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Kommentare 21641–21650 von 23741

  • am

    An alle "Saupreißn" die an der Bedeutung bayerischer Ausdrücke interessiert sind:
    Achtung jetzt schreibt ein "Gscheidhaferl" ( Besserwisser )!!!!
    Das Wort "fei" ist das in Bayern am meisten verwendete Wort. Es wird sowohl im Norden Bayerns, als auch im tiefen Süden gesprochen, obwohl die Dialekte doch sehr von einander abweichen.
    "Fei" ist ein nicht eindeutig übersetzbares Füllwort, es wird aber meistens mit aber übersetzt. Während das Wort "aber" in der hochdeutschen Sprache eher eine einschränkende Wirkung hat, soll das bayerische "fei" dem Gesprochenen mehr Nachdruck verleihen.
    Z.B.: "dua fei aufpassn" oder "daß`d fei schee schreibst", könnte man übersetzen mit "daß du ja aufpasst" oder "daß du ja schönschreibst", die Übersetzung "daß du aber aufpaßt" oder "daß du aber schön schreibst", wäre in diesem Fall nicht richtig. Aber: "des is fei schee" oder " des is fei greislich" kann man ohne weiteres mit "das ist aber schön" oder " das ist aber häßlich" übersetzen. Man sieht schon an diesen Beispielen, daß "fei" eines der nicht eindeutig übersetzbaren Wörter der bayerischen Sprache ist.
    Das Wort "abgewatscht" ist ein Neuwort, das es in der bayerischen Sprache bis vor ein einiger Zeit nicht gegeben hat, obwohl Watschn ein altes bayerisches Wort ist.
    Nun aber genug mit der Schulstunde!
    Ich kann nur allen Nichtbayern raten, bei ihrer Sprache zu bleiben, denn eine Nachahmung des bayerischen, geht meistens schief, schon allein auf Grund der vielen verschiedenen Dialekte in Bayern und es kommt auch stark auf die Betonung an. Das bei DiD gesprochene bayerisch ist sowieso ein Zusammenwürfeln verschiedener Idiome aus unterschiedlichen Regionen, stark an den Münchner Dialekt angepaßt..
    • am

      Danke für die Antwort, mir gefällt der Bayrische Dialekt sehr gut, würde es jedoch niemals wagen auch nur ein Wort in dieser Sprache zu reden, das würde schiefgehen! Liebe Grüße !!!!!!!
    • (geb. 2000) am

      Danke Gscheidhaferl, auch für die Adressierung an die Saupreißn. Die Ausführungen sind verständlich, bin jetzt wieder etwas schlauer. Da Sie ein/e gebildete/r Bayer/in zu sein scheinen, könnte ich mich hinreißen lassen Sie zu bitten, uns nicht mit "Sau----" anzusprechen. Vielen Dank von der Carlaplus
    • am

      Ich würde nicht mal versuchen, das Fränkische vom Apotheker nachzuahmen. Es gibt nur nicht "das Bairische", vom Bayrischen ganz zu schweigen. Auch die frängischen Dialeggde haben mehr Underschiede als Ähnlichkeiden". Natürlich verstehe ich meistens, wenn jemand einen fränkischen Dialekt spricht, beim Nachmachen kann's schon peinlich werden. Bleiben wir also bei dem, was wir für Schriftdeutsch halten, da kommen wir am weitesten (meiner unmaßgeblichen Meinung nach).

      Und daran, was ihr für Hochdeutsch haltet, liebe Nordlichter, habe ich auch manchmal meine Zweifel, deshalb habe ich Schriftdeutsch geschrieben.
    • am

      Hallo Carlaplus,
      keine Angst das würde ich nie tun. Es hat sich nur aus der Diskussion so ergeben.
      Für mich sind solche Pauschalbezeichnungen sowieso nicht maßgebend. Genauso wie es keine "die Kölner" gibt, stimmt das eben auch nicht mit "die Bayern" und "die Saupreißn". Jeder Mensch ist ein Individuum, noch hat keiner einen Clon.
    • (geb. 1977) am

      In Norddeutschland wird öfters das Wort "man" als Füllwort eingesetzt, dessen Sinn mir oftmals verborgen war. Man kann es fast mit "mal" oder "doch" übersetzen.

