2017, Folge 1006–1023

    • Die SRF-Folgen werden vom SRF in einer schweizerdeutschen Sprachfassung gezeigt.
    • Folge 1006 (88 Min.)
      In einem ausgebrannten Friseursalon wird die Leiche der Auszubildenden Melanie Elvering gefunden. Rosi, die Chefin (Birge Schade), und ihre zweite Angestellte, Vera Rüttger (Jasna Fritzi Bauer), sind erschüttert. Alles weist auf einen Brandanschlag hin. Rasch können Hauptkommissarin Anna Janneke (Margarita Broich) und Hauptkommissar Paul Brix (Wolfram Koch) ermitteln, dass es vor kurzem einen heftigen Streit zwischen Melanie und einem afrikanischen Drogendealer gab. Dieser wird festgenommen. Nachdem zunächst Vera, dann auch Rosi den Drogendealer John Aliou (Warsama Guled) eindeutig wiedererkannt haben, schleichen sich jedoch bei den Kommissaren Zweifel ein. Denn John Aliou hat ein wasserdichtes Alibi. Bei der Befragung von Veras WG-Mitbewohnerin Juliane Kronfels (Anna Brüggemann) und Margaux Brettner (Odine Johne), der Enkelin des Besitzers des gegenüberliegenden Kiosks, registrieren Janneke und Brix, dass diese sich in nationalistischen Kreisen bewegen und die afrikanischen Drogendealer unbedingt weg haben wollen. Nachdem Vera von Janneke und Brix immer stärker verdächtigt wird, etwas mit dem Brand zu tun zu haben, beschließen Juliane und Margaux, dass Vera untertauchen soll. Doch Vera lässt sich nichts vorschreiben – die Situation eskaliert vollkommen…
      „Land in dieser Zeit“ ist der fünfte Tatort mit dem Frankfurter Ermittlerteam Margarita Broich als Anna Janneke und Wolfram Koch als Paul Brix. Regie führte Markus Imboden, das Drehbuch stammt von Khyana el Bitar, Dörte Franke und Stephan Brüggenthies. Neben Margarita Broich und Wolfram Koch standen in weiteren Rollen Bruno Cathomas, Jasna Fritzi Bauer, Isaak Dentler, Zazie de Paris, Anna Brüggemann, Warsama Guled, Birge Schade, Odine Johne, Sascha Nathan, Maryam Zaree und Enno Hesse vor der Kamera von Martin Langer. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 08.01.2017Das Erste
      HR - Janneke & Brix
    • Folge 1007 (90 Min.)
      Im „Veedel“ liegen die Nerven blank: Auch der Ladenbesitzer Adil Faras und die junge Mutter Nina Schmitz finden, man muss etwas tun. Sie haben sich der selbst ernannten Bürgerwehr „Wacht am Rhein“ angeschlossen und patrouillieren, um die Straßen sicherer zu machen. Doch dann wird beim Überfall auf eine Zoohandlung der Sohn des Inhabers Peter Deisböck erschossen. Max Ballauf und Freddy Schenk ermitteln. Dringend tatverdächtig: der gebürtige Nordafrikaner Khalid Hamidi. Umgehend ruft Bürgerwehr-Anführer Dieter Gottschalk eine Mahnwache für das Mordopfer ein. In der aufgeheizten Stimmung geht beinahe unter, dass ein Student vermisst gemeldet wird: Baz Barek war in der Mordnacht auf dem Heimweg. Auch auf ihn könnte die Täterbeschreibung passen. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 15.01.2017Das Erste
      WDR - Ballauf & Schenk
    • Folge 1008 (89 Min.)
