2026 (Folge 284–298)
Wiederholungen in neuer Zusammenstellung zu einem bestimmten Reiseziel pro Folge
Rogelio Salmona, der Architekt, der Bogotá öffnete / Die Geschichte der Llaneros / Felisas Fischsuppe / Ein Gangster auf zwei Rädern
Folge 284 (45 Min.)(1): Rogelio Salmona, der Architekt, der Bogotá öffnete Die gewaltige Natur der kolumbianischen Anden war für den französisch-kolumbianischen Architekten Rogelio Salmona eine tägliche Begegnung mit dem Kosmos. Ab den 1960er Jahren schuf Salmona fast alle seine Werke in der Hauptstadt Kolumbiens, einer Millionenmetropole in über 2.600 Meter Höhe. Als engagierter Künstler war der Schüler von Le Corbusier ein Verfechter der offenen Stadt und verfolgte dabei stets ein Ziel: Ästhetik und Lebensqualität miteinander in Einklang zu bringen.(2): Die Geschichte der Llaneros In der kolumbianischen Provinz Casanare sind Reiter die Könige. Die so genannten Llaneros wissen viel über die Natur und ihre Tücken. Vor der Ankunft der spanischen Konquistadoren im 15. Jahrhundert gab es dort weder Pferde noch Kühe. Die Gesandten der spanischen Krone ließen Vieh und Pferde kommen – und setzten die Ureinwohner als Hirten ein. Diese Cowboys waren meist Nachkommen aus sogenannten gemischten Ehen und entwickelten ihre eigene Kultur. (3): Felisas Fischsuppe In San Cipriano kocht Felisa eine reichhaltige Fischsuppe. Zuerst bereitet sie eine Bouillon aus Safran, Öl und Kräutern zu. Dann gibt sie Mais, Bananen, Kartoffeln, Kokosnuss und Sierra hinzu – das ist Fisch aus dem Pazifik. Die Suppe wird mit frittiertem Fisch und Reis serviert. (4): Ein Gangster auf zwei Rädern Bogotá ist die dritthöchste Hauptstadt der Welt und gilt mit ihrem über 540 Kilometer langen Radwegenetz als eine der fahrradfreundlichsten Metropolen Lateinamerikas. Ein junger französischer Radsportchampion namens José Beyaert geriet hier allerdings auf eine abschüssige Bahn … (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 02.01.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 09.01.2026 arte Bewketu Seyoums poetisches Addis-Abeba / In Äthiopien: Heiliger Honig / Äthiopien: Messerets vegetarisches Festmahl / Äthiopien, eine der ersten Fälschungen der Menschheitsgeschichte
Folge 285 (44 Min.)(1): Bewketu Seyoums poetisches Addis-Abeba In Äthiopien ist Dichtkunst lebendig und beliebt. Autoren wie Bewketu Seyoum werden regelrecht verehrt. Seyoum wurde bereits mehrfach ausgezeichnet und erreicht über YouTube Millionen Literaturfans. 2020 erschien sein Gedichtband ʺCantique de la nuitʺ, der nicht nur als amharisches Original, sondern auch in einer französischen Übersetzung vorliegt. In seinen Texten nimmt Seyoum seine Zeitgenossen humorvoll unter die Lupe.(2): In Äthiopien: Heiliger Honig Äthiopien gehört zu den größten Honigproduzenten Afrikas. Das sogenannte gelbe Gold wird hier pur oder als Honigwein konsumiert; der Tej ist nach dem Kaffee das zweite Nationalgetränk. Honig ist in Äthiopien mehr als nur ein Nahrungsmittel: Er ist fast schon heilig und eng mit der christlich-orthodoxen Identität im Norden des Landes verbunden. (3): Äthiopien: Messerets vegetarisches Festmahl In Tchaguel bereitet Messeret gleich mehrere vegetarische Gerichte zu, die während der Fastenzeit auf den Tisch kommen. Das erste besteht aus Kartoffeln, Karotten, Kümmel und grünem Piment; das zweite enthält Linsen, Gewürze und Piment; und das dritte ist eine cremige Soße aus Kichererbsen und Gewürzen. Serviert wird das Ganze auf einem großen traditionellen Fladenbrot. (4): Äthiopien, eine der ersten Fälschungen der Menschheitsgeschichte Im Jahr 1165 taucht im Abendland ein rätselhafter Brief auf. Das Dokument ist von einem unbekannten Priester namens Johannes unterzeichnet und spricht von einem „Paradies auf Erden“, irgendwo im Osten. Jahrhundertelang nährt der Brief bei Christen auf der ganzen Welt die kühnsten Hoffnungen und Vermutungen. (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Fr. 16.01.2026 arte Max Havelaar – oder wie ein Roman Indonesiens Schicksal veränderte / Batik, wenn Indonesien ein Stoff wäre / Indonesien: Pujis gedämpfter Fisch im Bananenblatt / Indonesien: Ein revolutionärer Wissenschaftler
