Kommentare 1–10 von 24551
Golowin am
Generell zu Unterhaltungsserien.
Natürlich gibt es bei uns (noch) keine Humor- oder Geschmackspolizei. Jeder kann lustig finden was er mag. Und das ist gut so.
Die einen kriegen sich nicht mehr ein, wenn in den alten Pauker-Filmen Pepe Nietnagel Theo Lingen ein Pupskissen auf den Stuhl legt. Andere wieder würden am liebsten „Schni-Schna-Schnappi“ zu ESC schicken. So verschieden sind die Geschmäcker.
Historiker haben dazu einmal angemerkt, dass man hierzulande anscheinend den Kinderschuhen nicht so recht entwachsen möchte. Manchen Programmplanern in Funk und Fernsehen kann man das deutlich anmerken.
Im Film „Kein Pardon“ mit H.P. Kerkeling ist der Erfolg einer Show abhängig von einem fragwürdigen Management, das schließlich eine Nummer favorisiert, in der eine geltungssüchtige Mutter ihrer Tochter eintrichtert: „Mein Vater hat drei grunzende Schweine...“. Was als Satire verkauft wird, scheint in Wahrheit bittere Realität zu sein.
Andere wieder bemängeln, dass es immer dann peinlich wird, wenn das Publikum mitentscheiden darf. Das ist dann wohl Vielfalt.
In vielen Theatern wird von tollen Künstlern großartige Arbeit geboten und mitleidig Kleinkunst genannt. Andere füllen die Boulevardblätter und sozialen Medien fast ausschließlich mit privaten Belanglosigkeiten.
Dazu fällt mir ein Zitat von Erwin Bootz ein, dem Pianisten der „Comedian Harmonists“: „Wir hatten eine Perfektion, die heute noch nicht einmal mehr angestrebt wird“.
In einer Zeit, in der es anscheinend nur noch Stars gibt, muss man offensichtlich nichts mehr können. Es genügt ein schützender Mentor. Was die Qualität nicht unbedingt hebt. Aber das wird wohl einkalkuliert. Schade für viele Darsteller, die bestimmt gerne „was Gscheits“ spielen würden.
Wie sagte schon Konrad Adenauer: „Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.“
BvV-Bier vor Vier am
Nach Sichtung einiger weiterer Best-Ofs gefällt mir Heidrun Gärtner mit ihren Reaktionen am besten. Für mich kommt ihre Ausgelassenheit natürlich rüber, sie lässt raus was ihr grad in den Sinn kommt. Harmoniert auch gut mit Harry Blank.
Werner Rom immer schön zu sehen und hören, altersbedingt eher ruhig, wirkt gelegentlich gar weise.
Angenehm auch Holger Wilhelm, Bernhard Ulrich und Anita Eichhorn.
Weniger gut kommen die anderen rüber, wahrscheinlich hauptsächlich wegen ihrem gespreizten Getue in Hochdeutsch. Besonders unangenehm empfinde ich Sophie Reiml, sie wirkt richtiggehend verkrampft, zu kontrolliert und auf ihre Wirkung bedacht, ebenso Carina Dengler.
Aber Gott sei dank ist zumindest die Waury nicht dabei.Altea am
Danke für die Analyse. Ich fand Eichhorn schon bei einem speziellen Interview mit ihr sehr sympathisch. Sie ist für mich wirklich sehr anziehend. In Folge 1400 sah Heidrun Gärtner auch umwerfend schön aus. Da hatte sie noch keine Krähenfüße (woher die wohl kommen?). Reiml sagte ja auch schon selbst, dass sie viele Anteile ihrer Persönlichkeit in ihre Rolle einbringt – und dieses unnötig komische, schamhafte G'schau, als hätte man sie bei einem unerlaubten Griff in die Keksdose erwischt, scheint tatsächlich ein Wesenszug von ihr zu sein, der sich in sozialen Interaktionen zeigt. Waury tät ich mal gern boarisch sprechen hören. Angeblich sollen gute Schauspieler sich sehr leicht tun, einen Dialekt zu lernen und makellos zu sprechen.
Fränkin (geb. 1963) am
Ich finde, Ihr interpretiert da viel zuviel in alles rein, insbesondere Golowin, d‘Annamial (formerly known as Neanderin) und Altea. Betrachtet DiD doch einfach als seichte Unterhaltung, Slapstick, entspannendes Gschmarri am Vorabend. Es hat keine höhere Message oder Bedeutung.
Und die SchauspielerInnen spielen nur Rollen und folgen Regieanweisungen, mehr ist da nicht.Resi2005 am
Ein großes Jawoll aus der Oberpfalz zur Fränkin👍
Für mich ist es einfach eine leichte Unterhaltung (und a manchmal a Gschmarri) am Abend.Nuntius26 am
Fränkin, jetzt wo Sie es sagen( Satz in Klammern) 😉😉😉d'Annamial am
Seids doch froh, wenn Euer geliebtes DiD auch einmal mit einer anderen Betrachtungsweise - und nicht immer nur durch Schimpfereien und banales Schönreden - kommentiert wird!
