktuell diese niedrigen Wachstumsraten - vermutlich eher eine Stagnation - auf Dauer haben, dann muss man, wenn man zugleich das Rüstungsniveau des Kalten Krieges wieder haben will, den Leuten auch das Preisschild mitliefern, sagen, bei welchen Schulen, Renten, KiTas usw. dafür künftig gekürzt werden soll. Denn d...
            • (geb. 1962) am

              @ Hera - Teil 2 Denn das sind einfach die drohenden Folgen.

              Zumindest solange den anderen Bereichen die Schuldenbremse auferlegt wird, muss es mittelfristig so kommen.

              Ja, aber Rüstung bringt doch auch Wachstum, Innovation und Beschäftigung. Wenn es doch gelänge, eine richtig effektive Rüstungsindustrie in Deutschland aufzubauen, dann gänge es auch wirtschaftlich vorwärts, oder?

              Vielleicht ja, aber eine Rüstungsindustrie, die in hohem Maße effektiv Waffen produziert, hat ein Problem, sie kann nicht dauerhaft das Gegenteil von Effizienz erzeugen, nämlich chronische Überkapazitäten aufbauen. Sie kann nicht fortwährend Zeugs produzieren, das nur rumsteht und nirgendwo gebraucht wird.

              Also müsste das Exportland Deutschland dann zum massiven Waffenexporteur werden, der sich seine eigene Nachfrage in aller Welt schafft. Erste Ansprechpartner wären Krisengebiete, in die man jetzt nicht so gern aus nachvollziehbaren Gründen liefern möchte. In der Zukunft kann man sich wohl solchen Luxus nicht mehr ganz erlauben.

              Ich hoffe, ich konnte meine "Botschaft" verdeutlichen resp. etwaige Missverständnisse ausräumen.
          • (geb. 1954) am

            Hey,da sind Sie wieder,unsere gärigen Duddel Demokraten,Hassblöd Leser,und Die in einem Kaff hinter dem Ofen sitzen und blöde Kommentare schreiben.

            zurückweiter

            Erhalte Neuigkeiten zu Markus Lanz direkt auf dein Handy. Kostenlos per App-Benachrichtigung. Kostenlos mit der fernsehserien.de App.
            Alle Neuigkeiten zu Markus Lanz und weiteren Serien deiner Liste findest du in deinem persönlichen Feed.

            Erinnerungs-Service per E-Mail

            TV Wunschliste informiert dich kostenlos, wenn Markus Lanz online als Stream verfügbar ist oder im Fernsehen läuft.

            Kauftipps von Markus Lanz-Fans

            Auch interessant…

            Hol dir jetzt die fernsehserien.de App