Folge 286 (38 Min.)(1): Max Havelaar – oder wie ein Roman Indonesiens Schicksal veränderte 1860 sorgt ein Roman für Aufsehen in der niederländischen Gesellschaft: „Max Havelaar“ handelt von der Karriere eines Kolonialbeamten – einem Alter Ego des Autors Eduard Douwes Dekker – und stellt letztlich das gesamte Kolonialsystem infrage. Als der Roman erschien, stand Indonesien seit zwei Jahrhunderten unter niederländischer Herrschaft. Der Autor beschreibt darin die Schrecken des Kolonialismus und die Gewalt gegen die indigene Bevölkerung für den Handel mit Gewürzen und Kaffee. In den Niederlanden weckte das Werk das Bewusstsein für die Grauen der Kolonialzeit.(2): Batik, wenn Indonesien ein Stoff wäre Batikstoffe erlangten mit ihren strahlenden Farben und detailreichen Mustern weltweite Berühmtheit. Man kennt ihren exotischen Ursprung, ihren zweiten Erfolg in Afrika und die etlichen Nachahmungen von der Stange. Die originalen, hochwertigen Batikstoffe glänzen derweil auf den Laufstegen der facettenreichen und angesagten indonesischen Hauptstadt Jakarta: Von hier stammt die ausgefeilte Färbetechnik, die man ursprünglich auf traditionellen Wickelröcken anwandte, die hier „Sarongs“ genannt werden. Für manche Stoffe war monatelange Handarbeit notwendig, sodass das Tragen der wertvollen Erzeugnisse früher den Königen vorbehalten blieb. (3): Indonesien: Pujis gedämpfter Fisch im Bananenblatt In Yogyakarta holt Puji einen frischen Fisch direkt aus dem Teich vor ihrem Haus. Sie mariniert ihn mit einer Paste aus Chili, Knoblauch, Schalotten, Karotten, Ingwer und Walnüssen und legt ihn in ein Bananenblatt. Anschließend fügt sie weitere Gewürze hinzu und gart alles gut verschlossen im Wasserdampf. Das Resultat: ein schmackhaftes und gesundes Gericht. (4): Indonesien: Ein revolutionärer Wissenschaftler Die Insel Bali im Süden des gewaltigen indonesischen Archipels ist ein kleines Paradies und zieht mit seiner üppigen Vegetation und seinen Traumstränden Besucher aus aller Welt an. Doch auch unter Wasser gibt es einiges zu entdecken. Balis einzigartige Unterseefauna sorgte sogar für eine Wissenschaftsrevolution … (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Fr. 23.01.2026 arte Brasilien: Carmen Miranda, kulturelle Botschafterin der besonderen Art / Costa Verde: Brasiliens buntes Paradies / Carlucias brasilianischer Bohneneintopf mit Schweinefleisch / Ipanema: High as a Kite
Folge 287 (44 Min.)(1): Brasilien: Carmen Miranda, kulturelle Botschafterin der besonderen Art Bei Rio de Janeiro denkt man sofort an den Zuckerhut, die Strände von Copacabana und Ipanema, den Karneval – und an die Musik von Carmen Miranda. Die Sängerin und Schauspielerin schaffte als erste Lateinamerikanerin den Sprung nach Hollywood und war in den 1940er Jahren sogar die bestbezahlte Künstlerin der USA. Mit ihrem Hüftschwung, ihrer frechen Art, den extravaganten Outfits und dem berühmten Tutti-Frutti-Hut machte sie den Samba populär und wurde zur beliebtesten Botschafterin Brasiliens im Ausland.(2): Costa Verde: Brasiliens buntes Paradies Mit den langen Sandstränden, türkisblauem Wasser und tropischen Regenwäldern gleicht die brasilianische Costa Verde entlang der Atlantikküste einem Paradies auf Erden. Ihre traumhaften Landschaften, die sich über Hunderte von Kilometern erstrecken, werden von den Caiçaras gehütet und geschützt. Die Nachfahren von Tupi- und Guaraní-Indianern, Kolonialherren und afrikanischen Sklaven ließen sich Ende des 19. Jahrhunderts an dieser Küste nieder und widersetzen sich bis heute erfolgreich allen Umsiedlungsversuchen. (3): Carlucias brasilianischer Bohneneintopf mit Schweinefleisch In Rio de Janeiro sucht Carlucia zehn verschiedene Sorten Schweinefleisch aus, um ein sehr beliebtes, brasilianisches Bohnengericht zuzubereiten: die Feijoada. (4): Ipanema: High as a Kite Der weltberühmte weiße Sandstrand von Ipanema in Rio de Janeiro lädt zum Baden, Faulenzen und Flanieren ein. Im Sommer 1988 wurden hier einige geheimnisvolle Konservendosen angespült, und bald schon breitete sich in der ganzen Stadt eine wohlige Hochstimmung aus … (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Fr. 30.01.2026 arte Gabrielle Filteau-Chiba in der Wildnis von Québec / Kanada: Unterwegs mit dem Eiskanu / Kanada: Timothys Poutine / Kanada: Unterwegs mit dem Toboggan