      Das ist ja man noch gut gegangen (Beispiel).
      Da macht "fei" oder "hoi" (nanu) schon mehr Sinn, wie ich finde! :-)
  • (geb. 2000) am

    Ein bisschen doof ist dieser Insider Sprech schon. Ich meine, das gesprochene Bayrisch ist schon manchmal schwer zu verstehen, aber das geschriebene ist schier unmöglich zu entziffern. Schön, dass Sie Spass dran haben, will ja nicht humorlos sein. Das "fei" hört man oft in Bayern als Füllwort im Sinne von "aber". Das ist aber so und so.....Des is fei.....Nu isses aber auch gut. :-))))
    Annalena schmachtet Mike an, Mike ist nett und kauft ihr das richtige Auto. Mal sehn. Er denkt beim leckeren Essen von Annalena, dass es fast so gut ist wie bei Trixi. Noch ist er nicht bereit. Und Annalena darf bitte nicht wie eine Pubertierende kichern. Sie ist ne gestandene Frau. Und nicht hässlich und hat Mikes Kind auf die Welt gebracht. Wenn das nix ist.
    • am

      Naja-- ois is relativ! wir lassen das bayrische bald wieder sein.
      Das Wort "fei" hat mehrere Bedeutungen. Einfach mal bei Google eingeben fei- hochdeutsch - dann kommts. Liebe neanderin - ich red zwar boarisch, aber angepasst - und i vasteh dann manches net, wenn a Waidler kimmt.
      Und s tirolerische oft gar net. Z.Zt bin ich einmal in der Woche in Kiefersfelden und wenn da ein Tiroler oder eine Tirolerin ist, muss ich schon nachfragen.
      • (geb. 2000) am

        Mein bayrischer Ehemann sagt auch, dass fei aber heißt.
      • (geb. 1950) am

        Hallo User 1267420,
        die vom Woid versteh ich auch manchmal net ganz, obwohl ich dort auch schon Wörter gehört habe, vorallem auch in der Chamer Gegend (gehört nimmer zum Woid), die ich noch von meiner steirischen Schwiegermutter kenne. Die wußte noch so ganz alte Wörte wie "himmlatzn" für blitzen und dergl. mehr.

        Wenn Tiroler beisammen sitzen und reden versteh ich auch nur noch Bahnhof...
      • am

        Wenn ich als Fränkin dann sage: "da könnt er fei Recht ham", passt das "aber" nicht so richtig.

        Allerdings passt es schon bei "da hat er fei net immer Recht".

        A wenig komblizierd hald.
    • am

      Könnten wir vielleicht beim Hochdeutsch bleiben !!DANKE 🇦🇹🇦🇹
      • (geb. 1950) am

        Recht haben's, liebe Frau "Mit-Österreicherin"! Es langt wirklich, sonst kommt noch einer mit weiß Gott was für einer Mundart daher und dann versteht keiner mehr etwas.

        Bei DiD ist es ja grad so schön, so harmonisch, find ich... Der Mike, der Gerstl, Kirchleitners und sonstige Lansinger. Alle sind's wieder am richtigen Weg, meint man zumindest...
    • am

      Hallo liebe Neanderin: Ihre ausführliche Antwort "gfreit mi. Host mi?"
      • (geb. 1950) am

        Jo mei, scho wieda der Stadlbauer!
        Ma ko ja sog'n wos ma mog, oba a Mo der wo so liab zu de Viecha is, der ko do nia ned so schlecht sei! A wann sei boschtlada Boart net schee is...

        Des Kamel hot der Boart jedenfalls net abg'schreckt. Und'd Moni a net.
        So fui steht fest....
        • am

          Hallo neanderin,
          es gibt aber doch genug Menschen die zwar sehr tierlieb sind, aber mit Menschen nichts zu tun haben wollen.
          Das soll nicht heißen, daß ich den Stadelbauer für einen schlechten Menschen halte, er ist halt nur manchmal etwas aufbrausend und schnell mit Schuldzuweisungen bei der Hand. Und sein Bart, finde ich macht ihn authentischer.
        • (geb. 1950) am

          Ja, manchmal ist der Stadlbauer halt schon ein richtiger "Büffi" wie die Erni Singerl solche Mannsbilder gerne titulierte. Aber da mit dem Kamel, da fand ich ihn richtig "liab"...

          Aber der Stadlbauer der polarisiert halt die DiD-Gemeinde, wie man das neuerdings so schön sagt in der Politik...

          In meinem Alter sieht man die Männer halt anders wie in jüngeren Jahren, vorallem jüngere. Mit milderen, mütterlichen Augen möcht ich sagen....
        • (geb. 2000) am

          Gut, dass Der Stadelbauer Tiere liebt, sonst wäre er ein schlechter Bauer.
        • (geb. 1950) am

          Ich meine, bei den Szenen mit dem Kamel Ludmilla fand ich die Inszenierung, den ganzen Ablauf so gut: Erst der ablehnende Stadlbauer und immer wieder das Kamel, das sich über alle Widerstände Stadlbauers einfach hinwegsetzte. Beharrlich die Brezen fraß und ständig nachlief, ihn anstupste. So lange, bis der alte Brummbär endlich "weichgekocht" war...

