2026 (Folge 300–315)
Claude McKays buntes Marseille / Die Fischerhütten von Marseille / Marseille: Hervés Aioli / Marseille: Eine originelle Besucherin
Folge 300 (44 Min.)(1): Claude McKays buntes Marseille Der 1889 geborene jamaikanische Autor Claude McKay war einer der ersten Vertreter der Harlem Renaissance. Als er 1924 in Marseille landete, war er in den USA bereits ein anerkannter Dichter. Krank und ruhebedürftig ließ sich der Poet, Weltenbummler und Freigeist für ein paar Jahre in der südfranzösischen Hafenstadt nieder. Ihr buntes Treiben inspirierte ihn zu zwei Romanen: „Romance in Marseille“, der erst 2020 wiederentdeckt und veröffentlicht wurde, und „Banjo: A Story without a Plot“ (1929), eine erstaunlich moderne Geschichte über eine Gruppe von Vagabunden sowie über Liebe und Musik, Sex und Alkohol und die Entdeckung der eigenen Negroness.(2): Die Fischerhütten von Marseille Die südfranzösische Mittelmeermetropole mit ihren berühmten Calanques ist seit jeher dem Meer zugewandt. Einst war sie ein Fischerdorf. In dieser Zeit entstanden die Cabanons: Hütten, in denen die Fischer ihre Ware aufbewahrten. Als mit der Industriellen Revolution im 19. Jahrhundert Arbeiter nach Marseille strömten, wurden die Cabanons zu Wohnhäusern und Symbolen einer Lebensart „à la marseillaise“. (3): Marseille: Hervés Aioli Hervé verrät sein Rezept für ein typisches Gericht der Provence: Aioli. Dafür braucht es frische Eier, eine bunte Auswahl an Gemüse, Kabeljau und vor allem sehr viel Knoblauch. (4): Marseille: Eine originelle Besucherin Seit mehr als 2.000 Jahren ist Marseille ein Ort der Begegnung zwischen Nord- und Südeuropa, Reisenden und Waren aus aller Welt, und der alte Hafen war schon immer Mittelpunkt dieses geschäftigen Treibens. Im 19. Jahrhundert ging hier eine ganz besondere Touristin an Land … (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 24.04.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 01.05.2026 arte Charlotte Perriands inspirierendes Japan / Die geheimnisvollen Damen von Kyoto / Mayumis Bento / Jagd auf Schwert
Folge 301 (44 Min.)Bild: Arte(1): Charlotte Perriands inspirierendes Japan Nach jahrelanger Zusammenarbeit mit Le Corbusier ging die französische Architektin Charlotte Perriand (1903–1999) nach Japan. Die Reise wurde zum Aha-Erlebnis: In Tokio und Kyoto entdeckte Perriand 1940 die zeitlose Schlichtheit des japanischen Baustils und ließ sich vom traditionellen Kunsthandwerk inspirieren. Zurück in Frankreich brachte sie Bambus, buddhistische Formen und Tatamis in ihre eigenen Kreationen ein und entwarf modulierbare, offene Wohnräume sowie Möbel von universeller Eleganz.(2): Die geheimnisvollen Damen von Kyoto Kyoto war von 794 bis 1868 Sitz des kaiserlichen Hofes und damit japanische Hauptstadt. Seit mehr als 1.000 Jahren ist die Stadt eines der Zentren der traditionellen japanischen Kultur. In ihren historischen Gassen mit den Holzhäusern sind manchmal noch Geishas zu sehen. Diese reizenden, hoch gebildeten Unterhaltungskünstlerinnen wurden zum Wahrzeichen der Stadt. Die Geishas, auch Geikos genannt, sind die Hüterinnen der feinen japanischen Lebensart und führten lange eine geheimnisumwobene Existenz. (3): Mayumis Bento In Tokio bereitet Mayumi ein Bento vor: eingelegtes Gemüse, Reis und die Reste vom Vortag, so lautet das Rezept. So gelingt ein günstiges und schnell zubereitetes Gericht zum Mitnehmen. Mayumi kocht Mais, schneidet Rettichstängel klein und brät sie mit Sesam an. Lachsscheiben kommen für einige Minuten in den Ofen. Mayumi gibt zunächst den gekochten Reis in die Bentobox und verteilt dann die übrigen Zutaten darauf. (4): Jagd auf Schwerter Die berühmten Katana-Schwerter sind seit Jahrhunderten der Stolz der japanischen Samurai. Um jeden Versuch einer Revolte der japanischen Schwertkämpfer im Keim zu ersticken, wurde im 16. Jahrhundert als besonders erniedrigende Maßnahme Jagd auf ihre Schwerter gemacht … (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 01.05.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 08.05.2026 arte Agatha Christies Englische Riviera / Badetourismus made in Britain / Williams Schweinebraten mit Äpfeln / Die Regenschirm-Polemik