Folge 288 (45 Min.)(1): Gabrielle Filteau-Chiba in der Wildnis von Québec Die Schriftstellerin Gabrielle Filteau-Chiba verließ im Alter von 25 Jahren ihre Heimatstadt Montréal und zog sich in die Wildnis von Québec zurück. Heute lebt sie am Ufer des Kamouraska-Flusses. Diese Erfahrung inspirierte sie zu einer Trilogie, in der sie engagiert gegen die Ausbeutung der Natur durch den Menschen anschreibt. Auch ihre Heldinnen Anouk und Raphaëlle lassen ihr behütetes Leben hinter sich und lernen, in der Wildnis zu überleben. Mutig schützen sie Tiere vor grausamen Wilderern und verteidigen den Wald von Québec – den die Autorin über alles liebt.(2): Kanada: Unterwegs mit dem Eiskanu Im Winter gefriert der Sankt-Lorenz-Strom zu riesigen Eisflächen. Die Menschen in Québec haben gelernt, diese Herausforderung der Natur zu meistern – mit zerbrechlich wirkenden Eiskanus. Schon die indigenen Huronen nutzten sie für Überfahrten. Die Europäer übernahmen das Prinzip und machten aus dem Kanu das „kanadische Automobil“. Im 19. Jahrhundert wurden die Kanufahrer, die für die Erschließung der Region unverzichtbar waren, nach und nach durch Dampfschiffe ersetzt. Dennoch gilt das Eiskanu in Québec bis heute als identitätsstiftendes Erbe. (3): Kanada: Timothys Poutine In Québec hat jeder sein eigenes Rezept für den Fastfood-Klassiker Poutine. Timothy bereitet seine Soße mit Butter, Knoblauch, Harissa, Tomatenmark sowie Hühner- und Rinderbrühe zu. Sämig wird sie durch Melasse, Maisstärke und Wasser. Dann blanchiert er die Kartoffeln und frittiert sie in der Heißluftfritteuse. Zuunterst kommen die Pommes, darauf die Soße und obendrauf reichlich Käse. Unwiderstehlich! (4): Kanada: Unterwegs mit dem Toboggan Am 3. Juli 1608 gründet Samuel de Champlain die Stadt Québec. Einige Monate später kommt der französische Forschungsreisende in Kontakt mit indigenen Völkern der Umgebung. Diese Menschen leben seit Jahrtausenden auf dem nordamerikanischen Kontinent – und haben Hilfsmittel entwickelt, um sich an die Härten des kanadischen Winters anzupassen. Ein rutschiges Abenteuer beginnt … (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Fr. 06.02.2026 arte Commissario Montalbano: Der sizilianische Maigret / Sizilien: Terra nostra / Italien: Marcos Ricotta-Kreation / Syrakus: Wiege der Ölmalerei
Folge 289 (45 Min.)(1): Commissario Montalbano: Der sizilianische Maigret Auf der sonnigen und farbenprächtigen Insel Sizilien ist ein außergewöhnlicher Held zu Hause: Commissario Montalbano, die Hauptfigur einer Krimiserie von Andrea Camilleri. Bislang galt die Insel des Mezzogiorno vor allem als eine rückständige Region, die von der Mafia beherrscht wird, doch Camilleris Kriminalromane stellen sie als einen Ort dar, an dem man dem einfachen Glück, fleischlichen Gelüsten und einer Volkstümlichkeit frönt, die der Commissario mit aller Macht gegen korrupte Honoratioren und Politiker verteidigt.(2): Sizilien: Terra nostra Sizilien ist ein fruchtbares Land, das in den vergangenen 2.000 Jahren viele Gewaltherrscher für sich beanspruchten. Heute führt die Cosa Nostra – „unsere Sache“, wie sich die sizilianische Mafia selbst nennt – den Kampf um die Vorherrschaft, nicht selten mit entfesselter Gewalt. Doch die Sizilianer haben zahlreiche Besatzer wie Griechen, Römer und Araber kommen und gehen sehen. Und auch wenn der Mafia-Terror viele Einheimische zum Schweigen gebracht hat, leisten ihm viele andere immer noch erbitterten Widerstand. (3): Italien: Marcos Ricotta-Kreation In Siziliens Hauptstadt Palermo bereitet Marco leckere Cannoli zu. Für den Teig vermengt er Mehl, Essig, Zucker und Schmalz. Dann formt er die Cannoli mit