Staffel 3

Staffel 3 von Berghütten mit Marcus Fahn startete am 18.09.2026 im BR.
  • Staffel 3, Folge 1 (30 Min.)
    Von Links: Daniel Engelsmann, Rosa Lohmann und Marcus Fahn vor der Priener Hütte. – Bild: David Hulik /​ BR
    Von Links: Daniel Engelsmann, Rosa Lohmann und Marcus Fahn vor der Priener Hütte.
    Almwiesen, Kuhglocken und die Chiemgauer Alpen im Rücken: Seine erste Hüttenwanderung führt Marcus Fahn nach Oberbayern ins Naturschutzgebiet Geigelstein. Hier liegt die Priener Hütte auf 1.410 Metern. Zahlreiche Touren führen zu umliegenden Gipfeln, wie dem Geigelstein, dem Breitenstein oder zur Via Alpina. Seit 2021 wird die Hütte von Quereinsteigerin Rosa Lohrmann und ihrer Patchwork-Familie bewirtschaftet. Was Marcus gleich bei der Begrüßung spürt: Sie und ihr Partner Daniel strahlen pures Glück und einträchtige Harmonie aus. Beide hatten ursprünglich andere Berufe, finden nun aber hier oben ihre gemeinsame Erfüllung. Die Hütte betreiben sie mit viel Gespür für gelebte Gastfreundschaft, Nachhaltigkeit und Herzlichkeit zu ihren Gästen. Auf insgesamt acht Kinder kommt ihre Patchwork-Familie, wobei einige schon aus dem Haus sind, während andere ganz selbstverständlich mit dem Hüttenleben aufwachsen. Es gibt Mehrbettzimmer und Lager, auf Wunsch mit Halbpension. Das Brot, das es hier gibt, wurde selbst gebacken und diesmal packt Marcus mit an, wenn Rosa den Teig vorbereitet und backt. Die Hütte hat ganzjährig geöffnet. Zur besonderen Atmosphäre trägt die Musik bei: In der Gaststube stehen Akkordeons, die die Gäste dazu einladen, gemeinsam zu musizieren. Auch das Klavier am Bestelltresen ist mehr als nur Dekoration: Wer etwas bestellen will, darf sich bemerkbar machen, indem er in die Tasten greift und eine Melodie anstimmt. Sein nächster Ausflug führt ihn weiter westwärts: Es locken Allgäuer Spezialitäten, eine großzügige Panorama-Terrasse und ein herrlicher Blick auf die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Marcus besucht die Rohrkopfhütte am Tegelberg bei Schwangau – ein beliebtes Wanderziel direkt an einer Route mit dem verheißungsvollen Namen „Schutzengelweg“. Hüttenwirt Basti empfängt ihn in zünftiger Tracht und führt ihn durch den auf 1.320 Metern gelegenen Betrieb. Die Hütte ist nicht mit dem Auto erreichbar – vom Parkplatz der Tegelbergbahn führt der Weg zu Fuß rund eine Stunde hinauf. Als gelernter Koch setzt Basti ganz auf gute Küche und spezielle Kochevents. Herzstück seines Gastro-Angebots ist die Außenküche mit offener Zubereitung von Gerichten. Außerdem organisiert er bei schönem Wetter jeden Donnerstag einen Barbecue-Abend und jeden letzten Donnerstag im Monat einen Cocktail-Abend. Übernachten kann man auf der Rohrkopfhütte nicht, dafür gibt’s für jeden der mag, ein besonderes Wohlfühl-Erlebnis: Auf eigens dafür gebauten Plattformen direkt am Hang finden „Sundowner Yoga“-Sessions statt, die Bewegung, Entspannung und den weiten Blick über das malerische Bergpanorama zusammenführen. Das lässt Marcus sich nicht entgehen – auch wenn er mit den Übungen zunächst klarkommen muss, am Ende offenbaren sie einen Moment der Ruhe, um die besondere Atmosphäre der Allgäuer Alpen auf dieser Hütte bewusst noch einmal zu genießen. (Text: BR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 18.09.2026 BR
  • Staffel 3, Folge 2 (30 Min.)
    Marcus Fahn.