      Einen angekündigten Doppelmord wollen Oberstleutnant Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und seine Kollegin Major Bibi Fellner (Adele Neuhauser) in einem ungewöhnlichen Fall verhindern: Ein junger Mann aus gutem Hause hat seine Eltern entführt und kündigt per Internetvideo an, erst diese und dann sich selbst zu töten. Was wie eine Wahnsinnstat klingt, präsentiert David Frank (Aaron Karl) als ganz „normal“, denn der Medizinstudent will mit seiner spektakulären Aktion auf gesellschaftliche Missstände hinweisen. Worum es ihm geht, das soll die Polizei, so sein raffinierter Plan, erst im Laufe der Ermittlungen und vor den Augen der Internet-Öffentlichkeit herausfinden. Dass der Entführer ihm stets einen Schritt voraus ist, setzt Eisner schwer zu.
      Zudem geht ihm der Verfassungsschützer Gerold Schubert (Dominik Warta), der den Fall begleitet, gewaltig auf den Geist. Und der Ermittler muss feststellen, dass der Freund (Mehmet Sözer) seiner Tochter Claudia (Tanja Raunig) in die Sache verwickelt ist. Sehr irritierend für die Ermittler ist offenbar auch die Tatsache, dass Teile der Studentenschaft mit ihrem Kommilitonen David sympathisieren. Über dessen Motive scheint die kritische Professorin Sarah Adler (Mercedes Escherer), eine Expertin über Amokläufe, mehr zu wissen. Die einstige Aktivistin zeigt sich jedoch wenig kooperativ. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 22.01.2017Das Erste
      ORF - Eisner/Fellner
    • Folge 1009 (90 Min.)
      Ein makabrer Schülerstreich endet tödlich. Nachdem Karim, Pascal und Enno ihrem toten Lehrer Dirk Rebmann im Beerdigungsinstitut ein Ringelschwänzchen zwischen die Pobacken geklemmt haben, um ihm so posthum ihre Verachtung zu zeigen, schläft der total betrunkene Enno auf einer Rollbahre ein. Seine Kumpels lassen ihn zurück, am nächsten Morgen ist der Junge tot. Erfroren in der Kühlkammer. Das ruft Hauptkommissar Jens Stellbrink (Devid Striesow) und sein Team auf den Plan. Doch was zunächst wie ein Schülerstreich mit tödlichem Ausgang aussah, ist auf den zweiten Blick doch etwas komplizierter. Und als Stellbrink an der Leiche des toten Radprofis auch noch Symptome einer Vergiftung entdeckt, müssen sogar zwei Todesfälle aufgeklärt werden.
      Stellbrink und seine Kolleginnen Lisa Marx (Elisabeth Brück) und Mia Emmrich (Sandra Maren Schneider) ermitteln zunächst im Freundeskreis des toten Jungen und stoßen dabei auf einige problematische Vater-Sohn-Konstellationen und auf einen Sternekoch, der einiges zu verbergen hat. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 29.01.2017Das Erste
      SR - Stellbrink
    • Folge 1010 (90 Min.)
      Die Hauptkommissare Kira Dorn (Nora Tschirner, li.) und Lessing (Christian Ulmen, 2.v.li.) im Gespräch mit einer Mitarbeiterin des Porzellanwerks.
      Ludwig Maria Pohl, genannt Lupo, ist auf der Dienststelle der Weimarer Polizei nur ein von den meisten Kollegen unbeachteter Kollege. Das ändert sich schlagartig, als zuerst ein Bombenanschlag auf ihn verübt und kurz darauf eine tödliche Rizin-Vergiftung bei ihm festgestellt wird. Er hat nur noch zwei Tage zu leben – Kira Dorn und Lessing müssen seinen Mörder finden. Die Kommissare ermitteln, dass Lupo der bislang unbekannte Sohn des kürzlich verstorbenen Besitzers einer traditionsreichen Thüringer Porzellanmanufaktur ist. Lupo steht ein Drittel des beträchtlichen Erbes zu. Seine neugewonnenen Schwestern Amelie und Desiree Scholder sind davon alles andere als begeistert. Beide hätten ein Mordmotiv.
