stern TV
D 1990–
Deutsche TV-Premiere RTLplus
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Das im Jahre 1990 gestartete Infotainment-Magazin bereitet Woche für Woche eher leichte und Boulevard-Themen auf, lädt Menschen ein, die in den Schlagzeilen sind und führt Interviews mit Prominenten. Günter Jauch führte 20 Jahre lang durch die Sendung bevor er 2011 die Moderation an Steffen Hallaschka übergab.

Aktuelle Folgen

stern TV – Streaming & Sendetermine

stern TV – Community

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    Der letzte Satz soll heißen: wann wird die endlich ausgetauscht?
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    Warum hat diese grauenhafte Mareile Höppner Stern TV moderiert. Unsere Lieblingssendung mit dieser fürchterlichen augenklinpernden Dame anzuschauen ist eine Strafe. Sie hat uns nun schon einige Sendungen vermiest. Wann 20er dieendlich ausgetauscht?
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    Warum die Geschichte von Familie Ritter. Musste das sein. Eine Familie die nur negativ in Erscheinung getreten ist, wird durch Spezial Sendung gelobt grausam
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    Bisher haben nur Muslime mich und meine Schwester sexuell missbraucht und angegangen. 3x reicht für mehr als 1 Leben. Wenn sie nichts auf sie kommen lassen wollen, ist das nur ihre Meinung. Oder lassen sie ihre Tochter oder Schwester abends alleine durch Neukölln laufen? Bis 1965 ging das noch. Danach war in deutschen Großstädten ein anderer Wind. Fragen sie doch einmal Frauen, was sie machen würden, wenn es für 1 Tag keine Männer gäbe. Ca. 60 o/o der Single Frauen würde antworten, daß sie einmal nachts durch die Stadt laufen wollten. Das ist eine seriöse Umfrage die vor einigen Jahren gemacht wurde. Das nur mal als Erwiderung.
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    Selten so einen Schwachsinn gesehen wir am Mittwoch.
    Da erweckt man den Eindruck, dass Arbeitgeber einfach jeden nehmen, der ankommt.
    Vor allem MUSS man bei den gezeigten Branchen auch gesundheitlich topfit sein. Keiner kann mir erzählen, dass ein Betrieb Rücksicht auf eine gesundheitliche Beeinträchtigung nimmt.
    Die allermeisten offenen Stellen erfordern kräftige körperliche Arbeit.