Folge 302 (45 Min.)(1): Agatha Christies Englische Riviera Agatha Christie liebte die Küstenregion von South Devon mit ihren atemberaubenden Landschaften. Die Englische Riviera ist geprägt von schroffen Steilküsten, üppigen Gärten und versteckten Buchten. Hier, in den nostalgischen viktorianischen Häusern und verträumten englischen Gärten, begann die junge Agatha, sich ihre Geschichten auszudenken. (2): Badetourismus made in Britain Großbritannien ist eine riesige Insel, die vom Meer umgeben ist und von Kiesstränden und Badeorten gesäumt wird. Das britische Strandleben ist eine bunte Mischung aus Jahrmärkten, blasser, sonnenempfindlicher Haut und bunt bemalten Umkleidekabinen.Badevergnügen am Meer kennt man hier seit Beginn des 18. Jahrhunderts. Davor waren das Planschen im Wasser und das Bad in der Sonne überhaupt kein Thema. So überraschend es also auch klingen mag: Der Badetourismus ist eine britische Erfindung! (3): Williams Schweinebraten mit Äpfeln In Brighton liest William frisch vom Baum gefallene Äpfel auf und bringt sie in seine Küche, um ein traditionelles Gericht zuzubereiten: Schweinebauch mit knuspriger Schwarte und Apfelsoße. Bei William weckt die einzigartige Mischung aus herzhaftem Fleisch und süßen Früchten Kindheitserinnerungen. (4): Die Regenschirm-Polemik Portsmouth, eine Hafenstadt mit Marinestützpunkt, erstreckt sich an der englischen Südküste entlang eines Meeres voller Schiffe. Die Engländer haben seit jeher eine symbiotische Beziehung zum Wasser – und dies selbst zu Lande, denn hier regnet es durchschnittlich 136 Tage im Jahr. Früher bedeutete ein kleiner Spaziergang, mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Regenschauer abzubekommen – bis ein Brite, ein Abenteurer mit vielen Gesichtern, sich der Sache annahm … (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 08.05.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 15.05.2026 arte Arnaldur Indriðason und die kalte Schönheit Islands / Island: Strick mir einen Pullover! / Hans’ isländischer Fisch in Béchamelsoße / Island: Jagd auf Wale und … Basken
Folge 303 (44 Min.)Bild: Arte(1): Arnaldur Indriðason und die kalte Schönheit Islands Island bezaubert mit schroffem Charme aus windgepeitschten Vulkanlandschaften und nebelverhangenen Hauptstraßen. Arnaldur Indriðason schöpft in der dunklen Schönheit seiner Heimatinsel die Inspiration für seine mysteriösen Krimis, die heute in ganz Nordeuropa bekannt sind. (2): Island: Strick mir einen Pullover! Um sich in Island vor dem eisigen Wind zu schützen, gibt es nichts Besseres als einen Lopapeysa. Dieser ebenso warme wie leichte Pullover wird aus Lopi hergestellt, der Wolle isländischer Schafe. Und von diesen gibt es auf Island doppelt so viele wie Menschen.Dank der geduldigen Tiere konnten sich die Wikinger seinerzeit in dieser unwirtlichen Gegend niederlassen. Im 20. Jahrhundert, nach dem Zweiten Weltkrieg, wurde der Lopapeysa modernisiert – auch wenn die traditionellen isländischen Muster noch immer dazugehören. Das Know-how seiner Herstellung wird in Zeiten der Globalisierung von lokalen Genossenschaften bewahrt. (3): Hans’ isländischer Fisch in Béchamelsoße Ob in Reykjavík oder anderswo auf der Insel: Fisch in Béchamelsoße ist perfekt für Leib und Seele. Früher diente das Rezept der Resteverwertung, mittlerweile ist es ein beliebtes Gericht, dessen Hauptzutat fangfrischer Schellfisch ist. Hans reicht dazu Kartoffeln und traditionelles Roggenbrot. (4): Island: Jagd auf Wale und … Basken Die Gemeinde Hólmavík in den nördlichen Westfjorden Islands liegt in einer beschaulichen Bucht am Fuße der von Gletschern erodierten Berge. Im tiefen Wasser der Fjorde tummeln sich riesige Säugetiere mit imposanten Flossen: Wale, seit Jahrhunderten die begehrte Beute einer äußerst brutalen Jagd, die im 17. Jahrhundert auch zu einem Massaker zwischen Menschen führte. Damals wagten sich die Basken – wahre Meister des Walfangs – bis nach Island vor. Doch schnell wurden aus Jägern Gejagte … (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 15.05.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 22.05.2026 arte Die bayerische Kantate „Carmina Burana“ / Berchtesgaden, das bayerische Land der Legenden / Susannes saures Lüngerl / Bayern: Die Abtei der Überlebenden
