Quoten: „Leon“ und „Showtime of my Life“ solide, „ZDFzeit“ bei Jüngeren stark

    „Eddie the Eagle“ macht Kabel Eins froh, Doppelfolge von „In aller Freundschaft“ siegt insgesamt

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 16.02.2022, 09:34 Uhr

    „Leon – Glaub nicht alles, was du siehst“: Sarah (Susan Sideropoulos) und Leon (Daniel Fehlow) – Bild: TVNOW/Florian Reick
    „Leon – Glaub nicht alles, was du siehst“: Sarah (Susan Sideropoulos) und Leon (Daniel Fehlow)

    Ordentliche, wenn auch keine bombastischen Quoten hat das „GZSZ“-Spin-Off „Leon – Glaub nicht alles, was du siehst“ am gestrigen Dienstagabend bei RTL eingefahren. Immerhin 750.000 Menschen zwischen 14 und 49 Jahren sahen die Filmassung der RTL+-Serie und bescherten den Kölnern 11,8 Prozent Marktanteil. Insgesamt ließen sich 2,14 Millionen das Wiedersehen mit Susan Sideropoulos und Daniel Fehlow nicht entgehen. Auf stabil solidem Niveau hielten sich auch „RTL Direkt“ und das „stern TV Spezial“ „#Why – Warum ist Deutschland so wütend?“, die im Folgenden noch 11,6 und 11,8 Prozent in der Zielgruppe holten.

    VOX schickte derweil die zweite Staffel seines Formats „Showtime of my Life – Stars gegen Krebs“ ins Rennen, das auf das wichtige Thema Krebsvorsorge aufmerksam machen will. Wie bei der „Men’s Night“ prominente Männer die Hüllen fallen ließen, stieß bei 1,01 Millionen Gesamtzuschauern auf Interesse, darunter 400.000 Werberelevante. Mit 6,6 Prozent lag man immerhin auf Höhe des Senderschnitts, im vergangenen Jahr waren zum Start aber sogar 8,8 Prozent drin gewesen. Das „Prominent! Spezial“ steigerte sich später noch leicht auf gute 7,2 Prozent.

    Überraschender Primetime-Marktführer bei den 14- bis 49-Jährigen wurde jedoch das ZDF, wo „Die Tricks der Lebensmittelindustrie“ im Vergleich zur Vorwoche noch einen drauflegte und tolle 12,4 Prozent bei 820.000 generierte. 3,71 Millionen Menschen ab drei Jahren (12,7 Prozent) verfolgten die Doku im Rahmen von „ZDFzeit“, in der es diesmal um Pfanni, Knorr und Langnese ging. „frontal“ sackte im Anschluss etwas auf 2,51 Millionen und 9,0 Prozent ab, ehe es für das „heute journal“ wieder deutlich auf 3,91 Millionen und 16,3 Prozent nach oben ging. Beide Sendungen punkteten angesichts 8,3 und 11,9 Prozent auch in der Zielgruppe. Tagsüber waren zudem die Olympia-Übertragungen wieder gefragt, so kam der historische deutsche Dreifacherfolg im Zweierbob am Nachmittag etwa auf 3,88 Millionen Wintersportfans (32,5 Prozent).

    Die meistgesehene Sendung des Tages lief aber in Gestalt der „Tagesschau“ mal wieder im Ersten: Insgesamt 5,28 Millionen Zuschauer (18,3 Prozent), darunter 1,24 Millionen aus der Zielgruppe (19,6 Prozent), brachten sich auf den neuesten Stand. Auch danach blieb man mit einer Doppelfolge von „In aller Freundschaft“ Marktführer, die 4,68 Millionen bzw. 4,86 Millionen vorm Bildschirm hielt und weit überdurchschnittliche 16,0 und 17,4 Prozent verbuchte. Bei den jungen Zusehern konnte man mit 8,0 und 8,3 Prozent unter anderem VOX, Sat.1 und ProSieben hinter sich lassen.

    Letztgenannter Sender tat sich ohne „Wer stiehlt mir die Show?“ erwartungsgemäß deutlich schwerer: Die Rankingshow „Darüber staunt die Welt – Die größten Wow-Momente“ blieb bei 830.000 Gesamtzuschauern und mauen 7,0 Prozent bei den Werberelevanten hängen. Sogar eine anschließende Wiederholung über die angeblich „sensationellsten Show-Momente“ war mit 8,5 Prozent etwas besser unterwegs. Eine Tür weiter in Sat.1 kam wie gewohnt nur „Navy CIS“ halbwegs auf einen grünen Zweig und schaffte 7,6 Prozent. „Navy CIS: L.A.“ fiel danach schon auf 6,4 Prozent zurück, ehe „Bull“ mit 3,7 Prozent völlig unterging.

    Kabel Eins katapultierte sich dank der Sportlerbiografie „Eddie the Eagle – Alles ist möglich“ um 20:15 Uhr in die erste Liga: Mit satten 8,5 Prozent bei den Umworbenen musste man nur RTL und dem ZDF den Vortritt lassen, 990.000 Zuschauer hatten insgesamt eingeschaltet. „Der Diamanten Cop“ hielt sich nachfolgend bei ebenfalls sehr guten 6,6 Prozent. Somit zeigte man RTL Zwei die Rücklichter, wo es „Armes Deutschland – Stempeln oder abrackern?“ dennoch auf ordentliche 5,3 Prozent brachte. Ein Aufguss von „Armes Deutschland – Deine Kinder“ überzeugte später mit 6,8 Prozent sogar auf ganzer Linie.

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