Kripo Holstein – Mord und Meer

    Staffel 1, Folge 1–8weiter

    • Staffel 1, Folge 1 (45 Min.)
      Bild: ZDF
      Wettlauf gegen den Tod (Staffel 1, Folge 1) – © ZDF

      Als Kriminaloberkommissar Hannes Schulte, eine echte Großstadtdistel aus Berlin-Wedding, ins beschauliche Ostholsteiner Kommissariat von Altenkrempe strafversetzt wird, rechnet er mit dem Schlimmsten: schnarchnasige Kollegen, hinterwäldlerische Ermittlungsmethoden, langweilige Streitereien um Gartenzäune und tote Hühner. Jette Jessen, Catrin Christiansen und Jost Reedmacher, die neuen Kollegen vor Ort, wissen ihrerseits ebenso wenig mit Hannes’ großspuriger Art anzufangen. Als sich dann auch noch Lars Tennhagen einmischt, der berittene Dorfsheriff, ist der Einstand des neuen Chefs vollends misslungen. Da ist es fast eine Erleichterung, dass das Team sofort mit einem ersten Fall konfrontiert wird. Der elfjährige Maximilian ist auf seinem Schulweg entführt worden. Seine Eltern Stefan und Annabell Weber sind außer sich vor Sorge, ebenso wie Karl-Theodor Grems, der begüterte Unternehmer und Großvater des Jungen, auf dessen Geld es die Entführer offensichtlich abgesehen haben. Was die Lage noch prekärer macht, ist die Tatsache, dass der Junge wegen einer Stoffwechselerkrankung dringend Medikamente benötigt. Einen Vorrat für zwei Tage hat er bei sich, doch danach kann das Fehlen des Wirkstoffes tödliche Folgen haben. Akribisch und unter professionellen Sicherheitsvorkehrungen wird die Übergabe vorbereitet. Laut Erpressernachricht soll Weber das Geld überbringen. Doch in den Augen seines dominanten Schwiegervaters ist er für diese Aufgabe denkbar ungeeignet. Die Missstimmung zwischen den beiden Männern ist für die Kommissare kaum zu übersehen. Doch auf tragische Weise soll der alte Grems Recht behalten: Bei der Geldübergabe im Wald wird Weber angeschossen und fällt ins Koma. Der Täter, ein Mann namens Axel Göllner, kann dank eines spektakulären Helikopter-Einsatzes von Hannes und Jette festgenommen werden. Doch obwohl er das Lösegeld bei sich hatte, verweigert er in den Verhören beharrlich jede Zusammenarbeit. Selbst als Jost und Hannes ihn wiederholt auf die Krankheit des Jungen hinweisen, bleibt Göllner bei seiner Behauptung, nichts von der Entführung zu wissen. Die Situation spitzt sich zu. Von Maximilian, der inzwischen seine letzten Medikamente aufgebraucht haben muss, fehlt noch immer jede Spur. Und Weber, der erklären könnte, was bei der Geldübergabe passiert ist, liegt im Koma. Verzweifelt ermittelt das Team nun in alle Richtungen. Als die Uhr für den Jungen schon fast abgelaufen ist, stoßen Jette, Jost, Hannes und Catrin unvermittelt auf einen Hinweis, der sie dazu veranlasst, alles auf eine Karte zu setzen. Ein dramatischer Showdown bahnt sich an, in dem Lars Tennhagens Pferd und der Helikopter eine entscheidende Rolle spielen, und der auch für das neue Team in Sachen Anspannung kaum zu überbieten ist. Acht Folgen werden mittwochs, 19.25 Uhr, ausgestrahlt. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 09.10.2013 ZDF
    • Staffel 1, Folge 2 (45 Min.)
      Bild: ZDF
      Bei Anruf Mord (Staffel 1, Folge 2) – © ZDF

