Kommentare 1–10 von 220

  • am

    Nun äußert sich auch die Polizeiruf-Kommissarin Brasch zur 3 jährigen Zwangspause der Totorte & 110er Krimis vom MDR:
    https://home.1und1.de/magazine/unterhaltung/filme-serien-kino/polizeiruf-star-michelsen-kritisiert-krimi-pause-mdr-42353188
    • am

      Ich sehe gerade zufällig bei wunschliste.de, dass der MDR in der Sommerpause am 13.5.2026 um 23:40 Uhr die letzte Polizeiruf-Folge ausstrahlt, die noch das DDR-Fernsehen produziert hat: "Thanners neuer Job", in der Schimanskis Ex-Kollege in Berlin neu anfängt und auf die Ost-Kollegen Fuchs und Schneider trifft. Für mich als ziemlichen Polizeiruf-Neuling klingt das interessant, habe ich mir vorgemerkt. :-)
      • (geb. 1966) am

        Das kann ich Dir empfehlen.
        Der Umbruch, nach der Wende wird da sehr gut dargestellt. Es gibt noch ein paar weitere Folgen, die das zumThema haben.
      • am

        Habe es gesehen :-) . Den Thanner habe ich kaum wiedererkannt, obwohl die Polizeiruf-Folge tatsächlich im selben Jahr wie die letzte "Schimanski"-Tatort-Folge entstanden ist. Als Kollege von Schimanski war der Thanner eine deutlich temperamentvollere Mischung aus Spießer und Kumpel, der seinen Horst manchmal ordentlich zusammenfaltete :-)) . Im Polizeiruf spielte der Eberhard Feik den Thanner deutlich zurückhaltender. Naja, war schon in Ordnung, er sollte da ja eine vorbildliche Führungsfigur bekleiden und bemühte sich auch, zwar die Richtung vorzugeben, aber nicht den Larry raushängen zu lassen, fand ich.

        Es ging aber dann schnell zum Tagesgeschäft über, einem Banküberfall und Geiselnahme durch Rechtsradikale aus der "Baseballschläger"-Szene. Da wurde der Thanner schnell wieder zum Ermittler und arbeitete mit dem Grawe zusammen, als wären sie schon immer ein Team gewesen. Der arme Kommissar Fuchs kam als freiwillige Geisel allerdings schwer unter die Räder, und wenn am Ende die Pistole des Oberfieslings nicht geklemmt hätte, wäre er sogar erschossen worden.
      • (geb. 1966) am

        Ja die Szenen mit Fuchs sind da wesentlich interessanter. Das steht für den Umsturz und das allein ein Vopo  Oberleutnant keinen Respekt mehr ausstrahlt. Vielleicht hast Du die Möglichkeit noch Filme vom Polizeiruf aus 1989/1990 zu sehen, das istr interssant.
      • am

        Ich hab inzwischen gelesen, dass dies für den Darsteller von Fuchs, Peter Borgelt, tatsächlich die letzte Polizeiruf-Folge war. Er hat danach nicht mehr viel gedreht und ist ein paar Jahre später gestorben. Wie übrigens auch der Darsteller von Thanner, Eberhard Feik. Borgelt hat mit 66 gerade noch das Rentenalter erreicht und Feik ist sogar nur 50 Jahre alt geworden, das wusste ich noch gar nicht. Naja, der hat auch nicht gut auf sich geachtet, viel Stress und Zigaretten. Der Darsteller von Grawe, Andreas Schmidt-Schaller, hat sich wesentlich besser gehalten, ist jetzt Anfang 80. :-)

        Ja, ich halte schon Ausschau nach weiteren alten Folgen. Demnächst wird ja Folge 1 nochmal wiederholt, ist vorgemerkt.
      • am

        Schmidt-Schaller lebt leider seit einigen Jahren schon im Pflegeheim. 😒 Deshalb ist er auch nicht mehr als Vater von Jan´s Exfrau in der Soko Leipzig sowie der Beerdigung dabei gewesen und im Erzgebirgskrimi ist er auf eine Insel ausgewandert.
      • am

        Aber Andreas Schmidt-Schaller war im Februar nochmal als Grawe in "Der Wanderer zieht von dannen" zu sehen, oder?
    • am

      Stimmt, die letzten Folgen des Polizeiruf waren durchwegs gut erzählte Krimis mit plausiblen Handlungen. Und sehr viel Emotionen. Tatort fällt dagegen immer mehr ab, schade!
      • am

        110 Goldraub
        Wieder ein überzeugender 110.
        Gut entwickelter Plot mit überzeugenden Ermittlern. Ruhig und ohne Firlefanz wird die Geschichte des Raub(Mord)es erzählt, der eng mit der Juewlierfamilie verquickt ist. Bis in die Nebenrollen gut besetzt.
        Tatsächlich läuft der Polizeiruf 110 im Moment dem Tatort den Rang ab.
        Hier steht meistens der Kriminalfall im Mittelpunkt. Punkt.
        • am

          Und noch ein supi Polru! 👍Goldraub im schönen Potsdam.👏🏼 Nun ist der Totort entgültig überholt! Ross sollte aber mal jemand erklärt das nur in Sachsen Boote und Schiffe gendern! 😉 Und sind Netzhemden nicht voll 90er? 😆
          • am

            Bestimmt Retrolook. 😁 Ich sag da immer, ich bin so alt, ich kenn das noch in echt. 😆
            Ansonsten ja, gefiel mir. ☺️
          • am

            Ein guter, klassischer Krimi mit einer traurigen Familien Geschichte. Irgendwie gab es am Ende nur Verlierer. Die Mutter hatte Mann (tot) und Sohn (Gefängnis) verloren und die kleine Leni somit Opa und Papa. Romi den Vater ihres Kindes und ihr Bruder seinen Lebenspartner.
          • am