Hilfe von kleinen Zylindern und frittiert sie. Anschließend werden sie mit gesüßtem Ricotta gefüllt und schließlich mit Puderzucker bestäubt. Für Marco der pure Gaumenschmaus! (4): Syrakus: Wiege der Ölmalerei Die sizilianische Stadt Syrakus an der Küste des Ionischen Meeres gehört zu den Sehnsuchtsorten, die viele unbedingt einmal gesehen haben wollen. Darunter finden sich bis heute viele Künstlerinnen und Künstler, die das Azurblau des Mittelmeers mit dem Pinsel einfangen wollen. Im 15. Jahrhundert revolutionierte einer von ihnen die bildende Kunst durch Verbreitung einer neuen Maltechnik … (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Fr. 13.02.2026 arte Dominikanische Republik: Melvyns Fisch in Kokosmilch / Mario Vargas Llosa und der Tyrann von Santo Domingo / Yuca: Die Taíno-Wurzeln der Dominikaner / Dominikanische Republik: Aus Forschung wird Science-Fiction
Folge 290 (45 Min.)(1): Mario Vargas Llosa und der Tyrann von Santo Domingo Die Dominikanische Republik liegt zwischen Atlantik und Karibischem Meer und zieht mit ihren Sandstränden und blauen Lagunen zahlreiche Touristen aus aller Welt an. Doch die Postkartenidylle wurde durch die 30-jährige Diktatur von Rafael Trujillo getrübt. Der peruanische Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa setzt in seinem Roman „Das Fest des Ziegenbocks“ die letzten Tage des Tyrannen und die Hauptstadt Santo Domingo in Szene.(2): Yuca: Die Taíno-Wurzeln der Dominikaner Im Norden der Dominikanischen Republik, am Fuß der Cordillera Septentrional, lebte einst das indigene Volk der Taíno. Sie verehrten die Yuca-Pflanze, die ihnen als heilig galt. Die auch unter dem Namen Maniok bekannten Wurzelknollen haben die Zeit der Konquistadoren überstanden und sind auch heute noch ein allgegenwärtiger Bestandteil der dominikanischen Küche. Sie bilden ein Bindeglied zwischen den heutigen Bewohnern und ihren vorkolumbianischen Vorfahren. (3): Dominikanische Republik: Melvyns Fisch in Kokosmilch In Las Galeras bereitet Melvyn sein Gericht direkt am Strand über dem Holzfeuer zu: Zuerst schält er Kochbananen, Yamswurzel und Maniok und kocht sie. Nebenbei brät er Gemüse an, das er mit Kokosmilch ablöscht, und lässt dann den Fisch in dieser Soße garziehen. Mit einem Bier dazu ist dies das ideale Essen für einen gelungenen Sonntag! (4): Dominikanische Republik: Aus Forschung wird Science-Fiction Puerto Plata ist eine der größten Städte der Dominikanischen Republik und trägt den Spitznamen „Braut des Atlantiks“. In den 1980er Jahren stellten zwei amerikanische Wissenschaftler hier Forschungen über Bernstein an. Ihre Erkenntnisse dienten später einem Science-Fiction-Autor als Inspirationsquelle. (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 13.02.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 20.02.2026 arte In Louisiana: Die erwachende Sinnlichkeit der Kate Chopin / Louisiana: Im Land der Flusskrebse / Diannes Südstaateneintopf Gumbo / Louisiana: Der Schock der Bilder
Folge 291 (44 Min.)(1): In Louisiana: Die erwachende Sinnlichkeit der Kate Chopin Eine Geschichte der Emanzipation im Louisiana des 19. Jahrhunderts: Edna Pontellier, eine verheiratete Frau, die nach Selbstverwirklichung strebt, befreit sich von Zwängen und Konventionen. Die Protagonistin entsprang der Feder von Schriftstellerin Kate Chopin (1851–1904). Nachdem die Autorin 14 Jahre in Louisiana gelebt hatte, veröffentlicht sie im Alter von 49 Jahren ihren Roman „Das Erwachen“ (1899). Sie beschreibt darin die weiße kreolische Gesellschaft mit ihren feigen Männern und unterdrückten Frauen. Damals scharf kritisiert, gilt ihr Werk heute als eines der bedeutendsten der US-amerikanischen Literatur.