Stadt Land Kunst Folge 302: Agatha Christies Englische Riviera / Badetourismus made in Britain / Williams Schweinebraten mit Äpfeln / Die Regenschirm-Polemik
Folge 302
Agatha Christies Englische Riviera / Badetourismus made in Britain / Williams Schweinebraten mit Äpfeln / Die Regenschirm-Polemik
Folge 302 (45 Min.)
(1): Agatha Christies Englische Riviera Agatha Christie liebte die Küstenregion von South Devon mit ihren atemberaubenden Landschaften. Die Englische Riviera ist geprägt von schroffen Steilküsten, üppigen Gärten und versteckten Buchten. Hier, in den nostalgischen viktorianischen Häusern und verträumten englischen Gärten, begann die junge Agatha, sich ihre Geschichten auszudenken. (2): Badetourismus made in Britain Großbritannien ist eine riesige Insel, die vom Meer umgeben ist und von Kiesstränden und Badeorten gesäumt wird. Das britische Strandleben ist eine bunte Mischung aus Jahrmärkten, blasser, sonnenempfindlicher Haut und bunt bemalten Umkleidekabinen.
Badevergnügen am Meer kennt man hier seit Beginn des 18. Jahrhunderts. Davor waren das Planschen im Wasser und das Bad in der Sonne überhaupt kein Thema. So überraschend es also auch klingen mag: Der
Badetourismus ist eine britische Erfindung! (3): Williams Schweinebraten mit Äpfeln In Brighton liest William frisch vom Baum gefallene Äpfel auf und bringt sie in seine Küche, um ein traditionelles Gericht zuzubereiten: Schweinebauch mit knuspriger Schwarte und Apfelsoße. Bei William weckt die einzigartige Mischung aus herzhaftem Fleisch und süßen Früchten Kindheitserinnerungen.
(4): Die Regenschirm-Polemik Portsmouth, eine Hafenstadt mit Marinestützpunkt, erstreckt sich an der englischen Südküste entlang eines Meeres voller Schiffe. Die Engländer haben seit jeher eine symbiotische Beziehung zum Wasser – und dies selbst zu Lande, denn hier regnet es durchschnittlich 136 Tage im Jahr. Früher bedeutete ein kleiner Spaziergang, mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Regenschauer abzubekommen – bis ein Brite, ein Abenteurer mit vielen Gesichtern, sich der Sache annahm … (Text: arte)