„Wer stiehlt mir die Show?“: Nico Santos (l.) und Joko Winterscheidt
Bild: Joyn/Florida TV / Julian Mathieu
Die zweite Ausgabe der elften Staffel von „Wer stiehlt mir die Show?“ hat auf ProSieben am gestrigen Sonntagabend Verluste hinnehmen müssen. Insgesamt wurde mit 960.000 Zuschauern zum dritten Mal in der Geschichte des Formats die Millionenmarke verpasst, aus der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen kamen 630.000. Das entsprach dennoch einem weit überdurchschnittlichen Marktanteil von 15,8 Prozent und Platz 2 zur Primetime, wenngleich vergangene Woche noch 2,8 Punkte mehr drin gewesen waren. Den anschließenden Oscar-Countdown vom roten Teppich sahen insgesamt 530.000 Menschen, die eigentliche Verleihung ab Mitternacht im Schnitt 340.000. Bei den Jüngeren sprangen erfreuliche 15,8 bzw. 18,7 Prozent heraus.
Ganz vorn bei Jung und Alt lag zur besten Sendezeit ein neuer „Polizeiruf 110“ im Ersten: Der Fall „Ablass“ fesselte satte 7,39 Millionen Zuschauer, die den Marktanteil auf fulminante 28,4 Prozent trieben. Bei den 14- bis 49-Jährigen führten 810.000 zu 16,1 Prozent. „Caren Miosga“ fiel im Anschluss auf 2,53 Millionen zurück, womit immerhin noch 13,1 Prozent zu Buche standen. Im ZDF hielt sich das Staffelfinale der „Herzkino“-Reihe „Frühling“ zunächst mit 4,91 Millionen Gesamtzuschauern und 18,9 Prozent gut im Rennen, bei den Jüngeren wurden ebenfalls überdurchschnittliche 10,9 Prozent gemessen. Das „heute journal“ schob sich nachfolgend angesichts 3,71 Millionen (17,5 Prozent) vor die öffentlich-rechtlichen Kollegen.
VOX kann sich indes über steigende Quoten von „Grill den Henssler“ freuen: Mit insgesamt 1,22 Millionen Zuschauern hatten 160.000 mehr als zuletzt eingeschaltet, noch dazu schlug man auch „Wer stiehlt mir die Show?“ deutlich. In der Zielgruppe kamen 6,8 Prozent zustande, vor sieben Tagen waren es nur 5,8 Prozent gewesen. Noch etwas gefragter war der Film „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ bei RTL, der 1,62 Millionen unterhielt, sich bei den Umworbenen aber mit durchwachsenen 8,6 Prozent begnügen musste.
Im Spielfilmduell zog Sat.1 zwar den Kürzeren, lockte mit der x-ten Ausstrahlung von „Fluch der Karibik 2“ aber immerhin noch 810.000 Menschen an und generierte gute 7,7 Prozent in der Zielgruppe. Zufrieden sein dürfte man auch eine Tür weiter bei Kabel Eins, dort brachte es der Katastrophenthriller „Geostorm“ auf 6,2 Prozent. Schlusslicht war der Actionstreifen „Honest Thief“, der bei RTL Zwei nicht über maue 3,1 Prozent hinauskam.
Kommentare zu dieser Newsmeldung
Torsten S am
Genau wie ich gestern schon kommentierte. Der erste Werbeblock pünktlich um 20.35 Uhr und der Zweite gleich gegen 21 Uhr. Ein Hoch auf RTL das den Ersten, am Samstag erst um 21.20 Uhr brachte. Da macht eine Quitshow doch einfach mehr Spaß. OK, Sorry, ich vergass. Pro7 braucht Geld und haut deshalb soviel Werbung raus. Zuschauerfreundlichkeit ist trotzdem anders.