Kommentare 1–10 von 49

    • am

      Hallo
      Ich bin der Meinung, man sollte die Serie weiterführen...
      Falk muss nicht tot sein... Vielleicht ist es so, dass der Rettungswagen kommt und sie Falk zurückholen können, oder? Auch, dass Dunia tot sei... kann ein Gerücht sein, oder?. Diese Serie ist eine der wenigen, die mich von Anfang bis Ende, an jede Minute gefesselt haben. Diese Serie zeigte nicht nur die Machenschaften der Stasi, sondern auch, wie es nach der Öffnung im Lande zuging. Sehr interessant fand ich, wie man es geschafft hat, den Falk zu hassen und am Ende doch Sympathien für ihn entwickeln. Eine super Story. Ich fand des sehr sehr stark, dass er am Ende seine EX-Frau schützen wollte. Auch die Katja hat sich super gemacht. Mit ihrem Humor gibt es nochmal richtig Pepp in der Serie. Auch Claudia... ein Muss in dieser Serie. Denkt bitte dran... bei Dallas ist Bobby nach Monaten wieder auferstanden. Mich würde interessieren ob Falk sich wirklich gewandelt hat und sein neues Glück findet... Versöhnung von Falk und (Stief)Vater wäre schön...um nur 2 Gründe von vielen zu nennen. Die Serie ist es auf jeden Fall wert. Der Falk hat so bissel was von J.R. Ewing. Die ganze Serie, so einen kleinen Touch von Dallas, obwohl es ne ganz andere Story ist. Gebt euch Mühe. und gebt die Serie eine Chance. Diese Serie hält locker noch paar Staffeln... MFG aus Mecklenburg
      • am

        Hallo zusammen,

        wir sind Alina und Celine und studieren Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der FU Berlin. Für unser aktuelles Forschungsprojekt suchen wir Teilnehmerinnen und Teilnehmer für eine Gruppendiskussion, auf die folgende Punkte zutreffen:

        - vor 1960 geboren
        - Berliner:innen, die von 1980-1989 in Ost-Berlin gewohnt haben
        - haben die ARD Produktion Weissensee vollständig gesehen

        Falls all diese Punkte auf Sie zutreffen und Sie bereit sind, in einer gemischten Gruppe von Ihren Erfahrungen in Ost-Berlin und ihren Einstellungen gegenüber der Serie Weissensee zu erzählen, freuen wir uns sehr auf eine Nachricht von Ihnen.
        Die Gespräche werden Ende diesen Monats online stattfinden und etwa 60 Minuten in Anspruch nehmen. Weitere Details besprechen wir bei Interesse. Melden Sie sich hierzu bitte unter folgender Mailadresse: DDRFORSCHUNG@web.de

        Vielen Dank im Voraus!
        Alina Weide und Celine Steffan
        • (geb. 1958) am

          Viel ist meinen Vorgängern nicht mehr hinzuzufügen. Aber ein wenig doch.

          Für mich, der ich erst jetzt alle vier Staffeln „in einem Rutsch“ gesehen habe: ganz, ganz, großes Kino.
          Eine gute und mutige Darstellung der DDR. Sicher, ein Ausschnitt, eine Perspektive, aber deswegen nicht falsch. Im Gegenteil: Beeindruckend gute Recherche, manchmal wichtige Details einfach so nebenbei erzählt. Eine Freude, sich die Serie anzusehen. Nur weil man es nicht so erlebt hat, bedeutet dies noch lange nicht, dass es nicht so war.

          Am Anfang hatte ich mich etwas geärgert, weil ich dachte, mit Hans Kupfer soll das Narrativ des „menschlichen“ Stasioffiziers bedient werden. Ich sah trotzdem weiter und hatte mich schlussendlich geirrt.

          Aus der Anonymität heraus kann ich freimütig bekennen, selten bei einer Serie so oft Tränen in den Augen gehabt zu haben wie bei den ersten zwei Staffeln. Lag es daran, dass ich selbst meine ersten 27 Jahre in der DDR – am Silbersee – verbrachte, inklusive 18 Monate politscher Haft? Ich weiß es nicht. Erstens ist die Liebesgeschichte so unendlich traurig und zweitens beschlich mich wohl eher ein Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht, wie ich es momentan seit über einem Jahr erlebe. Fühle. Selbst in der DDR musste man nicht nachweisen, dass man gesund ist und Ländergrenzen (zu DDR-Zeiten Bezirksgrenzen) wurden auch nicht geschlossen. Das trauten sich noch nicht einmal Honecker und Genossen.

          Auch wenn hier irgendwer schrieb, es sei alles erzählt, würde ich mir eine weitere Staffel wünschen. Vielleicht beginnend mit Regierungsbeteiligung der Linken. Der Partei, die sich über „SED“, „PDS“ „Linkspartei.PDS“ zur „DIE LINKE“ wandelte (Dr. Karl Holluba vor dem Berliner Landgericht an Eides statt, dass DIE LINKE rechtsidentisch mit den vorangegangen Parteien sei).
          Mit dem kurzzeitigen Berliner Staatssekretär Andrej Holm, der vergaß, dass er beim MfS eine Verpflichtungserklärung unterschrieb.

