Vor dem Start: The Quest – Die Serie

    Amerikanische Abenteuerserie feiert Free-TV-Premiere bei RTL II

    Bernd Krannich
    Bernd Krannich – 01.05.2015, 16:15 Uhr

    Der Cast von „The Quest – Die Serie“ – Bild: TNT
    Der Cast von „The Quest – Die Serie“

    Am Freitag startet die junge US-Serie „The Librarians“ unter dem Titel „The Quest – Die Serie“ bei RTL II. Wöchentlich ab 20.15 Uhr sind die zehn Folgen der ersten Staffel der Serie als deutsche Fernsehpremiere gleich im Free-TV zu sehen.

    Von 2004 bis 2008 produzierte der US-Kabelsender TNT drei TV-Filme unter dem Reihentitel „The Librarian“, in denen Noah Wyle die Indiana-Jones-ähnliche Haupt- und Titelrolle spielte: Im wahren Leben ein eher unbeholfener Intellektueller, übernimmt er die Aufgabe eines Jägers und Hüters der Schätze einer mythologisch aufgeladenen geheimnisvollen Bibliothek. Fortan jagt er in aller Welt legendären Gegenständen wie dem Kelch des Judas hinterher. In Deutschland zeigten die Sender der RTL-Gruppe die Filme unter dem Titel „The Quest“.

    Auf Grund des großen Zuschauerzuspruchs in den USA bestellte TNT in diesem Jahr eine Serienadaption des Sujets. Da Ex–„Emergency Room“-Doktor Noah Wyle für den Sender bereits bei der Science-Fiction-Serie „Falling Skies“ als Alienjäger im Einsatz war, mussten jedoch neue Hauptdarsteller gefunden werden; der Serientitel lautet in den USA „The Librarians“, hierzulande wurde „The Quest – Die Serie“ gewählt. Wyle selbst ist in seiner Rolle als Flynn Carsen als Gaststar dabei.

    Kurz nachdem die Bibliothek Carsen die frühere NATO-Anti-Terror-Agentin Eve Baird (Rebecca Romijn, „King & Maxwell“) als Guardian beigestellt hat, erkennen die beiden die Anfänge des Plot einer finsteren Bruderschaft, in dem auch die Bibliothek eine wichtige Rolle hat. Dadurch kommen sie in Kontakt mit drei anderen Personen, die die Bibliothek einst als potentielle Nachfolger für Carsen auserwählt hatte – Librarians haben in der Regel eine kurze Überlebensspanne … 

    So lernen die beiden den eher unscheinbaren und unauffällig lebenden Kunsthistoriker Jake Stone (Christian Kane, „Leverage“) kennen, der wie ein Cowboy auftritt und über einen IQ von 190 verfügt. Cassandra Cillian (Lindy Booth, „October Road“), eine junge Mathematikerin mit einer speziellen Gabe. Ezekiel Jones (John Kim), der sich in neuen Technologien auskennt aber gleichzeitig klassische Kriminalfälle liebt. Zu diesen gesellt sich noch John Larroquette („Nachtschicht mit John“, „Harrys wundersames Strafgericht“) als „Babysitter“: In der Rolle des Jenkins ist er der Hüter einer Außenstelle der Bibliothek und fungiert als Berater, nachdem sich Carsen auf eine längere Parallel-Queste begibt.

    In den USA startete die Serie sehr erfolgreich und wurde für eine zweite Staffel verlängert (fernsehserien.de berichtete).

    Anlässlich des US-Starts hatten wir „The Quest – Die Serie“ ausführlich vorgestellt und bewertet:

    Zur TV-Kritik zu „The Librarians“

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am via tvforen.demelden

      Aufgezeichnet und am Wochenende gesehen und das Urteil - klasse!!!

      Die 3 der Serie zugrundeliegenden TV-Filme habe ich schon lange auf DVD im Schrank stehen und fand es wirklich gut, dass der Humor der Filme den Eingang in die Serie gefunden hat.
      Klar, man braucht Fantasie um sich in die Geschichte hineinzudenken, aber hey... dürfen wirklich nur Kinder Spaß an Geschichten haben, die eigentlich nicht passieren können, weil es so etwas doch gar nicht gibt???
      Nö, dürfen sie nicht! Das ist nicht vom Alter abhängig!

      Wir freuen uns jetzt noch auf vier weitere hübsche Quest-TV-Abende und dann darauf, dass hoffentlich auch die zweite Staffel hier gezeigt werden wird!
      • am via tvforen.demelden

        Ich habe mir keine Lebensläufe angeschaut, aber wenn Mittdreißiger auf Teen/Twen machen, ist das heute eben 0815-Kost.
        Das Gleiche haben wir bei Marvels Agents of Shield, wo es gerade noch so passt. Nicht das Alter bemängele ich, sondern die Alterswirkung. Keine Juzgendlichen eben, sondern normale Agents. Oder so.
        Außerdem hat mir die mal wieder naßforsch-coole und harte Braut-Getue der Blonden schon nicht gefallen.