      In Stolpe wird Bauer Johannson mit dem Telefonhörer in der Hand tot an seinem Küchentisch gefunden. Er wurde hinterrücks erschlagen. Wer hat das getan? Und mit wem hat Johannson kurz vor seinem Tod telefoniert? Sein einziger Sohn Benni Johannson kann den Ermittlern bei der Tätersuche zwar nicht weiterhelfen, aber er kann ihnen ein mögliches Motiv liefern: Sein Vater hatte zu Hause viel Geld gehortet, das nun verschwunden ist. Wer kann davon gewusst haben? Johannson galt als schwieriger, aufbrausender Mann, der kein gutes Verhältnis zu seinen Mitmenschen hatte – schon gar nicht zu seinem Sohn. Die Verfolgung der Telefon-Spur führt die Ermittler zu einem überraschenden Ergebnis: Johannsons letztes Telefonat galt einer Telefonsex-Hotline. Und nicht nur dieses, sondern viele frühere auch. Offensichtlich pflegte der Bauer eine innige Beziehung zu der Dame, die unter dem Künstlernamen „Melkerin Meike“ firmiert. Wie die Ermittler schnell herausfinden, heißt „Melkerin Meike“ im wahren Leben Helga Töpper, ist Hausfrau und Mutter von zwei Kindern und wohnt in Altenkrempe. Die Nachricht von der ungewöhnlichen Liaison macht schnell die Runde. Niemand hätte dem grantigen Witwer und Menschenfeind Johannson so etwas zugetraut – ebenso wenig wie der braven Helga. Die steht selbstbewusst zu ihrem Beruf und gibt freimütig zu, dass Johannson ihr sogar einen Antrag gemacht hatte. Wusste sie von dem Geld und hat es sich geholt? Oder hat Benni die Tyrannei seines Vaters nicht mehr ausgehalten und ihn umgebracht, um endlich sein eigenes Leben führen zu können? Auch Johannsons Nachbar, der Installateur Hinrichsen, gerät in den Fokus der Ermittler: Johannson schuldete ihm noch Geld und wollte nicht zahlen, so dass Hinrichsen sogar einen Inkasso-Dienst beauftragte. Hinrichsen kann für die Tatzeit ein Alibi präsentieren – aber ist dieses wirklich wasserdicht? Und das ist noch nicht alles, womit die Ermittler zu kämpfen haben: Offenbar wurde die Telefonsex-Hotline auch von jemandem aus der Dienststelle angerufen. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 16.10.2013 ZDF
    • Staffel 1, Folge 3 (45 Min.)
      Bild: ZDF
      Das fliegende Auge (Staffel 1, Folge 3) – © ZDF