      Ins Visier gerät auch Amelies Freund Ringo, der von Lupo vor fünf Jahren ins Gefängnis brachte wurde und der erst seit kurzem wieder auf freiem Fuß ist. Und welche Rolle spielt Ringos Mutter Olga Kruschwitz, die Lupos Erbschaftsanspruch mit einem Vaterschaftstest durchsetzte? Lupo hat sich in den letzten Jahren liebevoll um die alte Dame gekümmert. Als der Todgeweihte in seiner Verzweiflung den Kommissariatsleiter Kurt Stich als Geisel nimmt und so die Kommissare zwingen will, ihm seinen Mörder auszuhändigen, erfahren die Ermittlungen eine neue Dynamik. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 05.02.2017Das Erste
      MDR - Lessing & Dorn
    • Folge 1011 (90 Min.)
      Rivalinnen in der Umkleide: Annika Lobinger (Natalia Rudziewicz, r) und Saskia Unger (Sinja Dieks, l) müssen mit der Tanzgarde gleich zum Vortanzen.
      An ihr kam kein Tanzmariechen vorbei. Und auch mit dem Vereinspräsidenten Günter Kowatsch geriet Elke Schetter schon mal aneinander: Jetzt wurde die strenge Tanztrainerin des Karnevalsvereins „De Jecke Aape“ ermordet. Und das nur wenige Tage vor dem Start in die neue Karnevalssession. Eine Katastrophe! Bei ihren Ermittlungen finden die Kommissare Freddy Schenk und Max Ballauf schnell heraus, dass es bei „De Jecke Aape“ zuletzt alles andere als heiter zuging. Zwischen den beiden Tänzerinnen Saskia Unger und Annika Lobinger herrscht ein harter Konkurrenzkampf um die Position des ersten Tanzmariechens. Und erst vor zwei Monaten hatte sich die junge Evelyn, ein sehr talentiertes Mitglied der Tanzgruppe, das Leben genommen. Sie war von den anderen Mädchen gemobbt worden.
      Trotzdem spielt der Karnevalsverein im Leben von Evelyns Familie nach wie vor eine sehr große Rolle, besonders für ihren Vater Rainer Pösel. Gegen den Willen seiner Frau Martina sucht er die Konfrontation mit dem Vereinspräsidenten Günter Kowatsch. Da steht auch schon der elfte Elfte vor der Tür – an diesem Tag wäre Evelyn 17 Jahre alt geworden. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 19.02.2017Das Erste
      WDR - Ballauf & Schenk
    • Folge 1012 (90 Min.)
      Sophie Fettèr, Gründerin und Herz des Ludwigshafener Theaters Babbeldasch, stirbt während einer Vorstellung an einem allergischen Schock. LKA-Ermittlerin Johanna Stern übernimmt die Ermittlungen und muss die Frage klären, ob Sophie womöglich mit Absicht getötet wurde, während ihre Kollegin, Hauptkommissarin Odenthal , eigentlich Überstunden abbummeln soll. Aber Lena war in der entscheidenden Vorstellung im Theater und nutzt die Verbindung, um inkognito hinter die Kulissen zu blicken – wo sie miterlebt, wie unter den Theaterleuten Trauer und Bestürzung, alte Feindschaften und neue Hoffnungen kursieren.
      Immer hatte Sophie mit Charme und Durchsetzungsfähigkeit alles zusammengehalten. Und auch jetzt noch mischt sie mit, denn sie erscheint Lena im Traum und verlangt von ihr, ihren Mörder zu finden, bevor alles auseinanderbricht. Im Theater brodelt es, Kopper ist auf Urlaub in Italien, Johanna sammelt erfolgreich Indizien – und Lena gerät immer mehr in ein Zwischenreich aus Ermittlung, Bühne und Traumgeschehen. (Text: SRF)
      Deutsche TV-PremiereSo 26.02.2017Das Erste
      SWR - Odenthal & Kopper
    • Folge 1013 (90 Min.)
