„Das Boot“: Sky veröffentlicht erste Trailer zur ambitionierten Miniserie

    Erfolgreicher Verkauf der Serie ins Ausland

    "Das Boot": Sky veröffentlicht erste Trailer zur ambitionierten Miniserie – Erfolgreicher Verkauf der Serie ins Ausland – Bild: Sky
    „Das Boot“

    Ab dem 23. November wird bei Sky 1 in Deutschland die Miniserie „Das Boot“ ausgestrahlt. Wie die bekannte Vorlage basiert sie auf einer Buchvorlage von Lothar-Günther Buchheim – der hatte neben „Das Boot“ auch das Buch „Die Festung“ geschrieben, das die Geschehnisse nach der Rückkehr von U-612 aus dem Mittelmeer fortsetzt.

    Allerdings fährt die Serie dabei zweigleisig und erzählt neben der Geschichte von U-612 und dessen Besatzung auch von den Geschehnissen im Hafen von Rochelle, im von Deutschen besetzten Frankreich.

    Vicky Krieps spielt die zentrale Rolle der Übersetzerin Simone Strasser, deren Bruder Frank (Leonard Scheicher) zu den U-Boot-Fahrern gehört.

    Trailer zu „Das Boot“ – An Bord von U-612

    Trailer zu „Das Boot“ – In Rochelle

    Daneben konnte die Serie von Bavaria Fiction, Sky Deutschland und Sonar Entertainment mittlerweile in 100 Sendegebiete lizenziert werden. Sky wird die Serie am 23. November auch im Vereinigten Königreich und Irland veröffentlichen, beim italienischen Sky soll es mit der Veröffentlichung etwas länger dauern. Der Streaming-Dienst Hulu („The Handmaid’s Tale“) hat die Serie für die USA erworben, während Starzplay den Achtteiler in Frankreich und Lateinamerika zeigen wird und AMC die Rechte für seine Sender in Spanien und Portugal erworben hat.

    Im Jahr 1942 steht die U-612 nach der Rückkehr aus dem Mittelmeer im von Nazi-Deutschland besetzten Frankreich unter dem neuen Kapitän Hoffmann für ihre Jungfernfahrt bereit. Schnell gerät die 40-köpfige Besatzung dabei in der Enge des U-Boots und unter dem Druck des immer härter werdenden Kriegs zur See an die Grenzen der psychischen und physischen Belastbarkeit, die zwischenmenschlichen Spannungen steigen. Derweil gerät die Welt von Simone Strasser im Hafen La Rochelles aus den Fugen. Sie ist hin- und hergerissen zwischen ihren patriotischen Gefühlen für Deutschland, der in Frankreich aufkommenden Résistance sowie einer gefährlichen, weil verbotenen Liebschaft. Ihr bisheriges Weltbild gerät ins Wackeln.

    Rick Okon folgt als neuer U-Boot-Kaleun Klaus Hoffmann auf Jürgen Prochnows Henrich Lehmann-Willenbrock. Zum internationalen Cast gehören daneben auch Lizzy Caplan („Masters of Sex“), Tom Wlaschiha („Game of Thrones“), Vincent Kartheiser („Mad Men“), James D’Arcy („Marvel’s Agent Carter“), August Wittgenstein („The Crown“), Rainer Bock („Inglourious Basterds“), Leonard Scheicher („Finsterworld“), Robert Stadlober („Sommersturm“), Franz Dinda („Die Wolke“) und Stefan Konarske („The Young Karl Marx“).

    18.10.2018, 10:28 Uhr – Bernd Krannich/fernsehserien.de

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • lord_brett_sinclair (geb. 1958) am 21.10.2018 13:45

      Namen von Schiffen, (U-)Booten, Kähnen sind im Allgemeinen Feminina, nicht genug damit, sogar beiläufig , wenn ein männlicher Personenname zugrunde liegt: die "Gorch Fock" , " die Graf Spee", die "Deutschland" usw.

      Das Femininum wird selbst dann beibehalten, wenn die (nicht feminine) Abkürzung vor dem Namen steht, die „U-612“.

      Kaiser Wilhelm II. übernahm die Bennenung von Kriegsschiffen mit Namen weiblichen Geschlechts, Feminina, von der englischen Admiralität, die es wiederum auf das Altertum zurückführte, die Schiffe als „Glück bringende, weibliche Wesen“ darstellte.

      Das Geschlecht (Femininum) wandelt sich, wird erst dann (zum Neutrum), wenn die „U-612“ sinkt, wir die Abkürzung weglassen oder ausschreiben „das Unterseeboot U-612“ sank im Atlantik“!

      Die „U-612“ absolviert ergo ihre JUNGFERNFAHRT
      unter dem NEUEN Kapitän Hoffmann, insofern es die ERSTE FAHRT
      mit NEUEM BEFEHLSFÜHRER vornimmt und der
      U-Boot Kommandant zum ersten Mal das Kommando antritt und Befehlsgewalt über„U-612“ erhält, Kommandeur von „U-612“ wird.
        hier antworten
      • Franz_Ferdinand (geb. 1968) am 20.10.2018 16:49

        "Im Jahr 1942 steht die U-612 nach der Rückkehr aus dem Mittelmeer im von Nazi-Deutschland besetzten Frankreich unter dem neuen Kapitän Hoffmann für ihre Jungfernfahrt bereit."

        Der Satz macht keinen Sinn! Wenn DAS Boot aus dem Mittelmehr zurückgekehrt ist, kann es nicht für seine erste, die Jungfern, Fahrt bereit sein. Außerdem nicht die U-Boot.
          hier antworten

        weitere Meldungen