Stadt Land Kunst Folge 290: Dominikanische Republik: Melvyns Fisch in Kokosmilch / Mario Vargas Llosa und der Tyrann von Santo Domingo / Yuca: Die Taíno-Wurzeln der Dominikaner / Dominikanische Republik: Aus Forschung wird Science-Fiction
Folge 290
Dominikanische Republik: Melvyns Fisch in Kokosmilch / Mario Vargas Llosa und der Tyrann von Santo Domingo / Yuca: Die Taíno-Wurzeln der Dominikaner / Dominikanische Republik: Aus Forschung wird Science-Fiction
Folge 290 (45 Min.)
(1): Mario Vargas Llosa und der Tyrann von Santo Domingo
Die Dominikanische Republik liegt zwischen Atlantik und Karibischem Meer und zieht mit ihren Sandstränden und blauen Lagunen zahlreiche Touristen aus aller Welt an. Doch die Postkartenidylle wurde durch die 30-jährige Diktatur von Rafael Trujillo getrübt. Der peruanische Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa setzt in seinem Roman „Das Fest des Ziegenbocks“ die letzten Tage des Tyrannen und die Hauptstadt Santo Domingo in Szene.
(2): Yuca: Die Taíno-Wurzeln der Dominikaner
Im Norden der Dominikanischen Republik, am Fuß der Cordillera Septentrional, lebte einst das indigene Volk der Taíno. Sie verehrten die Yuca-Pflanze, die ihnen als heilig galt. Die auch unter dem Namen Maniok bekannten Wurzelknollen haben die Zeit der Konquistadoren überstanden und sind auch heute noch ein allgegenwärtiger Bestandteil der dominikanischen
Küche. Sie bilden ein Bindeglied zwischen den heutigen Bewohnern und ihren vorkolumbianischen Vorfahren.
(3): Dominikanische Republik: Melvyns Fisch in Kokosmilch
In Las Galeras bereitet Melvyn sein Gericht direkt am Strand über dem Holzfeuer zu: Zuerst schält er Kochbananen, Yamswurzel und Maniok und kocht sie. Nebenbei brät er Gemüse an, das er mit Kokosmilch ablöscht, und lässt dann den Fisch in dieser Soße garziehen. Mit einem Bier dazu ist dies das ideale Essen für einen gelungenen Sonntag!
(4): Dominikanische Republik: Aus Forschung wird Science-Fiction
Puerto Plata ist eine der größten Städte der Dominikanischen Republik und trägt den Spitznamen „Braut des Atlantiks“. In den 1980er Jahren stellten zwei amerikanische Wissenschaftler hier Forschungen über Bernstein an. Ihre Erkenntnisse dienten später einem Science-Fiction-Autor als Inspirationsquelle. (Text: arte)