      Als Dorfpolizist Lars mit der Meldung ins Kommissariat kommt, dass in der Umgebung immer wieder unbekannte Flugobjekte gesichtet wurden, löst das keinen Großalarm, sondern nur allgemeines Schmunzeln aus. Ohnehin ist das Team um Hubschrauberpilot Hannes Schulte schnell mit etwas ganz anderem beschäftigt: Der junge Carsten Puhler wurde erschlagen an einem Waldsee aufgefunden. Striemen einer Reitgerte lassen darauf schließen, dass er vom Täter vorher regelrecht ausgepeitscht worden ist. Schnell stellt sich heraus, dass Carsten einige Zeit als Pflegekind bei Daaje Thomsen, die eine Landwirtschaft in der Gegend betreibt, verbracht hat. Allerdings ist Carsten eigentlich in Berlin aufgewachsen und hat eine raue Gang-Historie im Problembezirk Wedding vorzuweisen. Ein Umstand, der Hannes sehr beschäftigt – hat er doch als Jugendlicher eine ähnliche Vergangenheit durchlebt. Steht Carstens Tod im Zusammenhang mit seiner Berliner Zeit? Immerhin hat er nachweislich mit seinem Freund Nils Hansen vor kurzem Drogen verkauft, die aus Berlin kommen. Haben die beiden mit ihrem Geschäft die Kreise anderer Dealer gestört? Kumpel Nils macht Andeutungen, die in diese Richtung weisen. Aber dann stellt sich heraus, dass Nils Geschichten zum Besten gibt, die jeglicher Grundlage entbehren. Anscheinend hat er selbst etwas zu verbergen. Mit einer Reitgerte umgehen kann er jedenfalls, hat er doch als Pfleger auf einem Pferdehof gearbeitet. Aber auch seine Pflegemutter Daaje erweist sich im Laufe der Ermittlungen als nicht ganz so fürsorglich und selbstlos, wie es zunächst den Anschein hat. Carsten ist nicht ihr erstes Pflegekind. Und schon bei Carstens Vorgängern kam es zu diversen Unregelmäßigkeiten, die Fragen aufwerfen. Und dann ist da noch der Marmeladen-Fabrikant Falk Ollerdissen, Carstens ehemaliger Chef. Ollerdissen liefert ein paar interessante Hinweise, scheint es aber vor allem auf die attraktive Hauptkommissarin Jette abgesehen zu haben. Der Fall nimmt eine überraschende Wendung, als eine Verbindung von den unbekannten Flugobjekten zum Opfer gezogen werden kann. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 23.10.2013 ZDF
    • Staffel 1, Folge 4 (45 Min.)
      Bild: ZDF
      Bitteres Erwachen (Staffel 1, Folge 4) – © ZDF

      Als zwei auffällig gekleidete, attraktive Ladys mit Cabrio und Champagner im Landkreis auftauchen, traut IT-Spezialistin Catrin Christiansen ihren Augen nicht: Die Jüngere der beiden ist Swantje Molander, eine Bekannte aus früheren Tagen, die bei Catrin ganz offensichtlich nicht nur angenehme Erinnerungen weckt. Vor drei Jahren war Swantje mit großen Träumen aus ihrem Heimatort verschwunden und hatte nie wieder von sich hören lassen. Gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin Fabienne Sedlatschek bezieht sie nun ein Zimmer in einem nahe gelegenen Gasthaus. Am nächsten Morgen kommt Fabienne völlig aufgelöst ins Kommissariat gestürmt: Swantje ist verschwunden. Am Abend zuvor hatten sie noch im Gasthaus etwas getrunken, dann war Swantje nachts zu einem Spaziergang aufgebrochen – und nicht zurückgekehrt. Fabienne macht sich große Sorgen, und schon nach kurzer Zeit werden diese zur grausamen Gewissheit: Ein Spaziergänger hat Swantje tot am Strand gefunden. Ein erster Verdächtiger wird von Hannes Schulte und seinem Team bald ermittelt: Peer Hinrichsen bangt um die Verlängerung der Pacht für seine Schreinerei, weil die beiden skrupellosen Immobilien-Ladys ausgerechnet auf seinem Gelände ein riesiges Einkaufscenter errichten lassen wollen. Seit Swantjes Verschwinden ist Hinrichsen wie vom Erdboden verschluckt. Das geschäftliche Vorhaben, aus dem die beiden Frauen zunächst ein Geheimnis gemacht hatten, würde die gesamte Gegend vor große Veränderungen stellen. Wer der übrigen Ortsansässigen wäre bereit, aus Existenzsorgen und Verzweiflung einen Mord zu begehen? Catrin ist währenddessen mit ihrem ganz eigenen „Fall“ beschäftigt: Swantje war die Frau, die ihr vor gut drei Jahren ihre große Liebe Enno Petersen ausgespannt hatte, um dann bereits nach kurzer Zeit zu verschwinden. Enno konnte diesen Weggang nie verwinden. Ausgerechnet Catrin hatte in der Mordnacht beobachtet, dass Swantje kurz vor ihrem Tod noch einmal bei Ennos Wohnung auftauchte. Gut möglich, dass Swantje die gemeinsame Vergangenheit für einen kurzen Moment wieder heraufbeschworen und ihn anschließend erneut sitzen gelassen hat. Vielleicht einmal zu viel. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 30.10.2013 ZDF
    • Staffel 1, Folge 5 (45 Min.)
      Bild: ZDF
      Jede Sekunde zählt (Staffel 1, Folge 5) – © ZDF