Folge 304 (38 Min.)(1): Die bayerische Kantate „Carmina Burana“ Die lateinischen Gesänge der „Carmina Burana“ klingen, als stammten sie aus dem Mittelalter. Tatsächlich komponierte Carl Orff die Melodien in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts. Als Inspirationsquelle für seine musikalischen Geistesblitze, die in keine Schublade passen, diente dem Künstler seine bayerische Heimat, die ebenso vielfältig und ambivalent ist wie das berühmte Werk.(2): Berchtesgaden, das bayerische Land der Legenden Das Berchtesgadener Land ist eine spektakuläre Gebirgsregion an der bayerisch-österreichischen Grenze. Im 20. Jahrhundert erlangte Berchtesgaden als zweiter Regierungssitz des NS-Regimes traurige Berühmtheit … Doch die unerschütterlichen Berge und dichten Wälder der deutschen Alpen erzählen noch viel ältere Geschichten und geheimnisvolle Legenden. (3): Susannes saures Lüngerl In München bereitet Susanne ein traditionelles Gericht der bayerischen und österreichischen Küche zu: saures Lüngerl. Die Kalbslungen werden eine Dreiviertelstunde lang gekocht und anschließend kleingeschnitten. Essig verleiht dem Rezept seine besondere Note. Dazu werden Semmelknödel gereicht. Die Gäste lassen es sich schmecken. (4): Bayern: Die Abtei der Überlebenden Nicht weit von München befindet sich die Erzabtei St. Ottilien, in der Benediktinermönche wie in einem kleinen Dorf zusammenleben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieser Ort für Tausende Überlebende zum Symbol der Rückkehr ins Leben. Das erste Konzert nach der Befreiung glich einer Wiederauferstehung … (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Fr. 29.05.2026 arte Albert Edelfelts Lobgesang auf Finnland / Finnland, Land der Sammler / Finnland: Stephans Chaga-Kaffee mit Brötchen / Finnland: Wo der Weihnachtsmann „thank you“ sagt
Folge 305 (45 Min.)Bild: Arte(1) Albert Edelfelts Lobgesang auf Finnland Der finnische Historienmaler und geniale Porträtist Albert Edelfelt verewigte Ende des 19. Jahrhunderts die größten Männer seiner Zeit, darunter Louis Pasteur und Zar Nikolaus II. Der Visionär wurde in ganz Europa gefeiert, blieb seiner Heimat jedoch im Herzen treu. Die Bilder, die er jeden Sommer in Finnland malte, veranschaulichen und feiern die Kultur einer Nation im Aufbruch.(2) Finnland, Land der Sammler Die finnischen Landschaften prägen dichte Nadel- und Birkenwälder und tausende, oft eiskalte Seen. Die Finnen ziehen seit Jahrhunderten in die Natur und sammeln alles, was sie hergibt. Denn das Sammeln ist in Finnland ein Grundrecht. (3) Finnland: Stephans Chaga-Kaffee mit Brötchen In Levi macht sich Stephan bei minus 25 Grad Celsius auf die Suche nach Chaga-Pilzen und wird auf den Birken in der Nähe seines Hauses fündig. Unter freiem Himmel kocht er sie mehrere Stunden lang mit Gewürzen und Zucker zu einem Sirup, mit dem er seinen heißen Milchkaffee verfeinert. Dazu serviert er Brötchen mit Konfitüre und gefrorenen Marzipan. (4) Finnland: Wo der Weihnachtsmann „thank you“ sagt Am Rand des Polarkreises im Norden Finnlands liegt ein besonderes Dorf: das Weihnachtsmanndorf! Dass sich der eigentlich im Wald beheimatete Santa nach dem Zweiten Weltkrieg dort niederließ, verdankt sich dem Besuch einer First Lady … (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 28.08.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 04.09.2026 arte Das kaledonische Exil der unverbesserlichen Louise Michel / Neukaledonien: Wilder Westen in der Südsee / Neukaledonien: Fisch im Bananenblatt von Marie-Noëlle / Neukaledonien: Das Erbe der deportierten Kabylen
