„Die Prinzessin und der Stalljunge (AT)“ (v. l.): Volker Zack (Diener), Alessandro Schuster (Zoltan), Anneke Kim Sarnau (Urba), Vanida Karun (Königin), Hans-Jochen Wagner (König), Filip Schnack (Otto), Tomomi Themann (Gwendolyn) u. Nele Rössler (Zofe).
Bild: NDR/Philipp Scholz
Seit mittlerweile fast 18 Jahren bereichert die beliebte ARD-Reihe „Sechs auf einen Streich“ mit märchenhaften Filmpremieren das Weihnachtsprogramm im Ersten. Namhafte Schauspielgrößen der Film- und Fernsehwelt stehen dafür jedes Jahr aufs Neue vor der Kamera. Am 21. April starteten die noch bis zum 12. Mai laufenden Dreharbeiten für das 60. Märchen der Reihe, das der NDR derzeit unter dem Arbeitstitel „Die Prinzessin und der Stalljunge“ in Hamburg, Schwerin und auf Schloss Breitenburg bei Itzehoe verfilmen lässt. Erzählt wird die Geschichte von einer abenteuerlustigen Königstochter und von einem schwärmerischen Stallburschen, die sich durch einen Körpertausch gegenseitig ihre Träume erfüllen.
Alles beginnt mit dem Geburtstag von Prinzessin Gwendolyn, die sich nach einem Leben ohne Hofetikette und Ballkleider sehnt. Nicht einmal die Geschenke ihrer Eltern, König Kurt und Königin Eva, können sie beeindrucken. Als die als Dienerin verkleidete Hexe Urba erscheint, kommt endlich Bewegung ins triste Hofleben. Ihr Plan: Ihr Sohn Zoltan soll mittels dunkler Magie zum Gemahl der Prinzessin werden. Gwendolyn interessiert sich jedoch nur für Urbas gefangene Fee Pucki und deren Fähigkeit, Wünsche zu erfüllen. In den Stallungen trifft sie auf den schwer schuftenden Stalljungen Otto, der von Tänzen in edlen Gewändern und einem sorgenfreien Leben im Schloss träumt. Als beide gleichzeitig den Wunsch äußern, das Leben des anderen zu führen, schreitet die Fee Pucki zur Tat: Und plötzlich finden sich Gwen und Otto im Körper des jeweils anderen wieder.
Filip Schnack (Stalljunge Otto, l.) und Tomomi Themann (Prinzessin Gwen, r.) NDR/Philipp Scholz
Das neue Märchen wird voraussichtlich erst im kommenden Jahr (2027) im Weihnachtsprogramm des Ersten und in der ARD Mediathek zu sehen sein. Zuvor dürfen sich alle Märchenfans noch auf ein Highlight zum diesjährigen Weihnachtsfest freuen: Dann feiert der bereits unter der Federführung des MDR produzierte 59. „Sechs auf einen Streich“-Film „Die Prinzessin aus Glas“ (Drehbuch: Andreas Jaschke, Regie: Josephine Frydetzki), der vom 18. September bis zum 8. Oktober des vergangenen Jahres gedreht wurde, seine TV-Premiere im Ersten. Zuletzt erfuhr „Das Märchen vom Schwanensee“ am 25. Dezember als 58. Film der langlebigen Serie seine Fernsehpremiere, die von 1,46 Millionen Zuschauern (Marktanteil: 15,3 Prozent) verfolgt wurde.