      Kurz vor Geschäftsschluss eilt Kripo-Holstein-Ermittlerin Jette Jessen in eine Bank, um noch schnell Geld für das Geburtstagsgeschenk ihres Vaters abzuheben. Nur wenige Sekunden nach ihr betritt ein maskierter Mann den Schalterraum und bedroht die einzige Bankangestellte, Jette und einen weiteren Kunden mit einer Waffe. Jette schafft es gerade noch, ihren Kollegen eine Notruf-SMS zu schicken, dann wird sie zusammen mit den anderen zwei Geiseln gefesselt. Hannes, Jost und Lars sind sofort vor Ort, während Catrin in der Zentrale fieberhaft versucht, an Hintergrundinformationen zum Bankräuber zu kommen. Der ist auch bald identifiziert: Mark Götting, ein bereits mehrfach straffällig gewordener Krimineller, der nicht mit dem schnellen Eingreifen der Polizei gerechnet hat und nun völlig mit der Situation überfordert ist. Die Lage in der Bank spitzt sich immer weiter zu, je mehr Götting sich in die Enge gedrängt fühlt. Er verlangt zwei Millionen Euro sowie ein Fluchtfahrzeug und droht, seine Geiseln zu erschießen, falls man seine Forderungen nicht erfüllt. Während die Kriminalpolizisten vor der Bank immer wieder Kontakt zu Götting suchen und parallel verschiedene Befreiungsszenarien durchspielen, versucht Jette in der Bank, die anderen Geiseln zu beruhigen. Vor allem Birthe Freese, die Bankangestellte, wird von Minute zu Minute ängstlicher und nervöser, während Ludger Hellmann, der andere Bankkunde, trotz allem die Fassung zu wahren versucht. Da das Stürmen der Bank ohne genaue Informationen über die Situation im Schalterraum zu riskant ist, kämpft Jost sich derweil durch das enge Rohrsystem der Belüftungsanlage. Per Funk gesteuert von Catrin, gelingt es ihm, eine kleine Kamera in den Schalterraum einzuschleusen. Doch kaum werden die ersten Bilder übertragen, wird die Kamera auch schon entdeckt – die Lage in der Bank wird daraufhin für die Geiseln immer bedrohlicher. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 06.11.2013 ZDF
    • Staffel 1, Folge 6 (45 Min.)
      Bild: ZDF
      Die letzte Fahrt (Staffel 1, Folge 6) – © ZDF