          Besonders amüsierend fand ich die Szene wo die beiden immer einmal von links, dann von rechts usw. daherliefen. Und sich dabei immer näher kamen, bis am Ende der Stadlbauer der Ludmilla in der Babysprache erklärt, wie er die Schrauben festzieht.
          Das war einfach rührend. Auch dann seine Trauer, als die Ludmilla abgeholt wurde.

          Das war gut und nachvollziehbar aufgebaut und dargestellt, finde ich.
      • am

        Hallo liebe Hallertauerin danke für Ihre Antwort. Da bin ich ja richtig stolz, dass ich so gut " bayerisch " kann. Pfiat di!
        • am

          Ich habe mich über das Aussehen von Stadlbauer geäusert und bin massiv beschimpft worden,unter anderem von einer Katharina von der man nie mehr etwas gelesen hat .Ich habe mich sogar entschuldigt 😎😎
          • am

            @ User1298211 ich bin zwar nicht die neanderin, aber als Niederbayerin kann ich sagen, dass "abgewatscht" richtig ist
            Grüße von der Hallertauerin
            • (geb. 1950) am

              Guat, Halledauerin, dann kann i des Wort "abg'watscht" in mein Sprachschatz aufnehma! Donk da!
            • am

              neanderin:
              Na was jetzt, Holledauerin oder Hallertauerin, eine Halledauerin gibts nicht!
              ( Nicht böse gemeint! )
            • (geb. 1950) am

              @User 1289906 und User 1267420 (Hallertauerin):

              Ja mei, wenn auf einer Seite der Enkel plärrt, weil er grad bei der Hausaufgabe steckengeblieben ist und auf der anderen Seite man noch schreiben möcht, dann schleichen sich halt die falschen Fehler ein, gell!

              Muss mich aber vorallem schon wieder bei der Frau Hallertauerin entschuldigen, weil ich mit dem Namen halt immer irgendwie durcheinander komm.
              Werde mich aber bessern, ich versprechs!
          • am

            An User.....490: Ich finde es wirklich schade, dass Sie zum Verhalten vom Stadlbauern nichts sagen wollen, weil Sie befürchten von den anderen Usern " eins auf den Deckel " zu bekommen. Wir sind doch alle Fan`s von DiD, und jeder sollte seine Meinung frei äußern können ohne von anderen Usern " abgewatscht " zu werden. Hallo werte Neanderin ist dieser Ausdruck " abgewatscht " korrekt im bayerischen Dialekt? Ich bin etwas unsicher weil ich ja nicht in Bayern lebe.
            • (geb. 1950) am

              Hallo User 1298211, "abgewatscht" ist m.E. eher ein neu-bayrischer Begriff. Ich kenn da eher "die Wadln viri-richtn" oder "eam zoag'n wo da Bartl an Most hoit" oder "oans auf's Mei gebn" und dergleichen prosaische Wortfolgen mehr......

              Mein Sprachschatz ist aber nach 45 Jahren in Bayern eher alpenländisch oder österreichisch-bayrisch, weil ich ja keine geborene Bayerin, sondern Österreicherin bin. Meine Muttersprache, das Steirische, ist ein bayrischer Dialekt. Weil die Bajuwaren die Steiermark im 9./10. Jhdt. erobert und sich dort ausgebreitet haben. Die ansässigen Slawen wurden vertrieben. (A soichane Sach oba a, gei?!)

              Des Boarische ist mir scho sehr ans Herz g'wachsen. Es ist voll Kraft und bodenständig, voll Lebenslust und mit vui G'fui...!
            • am

              Liebe Neanderin!
              Man hört im Bairischen auch oft das Wort fei oder vei?
              Z.Bsp : da musst fei aufpassen !
              Wird das Wort fei für " aber " verwendet?

              Bitte liebe User, entschuldigen sie , ich weiss die Beiträge hier sollten sich auf DiD beziehen!
              Aber einmal ist keinmal!
              Danke.........
            • am

              Liebe Km, bitte weiterfragen... wer ja noch schöner, wenn man sich laufend entschuldigen müsste und auch

              User...490 bist doch mit Deiner Meinung über dien Stadelbauer nicht allein, also weiterhin schreiben, was nicht gefällt oder evtl. auch mal sympathisch an ihm ist (wenn auch viel zu selten!).

              ALLEN HIER EINEN WUNDERSCHÖNEN 1. ADVENT !

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