Ich versteh ehrlich gesagt diese ganze merkwürdige Aufgeregtheit überhaupt nicht..🤔Altea am
Wenn jemand eine für andere nicht nachvollziehbare Sichtweise hat und sie offenlegt, schlage ich vor, es dabei bewenden zu lassen und Toleranz zu üben. Jeder sieht die Dinge nun mal nicht gleich oder ähnlich, und sie sind für jeden unterschiedlich wichtig. Im Grunde genommen meckert ihr die ganze Zeit über Eindrücke und Schlussfolgerungen der anderen, die aus eurer Sicht nicht nachvollziehbar sind. Ihr könnt ja ruhig weitermeckern. Die Sichtweisen, die ihr nicht mit uns teilt, werden trotzdem dieselben bleiben. Wozu also das Ganze, dieses ständige Rumreiten darauf, wie angeblich unangemessen andere sich äußern, nur weil sie anders denken, empfinden und womöglich andere Wertvorstellungen haben? Ehrlich gesagt kann ich euch nicht wirklich verstehen. Dass ihr im Grunde genommen intolerant seid, erkenne ich leider dadurch.
Golowin am
d'Annamial 08.08.2026, 16.15 Uhr:
Wieder ein guter Kommentar. Es ist tatsächlich zu beobachten, dass bei DiD die Konfrontationen zwischen Mann und Frau schon im Drehbuch angelegt sind. Ob „Ideen“ im handwerklichen Bereich, Erledigungen oder sonstige „Aufträge“, die Rollen sind so angelegt, dass immer die gleichen Frauen überlegen sind.
Hubert z.B. brüstet sich damit die Vorhangschiene in fünf Minuten aufzuhängen. Uschi weiß genau, dass er´s nicht kann und lässt es ihn dreifach spüren. Dazu müssen die Landfrauen wieder alle wissen, dass sie den tölpelhaftesten Mann hat und was sie alles mitmachen müsste. Dann müssen die Lansingerinnen auch ständig beweisen, dass sie alles mindestens genau so gut können. Ob bei der Feuerwehr oder beim Sackhüpfen. Als ginge es darum, eine Frau als Weltsensation zu präsentieren, die ein Ersatzrad wechseln kann.
Aber haben Frauen das nötig? Ständig den Beweis anzutreten, dass sie das auch können? Oder glauben das nur die Regisseure?
Und zwangsläufig kommen wir wieder zum Sodbrennengesicht. Mike mag nicht zum Partneryoga und wird in Dauerschleife mit Sätzen attackiert wie: „Aber Spotzl, du weißt doch, wie wichtig mir das ist“. Und so gäb´s noch mehr Beispiele.
Übrigens, ich hätte den Begriff „Sodbrennengesicht“ auch ersetzen können durch „Leichenbittermine“ oder „Siebentageregenwettergesicht“. Aber grade bei AL zeigt sich wunderbar diese Mischung aus Sauertöpfigkeit und Zorn im Gesicht. Als hätte sie wirklich körperliche Schmerzen.
Wenn das gelegentlich in ein oder Zwei Episoden zum Thema wird, ist es ja ok. Aber in Dauerschleife kann´s schon nervig sein. Nach dem Motto: „Ach, der Hubert wieder…“.
Uschi´s Kochkünste hingegen werden nicht so oft thematisiert und Vera überzeugt sowieso auf allen intellektuellen Ebenen.Hacke am
Ein "Siebentageregenwettergeschicht" wäre heuer ein strahlendes, sonniges Lächeln!Altea am
Gut erklärt, Golowin. Hoffentlich kommt es auch gut an. Die drei Alternativen erinnern mich auch an Kathis Schmollen. Ja, und diese Überlegenheit der Frauen ... man stelle sich mal das umgekehrt vor, wär doch äußerst schäbig und ein Nogo - Mike und Hubert lachen Annalena und Uschi aus, weil sie sich bei einer Feuerwehrübung oder beim Darten, oder beim Kegeln ungeschickt anstellen - oder Uschi ungeschickt bei einem Kundengespräch ist - oder Annalena, weil sie sich beim Nachbestellen von Obst und Gemüse wegen einer Neigung zur Dyskalkulie oft verrechnet.
d'Annamial am
Es ist merkwürdig, klar, bei DiD wird viel über die weiblichen Figuren gesprochen.
Ich überlege, warum die Lansingerinnen so schlecht wegkommen:
Aus meiner Sicht ist schon vom Drehbuch her eine gewisse Konfrontationslinie zwischen den Geschlechtern gelegt:
Hubert, Mike, Benedikt, Gregor usw haben zumeist schlechte Karten, sie werden als Versager (Mike), Schlappschwänze (Hubert), minderbemittelte Bauern (Benedikt) und schlampge Loser (Gregor) dargestellt. Wer muss da noch eins draufgeben? Die Lansinger Männer sind gestraft Männer zu sein, aber auch gutmütige Trottel. Keiner kommt gut weg. Vielleicht noch Leon, aber so richtig glänuend ist auch diese männliche Figur nicht.
Anders die Frauen: Aufgeweckt, klug, aktiv, stets die Männer anfeuernd und belehrend. Den Lansinger Frauen gehört die Welt, so scheint es und sie haben ihre Männer im Sack. Es geschieht nichts ohne sie.