          Oder der Tatsache, dass der linke Berliner Kultursenators Lederer für die Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen verantwortlich ist, die u.a. für die Aufarbeitung des DDR-Unrechtsstaates mit verantwortlich zeichnet. Wir erinnern uns? SED … DIE LINKE! Wen wundert es, dass Hubertus Knabe zu unbequem war, zu viele Fragen zum verschwundenen SED-Vermögen stellte und schlussendlich von Lederer mit fadenscheinigen Begründungen entlassen wurde.

          Wiederholt sich Geschichte? Es bleibt spannend.
          Danke für diese tolle Serie!
          • am

            Top Text... da schließe ich mich an.
            MFG
        • am

          Tolle Serie, hab sie schon mal gesehen doch ich mag die Schauspieler, fast alle  sind Komissare aus bekannten Krimis.
          • am

            Grandios, ein Highlight in der deutschen TV Wüste
            • (geb. 1957) am

              Habe mir jetzt die letzten 3 Tage alle Folgen aus 4 Staffeln reingezogen weil ich die Serie nicht kannte. 
              Hat mir echt gut gefallen. 
              Leider habe ich im Netz gelesen das es keine 5 Staffel mehr geben wird. Das finde ich echt sehr sehr schade, weil ich gerne gewusst hätte wie es mit der Familie Kupfer weitergehen könnte. 
              Aber die Macher der Serie sind da wohl anderer Meinung und haben festgelegt das Schluss ist. Für mich unverständlich da es ja auch ein paar Preise gab, versteh ich nicht das man die Fortsetzung eingestellt hat. 
              Es wird dann lieber irgendein Sche... aus dem Ausland ausgestrahlt das kaum einen interessiert. 
              Sorry für meine Wortwahl.
              • (geb. 1963) am

                Man muss es auch nicht schön reden. Sehr vieles ist gebnauso gewesen, in der DDR da muss man nicht die Augen vor verschließen. Auch ich bin hier aufgewachsen
                • (geb. 1948) am

                  Ich kann die Euphorie die hier über die Serie geschrieben wird nicht teilen. Ich habe 40 Jahre in der DDR gelebt und habe meine Erinnerungen hier kaum wieder gefunden. Es ist ein anderes Land was hier beschrieben wird. So wie sich ein bundesdeutscher Autor die DDR vorstellt und wie die Porpagand die DDR mit all ihren Tücken dargestellt haben will. Man versucht hier eine SOAP a la Dallas oder Denver in die damaligen DDR Verhältnisse zu pressen und dadurch das alle möglichen Vorfälle in den beiden Hauptfamilien passieren wirkt alles noch aufgesetzer und unwirklicher. Ich streite nicht ab das durch die routinierte Produzentin die Serie flüssig und spannend gestaltet wurde und raffinierte Cliffhanger immer wieder zum weiter sehen animieren aber man soll doch nicht versuchen das alles als das "normale" DDR-Leben darzustellen sondern als das Leben in einem sehr ausgesuchten und DDR-untypischn Personenkreis. Ich habe nur die 1. Staffel gesehen und habe alle Lust verloren mir die anderen Staffeln anzusehen noch dazu wo ich hier in den Inhaltsbeschreibungen gelesen habe was für SOAP Probleme hier noch alles auftauchen werden
                  • (geb. 1972) am

                    Ich bin der Meinung, dass diese wunderbar erzählte und genial gespielte Serie seit Jahren das Hochwertigste war, was das deutsche Fernsehen je produziert hatte. Daher habe ich auch ein bisschen enttäuscht auf die Nachricht reagiert, dass sie nicht fortgesetzt würde.
                    Ich bin überzeugt, dass das nur zögerliche Zusammenwachsen von Ost und West mit all seinen Problematiken und Hoffnungen noch reichlich Stoff für eine gelungene Fortsetzung geliefert hätte. Aber sei es drum: vorbei ist vorbei. Was bleibt, ist ein besonderes Stück Fernsehgeschichte, an denen sich kommende Fernsehproduktionen messen lassen müssen. Und die Hoffnung, dass "Babylon Berlin" ein ähnlich frühes Schicksal erspart bleibt.
                    • (geb. 1963) am

                      So nun beschlossene Sache die Berliner Geschichten rund um den Weissensee, der Stasi und DDR ist auserzählt und abgeschlossen. War eine gute Entscheidung, man hat uns alles erzählt und war sehr zufrieden und alle 4 Staffeln gesammelt im Regal kann man sich immer wieder anschauen.
                      Danke liebe ARD für die tolle Sendung.
                      Vielleicht gibt es ja in ähnliches Projekt noch mal?

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