Folge 306 (44 Min.)(1): Das kaledonische Exil der unverbesserlichen Louise Michel Beim Anblick der einsamen Landschaften Neukaledoniens, dem Archipel der Gegensätze, laufen einem Schauer über den Rücken. Die Sträflingsinseln, auf denen man im 19. Jahrhundert Kriminelle und politische Gefangene inhaftierte, galten als äußerst unwirtlich – angeblich gab es dort sogar Menschenfresser! Louise Michel war Sträfling Nummer 2.182. Sie verbrachte sieben Jahre in der Strafkolonie, wo man versuchte, sie zu brechen. Doch sie kam gestärkt zurück, verwirklichte ihre Ideale und erfand sich als Ethnographin, Botanikerin und Dichterin neu.(2):Neukaledonien: Wilder Westen in der Südsee Die südpazifische Inselgruppe Neukaledonien gehört zu Frankreich, obwohl sie rund 17.000 Kilometer vom Mutterland entfernt liegt. Die Hauptinsel Grande Terre hat viele Gesichter, und im Hinterland – auf Französisch „La Brousse“ genannt – findet man sogar Cowboys. Die Broussards widmen ihr Leben der Viehzucht, ganz stilecht wie im Wilden Westen. (3): Neukaledonien: Fisch im Bananenblatt von Marie-Noëlle Auf der Île des Pins faltet Marie-Noëlle Bananenblätter, um darin Fisch zu garen. Sie gibt Taro und Yamswurzel (zwei tropische Knollen), Kürbis, Meeräschen-Filets und frisch gepresste Kokosmilch hinein. Anschließend gart sie die Papilloten sanft in der Glut, damit der Fisch schön zart bleibt. (4): Neukaledonien: Das Erbe der deportierten Kabylen Auf Neukaledonien halten Muslime anlässlich des Opferfestes Eid am Ende des Ramadans ein Dankesgebet ab. Das Gebet gehört zu den grundlegenden muslimischen Ritualen und findet hier in einer der zwei Moscheen der pazifischen Inselgruppe statt: dem islamischen Zentrum Nessadiou in Bourail. Die religiöse Stätte an der Westküste der Hauptinsel Grande Terre bezeugt einen kaum bekannten Abschnitt der französischen Kolonialgeschichte. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 04.09.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 11.09.2026 arte Ramuntcho – Pierre Lotis Baskenland / Die heiligen Wege des Baskenlandes / Frankreich: Guilhems Poulet basquaise / Das absolute Muss: Biarritz – Der Jungfrauenfelsen
Folge 307 (45 Min.)(1) Ramuntcho – Pierre Lotis Baskenland Im Baskenland, wo das wilde Meer auf die Berge trifft, findet sich eine unberührte Natur. Schon im 19. Jahrhundert erschien diese Region als exotisch und geheimnisvoll. Auch der große Seefahrer Pierre Loti, der schon die ganze Welt umsegelt hatte, erkannte die Schönheit des Baskenlands. Inspiriert von seinen unzähligen Aufenthalten in dieser Gegend schrieb er den Roman „Ramuntcho“, in dem er seine Eindrücke und das Leben in den Dörfern detailliert schildert. Das Baskenland war ihm so ans Herz gewachsen, dass er sich diesmal auf dem Festland auf eines seiner großen Abenteuer begab.(2) Die heiligen Wege des Baskenlandes Jahr für Jahr begeben sich Hunderttausende Pilger auf den Weg nach Santiago de Compostela. Auf dem Weg von Frankreich nach Spanien bildet das Baskenland die vielleicht schönste Etappe der Reise – aber auch die anstrengendste: 25 Kilometer Serpentinen führen durch die baskischen Pyrenäen. Entlang dieses heiligen Wegs, den Menschen seit Jahrtausenden gehen, finden sich uralte archäologische Zeugnisse, die von der Urreligion der Basken erzählen, und Städte mit unverfälschter Atmosphäre, die an die Anfangs- und Blütezeit dieser Pilgerreise erinnern. (3) Frankreich: Guilhems Poulet basquaise Im Dorf Saint-Martin-d’Arberoue im französischen Baskenland bereitet Guilhem in seinem Foodtruck ein typisch baskisches Hühnergericht zu: Poulet basquaise. Dazu brät er Knoblauch, Zwiebeln, süße Paprika und Tomaten an und gibt ein regionales Peperoni-Gewürz dazu. In dieser Soße lässt er sein Huhn köcheln – fertig! Ein todsicheres Rezept. (4) Das absolute Muss: Biarritz – Der Jungfrauenfelsen Der „Rocher de la Vierge“ hat die Form eines Schiffsrumpfs und ist das Wahrzeichen von Biarritz. Auf der Spitze des Felsvorsprungs im Meer mit der atemberaubenden Sicht auf den Golf von Biskaya wacht seit dem 19. Jahrhundert eine Marienstatue über Schiffsleute und Badegäste. Doch sie ist nicht die einzige … (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 11.09.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 18.09.2026 arte Das Peking des letzten Kaisers / China: Die Kunst der Kalligrafie / China: Karamellisierte Schweinerippchen von Liu / China: Das Geheimnis des Porzellans