            Old School, ich finde ja, André Kaczmarczyk kann alles tragen :)). Abgesehen davon ist er einfach brillant und ich liebe es, wie er die Theaterbühne vor die Kamera bringt und es auch noch funktioniert. Und der Mann beherrscht Timing. Ich kenne das sonst nur von Matthias Brandt so extrem. Da vergisst man fast, dass die Story in dieser Folge Goldraub auch extrem gut war und das Casting gelungen, alle Schauspieler richtig richtig gut. 10 von 10 Sternen.
        • am

          110 Ablass
          Tatsächlich wieder ein sehenswerter 110. Offensichtlich lernen die Macher der Serie aus den Fehlern vieler Tatorte (?)
          Ich finde die aktuelle Folge insgesamt gut, wobei mir über die Hälfte zu langsam erzählt wird. Zum Schluss hin wird der Fokus auf das Thema 'Reiche kommen mit Vielem durch' gelegt.
          Die Ruhe, mit der hier der Fall entwickelt wird, steht dem Plot gut, besonders auch Kamera und Sound.
          Das Ermittlerduo Blohm und Eden ist schon seit Beginn ihrer Arbeit zurückhaltend und bisher ohne jede persönlich-psychologisch-familiäre Befindlichkeiten erfrischend.
          Das alles ist mal ein Lob wert. 👍
          • am

            Schon der zweite gute Polizeiruf hintereinander. Wie Moretti als Anwalt da über Schuld als handelbare Ware fachsimpelt, macht schon nachdenklich. Selbst an die Angehörigen der Opfer, der vergewaltigten und ermordeten Frau und des überfahrenen Radfahrers, hat Schellenberg gedacht: Es büßt ja tatsächlich jemand für den Tod ihrer Lieben. Dass die Büßenden die Tat gar nicht begangen haben, wissen sie nicht und macht sie also nicht heiß.

            Aber er blendet da einiges aus. Mit Schuld als handelbarer Ware verlieren hohe Strafen für eine Tat ihre Abschreckungswirkung. Die leichtsinnige junge Frau etwa, die den Radfahrer auf dem Gewissen hat: Sie weiß nun, wie sie davonkommen kann. Und erst recht der eiskalte, lüsterne Finanzheini in Dubai. Ungerecht wäre ein solches "System" außerdem, da es sich nur Reiche leisten könnten. Nein, Schuld darf keine handelbare Ware sein.
            • am

              Dadurch das Unschuldige verurteilt werden, ist der wahre Täter immer noch auf freiem Fuß und kann weitere Taten begehen.

              Die Tochter wird höchstwahrscheinlich diese Straftat nicht nochmal begehen, aber der Mörder der Frau vielleicht schon.
          • (geb. 1969) am

            Polizeiruf 110 hat den Tatort im Längen überholt.
            Da hat heute in - Ablass- alles gestimmt.
            Story, Besetzung( hervorragend!! ), Kamera, Filmmusik alles erstklassig.
            Wirklich sehenswert und beste Unterhaltung.
            Ich bin begeistert!
            • am

              Ablass.... Brutal gut. Was für eine perfide Vorgehensweise. Habe es vorher schon vermutet; Moretti gibt es nur in guten Produktionen. Können sich die Tatort Autoren mal ne Scheibe von Abschneiden.
              • am

                Endlich hat mir ein Polizeiruf mal wieder richtig gut gefallen.👍
              • am

                Ja, da stimme ich zu, auch zu den Kommentaren unten. Schau Tatort, so geht guter Krimikost. Handlung, die von vorne bis hinten passt und die nachdenklich macht. Kommissare, die im Leben stehen und nicht mit irgendeiner Neurose den Zuseher nerven. Darsteller, die ausnahmslos ihre Rollen sehr gut spielen, usw. Kurzum, eine gelungene Krimiunterhaltung am Sonntagabend, und nicht wie so oft beim Tatort, wo ich genervt und am Ende beinahe wütend den TV ausschalte.
              • (geb. 1979) am

                Ein sehr gelungener Krimi aus meinem Heimatbundesland Bayern!
            • am

              Für die Akten😉: Endlich mal ein normaler packender Polru! 👍 Könnte sogar ne Fortsetzung geben. 🤷🏼
              Zur Braasch letzte Woche kann ich nix sagen, nicht angeschaut.
              • (geb. 1962) am

                Dem kann ich nur zustimmen. Dieser Polizeiruf hat mich gefesselt. Keine inkompetente Beamte, eine durchaus realistische Story die mich nachdenklich gemacht hat und sich mir die Frage stellt, wie oft so etwas in Deutschland wirklich vorkommt.
              • am

                Da geh ich mit, spannend gemacht, auch wenn das plotmäßig in Teilen nicht so neu war und man dann auch vorzeitig wusste, worauf das hinausläuft. Aber ich fand das auch darstellerisch gelungen und der Moretti spielt auch immer gut. 👍
                Vor allem gefällt mir hier auch, dass die Ermittler nicht traumageplagt und in psychisch fragwürdiger Verfassung rumgeistern.

                Stimmt, da ließe sich in einer späteren Folge ansetzen, schließlich läuft ja noch ein Mörder frei herum.
              • (geb. 1975) am

                Wahrscheinlich öfter als wir denken. Die Reichen und Leute mit Vitamin_B finden doch immer einen Weg ihren Hintern zu retten. Es trofft natürlich wieder die Ärmsten oder Menschen die ohnehin in Schwierigkeiten stecken.

            weiter

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