(2): Louisiana: Im Land der Flusskrebse Im Frühling liegt ein angenehmer Duft über dem US-Bundestaat Louisiana. Es ist die Zeit der Crawfish-Festivals, bei denen das Lieblingsgericht fast aller Einwohnerinnen und Einwohner serviert wird: frischer Flusskrebs. Bei den Festivals sitzt das ganze Volk um einen Tisch. Die Flusskrebse galten lange Zeit als Armenessen, bevor sie auch in besseren Kreisen beliebt wurden und schließlich ganz Amerika eroberten. (3): Diannes Südstaateneintopf Gumbo Der einzigartige Kulturmix von New Orleans findet sich auch auf dem Teller wieder, so zum Beispiel im berühmten Gumbo. Dianne bereitet den Südstaaten-Eintopf mit Hühnchen, frischen Austern, Räucherwurst, Shrimps, Sellerie, grüner Paprika und jeder Menge Gewürzen zu. (4): Louisiana: Der Schock der Bilder Baton Rouge, die Hauptstadt von Louisiana, ist eine typische Stadt der US-amerikanischen Südstaaten. Mitten im Sezessionskrieg, während das gesamte Umland von den Yankees belagert war, wurde hier ein der Hölle entkommener Sklave zum Symbol … (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 20.02.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 27.02.2026 arte Malta, Caravaggios Refugium zwischen Hell und Dunkel / Malta, christliche Ritterbastion / Malta: Annas Kaninchenragout
Folge 292 (44 Min.)Kambodscha hat eine sehr erdverbundene und ernteorientierte Kultur. Auch heute noch ist die Landwirtschaft eine der Säulen der kambodschanischen Wirtschaft.Bild: Elephant Doc(1): Malta, Caravaggios Refugium zwischen Hell und Dunkel Seit dem Mittelalter ist Malta nicht nur ein wichtiger Handelsplatz, sondern auch ein Rückzugsort. 1607 floh Caravaggio aus Rom nach Valletta. Während seines über einjährigen Inselaufenthalts fand der Maler, der in Italien auf dem Gipfel seines Ruhmes gestanden hatte, zu neuer Inspiration. Das Licht Maltas und die allgegenwärtige Religiosität regten ihn zu einigen seiner großartigsten Gemälde an, darunter ʺDie Enthauptung Johannes des Täufersʺ.(2): Malta, christliche Ritterbastion Im Laufe der Zeit besiedelten verschiedene Besatzer wie Phönizier, Griechen und Römer den maltesischen Archipel. Im 16. Jahrhundert, als sich das katholische Europa im Krieg mit dem Osmanischen Reich befand, verwandelten die Ordensritter des Ritterlichen Ordens Sankt Johannis vom Spital zu Jerusalem das einsame Eiland inmitten des Mittelmeers in ein Bollwerk des Christentums. Noch heute sind die Spuren des Ordens auf der ganzen Insel sichtbar: von der Befestigungsanlage der Hauptstadt Valletta über die Paläste bis hin zur St. John’s Co-Cathedral, in der viele Ritter begraben liegen. (3): Malta: Annas Kaninchenragout Anna lädt in ihr hübsches Haus auf Malta, um dort ein üppiges Familienessen zuzubereiten: Stuffat tal-Fenek, ein in Milch geschmortes Kaninchen mit Backpflaumen und Gemüse. (4): Malta: Das rote Gold der Ritter Auf Gozo, der zweitgrößten Insel des Archipels von Malta, besticht die Dwejra Bay mit türkisblauem Wasser, dramatischen Felsformationen und grandiosen Tauchgebieten. Im 18. Jahrhundert stand einer der vorgelagerten Felsen hier im Mittelpunkt des Interesses … (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 27.02.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 06.03.2026 arte Mabeye Demes Senegal in Sepia / Senegal: Nationalsport Ringen / Senegal: Aidas Fisch-Yassa / Die Tagediebe von Dakar
Folge 293 (45 Min.)(1): Mabeye Demes Senegal in Sepia Ausgestattet mit dem Fotoapparat und einem mobilen Studio porträtiert Mabeye Deme seit mehr als 15 Jahren sein Heimatland Senegal. Auf den Straßen und an den Stränden von Dakar fängt der Autodidakt tags und nachts Szenen aus dem Alltag ein. Deme dokumentiert das Leben in den Stadtvierteln. Auch die Orte seiner Kindheit in der südsenegalesischen Region Casamance und Familienmitglieder sind Teil seiner beeindruckenden Fotogalerie. Über Demes Bildern liegt stets ein zarter Sepia-Schleier, was seine Kunst zu etwas ganz Besonderem macht.