Folge 308 (45 Min.)(1): Das Peking des letzten Kaisers Die Verbotene Stadt ist die legendäre Residenz der chinesischen Kaiser. Jahrhunderte lang war Besuchern der Zutritt verwehrt. Bernardo Bertolucci machte sie 1987 zum Schauplatz seines Monumentalfilms „Der letzte Kaiser“. Er war der erste ausländische Filmemacher, der die schier endlose Abfolge quadratischer Höfe und majestätischer Pforten filmen durfte. Der für seine linke Haltung bekannte Regisseur erzählte die Geschichte von Puyi, dem letzten Kaiser Chinas, der nach der kommunistischen Machtergreifung 1949 ein Leben als Gärtner im botanischen Garten der Hauptstadt fristete. Schon der Filmtitel verheißt das Ende einer Ära.(2): China: Die Kunst der Kalligrafie Die Kalligrafie ist in China ein nationaler Schatz. Die Kulturtechnik an der Schnittstelle von Kunst und Schrift existiert seit mehr als 3.500 Jahren und war lange Zeit ein Privileg der Mächtigen. Als Instrument der Macht wurde sie in der Qin-Dynastie in ganz China vereinheitlicht. Die Kalligrafie blieb jedoch lange den oberen Gesellschaftsschichten vorbehalten, bis die Kommunisten sie Mitte des 20. Jahrhunderts demokratisierten: Diese Form der Volksbildung war ein zentrales Element der maoistischen Ideologie. (3): China: Karamellisierte Schweinerippchen von Liu In Chengdu bereitet Liu einen Klassiker der Küche aus Sichuan zu. Zuerst kocht sie die Schweinerippchen mit Ingwer, Lauch und Reiswein. Anschließend karamellisiert sie das Fleisch in unraffiniertem Zucker und fügt eine süß-saure Soße und Brühe hinzu. Vor dem Servieren streut sie noch etwas Sesam über das typische Gericht. (4): China: Das Geheimnis des Porzellans Ob auf Tischen, Bürgersteigen und sogar auf Bäumen – in den Straßen von Jingdezhen ist das Porzellan allgegenwärtig. Seit 2.000 Jahren verarbeitet man hier Kaolin zu „weißem Gold“ von unnachahmlicher Qualität. Viele Neugierige sind dem Geheimnis der Chinesen auf der Spur … (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 18.09.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 25.09.2026 arte Das Schweizer Exil von Gustave Courbet / An der Waadtländer Riviera lebt es sich gut – und diskret / Julians Barschfilets am Genfer See / Schweiz: Der verschwundene Charlie Chaplin
Folge 309 (45 Min.)(1) Das Schweizer Exil von Gustave Courbet 1873 sah sich der Maler Gustave Courbet (1819–1877) gezwungen, seine Staffelei an den Ufern des Genfer Sees aufzubauen. Der Schöpfer des Selbstporträts „Der Verzweifelte“ (1844/45) und des Skandalgemäldes „Der Ursprung der Welt“ (1866) war auf der Flucht: Wegen seiner aktiven Teilnahme am Aufstand der Pariser Kommune wurde er polizeilich gesucht. Also rasierte sich der gesundheitlich angeschlagene Starkünstler, nahm einige Bilder und seine Ausrüstung unter den Arm und flüchtete bei Nacht und Nebel über die französisch-schweizerische Grenze.Der rebellische Künstler, der den Anarchisten nahestand, fand in der Schweiz neue Motive, die seiner Maßlosigkeit entgegenkamen. (2) An der Waadtländer Riviera lebt es sich gut – und diskret Die Waadtländer Riviera ist berühmt für ihre Traumlandschaft von fast zu perfekter Schönheit mit schwindelerregenden Gipfeln, die sich im glitzernden Wasser des Genfer Sees spiegeln, Bilderbuchdörfern und Märchenschlössern. In den vergangenen 150 Jahren hat sich die nur 30 Kilometer schmale Uferregion zudem den Ruf erworben, all denjenigen Zuflucht zu bieten, die ihr Vermögen im Land der Nummernkonten diskret in Sicherheit bringen und vom Fiskus unbehelligt genießen wollen. (3) Julians Barschfilets am Genfer See In Genf zeigt der junge Koch Julian, wie er Barschfilets zubereitet. Fang und Zubereitung dieser Fische haben am Genfer See eine lange Tradition. (4) Schweiz: Der verschwundene Charlie Chaplin Am Nordufer des Genfer Sees, an der Waadtländer Riviera, leben die Reichen und Schönen dieser Welt zurückgezogen in ihren Villen und ausgewählten Pensionaten. Auch Charlie Chaplin verbrachte hier die letzten Tage seines Lebens. Doch wenige Wochen nach seinem Tod im Dezember 1977 verschwand sein Sarg auf spektakuläre Weise … (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 25.09.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 02.10.2026 arte John Dos Passos: Madeira und die Suche nach dem Vater / Die Geschichte der Levadas / Marias Polenta mit Bastardmakrelen / Das gestohlene Lied
