Staffel 11

  • Staffel 11, Folge 1
    . – Bild: SRF 1
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    2001 zog damals noch Clemens Ruben vom zürcherischen Wald nach Mont Soleil im Berner Jura. Ruben hatte dort ein leerstehendes Bauernhaus zum Kauf erworben. Mit viel Liebe renovierte der gelernte Grafiker das Haus von Grund auf. Entstanden ist ein schmuckes Heim, mit vielen verspielten Details und Bildern, die Ruben selber malt. Beim Betrachten der Gemälde wurde Ruben plötzlich klar: «Etwas stimmt nicht mit mir.» Es sei «wie ein Knall» gewesen und da habe er realisiert, er sei eine Frau in einem männlichen Körper. Aus Clemens wurde Clemence. Von nun an verstand Ruben auch ihre Kunst, die voll ist mit weiblichen Geschlechtsteilen. Ihr selbst gestaltetes Heim nutzt sie nicht nur für sich selbst, sondern betreibt es auch als Bed & Breakfast, um sich daneben voll der Kunst widmen zu können. Ebenfalls der Kunst verschrieben hat sich Furi Hundt aus Villmergen AG. Als Kind wollte sie eine Mischung aus Pippi Langstrumpf und Nina Hagen werden. Das ist ihr gelungen: Ihr farbenfrohes Haus schaut aus wie eine punkige Version der Villa Kunterbunt. Durch ihre extrovertierte Art lernt sie auch viele Passantinnen und Passanten kennen. Sie kämen manchmal mit Kamera und Stativ, als gingen sie Vögel beobachten. Als bunter Vogel erlebe man einfach mehr, wie als graue Maus. Ein offenes Haus bewohnen auch der Thurgauer Jazzmusiker Dani Felber und seine Frau Claudia. In ihrer Villa Felber in Ermatingen TG am Untersee veranstalten sie regelmässig Konzerte, bei denen die Künstlerinnen gleich im Haus residieren. Das Haus war einfach zu gross, um es «nur» selbst zu nutzen. Dank der engen Vernetzung mit der internationalen Jazzszene bewohnen sie nun ein Haus, in dem sich die Privatsphäre regelmässig mit Konzertatmosphäre vermischt. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Fr. 27.11.2026 SRF 1
  • Staffel 11, Folge 2
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    Mit zwölf Jahren hätte er in der Schule zum ersten Mal geduscht, erzählt Lorenzo Polin der erstaunten Viola Tami und Jan Fitze in seinem Elternhaus in Samedan. Das fand er total komisch, weil er es von Daheim nicht gekannt hatte. Zuhause wäscht sich die ganze Familie mit Waschzubern und einem ausgeklügelten Lappensystem. Pro Körperzone gibt es einen Lappen, erklärt der umtriebige Schauspieler und Landwirt lachend. In Zürich lebte der 41-Jährige einst konventionell in einer Wohnung mit Dusche. Das sei seiner Haut aber nicht gut bekommen. Mittlerweile hat er nicht nur auf den elterlichen Hof im Engadin zurückgefunden, sondern auch zur gewohnten Duschroutine. Mario Giliberto aus Bözberg AG liebt es, wenn ihm alle Leute hinterherschauen, wenn er mit seinen Boliden vorfährt. Das gibt er offenherzig zu. Sein erstes Geld machte der gebürtige Sizilianer mit Meerschweinchen, die er Schlangenbesitzern verkauft hatte. Dann macht er Karriere bei einer Versicherung und als selbstständiger Geschäftsmann. Das Herzstück seines Hauses ist seine Tiefgarage. Dort hortet Giliberto 24 Oldtimer und 24 dazu passende Motorräder. Georg Grüter sammelt zwar bescheidenere Gegenstände, dafür umso mehr. In seinem Haus in Hohenrain LU lagern Hunderte Elektrogeräte und Instrumente. In seinem Garten hat er etliche selbstgemachte Brunnen. Sprudeln tut auch sein Mundwerk, wenn er über all seine Schätze spricht. (Text: SRF)
    Original-TV-Premiere Fr. 04.12.2026 SRF 1

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