        Zuletzt: ja, genau so kommt es rüber; WH13 mit Indiana Jones Touch, nur eben ohne Indy. (Wo war der Who-Touch? ;) )
        Waren die Filme noch ok und gut und noch etwas Neues, wurde die Serie mittlerweile von WH13 und anderen überholt.
        Ich ziehs mir noch mal rein, aber .... mal sehn.
        • am via tvforen.demelden

          Ich fand schon die 3 in den letzten Jahren vorangegangenen Filme ziemlich super, die Serie nun hatte mir ebenfalls sehr gut gefallen, habe die ganze 1. Staffel bereits in englisch gesehen. Schade nur, dass Noah Wyle nicht direkt zum hauptcast gehört, aber da er ja noch die letzte Staffel von "!Falling Skies" drehte, war schon klar, dass er nicht auf beiden Hochzeiten tanzen kann. Vllt. wird er nun in Staffel 2 ja stärker integriert.

          @LouZipher: Was für Jugendliche sollen in der Serie denn mitmachen? Christian Kane (geboren 1974), Rebecca Romijn (geboren 1972), Lindy Booth (geboren 1979) kannst du damit ja wohl kaum meinen. Allerhöchstens John Kim (aber aus dem Teeni-Alter ist selbst der schon raus!)

          Man sollte natürlich schon die 3 vorausgegangenen Filme kennen, um die Serie besser in sich aufnehmen zu können

          Freue mich jedenfalls schon sehr auf die 2. Staffel!

          Humormäßig hat die Serie auch nicht mehr oder weniger als "Warehouse 13" - die Filme hatten ja auch einen hohen Humor-Anteil.
          • am via tvforen.demelden

            Irgendwie ist das ganze Indiana Jones meets Dr. Who meets Warehouse 13:

            Die Geschichten sind Indy, der Biliothekar der Doctor und die Bibliothek mitsamt Bibliothekarlingen das Warehouse...

            Anfangs recht anstrengend, wurde es dann aber besser.
            • am via tvforen.demelden

              Am Anfang fand ich es auch etwas albern, aber das hat nachgelassen im Laufe der Folge. Und meist war es auch fast nur Noah Wyle, der die albernen Sequenzen hatte. Da er in den nächsten Folgen nur noch sporadisch vorkommt vermute ich, dass die Serie danach weniger klamaukig wird.
              Der Soundtrack ist mir überhaupt nicht aufgefallen - was ich als gutes Zeichen werte, da das dann gepasst hat.
              Von den neuen Bibliothekarlingen fand ich lediglich den Kunstexperten etwas blass. Und der Dieb war etwas brav - da hätte ich vermutet, das aus dessen Taschen ab und zu mal was fällt, was da nicht sein sollte und nur Ärger macht. Die Polizistin dagegen war super. Die hat mich etwas an Emma Peel erinnert.
              Dass der verräterischen Mathematikerin so schnell verziehen wurde war auch etwas unglaubwürdig.
              Alles in allem, die ersten beiden Folgen hatten Licht und Schatten. Aber ich mag solche Abenteuergeschichten a la Indiana Jones, daher werde ich es wohl auch weiterhin ansehen.
              • am via tvforen.demelden

                gelöscht.
              • am via tvforen.demelden

                Ja, also zu Noah Wyle passte das eben nicht so, das wirkt bei ihm eben sehr bemüht, das er anders kann zeigte ja Falling Skies! :)
            • am via tvforen.demelden

              Mal kurz reingeschaut, ansich ganz nett aber leider viel zu bemüht auf lustig gemacht, was nach wenigen Minuten nur noch nervt, scheinbar konnten sich die Produzenten nicht einigen obs für Kinder oder ältere sein soll, das ist halt dann Thema verfehlt!!
              Wäre es etwas "normaler" gespielt und nicht so pseudo klamaukhaft, dann wärs ne feine Sache!
              Etwas schwach auch noch, das es ja heutzutage nicht mehr für echtes Orchester reicht, aber das ist ja auch schon bei einigen Kinofilmen so und man hier mit billigen,gekünstelten Orchestralkram abgespeist wird, der leider noch unter den sehr guten 90s TV Soundtracks liegt!
              • am via tvforen.demelden

                Buratino schrieb:
                -------------------------------------------------------
                > Wäre es etwas "normaler" gespielt und nicht so
                > pseudo klamaukhaft, dann wärs ne feine Sache!
                >

                Das hat mich seinerzeit schon bei "Stargate" gestört. Hatte mich dann aber irgendwann dran gewöhnt, weil mich das Thema grundsätzlich interessierte. Mir wäre aber lieber gewesen, wenn man es mit einer Ernsthaftigkeit von Time Tunnel gedreht hätte.

                Die Geschichten um die es in The Quest geht, interessieren mich eigentlich auch, aber als ich seinerzeit den Anfang eines der TV-Filme gesehen sah, habe ich nach kurzer Zeit wieder ausgeschaltet.

                Ich habe sowieso den Eindruck, dass amerikanische Fantasyserien heute grundsätzlich nur noch klamaukig gedreht werden. ....Wobei ich gestehen muss, dass Bezaubernde Jeannie oder Immer wenn er Pillen nahm, ja eigentlich auch nicht anders waren - aber die waren ja noch bewusster darauf angelegt....
            • am via tvforen.demelden

              Ich habe nur den Schluß gesehen.
              Wyle wirkte gezwungen, Larroquette wie ein Fremdkörper und die jugendlichen "Wir können alles"e wirkten 0815 und unsymphatisch.
              • am melden

                Ich schaue die Serie lieber bei dem Sender Universal. Dort läuft die Serie ab Juni. RTL2 hat mir schon zu oft Serien wieder nach ein paar Folgen aus dem Programm geworfen.
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