Folge 310 (45 Min.)Im Nordwesten von Madeira befindet sich der Lorbeerwald Fanal: Der nebelverhangene und niederschlagsreiche „Feenwald“ ist bei Touristen beliebt.Bild: Elephant Doc(1) John Dos Passos: Madeira und die Suche nach dem Vater Die kleine portugiesische Inselgruppe Madeira vor der Nordwestküste Afrikas war einst der Ausgangspunkt großer Entdeckungsreisen, bevor sie etwas in Vergessenheit geriet. Die Inseln spielen eine weitgehend unbekannte Rolle im Leben und Werk von John Dos Passos, der als einer der renommiertesten amerikanischen Schriftsteller der Zwischenkriegszeit gilt. Er wurde 1896 als unehelicher Sohn eines Rechtsanwalts portugiesischer Abstammung in Chicago geboren und suchte lange seinen Platz zwischen Europa und den USA. (2) Die Geschichte der Levadas Madeira liegt vor der marokkanischen Küste und bildet zusammen mit weiteren Inseln eine autonome Region von Portugal.Im Nordwesten der Insel befindet sich der Lorbeerwald Fanal: Der nebelverhangene und niederschlagsreiche „Feenwald“ ist ein beliebtes Touristenziel, aber auch eine wichtige Wasserquelle. Das kostbare Nass wird durch ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem, die Levadas, zu den landwirtschaftlichen Anbaugebieten geleitet. Das Kanalnetz aus dem 15. Jahrhundert ist in seiner Größe weltweit einzigartig. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts kämpften die Inselbewohner um den Zugang zum Wasser und ließen dabei manchmal ihr Leben. (3) Marias Polenta mit Bastardmakrelen In Machico interpretiert Maria einen Klassiker der heimischen Küche neu: Milho e chicharro. Bevor sie den Maisgrieß für die Polenta einrührt, aromatisiert sie das Kochwasser mit Knoblauch, Kohl und Thymian. Die Bastardmakrelen garen auf dem Grill bereits sanft goldbraun und knusprig – das ideale Gericht für die wohlverdiente Mittagspause! (4) Das gestohlene Lied Auf Madeira gehören Musik und Tanz zum Lebensgefühl. Einst sang ein Zauberer an einem abgelegenen Ort auf der Atlantikinsel ein betörendes Lied, das um die ganze Welt zog … (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 02.10.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 09.10.2026 arte Fès und Colettes orientalische Ader / In Marokko: Stolze Akrobaten / Marokko: Die Berber-Tajine von Hamid / Marokko: Der Teufel geht als Rockstar
Folge 311 (45 Min.)(1) Fès und Colettes orientalische Ader In der marokkanischen Metropole Fès spielt sich das Leben innerhalb der Stadtmauern ab, im Verborgenen, bunt, umtriebig, unerschöpflich. Die französische Schriftstellerin Colette behauptete, sie habe vom Treiben in Fès nur „genascht“, doch in Wahrheit genoss die lebenshungrige und skandalumwobene Autorin die Stadt in vollen Zügen, ließ sich von ihr anregen und inspirieren. Zwischen 1926 und 1938 reiste sie mehrfach nach Marokko – erstmals im Alter von 53 Jahren, als das Land noch ein französisches Protektorat war.(2) In Marokko: Stolze Akrobaten Auf den Plätzen der marokkanischen Medinas und an den Stränden des Königreichs trifft man immer wieder nomadische Zirkusakrobaten, die den Stolz der Nation verkörpern. Die waghalsigen und agilen Athleten stehen für jene Art von Erfolg, der auf harter Arbeit und Willensstärke beruht. Ihre Akrobatik ist mehr als eine Zirkusnummer unter freiem Himmel: Sie hat ihre Wurzeln im religiösen Glauben und in der Geschichte des Landes. (3) Marokko: Die Berber-Tajine von Hamid Im marokkanischen Bin El Ouidane erntet Hamid das Gemüse für seine traditionelle Tajine im eigenen Garten: Zwiebeln, Tomaten, Zucchini, Auberginen – saisonaler geht es nicht. Dazu noch Ziegenfleisch und Gewürze, dann wird das Gericht langsam auf dem Holzkohlefeuer gegart. (4) Marokko: Der Teufel geht als Rockstar Casablanca ist eine pulsierende Stadt und das wirtschaftliche Zentrum Marokkos. Hinter den Fassaden der modernen Architektur der Metropole verbirgt sich die düstere Geschichte eines Prozesses, der in den 2000er Jahren viel Aufsehen erregte: eine Hexenjagd, oder vielmehr eine Jagd auf junge Rockmusiker. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 09.10.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 16.10.2026 arte Westjütland: Stine Pilgaard im Land der kurzen Sätze / Dänemark: Land des Windes / Dänemark: Adams Smørrebrød / Kopenhagen: Gewagte Gemälde