      Vom Hotelbalkon sieht Kommissar Reto Flückiger (Stefan Gubser), wie ein Mann aus einem höheren Stockwerk zu Tode stürzt. Was für ihn beruflich einen neuen Fall bedeutet, hat privat weitreichende Konsequenzen: Durch die polizeiliche Vernehmung kommt seine Affäre mit einer verheirateten Frau (Brigitte Beyeler) ans Tageslicht. Was den Fall anbelangt, tappen er und seine Kollegin Liz Ritschard (Delia Mayer) zunächst im Dunkeln. Klar ist nur: Der Tod des investigativen Journalisten steht im Zusammenhang mit dessen Recherchen und Berichten über die Gräuel der Tschetschenienkriege. In den Fokus gerät ein mutmaßlicher Kriegsverbrecher: Ramzan Khaskhanov (Jevgenij Sitochin), der unter falschem Namen in der Schweiz mit Ena Abaev (Natalia Bobyleva) ein neues Leben angefangen hat.
      Ihm auf den Fersen sind nicht nur die Luzerner Ermittler und die russischen Behörden, sondern auch ein tschetschenischer Auftragskiller (Vladimir Korneev) und Khaskhanovs Nichte Nura (Yelena Tronina) aus Grosny. Die junge Frau hat sich mit einer Pistole im Gepäck auf den weiten Weg gemacht, um ihre Mutter zu rächen. Sie gibt ihrem Onkel die Schuld, dass sich die Witwe nach dem Tod ihres Mannes bei einem Selbstmordanschlag in die Luft sprengte. Durch den Racheplan zieht Nura jedoch ihren Zwillingsbruder Nurali Balsiger (Joel Basman), der von Schweizern als Kleinkind adoptiert wurde, in die gefährliche Sache hinein. Denn auch der gejagte Khaskhanov schreckt vor nichts zurück.
      Hunderttausende von zivilen Opfern in Tschetschenien, verzweifelte Vergeltungsakte von „Schwarzen Witwen“ und Terrorwellen mit blutigen Anschlägen in Russland – mit solchen Bildern haben sich die Kriege auf dem Kaukasus ins Gedächtnis eingebrannt. Um das schreckliche Erbe geht es in dem Schweizer „Tatort: Kriegssplitter“: Das Luzerner Ermittlerduo Stefan Gubser und Delia Mayer alias Flückiger und Ritschard gerät in die Wirren eines Rachefeldzuges, bei dem sich Gut von Böse kaum unterscheiden lässt. Wie die Saat der Gewalt in der Generation von Kindern und Kriegswaisen aufs Neue aufgeht, zeigt der Fernsehkrimi von Regisseur Tobias Ineichen mit Politthriller-Elementen. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 05.03.2017Das Erste
      SF - Flückiger
    • Folge 1014 (90 Min.)
      Ein junger Mann wird nachts von einem Auto überfahren. Die Bremer Kommissare Inga Lürsen (Sabine Postel) und Stedefreund (Oliver Mommsen) wissen schon bald, dass es kein Unfall war, aber ein Motiv für die Tat scheint es nicht zu geben. Als kurze Zeit später erneut ein junger Mann überfahren wird, ahnen die Kommissare, dass sie es mit einem Serientäter zu tun haben. Spuren am Tatort führen zum ehemaligen Drogenabhängigen Kristian Friedland (Moritz Führmann). Doch der hat für den Zeitpunkt des Mordes ein Alibi. Zum Erstaunen der Kommissare versuchen seine Eltern (Angela Roy und Rainer Bock) mit allen Mitteln, die Ermittlungen von ihm fern zu halten. Was hat die Familie zu verbergen? (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 12.03.2017Das Erste
      RB - Lürsen
    • Folge 1015 (90 Min.)