      Hannes Schulte und sein Ermittlerteam werden zu einem ungewöhnlichen Fall gerufen: Aus der Pathologie in Eutin wurde eine frisch eingelieferte Leiche gestohlen. Bei dem verschwundenen Toten handelt es sich um Ludwig Düttmann, jüngster Spross und schwarzes Schaf der wohlhabenden Spediteursdynastie Düttmann. Der Pathologe Dr. Brambach sollte die Leiche obduzieren, um die genauen Todesumstände zu klären. Es besteht der Verdacht, dass Ludwig Düttmann an einer Vergiftung beziehungsweise einer Überdosis Drogen gestorben ist. Einem Zeugen ist eine dunkle Limousine aufgefallen, die in der Nacht vor dem Gebäude der Pathologie geparkt hatte. Wie die Ermittler schnell herausfinden, ist Ludwig Düttmann kein unbeschriebenes Blatt. Er saß selbst wegen Drogenmissbrauchs mehrfach im Gefängnis. Zuletzt lebte er zusammen mit seinem Knast-Kumpel Matti Kopetzky in ärmlichen Verhältnissen – doch von Matti Kopetzky fehlt ebenfalls jede Spur. Auch Ludwigs Bruder Karl Düttmann, der nach dem Tod des Vaters die Firmengeschäfte führt, kann den Beamten zunächst nicht weiterhelfen. Er hat Ludwig seit Jahren nicht mehr gesehen und schert sich wenig um das Verschwinden der Leiche seines missratenen Bruders. Dafür ist seine Frau Bettina Düttmann umso betroffener. Sie bedauert, dass die Brüder sich derart überworfen haben und kritisiert ihren Mann für dessen unbarmherzige Ablehnung. Die Kommissare spielen mehrere Szenarien durch: Hat Matti Kopetzky die Leiche seines Kumpels gestohlen, um eine Drogengeschichte zu vertuschen? Oder hat Karl Düttmann, der um sein Erbe fürchten musste, den ungeliebten Bruder vergiftet und danach durch den Diebstahl dessen Obduktion verhindert? Hannes, der auf den arroganten Dr. Brambach ein besonderes Auge hat, hegt zusätzlich noch einen weiteren Verdacht: Gewebehandel. Könnte der Pathologe die Leiche beseitigt haben, um zu verhindern, dass die Polizei seinen illegalen Machenschaften auf die Spur kommt? Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Der Laborbefund ergibt, dass Ludwig Düttmann mit Arsen vergiftet wurde. Gleichzeitig wird die per Fahndung gesuchte Limousine auf der Küstenstraße gesichtet – mit Matti Kopetzky am Steuer. Und im Hause Düttmann bahnt sich zwischen Karl und Bettina ein tödliches Ehedrama an. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 13.11.2013 ZDF
    • Staffel 1, Folge 7 (45 Min.)

      Bei einer Rettungsfahrt im Krankenwagen stirbt der Fitnesstrainer Paul Jaschnik an einer Überdosis Adrenalin. Er ist nicht der erste Tote, der unter den Händen des Rettungssanitäters Sven Decker das Zeitliche segnet. Ein Fall für das Team der Kripo Holstein: Überschätzt der Sanitäter seine Fähigkeiten – oder ist er womöglich ein „Todesengel“, der gezielt Patienten umbringt? Die Vernehmung von Sven Decker bringt die Ermittler zunächst nicht weiter. Medizinisch waren seine Eingriffe zwar riskant, aber durch die Notsituation durchaus gerechtfertigt. Die Recherchen ergeben, dass beide Tote Patienten in der Praxis von Dr. Seebald gewesen waren. Dieser ist der Onkel von Sven Decker. Alles nur Zufall, oder gibt es da einen Zusammenhang? Doch Dr. Seebald scheint über jeden Zweifel erhaben. Jahrzehntelang hat der allseits beliebte Allgemeinarzt in der Region gewirkt. Gerade hat er die Praxis an seinen Zögling Dr. Nater übergeben, um sich selbst endlich in den wohlverdienten Ruhestand zu verabschieden. Die Kommissare besuchen die Praxis, und Dr. Nater zeigt sich sehr kooperativ. Beide Patienten waren anscheinend wegen harmloser Krankheiten bei ihm und seinem Vorgänger in Behandlung. Die Obduktion jedoch ergibt, dass Jaschnik an einem Medikamentencocktail gestorben ist. Außerdem finden Hannes und sein Team heraus, dass Jaschnik sich kurz vor dem Kollaps mit Naters Ehefrau zu einem Tete-a-tete getroffen hatte. Wollte Dr. Nater seinen Nebenbuhler beseitigen und hat ihm das falsche Medikament gegeben? Auch seine Frau Veronica, die als ehemalige Krankenschwester ebenfalls über das nötige Know-how verfügt, hat ein Motiv: Es taucht ein Sexvideo auf Jaschniks Handy auf, mit dem der Sportler sie erpresst haben könnte. Doch dann nimmt der Fall eine dramatische Wendung: Dr. Nater wird ermordet in seiner Praxis aufgefunden. Die Patientenakten von Jaschnik und den anderen Toten wurden gelöscht. Offensichtlich will jemand unbedingt verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt und geht dafür sogar über Leichen. Am Ende müssen die Cops alles geben, um den Fall zu lösen – und Jost gerät dabei selbst ins Räderwerk des medizinischen Systems. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 20.11.2013 ZDF
    • Staffel 1, Folge 8 (45 Min.)
      Bild: ZDF
      Um Kopf und Kragen (Staffel 1, Folge 8) – © ZDF