    Marcus wandelt diesmal auf frühgeschichtlichen Spuren. Es geht zu einem sagenumwobenen Ort: Auf 539 Metern liegt die Staffelbergklause auf dem Staffelberg bei Bad Staffelstein im Nordwesten des Naturparks Fränkischen Schweiz. Nicht ohne Grund gilt dieser Berg als der „Heilige Berg der Franken“. Schon lange vor der Christianisierung war das markante Bergplateau vermutlich ein bedeutender Kult- und Versammlungsort der Kelten. Später prägten christliche Wallfahrten und die Verehrung der heiligen Adelgundis die spirituelle Bedeutung des Berges. Marcus trifft hier Marco Rödiger und seine Frau Claudia. Sie haben die Staffelbergklause übernommen, beide sorgen auch dafür, die dazu gehörige Adelgundiskapelle instand zu halten. Der Überlieferung nach lebte die heilige Adelgundis hier als Einsiedlerin und machte den Staffelberg zu einem Ort der Einkehr und des Glaubens. So kommt es, dass die Kapelle bis heute Pilger, Wanderer und Geschichtsinteressierte gleichermaßen anzieht. Zum Putzen wird Marcus gleich mal eingespannt: Boden wischen unter den Augen der Heiligen Adelgundis – auch eine neue Erfahrung auf seiner Hüttentour. Anschließend mischt er sich unter die Ausflügler, Wanderer und Einheimische, die zwar auch wegen der Kapelle, aber vor allem wegen der schönen Aussicht und der fränkischen Gerichte kommen. In der Küche bereitet er mit Claudia frische Bratwürste, um sie draußen zu servieren. Und um die Getränke-Vorräte zu sichern, macht er sich auf dem mini Unimog auf den Weg, Bier-Nachschub zu holen. Wer hier einkehrt, bekommt genau das, was die Staffelbergklause ausmacht: eine Pause nach dem Aufstieg auf den „Berg der Franken“, heimisches Bier und eine deftige fränkische Brotzeit. Und Marcus bekommt noch ein extra Highlight: Marco zeigt ihm die schönste Stelle am Staffelberg, von der aus sich das Obermaintal und die markanten Gipfelfelsen überblicken lassen. Sehr ursprünglich geht es für Marcus weiter zu seinem nächsten Besuch im ruhigen Lochbachtal im Oberallgäu. Die Alpe Dinjörgen liegt auf 1.278 Metern, auf der südlichen Seite des Besler-Massivs. Vor über 200 Jahren wurde sie zum ersten Mal erwähnt, heute lebt hier eine junge Familie, hütet Kühe und empfängt Gäste. Wie sich das Leben anfühlt, wenn die Alpe das Zuhause ist – das erlebt Marcus hier hautnah mit. Alle Familienmitglieder müssen anpacken und das mitten in der weiten freien Natur. Von Mitte Mai bis Anfang Oktober wohnt die Familie mit ihren zwei Kindern auf der Alpe, die Schule ist weit weg, Nachbarn gibt es im Umkreis von mehreren hundert Metern auch nicht. Dafür müssen jeden Tag 112 Stück Vieh versorgt werden, dank deren Beweidung die umliegende Kulturlandschaft erhalten wird. Außerdem ist Marcus dabei, wenn Jule und Michael aus frischgemolkener Milch per Handarbeit schmackhaften Allgäuer Alpkäse zubereiten – allein für diesen Leckerbissen lohnt sich der Aufstieg. Zur Alpe führen viele Wege von allen Seiten und alle gut ausgebaut. Von einer lockeren Wanderung in einer Stunde bis zu mehreren Stunden ist alles möglich, sei es über den Königsweg ab Obermaiselstein, vom Riedbergpass, ab Balderschwang oder durch das Lochbachtal – je nach Lust und Fitnesszustand. (Text: BR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 25.09.2026 BR
  • Staffel 3, Folge 3 (30 Min.)
    Vor der Florianshütte, von Links: Michael Schumacher, Tina Höner und Marcus Fahn.
    Die erste Wanderung führte den Moderator Marcus Fahn zur Florihütte auf dem Brauneck in den Bayerischen Voralpen. Sie wurde 1928 von Münchner Feuerwehrlern gebaut, um als Rückzugsort für Erholung zu dienen. Die Arbeit auf der Hütte ist für Münchner Paar Tina und Martin Schumacher keineswegs Neuland. Eine weitere Einkehr fand in der Berghütte Schareben im Bayerischen Wald statt. Das ehemalige Forstanwesen befindet sich seit 1975 im Besitz des Wald-Vereins Drachselsried (Text: BR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 02.10.2026 BR
  • Staffel 3, Folge 4 (30 Min.)
    Von links: Adrian Meßmer, Katharina Pscheidl und Marcus Fahn vor der Oswaldhütte.
    Wie vielfältig die Hüttenkultur ist, erlebt Marcus Fahn diesmal in Oberbayern. Im Naturschutzgebiet Röthelmoos besucht er die Dandlalm, die seit Jahrhunderten in Familienbesitz ist. Im Karwendel ist Marcus anschließend auf der Oswaldhütte zu Gast, die von Adrian und Kathi bewirtschaftet wird. Adrian nimmt ihn mit auf seinen betagten Traktor. Der Oldtimer sprüht Funken und macht merkwürdige Geräusche, aber der Moderator bewältigt die Fahrt mit Gelassenheit. (Text: BR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 09.10.2026 BR
  • Staffel 3, Folge 5 (30 Min.)
    Marcus Fahn vor der Rappenseehütte.