(2): Senegal: Nationalsport Ringen Im Senegal wurden bereits im Mittelalter Krieger durch Ringen auf den Kampf vorbereitet. Bis heute ist der Kraftsport, der für Werte wie Mut, Respekt und Gehorsam steht, im ganzen Land verbreitet. Ziel ist es, den Gegner zu Boden zu zwingen, wobei nicht nur Körpereinsatz, sondern auch glückbringende Rituale eine Rolle spielen. In den 1920er Jahren verhalf ein Angehöriger der französischen Kolonialmacht, Maurice Jacquin, dem sogenannten senegalesischen Wrestling zu kommerzieller Bedeutung. Seit der Unabhängigkeit ist der Sport vor allem für die senegalesische Jugend aus sozial schwachen Milieus ein Mittel zum gesellschaftlichen Aufstieg. (3): Senegal: Aidas Fisch-Yassa In der Küstenstadt Saint-Louis bereiten Aida und ihre Nachbarin ein typisch senegalesisches Fischragout zu. Kochen ist für die beiden Frauen gleichbedeutend mit guter Laune. Zuerst wird der Fisch gesäubert, filetiert und frittiert. Für den Extrageschmack gibt Aida Zwiebeln hinzu und stellt das Ganze auf den Holzkohlegrill. Dazu gibt es Reis und grüne Bohnen. Lecker! (4): Die Tagediebe von Dakar Im Westen von Dakar, am Atlantischen Ozean, liegt das Viertel Ouakam. Mit seinen niedrigen Häuschen und sandbedeckten Wegen wirkt es fast wie ein Dorf, das für den Hauptstadttumult nur wenig übrighat. Hier entstanden einst seltsame Wohnhäuser … (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 06.03.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 13.03.2026 arte Norwegen: Roy Jacobsen erzählt von Bauern und Fischersleuten / Vega: Von Enten und Menschen / Norwegen: Shilans Lachswaffeln / Norwegen: Wo der Lachs den Japanern in die Parade fuhr
Folge 294 (45 Min.)Bild: Arte(1): Norwegen: Roy Jacobsen erzählt von Bauern und Fischersleuten Unzählige große und kleine Inseln verstreut im smaragdgrünen Wasser des Arktischen Ozeans – vor der Kulisse dieser schroffen Natur spielt Roy Jacobsens Roman „Die Unsichtbaren“. Er wurde 2013 veröffentlicht und ist der erste Teil einer Familiensaga: Im Zentrum der Geschichte stehen die Bauern- und Fischersfamilien im Norden Norwegens, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihr Leben aufs Spiel setzten und mit ihrer Arbeit den zentralen Stützpfeiler der norwegischen Wirtschaft bildeten.(2): Vega: Von Enten und Menschen Der norwegische Vega-Archipel unweit des Polarkreises zählt an die 6.000 Inseln und ist Schauplatz eines bewegenden Pakts zwischen Mensch und Natur. Jedes Frühjahr verwandelt sich die unwirtliche Gegend in den Brutplatz der Eiderente, die von den fischreichen Gewässern angelockt wird. Die Vögel pflanzen sich auf Vega fort und die Weibchen bleiben bis ihre Jungen ausgebrütet sind – eine ungewisse Zeit, in der sie stets mit Unwettern und Fressfeinden rechnen müssen. Doch die Meerente hat im Menschen einen starken Verbündeten gefunden. (3): Norwegen: Shilans Lachswaffeln In Oslo serviert Shilan die berühmten norwegischen Waffeln mit „dem besten Lachs der Welt“. Für den Waffelteig mischt sie Wasser, Mehl, Backpulver und zerlassene Butter. In das frische Lachstatar kommen Crème Fraîche, Forellenroggen, eingelegte Zwiebeln, Piment, Schnittlauch und geräucherter Bonito. (4): Norwegen: Wo der Lachs den Japanern in die Parade fuhr Sushi mit Lachs zählt wohl zu den beliebtesten aller japanischen Gerichte und wird überall auf der Welt serviert, auch in Oslo. Dabei gibt es Sushi in seiner heutigen Form erst seit dem 19. Jahrhundert. Und anders als man vielleicht vermuten könnte, wurde in Japan dafür kein Lachs verwendet. Dass der mit Reisessig aromatisierte Klebreis in so vielen Sushi-Restaurants mittlerweile mit einer orangefarbenen Scheibe Lachs gekrönt wird, ist nämlich den Norwegern zu verdanken … (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 13.03.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 20.03.2026 arte Peru: Martín Chambi, Fotograf der Indigenen / Peru: Das musikalische Erbe der Afro-Peruaner / Peru: Wilberts Grillfleisch aus dem Erdofen / Peru: Der Guano-Krieg