      Max Krüger hat einen Hang zur großen Geste. Wann immer möglich, lässt der Hartz-IV-Empfänger den „dicken Max“ raushängen, spendiert Getränke, schwingt große Reden. Die einen sehen in ihm einen phantasievollen Träumer, mit der Gabe versehen, Menschen mitzureißen und zum Lachen zu bringen. Die anderen erkennen nur einen faulen, redenschwingenden Angeber und Gernegroß. Als Max erschlagen in seiner bescheidenen Wohnung aufgefunden wird, wirft die Kripo Holstein einen genaueren Blick in dieses Geflecht aus Lügen und falschem Schein und Sein. Hat sein großes, loses Mundwerk Max das Leben gekostet? Schnell wird klar, dass er ziemlich viel Geld gehabt haben muss – wie sonst kann er sich den 1000-Euro-Anzug leisten, in dem er tot auf dem eigenen Bett liegt? Seine bestürzte Freundin Ulla Jochensen hat keine Ahnung, woher Max so viel Geld hatte. Dabei meint sie ihn sonst ganz genau zu kennen. So ist sie sich absolut sicher, dass Max kein Verhältnis mit einer anderen Frau unterhielt. Auch Max’ wortkarger älterer Bruder, der Automechaniker Tom Krüger, kann zur Herkunft des Geldes nichts beitragen. Er hat Tom nur ab und zu ein paar Scheine gegeben, um das gemeinsame Erbe der Eltern, eine Autowerkstatt, abzustottern. Aber er hat gesehen, wie sein Bruder kürzlich von Ralf Limburg öffentlich bedroht worden ist. Ralf Limburg entpuppt sich als zwielichtiger Besitzer eines Wettbüros. Hannes Schulte ist sich sofort sicher, dass es in dem heruntergekommenen Geschäft nicht mit rechten Dingen zugeht: Die Einnahmen aus dem Wettbüro und das protzige Auto von Limburg stehen in einem krassen Missverhältnis. Hat Max seine Finger zu tief in dubiose Wettbetrügereien gesteckt? Ein Verdacht, der sich erhärtet: Max muss in der letzten Zeit zu einem kleinen Vermögen gekommen sein – davon zeugen versteckte Mengen an Bargeld, ein Luxusschlitten und eine angemietete große Zweitwohnung. Wie kann seine Freundin Ulla davon nichts mitbekommen haben? Sie hat die Ermittler nachweislich belogen. Denn zum einen ist klar, dass sie die Wohnung von Max akribisch durchsucht hat, zum anderen verdichten sich die Indizien, dass Max doch eine Geliebte hatte. Allerdings hat auch der große Bruder ein veritables Motiv. Der stille Tom, der so ganz anders ist als sein kleiner Bruder, hat den Ermittlern verschwiegen, dass Ulla bis vor einem Jahr seine Freundin gewesen ist. Eine hübsche Frau zwischen zwei Brüdern – auch das ist schon häufig eine tödliche Mischung gewesen. Die größte kriminelle Energie geht allerdings von Ralf Limburg aus. Hat er Max auf dem Gewissen, weil der ihm in seine Geschäfte gefunkt hat? Immerhin stellt sich heraus, dass er diese Geschäfte sehr skrupellos betreibt und offenbar auch nicht vor massiver Gewalt zurückschreckt. (Text: ZDF)

      Deutsche Erstausstrahlung: Mi 04.12.2013 ZDF

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