      Jürgen Sternow, Leiter der Spezialabteilung Cyber-Crime des Landeskriminalamtes Kiel, wurde Opfer eines Mordanschlags. Die Vermutung liegt nahe, dass der Täter im Umfeld der rasant wachsenden Internetkriminalität zu suchen ist. Die Kommissare Borowski und Brandt werden vom zuständigen Staatsanwalt mit den Ermittlungen betraut. Während Borowski sich zunächst technische Spezialkenntnisse aneignen muss, ist Sarah Brandt als ehemalige Hackerin in ihrem Element. Aber wie jagt man einen Täter, der in keinerlei Beziehung zum Opfer stand und es mit allen Tricks versteht, sich im Darknet zu verbergen? Als es Brandt gelingt, eine Lücke in der scheinbar perfekten digitalen Tarnung des Auftragsmörders zu entdecken, kommen sie dem Killer auf die Spur. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 19.03.2017Das Erste
      NDR - Borowski
    • Folge 1016 (90 Min.)
      Es sollte aussehen wie ein Selbstmord: Mitten in der Nacht wird Werner Holtkamp von einer Brücke geworfen und von einem Lastwagen erfasst. Doch zu diesem Zeitpunkt war der geschiedene Mittvierziger bereits tot. Er war zu Hause in seinem eigenen Bett erschlagen worden. Die sichergestellten Spuren sind eindeutig. Seine Frau hatte ihn vor Jahren für einen anderen Mann verlassen und die Tochter mitgenommen. Seitdem lebte er allein und zurückgezogen in der Vorstadtsiedlung bei Köln. Mit seinem Nachbarn Leo Voigt lieferte er sich jedoch einen erbitterten Streit. Ein Gericht hatte entschieden, dass die Grenze zwischen ihren beiden Grundstücken nicht korrekt gezogen worden war. Seine neu gewonnene Fläche nutzte Holtkamp, um Zypressen zu pflanzen – und brachte Leo Voigt damit nur weiter gegen sich auf. Schon bald entdecken Max Ballauf und Freddy Schenk weitere Verbindungen in der Nachbarschaft, die die Bewohner mit aller Macht geheim halten wollen. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 26.03.2017Das Erste
      WDR - Ballauf & Schenk
    • Folge 1017 (90 Min.)
      Janina Fautz (Leila Wagner).
      Hat sich IT-Experte Sebastian Sandberg wirklich selbst von seinem Balkon gestürzt? Die Kommissare Frank Thiel und Nadeshda Krusenstern nehmen die Ermittlungen auf. Hinweise auf einen Mord finden Prof. Boerne und Silke „Alberich“ Haller in der Rechtsmedizin auf Anhieb nicht. Aber in der Wohnung des Toten gibt es Hinweise auf einen Einbruch. Jetzt will Frank Thiel endlich mal ins Fitness-Studio, da meldet sich Kollegin Krusenstern mit einem dringenden Einsatz. Ausgerechnet in diesem Augenblick steht auch noch eine fremde junge Frau vor der Wohnungstür des Kommissars: Leila Wagner behauptet, Thiels Tochter zu sein. Aber das muss warten. Genauso wie die Vorbereitungen auf die mündliche Jagdprüfung: Prof. Boerne will künftig dem Wild in den Wäldern des Münsterlandes nachstellen. Doch erst ist seine Expertise als Rechtsmediziner gefragt.
      Denn der IT-Experte bleibt nicht das einzige Mordopfer. In einem Gehöft vor den Toren der Stadt wird ein Journalist leblos aufgefunden. Er war bundesweit bekannt für seine hartnäckigen Recherchen – und nahm für seine neueste Story gerade einen einheimischen Futtermittelbetrieb unter die Lupe. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 02.04.2017Das Erste
      WDR - Thiel & Boerne
    • Folge 1018 (90 Min.)
      Bei einem Brandanschlag auf eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Bamberg kommt Neyla Mafany (Dayan Kodua) aus Kamerun zu Tode. Als der Brandsatz von der Straße aus in die Gemeinschaftsküche flog, war sie im Vorratsraum. Der Fluchtweg war durch eine nur von der Küche aus zu verriegelnde Tür versperrt. Für die Ermittler der Mordkommission Franken stellt sich die Frage, ob jemand in der Küche die Situation ausgenutzt und die Tür verriegelt hat. Gibt es einen Täter drinnen und einen draußen? Keiner der Anwohner hat etwas gesehen. Keiner der Flüchtlinge macht eine Aussage. Niemand will in Schwierigkeiten kommen. Als Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel), Wanda Goldwasser (Eli Wasserscheid) und Sebastian Fleischer (Andreas Leopold Schadt) den Fall polizeilich aufnehmen, ist Felix Voss (Fabian Hinrichs) noch auf dem Rückflug aus dem Kaukasus.