Folge 295 (45 Min.)(1): Peru: Martín Chambi, Fotograf der Indigenen Der Peruaner Martín Chambi (1891–1973) war Anfang des 20. Jahrhunderts der erste indigene Fotograf Lateinamerikas, der mit den gängigen Codes brach und seinesgleichen vor die Kamera holte. Gekonnt fing er das surreale Licht und die Landschaft der Anden ein und fotografierte die Ruinenstädte der Inka. Vor allem aber porträtierte er Szenen aus dem Alltag indigener Menschen und gab seinem Volk nach vier Jahrhunderten spanischer Kolonisierung ein Gesicht, eine Geschichte und eine Identität zurück.(2): Peru: Das musikalische Erbe der Afro-Peruaner An der peruanischen Pazifikküste schlagen wilde Rhythmen eine Brücke zwischen den Lebenden und den Toten: Die Cajón ist allgegenwärtig und darf auf keinem Fest fehlen. Erfunden wurde die Kistentrommel von afrikanischen Sklaven in der finsteren Zeit der Kolonisation. Im 18. Jahrhundert wurde die schlichte, mit der Hand geschlagene Holzkiste zum Symbol und Sprachrohr für Leid und Widerstand der afro-peruanischen Gemeinschaft. (3): Peru: Wilberts Grillfleisch aus dem Erdofen In Chinchero bereitet Wilbert eine Art peruanisches Grillgericht zu, das ganz besonderen Gelegenheiten vorbehalten ist. Dafür bestreicht er Schweine-, Hühner- und Lammfleisch mit einer Marinade aus lokalen Gewürzen, Knoblauch und gelbem Piment und legt es dann zusammen mit allerlei Gemüse auf heiße Steine, die mit Erde bedeckt werden. Das Fleisch aus dem traditionellen Erdofen ist besonders zart. (4): Peru: Der Guano-Krieg Die Islas Ballestas vor Peru beherbergen große Seevogel-Kolonien, die von den fischreichen Gewässern angezogen werden. Jeden Tag kommen Touristen und bewundern die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung. Ohne zu ahnen, dass sie auf einem begehrten Schatz sitzen … (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Fr. 27.03.2026 arte Kreta: Victoria Hislops „Insel der Vergessenen“ / Kreta zur minoischen Zeit: Eine Geschichte mächtiger Frauen / Griechenland: Lenas traditionelles Brot mit Tomate und Käse / Der längste Tag auf Kreta
Folge 296 (38 Min.)(1): Kreta: Victoria Hislops „Insel der Vergessenen“ Kreta ist die größte griechische Insel und für ihre Olivenhaine bekannt. Die englische Schriftstellerin Victoria Hislop machte die Mittelmeerinsel zu ihrer Wahlheimat. Hier findet sie die Ruhe und Inspiration für ihre Werke. Aus der Begegnung mit der bergigen Landschaft Kretas entstand 2005 ihr Debütroman „Insel der Vergessenen“, der in 25 Sprachen übersetzt wurde. Doch die Insel inspirierte sie noch zu zahlreichen weiteren Erzählungen, die in der Geschichte Griechenlands verankert sind.(2): Kreta zur minoischen Zeit: Eine Geschichte mächtiger Frauen Vom tiefen Blau des Mittelmeers über das strahlende Weiß der Felsen bis zum leuchtenden Gelb der Sonne: Die Insel Kreta beeindruckt mit spektakulären Farben. Vor über 3.000 Jahren, zur Blütezeit der minoischen Kultur, hatten Frauen einen wichtigen Stellenwert, und die Menschen verehrten eine Schlangengöttin. (3): Griechenland: Lenas traditionelles Brot mit Tomate und Käse In Kastamonitsa auf Kreta feuern Lena und Katerina ihren Holzofen mit Olivenzweigen an. Darin backen sie ihr traditionelles Sauerteigbrot mit Kichererbsenmehl. Das fertige Brot wird mit Olivenöl bestrichen und vor dem Servieren mit Tomaten und regionalem Käse belegt. (4): Der längste Tag auf Kreta Iraklio, einer der wichtigsten Häfen Kretas im Norden der Insel, war schon immer von großer strategischer Bedeutung. Während des Zweiten Weltkriegs führten die deutschen Truppen hier ein eisernes Regiment. Um sie zu destabilisieren, verfolgte der britische Geheimdienst einen Plan … (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 27.03.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 03.04.2026 arte Venedig: Tintorettos helldunkles Reich / Venedig, eine in Samt gehüllte Stadt / Guidos italienisches Erbsen-Risotto / Venedig: Eine explosive Premiere
