Fuchs im Bau

    D 2020 (103 Min.)
    • Drama

    Nach dem Suizid seines Sohnes Felix bricht der Lehrer Hannes Fuchs den Kontakt zu seinen Bandkollegen ab, mit denen er als Schlagzeuger aufgetreten war. Er fängt eine neue Stelle als Gefängnislehrer für Jugendliche an. Dabei wird er von der eigenwilligen Lehrerin Elisabeth Berger unter die Fittiche genommen. Deren unkonventionelle Erziehungsmethoden sind dem Gefängnisleiter Vanicek schon lange ein Dorn im Auge. So gibt Berger ihren Schülern keine Hausaufgaben auf, favorisiert die Maltherapie und besucht spontan die Gefängnisküche, um gemeinsam Apfelstrudel zu backen. Auch der Aufseher Weber versucht Fuchs auf seine Seite zu ziehen, um den Weggang Bergers zu beschleunigen, da sie ihm zu viel Unruhe unter den Insassen verursacht. Fuchs’ Versuche, mit Hausarbeiten und Fragebögen mehr Struktur in Bergers Unterricht zu bringen, werden von ihr im Keim erstickt. Bereits an seinem zweiten Tag kommt es zu einem gewalttätigen Vorfall unter den Schülern, als Berger ihn kurz mit der Klasse allein lässt. Die androgyne Samira schlägt ihrem Mitschüler Sala ins Gesicht, nachdem dieser sie sexuell belästigt hatte. Sie hatte ihren Vater einst ins Koma geschlagen, seitdem redet sie kein Wort mehr. Um das Mädchen vor einer Einweisung in die Psychiatrie zu schützen, bittet Tara Ketabi von der Jugendgerichtshilfe Fuchs darum, ihr Vertrauen zu gewinnen. Er schmuggelt Samira, die zu selbstverletzendem Verhalten neigt, heimlich Farbe in ihre Zelle, damit sie weiter der Maltherapie nachgehen kann. Als Berger einen Schwächeanfall erleidet, rät ihr der Gefängnisleiter kürzer zu treten. Sie will aber die Leitung des Unterrichts weder abgeben noch teilen, damit Weber nicht die Kontrolle über die Schüler erlangt. Berger stiehlt Fuchs den Generalschlüssel, um ihn in Misskredit zu bringen und betrinkt sich zu Hause. Fuchs besucht sie, stellt sie zur Rede und beide schließen Frieden miteinander. Gemeinsam hämmern sie eine Tür mit Rahmen aus der Wand von Bergers Wohnung, um den Schülern zu zeigen, was es für ein besonders Gefühl ist, sollten sie eines Tages entlassen werden. Als Samira nach dem Gefängnisbesuch ihrer Mutter versucht, sich mit einem von Fuchs in die Zelle geschmuggelten Pinsel zu erstechen, nimmt Berger die Schuld auf sich und wird suspendiert. Weber hatte zuvor der Presse einen Tipp über den Vorfall zugespielt. Der Kunstunterricht wird daraufhin eingestellt und Fuchs übernimmt die Leitung der Klasse. Berger rät ihm bei ihrem Abschied, „das Richtige“ zu tun. Als Samira auf der Krankenstation Feuer legt und von Fuchs gerettet werden kann, stellt er auf der Trauerfeier des verstorbenen Vaters ihre Mutter zur Rede. Es stellt sich heraus, dass die Eltern ihrer Tochter weibliche Hormone verabreicht haben, damit sie sich zu einem normalen Mädchen entwickelt. Fuchs greift zum Ärger Webers auf eine unkonventionelle Unterrichtsmethode zurück und lässt, beginnend mit dem desillusionierten Sala, die Schüler auf improvisierten Instrumenten Musik machen. Auch fordert er ein, Samira von der Krankenstation zu holen und medizinisch untersuchen zu lassen. Während Berger mit ihrem Motorrad ans Meer fährt, führt Fuchs am Ende regulär seinen Musikunterricht ein.

    Dieser Text basiert auf dem Artikel Fuchs im Bau aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

    Deutscher Kinostart19.05.2022

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