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Im Wilden Westen der USA, in der Zeit zwischen dem Goldrausch und dem Bürgerkrieg: In einer kleinen Ortschaft in Oregon haben sich zahlreiche Außenseiter niedergelassen und sich ein Heim aufgebaut. Als in der Nähe ein wichtiger Bodenschatz gefunden wird, versucht ein Neuankömmling, sich in der Gegend den Grundbesitz zu sichern. Als nicht alle verkaufen wollen, kommt es zur bewaffneten Auseinandersetzung … (Text: bmk)
Es hat ein paar gute Gründe gegeben, um "The Abandons" entgegenzufiebern: Erstens ist die Westernserie Netflix' Antwort auf das "Yellowstone"-Universum von Taylor Sheridan. Zweitens stehen diesmal keine gesichtsledrigen Kerle im Mittelpunkt der Handlung, sondern zwei Ü50-Ladies aus der obersten Riege der Fernsehunterhaltung - "Akte X"-Legende Gillian Anderson und "Game of Thrones"-Cersei Lena Headey, besetzt als Antagonistinnen! Drittens zeichnet mit Kurt Sutter ein Kult-Autor als Creator …
Die Westernserie The Abandons versucht, dem klassischen Genre eine düstere, moderne Note zu verleihen – und liefert dabei ein raues, atmosphärisch dichtes Drama über Macht, Überleben und den Preis von Freiheit.
Im Zentrum steht eine Gruppe von Außenseitern, die sich im Amerika des 19. Jahrhunderts ein neues Leben aufbauen wollen, dabei jedoch schnell mit Korruption, Gewalt und skrupellosen Gegnern konfrontiert werden. Die Serie erzählt keine heldenhafte Pioniergeschichte, sondern zeichnet ein deutlich härteres Bild des Wilden Westens – geprägt von Unsicherheit, moralischen Grauzonen und existenziellen Konflikten.
Visuell überzeugt „The Abandons“ auf ganzer Linie. Weite Landschaften, staubige Siedlungen und detailreiche Ausstattung schaffen eine dichte Atmosphäre, die den Zuschauer sofort in die Zeit hineinzieht. Auch der Soundtrack unterstreicht die düstere Grundstimmung und verleiht vielen Szenen zusätzliches Gewicht.
Inhaltlich setzt die Serie stark auf Figurenentwicklung. Die Charaktere sind vielschichtig angelegt, ihre Motive oft widersprüchlich. Gerade diese Ambivalenz macht sie interessant, sorgt aber auch dafür, dass es mitunter schwerfällt, klare Sympathien zu entwickeln. Das ist gewollt – kann jedoch für einige Zuschauer distanzierend wirken.
Erzählerisch nimmt sich „The Abandons“ Zeit, was Fluch und Segen zugleich ist. Während ruhige Momente die Figuren vertiefen, zieht sich die Handlung stellenweise etwas in die Länge. Nicht jede Nebenhandlung fügt sich nahtlos ins Gesamtbild ein, und gelegentlich verliert die Serie an Fokus.
Dennoch bleibt „The Abandons“ ein ambitionierter Beitrag zum Western-Genre. Sie richtet sich klar an ein Publikum, das weniger an klassischer Action als an düsteren, charaktergetriebenen Geschichten interessiert ist.
Unterm Strich: atmosphärisch stark, inhaltlich anspruchsvoll und bewusst unbequem – kein leichter Western, sondern ein intensives Drama mit Ecken und Kanten.
Fritzchen1961 (geb. 1961) am
Wollte Netflix etwa Yellowstone kopieren? Ich glaube nicht, dass ihnen das gelingen wird. Selbst der Cliffhanger am Ende der ersten Staffel macht die Sache nicht besser. Wird es jemals eine Fortsetzung geben?
User_1062931 am
Nichts Neues im Wilden Westen ! Stop, doch. Jetzt regieren zwei weibliche Clan Oberhäupter den wilden Westen. Da stockt einem der Atem. Mir aber nicht !
User 1110559 am
Es gibt einen alten Western der heißt: Wenn Frauen hassen. Dieser Titel hätte auch auf diese Western Serie gepasst. Denn zwei Frauen verkörpern hier die Hauptrollen, während die Männer nur Beiwerk sind. Aber diese Frauen streiten sich nicht um einen Mann, sondern um Macht und Land. Es fängt harmlos an, steigert sich aber zu einem großen Finale. Es sind zwar nur 7 Teile in der 1. Staffel, es lohnt sich aber anzuschauen. Nicht ganz so großartig wie 1883-Yellowstone, aber trotzdem gut. Ich freue mich auf die 2. Staffel.
Cuka (geb. 1972) am
Im Grunde ist die Serie ganz nett zu schauen. Ein paar Unzulänglichkeiten, wie meistens. Hat mich aber nicht sehr gestört.
Was mich aber gewaltig störte, ist der Fakt, dass die Serie mit einem gewaltigen Cliffhanger endet. Ich mag keine Serien mit offenem Ende. Ich möchte Serien mit Abschluss, ob die Serie dann positiv oder negativ endet, ist mir persönlich nicht wichtig, aber zum Schluss gehört für mich immer ein Knopf an die Geschichte.
Wem's genauso geht, der möge erst gar nicht beginnen, die Serie zu schauen.
Dass es eine Staffel 2 geben wird, in der die Story zu Ende erzählt werden könnte, ist fast so gut wie ausgeschlossen. Netflix hat noch während der Dreharbeiten zu Staffel 1 das zugesagte Budget gekürzt, so dass die Serie, die auf 10 Folgen ausgelegt war, kurzfristig auf 7 Folgen gekürzt und zusammengestrichen werden musste. Deshalb kaum vorstellbar, dass Netflix hier eine Staffel 2 durchwinken und bezahlen wird. Es wird beim Cliffhanger-Ende bleiben. Ärgerlich.