Folge 297 (45 Min.)(1): Venedig: Tintorettos helldunkles Reich Im irisierenden Spiegel aus Himmel und Wasser verändert Venedig mit seinen gewundenen Gässchen, prächtigen Palästen und weltberühmten Kanälen jeden Augenblick sein Gesicht. Tintoretto verstand es schon als junger Maler, diesen besonderen wechselhaften Reiz der Lagunenstadt einzufangen. Tintoretto schuf unzählige Werke, sowohl für die Kirche als auch für Privatleute. Sein inbrünstiger Stil machte ihn zum Symbol für die venezianische Malerei der Renaissance und bereitete den Weg für die Malerei des Barocks.(2): Venedig, eine in Samt gehüllte Stadt Der Samt von Venedig trägt seinen Namen nicht umsonst: Seine Lichtreflexe und leuchtenden Farben erinnern an die zahlreichen Kanäle der Stadt. Um den kostbaren Stoff zu erhalten, wird hochwertige Seide in einer ausgefeilten Webtechnik verarbeitet. Rote Farbe und die aufwendigen Muster machen das Produkt einzigartig. Damals zeugte es vom Reichtum und der politischen Macht der Stadt – und tatsächlich ist der Samt noch heute eine der wichtigsten Einnahmequellen der Serenissima. (3): Guidos italienisches Erbsen-Risotto Guidos Risotto mit grünen Erbsen ist ein typisches venezianisches Frühlingsgericht. Wie bei so vielen einfachen italienischen Rezepten spielt die Auswahl der Zutaten eine große Rolle. Beim Reis schwört Guido auf die Sorte Vialone Nano – dazu kommen Weißwein, Parmesan und frische Erbsen. (4): Venedig: Eine explosive Premiere Venedigs Macht mag vergangen sein, doch noch immer strahlt die Stadt in voller Pracht. In der St.-Markus-Bucht wird bis heute die symbolische Hochzeit der Serenissima mit dem Meer gefeiert (ʺFesta della Sensaʺ). Damit wird auch an den Friedensvertrag erinnert, der 1177 vom Papst Alexander III. und Kaiser Friedrich Barbarossa in Venedig unterzeichnet wurde. Der venezianische Doge Sebastiano Ziani vermittelte in diesem Konflikt. Dieser neue Frieden und der Zugang zum Meer haben es Venedig ermöglicht, ein großes Handelsimperium aufzubauen. Doch im Sommer 1849 ist die Lagune auch Schauplatz eines katastrophalen Experiments … (Text: arte) Deutsche TV-Premiere Fr. 10.04.2026 arte Anna Moï und die bittersüße Geschichte Vietnams / Vietnam: Lateinische Schrift als Identität / Vietnam: Nguyens Entensuppe / Vietnam: Der König der Hochstapler
Folge 298 (44 Min.)(1): Anna Moï und die bittersüße Geschichte Vietnams Die Schriftstellerin Anna Moï wurde 1955 in Saigon geboren und schreibt in ihrer zweiten Muttersprache Französisch. 2003 kehrte sie, das Kriegskind, in die Heimat zurück und wurde mit ihren Erinnerungen konfrontiert. Im Jahr darauf erschien der Roman „Schwarzer Reis“. Darin beschreibt sie das Schicksal der beiden Schwestern Tan und Tao, die während des Krieges von südvietnamesischen Soldaten verhaftet, gefoltert und interniert werden. Inmitten des Leids werden ihnen die Erinnerungen an die Gerüche und Geräusche Saigons zur Zuflucht.(2): Vietnam: Lateinische Schrift als Identität Von der Hauptstadt Hanoi bis zur alten Kaiserstadt Hue: Die Vietnamesen sind gerne anders. So verwendet Vietnam als einziges Land auf dem asiatischen Kontinent das lateinische Alphabet. Importiert wurde es von Jesuitenpriestern, die damit die vietnamesische Sprache transkribierten und die Bevölkerung evangelisierten. Nach und nach löste die lateinische Schrift die vietnamesische ab und wurde zum Ausdruck für Nationalstolz und Unabhängigkeit. (3): Vietnam: Nguyens Entensuppe Auf dem Markt in Hanoi kauft Nguyen eine Ente für ihre Suppe. Zu Hause gibt sie zunächst das Geflügel zusammen mit Zwiebeln, Ingwer und gegrillten Schalotten in einen Kochtopf. Dann bereitet sie die weiteren Zutaten vor: Fischsoße, Fadennudeln, Bambussprossen und frische Kräuter. Sobald die Ente gar ist, wird alles zusammengefügt – und fertig ist die Suppe! (4): Vietnam: Der König der Hochstapler In den 1880er Jahren war Vietnam eine französische Kolonie und begehrtes Ziel für alle, die auf Eroberungen aus waren. Einer dieser Glücksritter, Charles David de Mayréna, versuchte bei den Einheimischen das Unmögliche: ein eigenes Königreich zu gründen … (Text: arte) Deutsche Streaming-Premiere Fr. 10.04.2026 arte.tv Deutsche TV-Premiere Fr. 17.04.2026 arte
zurückweiter
Erhalte Neuigkeiten zu Stadt Land Kunst direkt auf dein Handy. Kostenlos per App-Benachrichtigung. Kostenlos mit der fernsehserien.de App.
Alle Neuigkeiten zu Stadt Land Kunst und weiteren Serien
deiner Liste findest du in deinem
persönlichen Feed.
TV Wunschliste informiert dich kostenlos, wenn Stadt Land Kunst online als Stream verfügbar ist oder im Fernsehen läuft.Erinnerungs-Service per
E-Mail