      Er hat dort seine Großmutter besucht. Dass ihn in der Flüchtlingsunterkunft noch niemand kennt, bringt Voss auf die Idee, als vermeintlich tschetschenischer Flüchtling verdeckt zu ermitteln. Keiner der Bewohner stammt aus Tschetschenien. Und Felix bringt mit seinem Wissen um Land und Sprache eine kleine Legende für eine verdeckte Ermittlung mit. Während Paula, Wanda und Fleischer offizielle Befragungen vornehmen, versucht Voss als Erso Maschadow in der Unterkunft Vertrauen aufzubauen und so von drinnen an Informationen zu kommen. Mit Bedacht nähert er sich Said Gashi (Yasin El Harrouk), der unter den Flüchtlingen das Sagen hat. Mit dem traumatisierten jungen Syrer Basem (Mohammed Issa) verbindet ihn bald mehr. (Text: BR Fernsehen)
      Deutsche TV-PremiereSo 09.04.2017Das Erste
      BR - Voss
    • Folge 1019 (90 Min.)
      Polizistenmord in Dortmund: Mitten in der Nacht werden zwei Beamte in ihrem Streifenwagen erschossen. Nur kurze Zeit später ist das Team der Mordkommission vor Ort. Von den Tätern fehlt jede Spur. Doch ganz in der Nähe brennt in einer kleinen Privatbank noch Licht. Kommissar Peter Faber versucht, Kontakt mit dem Mann aufzunehmen, der hier fieberhaft an den Rechnern des Geldinstitutes arbeitet. Aber Muhamad Hövermann ignoriert Fabers Aufforderung, die Tür zu öffnen. Kurzentschlossen schlägt der Kommissar die Fensterscheibe ein. Als er Hövermann gegenüber steht, erkennt Faber, dass der Bankangestellte einen Sprengstoffgürtel trägt. Hövermann droht, ihn zu zünden und lässt sich nicht abhalten von seiner Arbeit an den Bank-Computern. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit.
      Martina Bönisch fordert sofort ein SEK an und Bankdirektor Minssen berichtet, dass Hövermann seiner Frau zuliebe schon vor einigen Jahren zum Islam übergetreten ist. Während Faber bei Hövermann in der Bank ausharrt, nehmen Nora Dalay und Daniel Kossik Kontakt auf zu dessen Familie auf. Die hochschwangere Ehefrau Hanifah, Stieftochter Ada und Bernie, sein erwachsener Sohn aus erster Ehe, sollen ihn zum Aufgeben überreden. Da gibt es neue Hinweise: Einer der flüchtigen Polizistenmörder könnte sich in der Al-Umma-Moschee aufhalten. Und Hövermanns Sprengsatz lässt sich auch per Fernzünder auslösen – wenn er seine Mission nicht rechtzeitig erfüllt… (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereMo 17.04.2017Das Erste
      WDR - Faber / Ursprünglich für den 01.01.2017 angekündigt, wurde die Ausstrahlung dieser Folge aufgrund des kurz vor Weihnachten verübten Terroranschlags auf einen Berliner Weihnachtsmarkt verschoben.
    • Folge 1020 (90 Min.)
      Der Ausbilder der Polizeischule Thomas Nowak (Simon Hatzl).