Vermutlich ist das alles ein Fest für Frauen, die in der Realität unter partriarchalen Verhältnissen gelitten haben bzw noch leiden.
Ich erinnere mich aber an meine Mutter, die auch (mit fast schon sadistischer Lust) meinen eingeschüchterten Vater im Sack hatte, ihn bei jeder Gelegenheit seine Unterlegenheit spüren ließ, ihn fertig machte, bis zum Magengeschwür.
Das bringt mich zur 'vielleicht!!-Beantwortung' der Frage, warum so sehr auf die weiblichen Rollen in DiD eingdroschen wird:
Ich nehme an, die Zuschauer und Zuschauerinnen sind verschieden sensibilisiert und empfinden Ungerechtigkeiten eben jeweils anders.
Man soll aber nie vergessen, dass die Lansinger beiderlei Geschlechtes NUR Figuren sind, alles sind Masken, die uns Realität nur vorspielen.
Und man DARF Figuren lieben, hassen, verabscheuen, vergöttern, loben, beschimpfen, aber man soll um Himmels Willen nichts ernst nehmen! Es ist alles nur Spiel!
Auch wenn die Zähne echt sind, so werden sie doch nur IM SPIEL gezeigt!!d'Annamial am
Danke, Golowin, es ist also bei mir nicht pathologische Einbildung, sondern Sie bestätigen das, was auch ich wahrnehme...
Golowin am
d'Annamial 07.08.2026, 12.54 Uhr:
Toller Kommentar. Man braucht nur mal bei den diversen Dating-Formaten in den Privaten rein zu schauen. Überwiegend junge Frauen sind sofort bereit, die Konkurrentinnen übelst auszubooten, sobald auch nur der Verdacht aufkommt, sie hätten ein Auge auf ihren Mr. Right geworfen. Einmal rein geschaut und nie wieder. Die Dauerbegriffe „Bitch“ und „Fake“ waren noch die harmlosesten. Ein typisches Verhalten aus der Steinzeit? Oder nur in Dörfern mit Männerüberschuss? Eher nicht. Viel zu lange hat man den Mädchen eingepaukt, dass sie ohne Mann nichts sind.
Ganze Rituale werden danach ausgerichtet. Frau ist angehalten eine „Gute Partie“ zu machen, bevor es zu spät ist. Und schon geht man in die Falle. Oft keinen Beruf gelernt, die Handschellen am Herd und mit Kindererziehung oft allein gelassen. Der Alpha-Mann bringt das Geld heim, die Frau darf halbtags mitverdienen für Darlehen, Auto oder Urlaub. Dann die Belohnung: 500,- € Rente. Ich kenne noch Frauen, die sich gebrüstet haben, mit dem Begriff “schuldlos geschieden“.
Frauen wurden schon immer argwöhnisch beobachtet, wenn sie entgegen dem klassischen Weg einen eigenen gegangen sind. Ich kann mich auch noch erinnern, dass Frauen aus der DDR oft belächelt wurden, weil die Scheidungsrate bei über 60% lag. In Wahrheit ein Beweis dafür, dass man nicht jahrzehntelang in einer – wie man heute sagt – toxischen Abhängigkeit ausharren musste.
Eine wunderbare Sendung kann ich dazu empfehlen: „Reschke Fernsehen Hochzeit“. Ein irrwitziger Beitrag über Modeerscheinungen in Sachen Heirat. Vom Antrag bis zum „schönsten Tag“. Sehr empfehlenswert.
Sorry für die Ausschweifung. Aber gut dass in Lansing alles seine Ordnung hat.d'Annamial am
Nuntius, heute, 13:57:
Ich gehe nach oben, weil ich diese Diskussion um Annalena interessant finde:
Nuntius, auch das, Annnalenas "Empfangslächeln" in ihrem Laden, darf man nicht nur als lieblich-positiv sehen!
Könnte es nicht sein, dass Frau Gärtner "ihre" Annalena Preissinger nicht so lieblich, gütig, positiv sieht, wie viele Foristinnen das gerne sehen würden? Frau Gärtner gibt dieser Figur viele Facetten und nur so, denke ich, kann sie die Figur mit Leben füllen. Und nur so kann sie die Zuschauer dazu bringen, dass sie Annalena lieben, hassen, beschimpfen und mit ihr mitleiden..
Weiß man, wie Frau Gärtner Annalena sieht?
Hat noch niemand den kurzemn lauernden Blick Annalenas gesehen, wenn die passende, neuen Tratsch verheißende Kundin (Moni, Gundi, Erika, Uschi..?) den Laden betritt?
Nur kurz, denn schon überzieht das strahlendste Lächeln Annalenas Gesicht..
Und wie schnell der freundliche Vorhang fällt, wenn Unliebsames zur Sprache kommt!
Vielleicht würdigt man die hervorragende Darstellung dieser Annalena Preissinger viel zu wenig, wenn man immer nur das Gute in der Figur sucht.
Und ich bin sicher, dass passende Schminke für Frau Gärtner bereit stünde, wenn Annalena als strahlende Mitdreissigerin auftreten soll. Aber nein, sie stelkt die Frau dar, die Annalena ist. Vielleicht betont man sogar die Falten, wer weiß?
