Kommentare 1–10 von 23weiter

    • (geb. 1976) am melden

      [Sorry, der Text war zu lang. Hier der Rest:]
      Wölm geht nach Thüringen, Maria kehrt in ihr österreichisches Stammkloster zurück. In der letzten Einstellung der Serie fällt die Tür hinter ihr zu. Mich hat das alles mit einem sehr traurigen Gefühl zurückgelassen. Kaum einer der vielen Handlungsstränge, die in der ersten Staffel so hoffnungsvoll begonnen hatten, findet ein Happy End. Ich finde, dass die zweite Staffel von der Grundstimmung das genaue Gegenteil der ersten ist.
      • (geb. 1981) am melden

        Ich sehe es sehr ähnlich. Vor allem wenn bei die Serie am Stück anschaut, fällt das sehr auf.

        Noch dazu sind viele Darsteller aus Staffel eins plötzlich in der zweiten Staffel verschwunden: Wolfgang Bathke (Kioskbesitzer Schäfer), Monika Woytowicz (Sybille Gnekow), Felix Martin (Günther Loos) und John E. Yamoah (Nene) sind nicht mehr zu sehen, die letzten beiden werden nicht mal mehr erwähnt. Marina Krogull spielte in der ersten Staffel noch Gerti Bliese, ehe sie dann in Staffel zwei als Albertine Stiller zurückkehrte. Anja Schüte (Julia Krüger/Gnekow) ist in der zweiten Staffel auch nur ein Mal zu sehen.

        Auch häufen sich die Todesfälle in den dreizehn Folgen der zweiten Staffel: Schäfer, Sawatzky, die Generaloberin, Albertine und ihr Sohn... In Staffel eins mussten hingegen nur die Nebenrollen Hedwig Loos und Herr Latzke dran glauben. Meine Vermutung ist, dass Stephan Orlac 1990 wieder für "Die Wicherts von nebenan" drehte und daher bei "Wie gut, dass es Maria gibt" aussteigen musste oder wollte. Dennoch hätte es da meiner Meinung nach bessere Möglichkeiten gegeben.

        Die Geschichten um Dr. Lühl sowie das Palais d’amour sind meiner Meinung nach nicht wirklich "rund". Irgendwie dreht sich da einiges im Kreis, ohne dass die Handlung wirklich in Fahrt kommt. Die Spielwiese kann Maria jedenfalls letztlich doch nicht retten. Und der Spielsalon im Haus der Liebe haut zumindest rückblickend kaum jemand vom Hocker.

        Das Ende wirkt dann auch ziemlich gehetzt: Knapp 20 Minuten vor Ende teilt Pastor Wölm Maria mit, dass er nach Thüringen. Maria kehrt schließlich doch als neue Generaloberin in ihr Kloster zurück. Während sie sonst immer von Schwester Elisabetha am Bahnhof abgeholt wurde, scheint sie diesmal zu Fuß gegangen sein. Hinter ihr schließt sich das Klostertor. Leider sind diese "offenen Enden" bei fast jeder Serie von Justus Pfaue zu finden.
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    • (geb. 1976) am melden

      Ich habe die Serie erst vor kurzem zum ersten Mal gesehen, als sie auf zdfkultur ausgestrahlt wurde, und hatte gleich von der ersten Folge an das Gefühl, eine richtig schöne „Wohlfühlserie“ für mich gefunden zu haben. Es ist zwar auch nicht alles heile Welt, aber Schwester Maria krempelt die Ärmel hoch und versucht, mit viel Organisationsgeschick Probleme zu lösen und Menschen zueinander zu bringen. Für den anfangs widerspenstigen Markus Gnekow wird sie zu einer engen Vertrauten und Helferin, auch bei seinem Studium der Mathematik und Physik (sie selbst hat in diesen Fächern promoviert). Zudem ist es zu einem großen Teil ihr zu verdanken, dass Markus mit seiner Angebeteten Julia eine kleine Familie inklusive gemeinsamem Kind gründet. Seinen seit langem getrennt lebenden Eltern verhilft Maria zu einer Annäherung, indem sie Sybille Gnekow – die die Familie verlassen hatte, als Markus noch ein Kind war – aufspürt. Dabei werden Sybille und Maria sogar beste Freundinnen. Der kinderliebe Herr Sawatzki, der sich sehr verschlossen hatte, seit er vor Jahren bei einem Autounfall ein Kind tödlich verletzt hatte, erhält von ihr viele Aufgaben, die ihn regelrecht aufblühen lassen. Der alte und einsame Herr Latske bekommt durch Schwester Marias Vermittlung eine seniorengerechte Wohnung und Gesellschaft in Gestalt des kleinen Halbwaisen Thomas, der mit ihm regelmäßig Schach spielt. Ich mochte auch sehr die ruhigen gemütlichen Szenen, wie z.B. jene, wenn alle zusammen mit Frau Hagenkötter bei Kaffee und Kuchen am Tisch sitzen. Nicht zu vergessen die mal mehr, mal weniger subtilen Sticheleien und vor allem Flirtereien zwischen Schwester Maria und dem protestantischen Pastor Wölm!
      Doch in der zweiten Staffel scheint alles ins Negative zu kippen. Nach Herrn Latskes Tod stirbt völlig unerwartet auch Thomas‘ Vater. Herr Sawatzki will ein verletztes Kind retten und fährt dabei eine schwangere Frau an, die in der Folge stirbt. Daraufhin verübt er Selbstmord (was minutiös gezeigt wird). Markus Gnekow vergeigt eine wichtige Prüfung beim allerletzten Versuch und kann daraufhin sein Studium nicht mehr fortführen. Noch dazu scheitert seine Ehe mit Julia, die das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn behält. Auch die Ehe seiner Eltern ist rettungslos verloren. Sybille Gnekow, Marias beste Freundin, erklärt ihr am Telefon, dass auch die Freundschaft zu ihr „ein Schotterhaufen“ – also beendet – ist. (Einen Grund liefert sie meiner Erinnerung nach nicht.) Pastor Wölms Lebensgefährtin Albertine stirbt gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn bei einer Explosion. Auch Marias Generaloberin, die wie eine Mutter für sie ist, stirbt in der zweiten Staffel.
      Ich hatte gehofft, dass am Ende Maria und Pastor Wölm zusammenkommen, aber auch das passiert nicht. Wölm geht nach Thüringen, Maria kehrt in ihr österreichisches%2...
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      • (geb. 1968) am melden