Folge 312 (44 Min.)(1) Westjütland: Stine Pilgaard im Land der kurzen Sätze Kühe, Windräder, flaches Land, weites Meer: Willkommen auf der dänischen Halbinsel Westjütland zwischen Nord- und Ostsee. Hierher zieht die Heldin von Stine Pilgaards Roman „Meter pro Sekunde“ mit Mann und Baby – und tut sich erst mal schwer im „Land der kurzen Sätze“. Eine originelle und urkomische Geschichte vom Leben auf dem Lande und vom Erwachsenwerden.(2) Dänemark: Land des Windes Der Wind hat die Geschichte Dänemarks geprägt, von den Segeln der ersten Wikingerschiffe bis zu den großen Windkraftanlagen der Gegenwart. Seit dem Mittelalter machten die Dänen sich mit viel Geschick daran, die zerstörerische Kraft des Naturelements zu bändigen und sich zunutze zu machen. Heute hat das Land den höchsten Windenergieanteil in Europa – ein ökologischer Erfolg, der seinesgleichen sucht. (3) Dänemark: Adams Smørrebrød In Kopenhagen bereitet Adam eine Spezialität zu, der man mit der deutschen Übersetzung „Butterbrot“ kaum gerecht wird: Sein Smørrebrød besteht aus einer Scheibe selbst gemachtem Roggenbrot, auf die er Kohlrabi, Äpfel und Kapern drapiert und die er anschließend mit einer Käseemulsion bekrönt. Traditionell wird dieses „Butterbrot“ mit Messer und Gabel verspeist. (4) Kopenhagen: Gewagte Gemälde Im Zentrum der dänischen Hauptstadt Kopenhagen spürt man die royale Vergangenheit der Stadt auf Schritt und Tritt. Im Königsschloss Christiansborg residiert heute das dänische Parlament, das alte Hoftheater dagegen wurde zum Museum umgewandelt. Hier finden sich gewagte Gemälde eines Pärchens, das seiner Zeit sehr weit voraus war … (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Fr. 23.10.2026 arte Mexiko: Juan Rulfos magischer Realismus / Mexiko – Viva la muerte! / Mexiko: Zenaidas gegrillter Fisch in Jalapeño-Marinade / Mexiko-Stadt, eine aufgegriffene Weltraumsonde
Folge 313 (44 Min.)(1) Mexiko: Juan Rulfos magischer Realismus Bleierne Hitze, mannshohe Kakteen und endlose Wüstenlandschaften, hier und da mit schmucken Häuschen bestanden: Die mexikanischen Bundesstaaten Jalisco und Colima präsentieren sich in geheimnisvoller Schönheit. In Jalisco wurde Juan Rulfo geboren, einer der wichtigsten Schriftsteller des Landes und Meister des magischen Realismus. In seinem einzigen Roman „Pedro Páramo“ schöpft der Schriftsteller aus dieser sonnenverbrannten Gegend und den Überlieferungen der Einheimischen seine Inspiration für eine ganz besondere Geschichte. (2): Mexiko – Viva la muerte! Wenn sich in Mexiko der Oktober dem Ende zuneigt, schmücken sich Städte und Dörfer zu Ehren der Verstorbenen mit farbenfrohen Girlanden und Altären.Hier gedenkt man am Día de los Muertos der Toten mit erstaunlicher Fröhlichkeit. Die volkstümlichen Feierlichkeiten, die auf einer Vermischung vorspanischer und katholischer Riten beruhen, sind im Laufe der Jahrhunderte zu einem zentralen Element der mexikanischen Identität geworden. (3): Mexiko: Zenaidas gegrillter Fisch in Jalapeño-Marinade In Puerto Escondido kauft Zenaida frischen Fisch aus der Region. Für die Marinade brät sie zunächst Tomaten, Knoblauch und Zwiebeln in einer Pfanne an und zerkleinert die Zutaten in einem Mörser. Dann gibt sie noch Mayonnaise und typisch mexikanische Chipotle-Jalapeños hinzu. Damit wird der Fisch bestrichen und dann geht es rauf auf den Grill! (4): Mexiko-Stadt, eine aufgegriffene Weltraumsonde Mexiko-Stadt, 1959 – oder: Wie eine UdSSR-Ausstellung dem Wettlauf ins All fast eine neue Wendung gegeben hätte. Nach der Rückkehr von Luna 3, der modernsten Weltraumsonde der Sowjetunion, sollte das Erfolgssymbol weltweit präsentiert werden. Für die CIA war das eine willkommene Gelegenheit, die Sonde zu studieren … (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Fr. 30.10.2026 arte Die Alpujarra: Gerald Brenans andalusisches Paradies / Der Flamenco: Ausdruck der andalusischen Seele / Grenada: Ascens Gazpacho mit Mandeln / Huelva: Makabre Falle am Strand