    Die seit 2018 als „Tannenhütte“ bekannte ehemalige „Gamshütte“ am Wank oberhalb von Garmisch-Partenkirchen ist das erste Ziel, das der wandernde Moderator Marcus Fahn im Visier hat. Das Gebäude ist ganz aus heimischem Tannenholz gebaut. Weit oben im Naturschutzgebiet der Allgäuer Hochalpen liegt Marcus Fahns zweites Ziel: die „Rappenseehütte“. Für viele Bergfreaks ist sie ein Etappenziel, für andere als Startpunkt für den Alpenüberquerungsweg E5 von Oberstdorf nach Meran. (Text: BR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 16.10.2026 BR
  • Staffel 3, Folge 6 (30 Min.)
    Marcus Fahn vor der Alpe Bierenwang.
    Beeindruckende Bergpanoramen, idyllische Almen und urige Einkehrmöglichkeiten: Marcus Fahn, Morgenmoderator von Bayern 1, macht sich auf den Weg zu neuen Wanderungen, besucht einladende Einkehrmöglichkeiten und trifft begeisterte und engagierte Wirtsleute mit sehr persönlichen Geschichten. Diesmal zieht es Marcus Fahn auf seiner Tour ins Allgäu zum Fellhorn bei Oberstdorf. Sein Ziel ist die Obere Alpe Bierenwang, die auf 1.735 Metern an der südöstlichen Flanke des Fellhorns liegt, umgeben von gut frequentierten Wanderwegen, Bergbahnen und malerischen Aussichtspunkten. Marcus trifft hier auf die junge Familie von Johanna und Vinzenz, die die Alpe mit ihren beiden Söhnen von Mai bis Ende Oktober bewirtschaften. Beide stammen aus Oberstdorf und waren immer schon bergbegeistert. Über den Sommer befinden sich mit ihnen rund 200 Stück Jungvieh, drei Milchkühe, Schweine, Ziegen und Hühner auf der Alpe. Es ist genau das Leben, das sie lieben. Vinzenz hat hier schon als Kind jeden Sommer verbracht. Vor ihm waren es seine Eltern, davor seine Großeltern. Er ist für die Tiere zuständig, die auf 218 Hektar beaufsichtigt werden müssen, Johanna betreibt die Gastronomie. Tatkräftig unterstützt werden die beiden von ihren Eltern und vor allem von ihren Kindern. Auch Marcus geht ihnen zur Hand und probiert sich im Zaun-Setzen, Kühe-Treiben und Melken. Frische Butter aus selbstgemolkener Milch – was gibt es Besseres aufs Brot? Dazu der Blick von der Terrasse mit Sicht über die Oberstdorfer Berge – Marcus kann nur zu gut verstehen, warum Johanna und Vinzenz sich für dieses Leben entschieden haben. Zum Abschluss seiner Hütten-Tour durch Bayern zieht es Marcus nochmal nach Mittelfranken, auf den 603,5 Meter hohen Moritzberg bei Leinburg – dorthin, wo Gasthof, Kapelle und Aussichtsturm dicht beieinanderstehen. Diese Mischung macht den Berggasthof Moritzberg zu einem besonderen Ort. Hier trifft Marcus die Wirtsleute Sabrina und Markus, die stolz sind, dass ihr Berggasthof ein 400 Jahre altes Gemäuer mit denkwürdiger Geschichte ist. Es geht auf ein Bruderschaftshaus aus dem 17. Jahrhundert zurück, das zeitweise auch Unterkunft eines Einsiedlers war. Flankiert ist es von der 600 Jahre alten Mauritiuskapelle und dem 1913 erbauten Bismarckturm. Marcus steigt die 167 Stufen zur Aussichtplattform hoch, wo er einen Amateurfunker trifft, der ihm erzählt, dass er sich hier oben mit Gleichgesinnten trifft, um hobbymäßig über die Landesgrenzen hinaus zu funken. Sabrina und Markus wissen ihren Berggasthof für verschiedenste Anlässe zu nutzen. So finden in der Kapelle mehrmals im Jahr Hochzeiten und Gottesdienste statt, dazu kommen Konzerte, die den Moritzberg auch zu einem kulturellen Ausflugsziel machen. Für Kinder gibt es einen Waldspielplatz und für Reiter die Möglichkeit, Pferde anzubinden. Marcus mischt sich unter die Gäste und packt mit an: beim Rasenmähen, Holzmachen und in der Küche. Ob knuspriges Schäuferla, Wild aus eigener Jagd, frische Salate, Gemüsestrudel oder hausgemachte Kuchen: Sabrina und Markus haben den Anspruch, Gerichte nach alten überlieferten Rezepten zuzubereiten mit natürlichen Zutaten aus der Region. Gipfelgefühl auf Fränkisch – in einer Umgebung, in der Geschichte, Natur und Genuss eine harmonische Symbiose eingehen. (Text: BR)
    Deutsche TV-Premiere Fr. 23.10.2026 BR

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