        Heute kam wieder die Serie auf ZDF Kultur. Herrlich. Weiß jemand, wer die Elektriker waren, die im 3. Teil mitspielten? Der jenige, der mit Maria gesprochen hat, könnte das Mario Wirz gewesen sein? Meiner Meinung nach war es der deutsche Schriftsteller, der leider viel zu früh verstorben ist.
        • (geb. 1981) am melden

          Ich bin mir ziemlich sicher, dass er es ist. Er hatte auch eine Rolle in "Die Wichterts von nebenan" (gleiche Produktionsfirma, gleicher Regisseur).
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      • (geb. 1963) am melden

        Warum kamen nur zwei Staffeln?
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        • (geb. 1963) am melden

          Hier ist noch anzumerken, daß Gunter Berger (Pastor Siegfried Wölm) letztes Jahr am 13. Mai in Berlin mit 71 Jahren verstorben ist.
          Auch war er Hauptdarsteller gewesen im Fernsehfilm "Der weiße Neger" aus dem Jahre 1995. Habe ich übrigens (auch) versäumt. Hoffe, daß dieser Film nochmal irgendwann wiederholt wird...
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          • (geb. 1981) am melden

            Wirklich eine tolle Serie. Schön, dass sie endlich mal wiederholt wird. Ich nehme alle Folgen auf, da mir die DVD-Boxen derzeit zu teuer sind.
            Justus Pfaue hat wirklich tolle Bücher geschrieben. Regie führt Rob Herzet, der auch bei den ersten drei Staffeln "Die Wicherts von nebenan" verantwortlich zeichnete. Auch ein schönes Wiedersehen mit vielen Berliner Schauspielern, die auch in anderen Serien jener Tage ("Die Wicherts", "Ich heirate eine Familie", etc.) zu sehen waren. Und viele, die leider nicht mehr unter uns weilen.
            • (geb. 1963) am melden

              Kam wahrscheinlich aber auch daher, daß die Schauspieler Verträge hatten mit der novaFilm Otto Meisner KG ("Ich heirate eine Familie"; "Die Wicherts von nebenan"; "Immer wieder Sonntag"). Man denke da z.B. an Gudrun Genest ("Frl. Glaubrecht" bei den "Wicherts von nebenan") und Stephan Orlac (auch bei den "Wicherts") sowie Anja Schüte (ebenso bei den "Wicherts") - und und und...
              Und der Dreh- und/oder Handlungsort bei allen drei Serien war immer jeweils Berlin gewesen...
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          • (geb. 1963) am melden

            Hatte diese Serie noch nie gesehen. Jetzt kann ich es ab März ja nachholen - auf ZDF Kultur...
            Apropo "ZDF Kultur": Sollte der Sender nicht irgendwann mal eingestellt werden?
            Also meinetwegen - bitte nicht...!!!
            • (geb. 1977) am melden

              jawohl!!! wie schön, ich guck gerade. habs als kind schon gesehen! so toll gemacht, mit so viel charme!! kann mit heutigen serien nicht mithalten, finde ich! danke zdfkultur für die wiederholung!!:)
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          • am melden

            Am Ende der zweiten Folge der ersten Staffel ("Aller Anfang ist schwer"), nach dem gemeinsamen Gespräch mit dem Bischof, geht Schwester Maria in die Kirche, in der der neu dazugekommene Kaplan Kümmerling gerade Orgel spielt. Weiß jemand, welches Stück er da spielt?
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            • (geb. 1965) am melden

              Mag die Thekla Carola Wied auch sehr gerne.
              Warum lief die Serie nur 2 Jahre?
              Sie war doch sehr beliebt oder?
              Irgendwie verstehe ich das nicht
              Kürzlich habe ich mir mal die gnze Serie als DVD ausgeliehen und fand sie super.
              Bin echt begeistert.
              Wie gesagt verstehe nicht daß nach 2 Staffeln Schluss war einfach
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              • (geb. 1962) am melden

                Thekla Carola Wied: ?
                Ein toller Mensch, eine wundervolle Person,
                und eine tolle "Schauspielerin".
                Ein "Sonnenschein" unter den Schauspielern einfach immer
                ein "Lichtblick" ich sehe sie mit am liebsten.......Fähigkeit: Freude am Beruf,
                Disziplin,Fleiß,Ausdauerfähigkeit,Herzensbildung..
                ..So jemand muss man gerne haben......Grüßle an alle Fan´s vonT.C.Wied
                • (geb. 1981) am melden

                  Ich bin auch ein großer T.C. Wied Fan. Schon als Kind mochte ich sie sehr. Mitte der 1980er Jahre war sie bei der Eröffnung eines HL-Marktes in meiner Heimatstadt. Da habe ich ein Autogramm von ihr bekommen. Leider weiß ich nicht, wo dieses nach fast 30 Jahren abgeblieben ist.
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