Annalena ist lebendig dargestellt, auch ihr "Sodbrenngesicht"! Über sie zu schimpfen ist vermutlich sogar ein Kompliment für Frau Gärtner...
Man denke an die Volksbühnen früher, als besonders gut gespielte negative Figuren mitunter sogar mit Mord bedroht wurden! Was wünscht sich ein guter Schauspieler mehr als aufgewühle Gemüter im Publikum!Altea am
Anfangs war sie sozusagen als Rückkehrerin in Lansing wie eine Hauptdarstellerin. Die Bevormundung von Mike, welche ihn in die Arme von Eva geradezu trieb, war brillant gespielt. Nur das übertriebene, übers ganze Gesicht strahlen (was halt einige nervt). Hat sie sicherlich schon seit der Kindheit, kriegt man wahrscheinlich nicht mehr so leicht los. Dabei denke ich auch an den zweifellos hochbegabten Till-Darsteller. Ach ja, und die fünfziger Jahre Klamotten, hätte der Regisseur ihr nicht antun sollen - das macht ihr Aussehen unnötig lächerlich, finde ich.Nachteule. am
Mir ist bei Annalena noch kein "lauernder Blick" aufgefallen, wenn jemand den Dorfladen betritt. Könnte es nicht sein, dass sie erst mal ernst schaut, weil sie noch in Gedanken ist, vielleicht gespannt, wer reinkommt? Und wenn sie denjenigen dann sieht, begrüßt sie ihn mit einem Lächeln?
Ich finde es gut, dass Heidrun Gärtner so breit lächelt und lacht. Warum sollte sie das Lächeln oder Lachen künstlich einschränken? Sie hat die Physionomie, die sie nun mal hat und das ist völlig in Ordnung so.
Die Klamotten, die sie als Annalena trägt, gefallen mir sehr gut. Für mich sind sie oft eine Wohltat für's Auge. Das war auch schon so bei ihren Klamotten, die dann leider bei der Explosion der Preissinger Wohnung vernichtet wurden. Ich fand's damals total schade, die Kleidung nicht mehr regelmäßig sehen zu können...d'Annamial am
Mir gefiel Annalenas Kleidung bis sie Mike geheiratet hat. Merkwürdigerweise, so ist mein Eindruck, wurde da die Figur Annalena völlig umgeschrieben. Sie wirkte plötzlich auch so bieder. Haben andere Autoren es übernommen, der Annalena ihr Leben als Frau Preissinger zu gestalten? Sie wurde auch so kindisch, ständig gab es Rachespiele und Dablecken. Und sie trug so furchtbare Kleider.d'Annamial am
Altea, Annalenas Lachen, wennes nicht von Bosheit beim Dableckn gezeichnet ist, finde ich erfrischend un nett. Ich mochte sie gar nicht, als sie anfing Mike so zu dominieren und zu triezen. Und als sie sich wegen Mikes Seitensprung (den sie ja selbst ausgelöst hat!) so hysterisch aufheführt hat, hätte ich sie gerne zum Mond geschossen. Wer schickt seinen Ehemann, der das gar nicht will, seiner Bekannten hinterher? Sie hätte in jedem Ort einen Handwerker anheuern können. Frauen können übel, aber auch so verflixt naiv sein...
Merke:
3 Dinge leiht man als Frau nicht her:
Geliebte Bücher, das Auto und den MANN!!!😉Altea am
Hat Frau Gärtner also kein krampfhaftes, über das ganze Gesicht strahlendes Lachen, das einen erzwungenen, unnatürlichen Gesichtsausdruck erzeugt, bei dem die Freude extrem überzeichnet wird und dadurch mechanisch, starr oder aufgesetzt wirkt (anstatt echte, innere Fröhlichkeit zu spiegeln)?Nuntius26 am
Was halten Sie von Julia Roberts' Lachen?
Manche haben halt mehr Zähne als andere im Mund( Klopp) und zeigen sie ständig her. Auch Frau Dahlmeier schaute auf keinem Foto entspannt. Die Augen blieben ernst.Altea am
Gärtners, sowie Roberts Lächeln sieht auf den Fotos im Netz kontrolliert aus (beim Dreh ist Gärtners Mimik beim Lächeln (wie auch Marinus Hohmann 'Till') übertrieben überzogen. Das hat mit Zähne herzeigen weniger zu tun, wenn man über das ganze Gesicht jeden Gesichtsmuskel überdehnt.Nachteule. am
d'Annamial 21:39
Annalenas Klamotten gefallen mir seit ich DiD schaue, also seit 2014. Vielleicht täuscht mich aber auch meine Erinnerung... Aber es gab ne Zeit, in der mir ihre Klamotten (zumindest aus heutiger Sicht) nicht so gefallen haben. Das war irgendwann in der Anfangszeit von DiD, die ich immer wieder mal ausschnittsweise gesehen hab. Ich erinnere mich an eine rote Bluse (mit leichter Raffung?), die war nicht mein Fall...
Ich empfinde Annalena nicht als bieder. Bieder war die Margot...
Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Figur Annalena umgeschrieben wurde. Vielleicht würde ich aber zu ner anderen Einschätzung kommen, wenn ich ein paar alte Folgen anschauen würde.
Irgendwie sind gefühlt so ziemlich alle Figuren immer wieder kindisch. Und Rache und Derblecken gehört doch bei allen dazu, oder? In der Hinsicht übertreiben es die Autoren leider "etwas"... Man könnte meinen, es gibt pro Rachegeschichte ne separate Prämie für die Autoren...
PS: Dass für mich Annalenas Klamotten ne Wohltat für's Auge sind, liegt auch an Heidrun Gärtners toller Figur. Sie ist für mich insgesamt einfach ein sehr stimmiger, angenehmer Anblick... 🤩😊Nachteule. am
Ich mag Annalenas Lächeln und Lachen. Für mich ist da nix überdehnt o.ä.
Was ich weniger mag und oft etwas übertrieben finde, ist, wenn sie vor Lachen so nach vorne kippt, sich quasi "wegschmeißt vor Lachen" - und das in Situationen, die aus meiner Sicht nicht sooo lustig sind, dass man sich da so kaputtlacht. Vorwiegend, wenn ihre Freundinnen ihr was erzählen, glaub ich...
Aber diese Kritik hat nichts mit Heidrun Gärtners Mimik beim Lachen, also mit ihrem Lachen an sich, zu tun.
Julia Roberts' Lachen ist ihr Markenzeichen und absolut umwerfend... ☺️
simla (geb. 1952) am
Hi,
die Erinnerungen gehen bis in die Anfänge zurück. Ich war damals entsetzt, wie bigott und scheinheilig frömmelnd dieser katholische Pfarrer, dieser Pfarrer Neuner, dargestellt wurde, wie oft dieser seine Schäfchen zum Beichten, Vater-unser- und Ave-Maria-Beten verdonnert hat – einfach schrecklich. Aber Hallo, so hat sich keiner mehr, nicht einmal in den 50er Jahren im Bayrischen Wald, aufgeführt, wo ich zu der Zeit die ersten 10 Jahre meines Lebens aufwuchs. Schließlich hat DiD 2007 angefangen und seither mussten oder durften wir die Geschichten dieser „urbairischen“ dörflichen Idylle miterleben.
Die Kirche ist inzwischen ausgeblendet worden, die gibt es halt nicht mehr und somit fallen auch viele Feste und Brauchtum einfach weg. Die meisten Brauchtümer sind oft eng mit der Kirche verbunden. Doch jetzt hams nicht einmal einen Pfarrer in Lansing, außer dem vertrottelten sowieso, den man selten sieht. Das kirchliche Mädchen für alles, Moni, war wochenlang mit der Haxn von Kathi beschäftigt, während sie den eigen auskuriert hat.
Was ist aus der Blasmusik, der Feuerwehr, dem Trachtenverein geworden? Vereinzelt taucht mal ein (1 !!!) Dorfjugend auf. Wir werden mit Großaufnahmen der gfalterten Gfrieser, der einzelnen Protagonisten konfrontiert, die mit der Serie entsprechen gealtert sind, blöden Gschichteln und noch blöderen Dialogen.
Frage auch, warum muss es eine Vorstadt Hochzeit sein? Warum keine Bauernhochzeit?
Jedenfalls wird uns mit diesem Rückblick, auch in die fernere Vergangenheit, vor Augen geführt, dass es auch anders ginge, wenn man mögen täte…
Der BR muss sparen!!!!! Ha,ha,ha, usw…. Der BR hofft, dass er das Bundesverdienstkreuz für die Beschäftigung untalentierter Möchtegernkomiker bekommt, die seit der Corona Krise wie Unkraut, Entschuldigung wie Beikräuter aus der Erde geschossen sind. Krampfhaft versucht man ihnen Bühnen zu schaffen, damit sie überhaupt eine Daseinsberechtigung haben.
Aber das ist ein ganz anderes Thema.User 1938659 am
Simla, und ich denke mit Schrecken zurück, die Uri hat ihre erwachsenen Familienangehörigen zum Beichten geschickt. Alle sind sie brav gegangen, ihre "Vater unser, Ave Maria und sonstiges gebetet.d'Annamial am
Simla, Ihr Kommentar ist perfekt alles umfassend und eine Wohltat zu lesen🌻!!Nachteule. am
Ich hab mit der Kirche nix am Hut, vermisse aber bei DiD einen Pfarrer am meisten. Ich würde den Pfarrer Hofer gern öfter sehen - oder den Pfarrer Burman wieder zurückhaben. Wobei es vielleicht besser ist, wenn er nicht zurückkommt. Lieber denk ich mit a bissl Wehmut an die Zeit mit ihm zurück, als dass ein "Comeback" vielleicht schiefgeht...
Wenn es schon keinen Pfarrer mehr unter den Hauptfiguren gibt, würde ich mir wünschen, dass die Geschichten insgesamt wenigstens mehr Hand und Fuß hätten und konsequent weiter- und zu Ende erzählt werden...
