Quoten: „Bares für Rares“-Special dominiert insgesamt, „Rampensau“ verliert nur leicht

    „Bonusfamilie“ nur bei Jüngeren gefragt, „Die 25“ siegt in der Zielgruppe

    Dennis Braun
    Dennis Braun – 28.11.2019, 09:41 Uhr

    „Bares für Rares – Deutschlands größte Trödel-Show“: (v.l.) Alexander-Klaus Stecher, Judith Williams, Horst Lichter und Sven Deutschmanek – Bild: ZDF/Frank Hempel
    „Bares für Rares – Deutschlands größte Trödel-Show“: (v.l.) Alexander-Klaus Stecher, Judith Williams, Horst Lichter und Sven Deutschmanek

    Mit gewohnt starken Quoten lief am gestrigen Mittwochabend eine neue Primetime-Ausgabe von „Bares für Rares“ im ZDF. 5,64 Millionen Zuschauer waren bei „Deutschlands größter Trödel-Show“ dabei, das entsprach bärenstarken 18,5 Prozent und dem glasklaren Tagessieg beim Gesamtpublikum. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sah es mit 9,3 Prozent ebenfalls zufriedenstellend aus, hier musste man einzig RTL den Vortritt lassen. Das „heute journal“ informierte im Anschluss insgesamt 4,17 Millionen Menschen (15,3 Prozent), ehe der „Deutsche Zukunftspreis 2019“ nur noch 1,49 Millionen (6,8 Prozent) interessierte.

    Das Erste konnte nicht ansatzweise mithalten. Die Folgen 3 und 4 der neuen Serie „Bonusfamilie“ enttäuschten beim Gesamtpublikum mit blassen 9,3 Prozent bei 2,84 Millionen Zuschauern – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Auftakt vor einer Woche. Interessant allerdings, dass die Eigenproduktion ein für ARD-Verhältnisse sehr junges Publikum anspricht, hier kamen nämlich gute 7,5 Prozent zustande. „Plusminus“ und die „Tagesthemen“ fielen im weiteren Verlauf des Abends auf jeweils 8,3 Prozent bei 2,19 Millionen bzw. 1,82 Millionen Gesamtzuschauern zurück.

    Vorsichtiges Aufatmen ist derweil bei VOX angesagt: Zwar kamen der neuen eigenproduzierten Serie „Rampensau“ binnen Wochenfrist ein paar Zuschauer abhanden, mit Zielgruppen-Reichweiten von 660.000 und 670.000 sowie Marktanteilen von 7,2 und 7,3 Prozent wird man in Köln aber sicher ganz gut leben können. Sollte sich das Format auf dem Niveau stabilisieren, wäre dies ein ermutigendes Signal. Die extrem kurzfristige Programmierung einer neuen Folge von „Law & Order: Special Victims Unit“ hat sich für den Sender dagegen überhaupt nicht bezahlt gemacht, mehr als katastrophale 3,0 Prozent waren nicht drin. Wenig überraschend, hat sich die Programmänderung bei vielen offenbar in der Kürze der Zeit nicht herumgesprochen. „Chicago Med“ brach dann noch weiter ein und holte indiskutable 2,6 Prozent.

    Den Zielgruppensieg verbuchte RTL mit „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ bereits am Vorabend, das überzeugende 17,7 Prozent bei 1,34 Millionen Zuschauern generierte. „Die 25 unglaublichsten Geschichten des Jahres“ taten sich zur Primetime zwar etwas schwerer, kamen aber dennoch auf solide 1,13 Millionen und 12,6 Prozent. „stern TV“ steigerte sich zu später Stunde gar auf famose 15,2 Prozent. In Sat.1 ging indes die siebte Staffel von „The Taste“ trotz eines leichten Aufschwungs enttäuschend zu Ende. 740.000 Zuseher und 8,9 Prozent bedeuteten sogar das schwächste Finale aller Zeiten. Für „TopTen! Der Geschmacks-Countdown“ ging es nachfolgend auf miese 5,6 Prozent zurück.

    Unauffällig begann der Abend für Schwestersender ProSieben, das sich mit 8,7 Prozent für die Actionkomödie „Pain & Gain“ begnügen musste. „Daddy’s Home – Ein Vater zu viel“ kam danach nicht mehr über 6,6 Prozent hinaus. Bei RTL Zwei konnte auch die zweite Folge der neuen Doku-Reihe „Dr. Dago – Held der Kinderklinik“ nicht punkten und blieb bei mauen 4,0 Prozent hängen. Das anschließende „Hier und jetzt“ entwickelt sich angesichts 2,7 Prozent bereits zum heißen Absetzungskandidaten. „Der Untergang“ bescherte Kabel Eins zwar nicht ebensolchen, mit 4,7 Prozent verpasste man trotzdem den Senderschnitt.

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