Luna Jordan stand erst am Anfang ihrer Schauspielkarriere und war bereits aus zahlreichen Fernsehproduktionen wie dem Serienhit „Euphorie“ und als langjährige Filmtochter von Jürgen Vogel in der ZDF-Krimiserie „Jenseits der Spree“ bekannt. Nun ist die Berlinerin am 13. Mai im Alter von nur 25 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben. Über die genaue Todesursache ist bislang noch nichts bekannt.
Luna Jordan wurde im November 2000 in Berlin als Tochter der österreichischen Schauspielerin Bettina Ratschew und des deutschen Musicaldarstellers Frank Jordan geboren. Bereits in jungen Jahren wirkte sie als Nachwuchsdarstellerin in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit, etwa in Episodenrollen in den Serien „Der Bergdoktor“, „SOKO Wien“, „Die Heiland“, „SOKO Hamburg“ oder „Kommissarin Lucas“.
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In der beliebten Krimiserie „Jenseits der Spree“ verkörperte sie seit 2021 an der Seite von Jürgen Vogel als Kommissar der Serie dessen Filmtochter. Zudem übernahm sie erste Hauptrollen etwa in der Netflix-Serie „Schlafende Hunde“ (2023), „Unschuldig – Der Fall Julia B.“, der Abenteuerserie „Wild Republic“ (MagentaTV), der ZDFneo-Serie „Husk“ und bis zuletzt in der gefeierten Serie „Euphorie“, eine Adaption der preisgekrönten US-Serie „Euphoria“ nach israelischem Vorbild.
Ihre erste Hauptrolle in einem Kinofilm stellte Luna Jordan in „Fuchs im Bau“ mit Sibel Kekilli dar. Zuletzt spielte sie in den Filmen „Smalltown Girl“ (2025) und „Run Me Wild“ (2026) mit und war in der jüngsten „Polizeiruf 110“-Folge „Your Body My Choice“ zu sehen. Als Nächstes sollte sie in einer Hauptrolle als Fotografin Astrid Kirchherr in der angekündigten Serie „Hamburg Days“ von „The Crown“-Regisseur Christian Schwochow über die Anfangszeit der Beatles in Hamburg mitspielen, die aktuell gedreht wird.
Jordan, die 2019 dem Jugendensemble des Deutschen Theaters in Berlin beitrat, wurde im Verlauf ihrer kurzen Schauspielkarriere bereits für einige Preise wie den Max-Ophüls-Preis als beste Nachwuchsschauspielerin nominiert.
Bei der Verleihung des Österreichischen Filmpreises, den sie als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle in dem Film „Fuchs im Bau“ erhielt, machte sie in der Dankesrede überraschend auf ihr eigenes Schicksal aufmerksam und sorgte mit ihrer Wutrede über die Opfer sexuellen Missbrauchs an Filmsets und im Theater für Furore.