Und ich würde mir wünschen, dass man den Pauli mal wieder sieht - oder dass er zumindest mal erwähnt wird und wir erfahren, was er so macht. Der dürfte ja jetzt ungefähr 18-20 Jahre alt sein. Eine der Landfrauen könnte doch mal erzählen, was sie Neues vom Pauli mitgekriegt hat...Altea am
Simla, Du schreibst mir wieder einmal aus der Seele. Ja, das weckt auch in mir wieder Wehmut darüber, wie schön DiD damals im Vergleich zu heute war. Kummeth war ja schon damals ein Publikumsmagnet, ebenso wie Michael Grimm, der mich in Rosenmüllers „Schwere Jungs” auch schon beeindruckt hat. Werner Rom von der „Löwengrube”, damals Bäcker, hat den mauschelnden Schattenhofer (tolle Namenserfindung) überzeugend gespielt. Und dann der Gerstl mit seinen zum Amtsmissbrauch neigenden Gemeinheiten: herrlich. Der Dorfpfarrer ist für ein typisches bayrisches Dorf unentbehrlich. Was haben die DiD-Macher dabei nur gedacht, den so einfach hoppla hopp rauszuschreiben?Resi2005 am
Wo lebt's ihr denn? Jedem Dorf ein Dorfpfarrer - das war vor Jahrzehnten so.
Wir sind ein Dorf mit ca 1700 Einwohnern und haben, seit der letzten gestorben ist, keinen mehr. Und ringsherum die anderen Dörfer auch nicht mehr. Es gibt nur noch Pfarrverbände und der Pfarrer, der unser Dorf betreut, hat wahnsinnig viel zu tunAltea am
Geht doch nicht darum, wo wir leben, sondern wie wir uns ein gemütliches bayrisches Dorf vorstellen. Darf man das jetzt aufeinmal nicht mehr?BvV-Bier vor Vier am
simla schrieb am 07.08.2026, 14.54 Uhr:
"Ich war damals entsetzt, wie bigott und scheinheilig frömmelnd dieser katholische Pfarrer, dieser Pfarrer Neuner, dargestellt wurde..."
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Ich mochte Pfarrer Neuner sehr, er hatte den Schalk im Nacken, kein Pfarrer seither war so von Natur aus witzig angelegt. Gar nicht bigott und scheinheilig, im Gegenteil, er war selber nie um eine Ausrede verlegen, hat sich durchgeschnorrt, Ge- und Verbote sehr großzügig ausgelegt, vermeintliche Regeln gedehnt, oft im Anschluss mit einem verschmitzten entschuldigenden Blick nach oben Richtung Himmel. Das war umwerfend lustig dargestellt.
Werner Rom sagte selbst, er als Schattenhofer und der Darsteller von Pfarrer Neuner hätten das in Richtung Don Camillo und Peppone angelegt. Das machte es so genial.Nuntius26 am
Altea, fällt Ihnen etwas auf? Sie zählen nur männliche Schauspieler / Protagonisten auf.
Die weiblichen sind eher Projektionsfläche für negative Kritik.
Die Fieslinge werden bewundert( Gerstl, Schattenhofer) , die Frauen- sind sie mal nicht lieblich- werden negativ kritisiert.Altea am
Mir fiel auf, dass ich Gärtner für ihre schauspielerische Leistung in einer meiner jüngsten Kommentare gelobt hatte. Hätte ich das nicht tun sollen?Resi2005 am
Altea, einerseits mehr Realitäten einfordern, andererseits soll das bayerische Dorf den alten Heimatfilmen entsprechen.
Ich bin in einem Dorf geboren und aufgewachsen und lebe jetzt in einem größeren Nachbarsdorf. Überall ist das 21. Jahrhundert eingekehrt.
Im übrigen stimme ich Nuntius zu, die Frauen werden ganz schön garstig kommentiert.Altea am
Resi, lesen Sie doch bitte zunächst noch einmal die Beschreibung der Serie auf seiner Homepage durch. Offensichtlich wird diese nicht eingehalten. Erst dann sollten Sie solche Anschuldigungen gegen mich vorbringen.
gummibärle am
ist euch auch schon aufgefallen dass bei den Kommentaren der Schauspieler zu den einzelnen Szenen z.B. Tommy Schwimmer oder der "Hubert / Gregor" so was von Hochdeutsch sprechen?
Müssen wir Bayern uns denn immer und überall verleugnen nur damits ned gor so auffällt dass es einige in der Serie gibt die der bayerischen Sprache überhaupts nicht mächtig sind. Ich bin sonst was unsere Sprachkultur betrifft nicht pedantisch aber in dem Fall schon weil es ist schließlich und endlich eine bayerische Serie vor dem Herrn.
Schaut Euch andere Mundart-Serien an, vorwiegend ältere - da fällt gleich auf das der kmpl. Text in der jeweiligen Region gesprochen wird.
