„Polizeiruf 110“-Star dreht für „Sechs auf einen Streich“-Reihe der ARD

„Die Pfefferkörner“-Regisseur Philipp Scholz inszeniert „Die Prinzessin und der Stalljunge“

Florian Gessner
Florian Gessner – 28.04.2026, 14:39 Uhr

„Die Prinzessin und der Stalljunge (AT)“ (v. l.): Volker Zack (Diener), Alessandro Schuster (Zoltan), Anneke Kim Sarnau (Urba), Vanida Karun (Königin), Hans-Jochen Wagner (König), Filip Schnack (Otto), Tomomi Themann (Gwendolyn) u. Nele Rössler (Zofe). – Bild: NDR/Philipp Scholz
„Die Prinzessin und der Stalljunge (AT)“ (v. l.): Volker Zack (Diener), Alessandro Schuster (Zoltan), Anneke Kim Sarnau (Urba), Vanida Karun (Königin), Hans-Jochen Wagner (König), Filip Schnack (Otto), Tomomi Themann (Gwendolyn) u. Nele Rössler (Zofe).

Seit mittlerweile fast 18 Jahren bereichert die beliebte ARD-Reihe „Sechs auf einen Streich“ mit märchenhaften Filmpremieren das Weihnachtsprogramm im Ersten. Namhafte Schauspielgrößen der Film- und Fernsehwelt stehen dafür jedes Jahr aufs Neue vor der Kamera. Am 21. April starteten die noch bis zum 12. Mai laufenden Dreharbeiten für das 60. Märchen der Reihe, das der NDR derzeit unter dem Arbeitstitel „Die Prinzessin und der Stalljunge“ in Hamburg, Schwerin und auf Schloss Breitenburg bei Itzehoe verfilmen lässt. Erzählt wird die Geschichte von einer abenteuerlustigen Königstochter und von einem schwärmerischen Stallburschen, die sich durch einen Körpertausch gegenseitig ihre Träume erfüllen.

Alles beginnt mit dem Geburtstag von Prinzessin Gwendolyn, die sich nach einem Leben ohne Hofetikette und Ballkleider sehnt. Nicht einmal die Geschenke ihrer Eltern, König Kurt und Königin Eva, können sie beeindrucken. Als die als Dienerin verkleidete Hexe Urba erscheint, kommt endlich Bewegung ins triste Hofleben. Ihr Plan: Ihr Sohn Zoltan soll mittels dunkler Magie zum Gemahl der Prinzessin werden. Gwendolyn interessiert sich jedoch nur für Urbas gefangene Fee Pucki und deren Fähigkeit, Wünsche zu erfüllen. In den Stallungen trifft sie auf den schwer schuftenden Stalljungen Otto, der von Tänzen in edlen Gewändern und einem sorgenfreien Leben im Schloss träumt. Als beide gleichzeitig den Wunsch äußern, das Leben des anderen zu führen, schreitet die Fee Pucki zur Tat: Und plötzlich finden sich Gwen und Otto im Körper des jeweils anderen wieder.

Filip Schnack (Stalljunge Otto, l.) und Tomomi Themann (Prinzessin Gwen, r.) NDR/​Philipp Scholz

In den Hauptrollen agieren Tomomi Themann („Die Schule der magischen Tiere 4“) als Prinzessin Gwendolyn, Filip Schnack („In die Sonne schauen“) als Stalljunge Otto, „Polizeiruf 110“-Schauspielerin Anneke Kim Sarnau als Hexe Urba und Hans-Jochen Wagner („Tatort“) als König Kurt. Zum weiteren Ensemble gehören Vanida Karun („Another Monday“), Alessandro Schuster („Die zweite Welle“), Bineta Hansen („Die Neue und der Bulle – Ein Duisburg-Krimi“), Nele Rössler („Die Notärztin“), Neda Rahmanian („Fritzie – Der Himmel muss warten“), Thomas Ziesch („Rote Rosen“) und Volker Zack („motzgurke.tv“).

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Das Drehbuch stammt von Catharina Junk („Die Quellen des Bösen – Jagd nach dem Runen-Mörder“) und Katja Kittendorf („Tonio & Julia“). Die Regie übernahm „Pfefferkörner“-Regisseur Philipp Scholz. Redaktionell für die von Studio Alba Productions im Auftrag des NDR realisierte Märchenverfilmung ist Sandra Le Blanc-Marissal verantwortlich.

Das neue Märchen wird voraussichtlich erst im kommenden Jahr (2027) im Weihnachtsprogramm des Ersten und in der ARD Mediathek zu sehen sein. Zuvor dürfen sich alle Märchenfans noch auf ein Highlight zum diesjährigen Weihnachtsfest freuen: Dann feiert der bereits unter der Federführung des MDR produzierte 59. „Sechs auf einen Streich“-Film „Die Prinzessin aus Glas“ (Drehbuch: Andreas Jaschke, Regie: Josephine Frydetzki), der vom 18. September bis zum 8. Oktober des vergangenen Jahres gedreht wurde, seine TV-Premiere im Ersten. Zuletzt erfuhr „Das Märchen vom Schwanensee“ am 25. Dezember als 58. Film der langlebigen Serie seine Fernsehpremiere, die von 1,46 Millionen Zuschauern (Marktanteil: 15,3 Prozent) verfolgt wurde.

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