stern TV – News

Cast & Crew

Dies & das

Aus dem Fernsehlexikon von Michael Reufsteck und Stefan Niggemeier (Stand 2005):Wöchentliches Infotainmentmagazin mit Filmbeiträgen und Gästen am Mittwochabend.
Die Aufmerksamkeit für das neue Magazin auf RTL war von Anfang an groß, nicht nur wegen der Popularität seines Moderators Günther Jauch, sondern auch, weil für die Sendung Gerd Berger, der Erfinder von ZAK, und die Moderatorin Désirée Bethge das WDR-Magazin verließen. Doch es war eine schwere Geburt. Berger hatte als Konzept anfangs noch angegeben, möglichst farbig über Politik zu berichten, Jauch wollte offenbar in eine boulevardeskere Richtung. Das Ergebnis lag irgendwo zwischen Spiegel TV und Schreinemakers live. Jauch geriet in der Presse heftig unter Beschuss, ebenso wie sein Freund Gottschalk, der gleichzeitig zu RTL gewechselt war, um Gottschalk zu moderieren. Jauch beschwerte sich, es sei ja wohl kaum möglich, dass er und Gottschalk so abrupt so schlecht geworden sein könnten, wie die Medien schrieben. Die frotzeligen Übergaben von Jauch an Gottschalk waren über viele Jahre, wenn beide Sendungen aneinander grenzten, fester Bestandteil der Sendung: erst von Gottschalk zu stern TV, später von stern TV zu Gottschalk Late Night.
Zur Sendung gehörte in der Anfangszeit – außer den Berichten über menschliche Schicksale, politischen, oft satirischen Beiträgen und Gesprächen mit Prominenten und Nichtprominenten im Studio – der „Alltagstest“, bei dem Politiker öffentlich kleine, lästige Aufgaben erledigen mussten, die ihnen im Gegensatz zu Normalbürgern sonst vermutlich üblicherweise jemand abnahm. Désirée Bethge war anfangs Reporterin in Bonn für stern TV und Urlaubsvertretung für Jauch. Als sie 1993 ging, weil ihr Jauch „zu sehr auf Unterhaltung und zu wenig auf Information“ setzte, moderierte fortan Amelie Fried, wenn Jauch nicht da war. Das Magazin wurde schließlich mit viel Lust an Sensationen zum Erfolg. Die Sendezeit wurde 1992 von einer halben auf eine Stunde, 1995 von einer auf zwei Stunden verdoppelt. Die Sendung bekam mehr Talkelemente und wurde dann live vor Studiopublikum gesendet.
Viele Aufregerthemen verdankt stern TV der Zusammenarbeit mit dem gedruckten „Stern“, so auch den Skandal um das so genannte Barren, bei dem Springpferde mit Schlägen gegen die Beine zum Höherspringen animiert werden. 1990 machte vor allem stern TV diese Praktiken öffentlich, die schließlich von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung verboten wurden. Im folgenden Jahr zeigte stern TV Aufnahmen, die bewiesen, dass auch auf dem Hof von Paul Schockemöhle trotzdem weiter gebarrt wurde.
Anfang 1997 verurteilte der Bundesgerichtshof stern TV zu Schadenersatz in sechsstelliger Höhe, weil das Magazin fünf Jahre zuvor einem Frauenarzt gravierende Operationsfehler unterstellt und dabei einzelne entlastende Aussagen und Fakten weggelassen hatte. Der Arzt, der später von der Ärztekammer rehabilitiert wurde, hatte daraufhin seine Existenzgrundlage verloren.
Wie sorglos stern TV war, wenn es um die Chance ging, Sensationelles zu enthüllen, zeigte aber noch mehr der Fall Michael Born. Der Filmemacher hatte erfolgreich verschiedenen Magazinen Berichte verkauft, die frei erfunden und mit Laienschauspielern gedreht waren. Hauptabnehmer war stern TV, auch noch Ende 1995, als ein Born-Film über Kinderarbeit für Ikea als Fälschung aufgeflogen war. 1996 flog Born auf, und obwohl es die Zuschauer waren, die hier eigentlich betrogen wurden, verklagte Jauch als stern TV-Chef Born und schaffte es damit, sich selbst als Opfer darzustellen. Das Gericht stellte zwar fest, dass die Redaktion „nur zu gern dem süßen Irrglauben aufgesessen“ sei, „alles von Born sei authentisch“, und wertete Kontrollmängel in der Redaktion als strafmildernd für den Fälscher.
Aber dem Image Jauchs oder der Sendung schadete der Skandal erstaunlicherweise kaum. Und das, obwohl Jauch als Zeuge vor Gericht Erschütterndes aussagte: Er sei „im Grunde genommen nie in einem Schneideraum drin gewesen“, verteidigte er sich. Wenn er schon einmal bei der Endabnahme von Filmen teilnehme, interessiere ihn nicht, ob die Darstellungen stimmten, sondern nur, ob sie „in sich stimmig“ seien. („Die Zeit“ sprach danach von den „Aufschneideräumen“ in der Redaktion von stern TV.) Die Beiträge schaue er sich nur zur emotionalen Einstimmung auf die Moderationen an.
Trotz allem: Die Reihe blieb erfolgreich und wurde eine der langlebigsten Sendungen bei RTL. Im Jahr 2000 übernahm Jauch mit seiner Firma I & U selbst die Produktion der Sendung. Unter der Regie der Fernsehtochter des Verlags Gruner + Jahr hätte die Qualität der Sendung zu leiden gedroht, sagte er. Zwei Jahre später ließ sich Susan Stahnke bei stern TV vor laufenden Kameras den Darm spiegeln.

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