Leider muss ich zugeben das die Fallers auch langsam in diese hochdeutsch Falle tappen.Altea am
Mit gehts da auch so, gummibärle. Ich mag den bayrischen Dialekt, wenn er schön gesprochen wird, so wie zB bei den Ludwig Thoma Geschichten (Ich mag besonders gern: 'Gelähmte Schwingen' und 'Erster Klasse') - oder wie halt DiD am Anfang noch war. Gern hätt ich auch einen deftigen berliner Dialekt von einem Auswärtigen im Dorf oft gehört, so als Kontrast, und einen deftig Schwäbisch Sprechenden. Natürlich meistens boarisch. Aber das norddeutsche hört sich für mich nicht schön an, besonders, wenn mans dann auch noch so oft nach der Schrift wie Vera spricht - da verstehe ich nicht die Drehbuchautoren, dass sie Waury nicht wenigsten mehr in der Umgangssprache sprechen und sie so akademisch anhören lassen. Ich muss aber jetzt auch irgendwie lachen, Gummibärle, einer unserer Foristenkollegen hat den bayrischen Dialekt sogar beanstandet und wünscht sich offensichtlich, dass alle hochdeutsch sprechen. Ich wiederhole das mal übertrieben, um es lustig klingen zu lassen: "Das hochdeutsch, dass der Benediktdarsteller in dieser Sendung gesprochen hat, war wunderschön. Ich versteh nicht, warum der bei DiD in so einer entsetzlichen Sprache spricht." Ja, jetzt spaltet sich die Gesellschaft auch schon wegen des Dialekts, ... Sachen gibts!Bergfee_User_1127014 am
Gerade denke ich zurück an den Mehrteiler SACHRANG, den ich als junge Frau mit meiner Mutter angeschaut habe. Dem Sprecher H.-R. Müller hätte ich stundenlang zuhören können. Was für eine Stimme, sie füllte den ganzen Raum.Nachteule. am
Altea, so wie ich es verstanden hab, wurde von dem Foristenkollegen nicht Benedikts Bairisch beanstandet, sondern dass er bei DiD anscheinend Schwierigkeiten hat, seinen Text flüssig zu sprechen. Flüssig sprechen ist ihm in der anderen Sendung wohl gelungen, dort halt auf Hochdeutsch... (Mir selber ist das noch nicht aufgefallen, dass er diese Schwierigkeiten hat.)
PS: Mir fehlt ein Franke bei DiD...! 😉User 1938659 am
Altea, ich nehme an sie beanstanden meinen Kommentar. Ich habe geschrieben, Herr Geiss hat in der Sendung mit dem Moderator Hochdeutsch gesprochen. Was ich kritisch betrachte, ist nicht das der Darsteller bayerisch spricht, sondern so abgehackt, kein Satz wird flüssig gesprochen. Da ich selbst Dialekt spreche, freue ich mich immer wenn in Sendungen echter Dialekt gesprochen wird.Altea am
Achsoooo, 659, fast schad, i hätts lustig g'fundn, wenn sich eine Hochdeutschfraktion gebildet hätte, die mit den Dialektpflegeanhängern eine Debatte vom Zaun ... dann hab ichs missverstanden. Ja mei ... dann auch noch die HitzUser 1938659 am
Altea, können sie sich noch an den Julian, Ehemann der Sophia erinnern? War doch ein Landwirt aus der Eifel glaube ich. Die Familie hatte den Hof doch schon seit mehreren Generationen. Dieser Julian hat Hochdeutsch gesprochen darüber habe ich mich jedesmal geärgert. Spricht man in der Eifel keinen Dialekt?d'Annamial am
Bergfee, Sachrang, das war eine so wunderbare Verfilmung des Buches von Carl Oskkar Renner und einer tatsächlichen Geschichte!
Durch diese Verfilmung lernte ich die wunderbare Musik des Peter Huber, genannt der Müllner-Peter von Sachrang, kennen, die das Ensemble Hans Berger vor allem zur Weihnachtszeit immer aufführt! Es ist eine wundervolle Musik, eine Verbindung zwischen Klassik und alter alpenländischer Volksmusik.
Aber auch die Geschichte war spannend, in der Zeit der Franzosenkriege, eine schreckliche Zeit.Altea am
659, darüber hatten wir damals auch schon diskutiert. Jedoch hatte er eine sehr schöne, tiefe, männliche Stimme und sprach die Worte auch irgendwie weicher, fast sexy aus - so dass das hochdeutsch nicht so arg störte, wie bei den anderen. Wie schon vorher erwähnt, hätt ich gern als Kontrast zum bayrisch gern ein deftiges berlinerisch und schwäbisch von Zugereisten zwischen den boarischredenden gehört ... natürlich nur in Maßen. Anfangs tat ich mich mit Kummeths fränkischen Dialekt, der ja früher ein sehr schönes bayrisch (Hans im Glück, Wildbach) drauf hatte, nicht so leicht. Nach der vielleicht zehnten Folge hatte ich mich allmählich dran gewöhnt. Dialekt hören find ich halt auch generell schöner als dieses sterile hochdeutsch. Willi Reicherts deftiges Schwäbisch (Herr Schäufele und Herr Fleiderer) fand ich früher auch immer sehr amüsant. Und das Berlinern von so manchen Taxifahrern, ist für mich, fast schon so etwas wie eine angenehme Musik, der ich gern lange zuhören möchte.User 1938659 am
Altea, zu diesem Kommentar kann ich ihnen nur zustimmen!!!!!!!Altea am
Freut mich, 659.