      Ein erschreckendes Bild finden Major Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Kollegin Bibi Fellner (Adele Neuhauser) bei einem nächtlichen Einsatz vor: Der Leiter der Wiener Polizeischule liegt erschossen im Wohnzimmer seines Hauses, ein Stockwerk höher seine Frau tot, mit gebrochenem Genick. Was zuerst wie ein Beziehungsdrama mit Totschlag und Selbsttötung aussieht, wirft schon bald Fragen auf: Es muss nämlich noch jemand am Tatort gewesen sein. Diese Person und eine Dienstwaffe, aus der die tödliche Kugel abgefeuert wurde, gilt es nun zu finden. Eine Spur führt zur Polizeischule, in der Ausbilder Thomas Nowak (Simon Hatzl) ein eisernes Regiment führt und ein besonderes Verhältnis zu einer Polizeianwärterin (Julia Richter) hat. Diese beiden nimmt Bibi, die als kommissarische Leiterin in die Schule eingeschleust wird, ins Visier. Unterdessen verfolgt Eisner, diesmal unterstützt von dem schusseligen Kriminalassistenten Fredo Schimpf (Thomas Stipsits), Spuren ins Rotlichtmilieu. Ein Gangsterpaar hat versucht, den Getöteten mit Skandalfotos aus der Polizeischule zu erpressen. Von Inkasso-Heinzi (Simon Schwarz), Bibis alten Kontakt aus ihrer Zeit bei der Sitte, kommt der Insidertipp, sich die „depperte Bonny“ (Simone Fuith) und den „süßen Clyde“ (Sebastian Wendelin) vorzuknöpfen. Die beiden haben etwas in der Hand, was die Ermittler zutiefst schockiert. Je tiefer Eisner und Fellner in den Fall eindringen, umso mehr tun sich menschliche Abgründe auf – und zwar bei hochrangigen Beamten des Polizeiapparats.
      In seinem 40. „Tatort“-Einsatz muss Harald Krassnitzer alias Major Moritz Eisner ausnahmsweise alleine ermitteln, denn das Tandem mit Adele Neuhauser als Bibi Fellner wird aus ermittlungstaktischen Gründen aufgelöst – natürlich nur für diesen einen heiklen Fall, bei dem es um Mobbing und Machtmissbrauch an der Wiener Polizeischule geht. Regisseur Christopher Schier verbindet in „Wehrlos“ eine ungewöhnliche Kriminalgeschichte mit dem gewohnten Humor der Reihe. Zu dem eingespielten Polizei-Ensemble mit Martin Zauner, Hubert Kramar und Simon Schwarz stößt diesmal Alexander Strobele in der Gastrolle des vorbildlichen Polizeibeamten Pohl, der in seinem letzten Fall der Gerechtigkeit dient. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 23.04.2017Das Erste
      ORF - Eisner/Fellner
    • Folge 1021 (90 Min.)
      Von links: Thomas Barthold (Gerhard Liebmann) wird von den Kriminalhauptkommissaren Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) und Ivo Batic (Miroslav Nemec) an seinem Arbeitsplatz festgenommen.
      Ein Jahr ist vergangen, seitdem Batic und Leitmayr die Suche nach dem Mörder von Ben Schröder offiziell eingestellt haben, der vor den Augen seiner Frau Ayumi und seines Sohnes Taro erstochen wurde. Aber dann geschieht aus dem Nichts heraus in München wieder ein ähnliches Verbrechen. Eine Tat ohne erkennbares Motiv, erneut ohne eine Beziehung zwischen Täter und Opfer, mit derselben grausamen Handschrift. Der Alptraum für Batic und Leitmayr scheint sich fortzusetzen, allerdings gibt es einen Hoffnungsschimmer: Wie durch ein Wunder überlebt das Opfer und es gibt eine Vielzahl von Hinweisen auf den Täter. Ein Verdächtiger wird gefasst, doch während eines Gefangentransports kommt es zu einem Zwischenfall, an dessen Ende es weitere Tote gibt. Wenige Tage später geht Franz Leitmayr an einer Krücke den Gang eines Krankenhauses entlang.