Folge 314 (45 Min.)(1) Die Alpujarra: Gerald Brenans andalusisches Paradies Die Bergregion Alpujarra liegt zwischen den beiden andalusischen Provinzen Granada und Almería, nicht weit entfernt vom Mittelmeer. Sie bildet den Südhang der Sierra Nevada und begeistert durch ihren ursprünglichen Charme. Bekannt wurde sie unter anderem durch den britischen Schriftsteller Gerald Brenan, der nach dem Ersten Weltkrieg mehr als zehn Jahre hier lebte: Sein Werk „Südlich von Granada“ gilt als Klassiker der britischen Reiseliteratur des 20. Jahrhunderts. (2) Der Flamenco: Ausdruck der andalusischen Seele Der Flamenco ist seit jeher untrennbar mit der südspanischen Region Andalusien verbunden, deren Bewohner darin Schmerz und Wehmut, aber auch Glück und Lebensfreude zum Ausdruck bringen.Gesang, Tanz und Gitarrenspiel – die drei Säulen des Flamencos – vermitteln diese Gefühle und spiegeln die Mentalität und Lebensart der Gitanos wider, der in Andalusien lebenden Roma, geprägt von Freiheitsliebe und Leidenschaft. (3) Grenada: Ascens Gazpacho mit Mandeln In Grenada bereitet Ascen die berühmte Suppe Ajoblanco zu, eine Art weißes Gazpacho. Dafür schneidet sie Weißbrot in Würfel, weicht sie in Wasser ein und püriert sie mit Mandeln und Olivenöl. Ascen serviert die Ajoblanco gut gekühlt mit gebackenen Kartoffeln. Dazu gibt es Spieße mit Sardinen, Sardellen und Trauben. Ein Genuss! (4) Huelva: Makabre Falle am Strand Die Strände der Provinz Huelva im Südwesten Spaniens erstrecken sich bis zur portugiesischen Grenze – ein Naturparadies mit Sümpfen und Salinen am Rande des Nationalparks Coto de Doñana. Doch auf dem goldenen Sand wurde eine teuflische List ersonnen … (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Fr. 06.11.2026 arte Walter Ferguson – König des Calypso / Alles tanzt den Swing Criollo / Denzells karibische Fischsuppe / Krieg der Kräuter
Folge 315 (45 Min.)(1) Walter Ferguson – König des Calypso In Costa Rica erzählte der 2023 verstorbene Sänger Walter Ferguson in seinen Liedern heitere und anrührende Geschichten aus seiner Nachbarschaft und zeichnete so ein liebevolles Porträt der afrokaribischen Gemeinschaft. Seine Musik hatte aber auch kritische Töne. Lange Zeit war Ferguson nur in Costa Rica bekannt. Der zurückhaltende Künstler nahm seine Stücke schlicht auf Kassette auf – Ruhm war ihm unwichtig. Und doch fand seine Musik den Weg in die Welt. (2) Alles tanzt den Swing Criollo Im Land des „Pura Vida“ sind gute Laune, Fiesta und Tanz tonangebend.In Costa Rica lässt man keine Gelegenheit aus, ein Tänzchen aufs Parkett zu legen. Ob bei Familienfeiern oder unter Freunden – getanzt wird immer. Eine beliebte Variante ist der Swing Criollo, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zum Lieblingstanz der Costaricaner avancierte. (3) Denzells karibische Fischsuppe In Puerto Limón bereitet Denzell mit Hilfe seiner Großmutter ein Gericht aus der Karibik zu. Für die Fischsuppe Rondón gibt er zunächst Bananen, Yamswurzel und Karotten in kochendes Wasser. Dann kommen frische Kokosmilch sowie eine Soße aus Knoblauch, Sellerie, Zwiebeln und Chili in die köstliche Bouillon. Natürlich darf die Hauptzutat nicht fehlen: goldgelbe, mit Curry verfeinerte Makrelen. (4) Krieg der Kräuter 1942, mitten im Zweiten Weltkrieg, kämpften die Alliierten im Pazifik nicht nur gegen die sogenannten Achsenmächte – Deutschland, Italien und Japan, – sondern auch gegen einen weiteren, unerwarteten Feind: Malaria. Um die Truppen rasch wieder einsatzbereit zu machen, starteten die Amerikaner in Costa Rica eine großangelegte botanische Offensive. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Fr. 13.11.2026 arte
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