Golowin am
Die Sparsamkeit gebietet´s wohl, dass man uns zum Wochenausklang exakt die gleiche Konserve aus der Sommerpause vom letzten Jahr beschert hat. Mit gleichen Promis und gleicher Reihenfolge. So liegt auch der BR voll im Trend. Von Mai bis September gehen viele in die Sommerpause und Wiederholungen haben Hochkonjunktur. Wie z.B. der Sonntagsstammtisch. Pfingstpause, dann drei Sendungen und Sommerpause. Weiter geht’s nach der Wiesn.
Zum besseren Verständnis:
In vielen Szenen als AL, nehme ich ihr Sodbrennengesicht einfach nur als Ausdruck ihrer Übellaunigkeit wahr, wenn ihr Spozerl nicht „parriert“. Das passt dann halt zur Rolle. Bei der Privatperson Gärtner würde ich mich nicht zu Aussehen oder Gebiss äußern.Nuntius26 am
Golowin, nichts für ungut. Mir ging es um das Thema Annalena Rolle oder/ und Darstellerin der Annalena. Zu all den bisherigen Schmähungen gerade dieser Person kam nun auch noch das Sodbtennengesicht. Auch andere, zu gefühlt 90 % weibliche Rollen / Schauspielerinnen werden harsch kritisiert. Ist das ein Spiegel der misogynen Gesellschaft? Auch durch Frauen repräsentiert?d'Annamial am
Nuntius, so einfach ist das wohl nicht!
Seit der neuen gesellschaftlichen Ordnung vor 10.000 bis 80.000 Jahren ist die natürliche Rivalität zwischen den Frauen, die es, wie bei allen Primaten, schon seit Ur-Ur-Zeiten gegeben hat, zu einen fatalen Rennen um die besten Plätze und die Gunst an der Seite der dominierenden Männchen gekommen! Frau gegen Frau!
Die Frau wurde Eigentum des Mannes, Töchter wurden bei Heirat von ihren weiblichen Verwandten getrennt. Für die neue, angeheiratete weibliche Verwandtschaft aber war sid Fremde, Konkurrenz.
So zerbrachen nach und nach alle natürlichen Frauennetzwerke..
Und das hat sich in heutiger Zeit, trotz Erkenntnis der Unsinnigkeit weiblicher "Konkurrenz bis aufs Blut" eher verschärft als vermindert. Die Medien machen es möglich und Schönheits- und Textilindustrie machen aus jedem vermeintlichen Entlein einen ebenfalls vermeintlichen Schwan.
Aber auch schon vor 50 Jahren, trotz Emanzipation, wurden Frauen, die nicht dem Schönheitsideal entsprachen, vorallem von Geschlechtsgenossinnen gemobbt! Den Männern spielte das in die Hände, denn ein in sich verzoffter Gegner ist leicht zu unterjochen.
Aber haben wir Frauen dazugelernt?
Und dabei geht es mir weniger um die stillen nicht Schönen, sondern um die, die die Konkurrenz anheizen! Gepuscht werden diese von einer Industrie, die am Konkurrenzdruck richtig gut verdient!
Bei Frauen, die nicht mithalten können, entsteht tiefer Frust und sie hacken aber nicht auf die Schönen ein, sondern suchen noch vermeintlich "hässlichere" als sie selbst sind!
Wenn dann auch noch eine Figur wie Annalena negative Eigenschaften zeigt, ist das Maß voll! Auch Männer gehen dann auf zur Hässlichen erklärten Frau los.
Es ist ein Teufelskreis, den nicht eine Frau alleine lösen kann, sondern nur die gesamte Gesellschaft. Aber zu glauben, dass das je umfassend geschieht ist eine Illussion.
Frau bleibt nur der Weg zum gesunden Selbstbewußtsein, an dem die Abwertung abprallt. Und auch das Bewußtsein, dass nur durch eigenes Denken Unabhängigkeit vom alten Rollenbild erreicht werden kann.
Die Umstände sind heute zum Glück aber schon anders als noch vor 8.000 Jahren, Frauen dürfen unabhängig sein, haben eigenes Geld, kein Mann darf sie einschränken.
Aber man muss das auch wollen und bereit sein, evtl auf Luxus zu verzichten, mit dem dominante Männchen immer noch locken...Nuntius26 am
Annamial, seeehr gut dargestellt. Bist Soziologin? Antropologin?Resi2005 am
Komisch, ich habe immer gedacht, Golowin ist ein Mann. Jetzt aber denke ich, eher eine Frau. Nur Frauen reden so abfällig über andere Frauen.
Was ist eigentlich ein Sodbrennengesicht?
Nein, Neanderin, ich denke, das ist nicht nur auf Menschen beschränkt, sondern liegt in der Natur. Noch nie eine Alpha-Hündin erlebt?User 1938659 am
Resi 2005 ich leide enorm unter Sodbrennen, kann vieles nicht mehr essen. Aber was ein Sodbrennengesicht ist weiß ich auch nichtAltea am
Also echt, Resi! Erst unterstellst du jemandem, er rede abfällig über andere Frauen, dann weißt du aber nicht, was mit dem Begriff „Sodbrennengesicht” gemeint ist.
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