      Nachdenklich schaut er durch ein Fenster auf seinen Freund und Kollegen Ivo Batic, der an Schläuchen angeschlossen im Koma liegt. Außerdem muss Leitmayr sich in einem internen Untersuchungsausschuss unter Vorsitz von Kriminaloberrätin Horn für die rätselhaften Ereignisse rechtfertigen. Was ist wirklich passiert? Wer hat warum auf wen geschossen? Verzweifelt versucht Leitmayr mit Kallis Hilfe ein ungeahntes Schreckensszenario zu erklären und die Antwort auf die Frage zu finden, ob dieser Fall möglicherweise das Ende des gemeinsamen Weges von ihm und Batic ist. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 30.04.2017Das Erste
      BR - Batic & Leitmayr
    • Folge 1022 (90 Min.)
      Verena Schneider (Jasmin Georgi) wird von einem Nachbarn tot aufgefunden. Schnell führt die Spur zu ihrem Lebensgefährten Thomas Jacobi (Martin Feifel). Offenbar hatten die beiden kurz vor der Tat Streit. Doch Jacobi hat ein Alibi. Er war zur Tatzeit bei seiner Hausärztin (Juliane Köhler). Als diese kurz darauf ebenfalls tot ist und sich herausstellt, dass sie nicht nur seine Ärztin sondern ebenfalls seine Lebensgefährtin war, erhärtet sich der Verdacht gegen ihn. Und noch eine weitere Frau taucht auf, die verzweifelt um Jacobis Aufmerksamkeit buhlt. Den Kommissaren (Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl) entblättert sich rund um Jacobi ein kompliziertes Geflecht von Liebesbeziehungen zu einer ganzen Reihe von Frauen, die über eine lange Zeit offenbar nichts voneinander wussten. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereSo 21.05.2017Das Erste
      BR - Batic & Leitmayr
    • Folge 1023 (90 Min.)
      Nina Rubin (Meret Becker) im ersten Gespräch mit dem Mann des Toten.
      Eine bizarre schwarze Masse, zusammengeschmolzen mit einem Plastikliegestuhl in einem Laubengarten – mehr ist nicht übrig von Enno Schopper. Die Berliner „Tatort“-Kommissare Nina Rubin (Meret Becker) und Robert Karow (Mark Waschke) müssen in ihrem fünften Fall herausfinden, was hinter dem grausamen Tod des Lehrers steckt. Die ersten Ermittlungen führen Rubin und Karow an die Gesamtschule im Neuköllner Rollbergkiez, in der Enno Schopper unterrichtete, bevor er offenbar erschlagen, mit Benzin übergossen und verbrannt wurde. Aber warum? „Fragen Sie mal die Kids im Kiez, was man am besten mit Schwulen macht“, sagt Ennos Mann Armin (Jens Harzer) zu den Ermittlern. Enno hat seine Schwulenehe demonstrativ offen gelebt – fast provokativ, jedenfalls hier.
      Ein Zeuge will gesehen haben, wie sich Enno dem Schüler Duran Bolic (Justus Johanssen) im Umkleideraum sexuell genähert hat. Seit Jahren kümmert sich der Lehrer um den Jungen aus schwierigen Verhältnissen. Er und Armin haben ihm ein Zuhause gegeben und ihn gefördert. Aber das Gerücht bestreiten Enno und Duran vehement. Enno wird beurlaubt, bis zur Klärung – Nun ist Enno Schopper tot. Rubin und Karow wollen Duran befragen. Aber der ist verschwunden, angeblich mit seinem Vater nach Kroatien. Stimmt das? Durans Freundin Jasna (Lisa Vicari) schwört: „Niemals! Duran hat seinen Vater gehasst“. Und Duran hätte Enno nie ein Haar gekrümmt, er habe ihn vergöttert. Das beteuert auch Armin, dessen ironisch-charmante Art bei Karow gleichermaßen Interesse und Misstrauen weckt.
      Rubin und Karow müssen sich anstrengen, um nicht im Morast aus Gerüchten und Vorurteilen zu versinken. (Text: ARD)
      Deutsche TV-PremiereMo 05.06.2017Das Erste
      RBB - Karow/Rubin

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