Ben Becker („Comedian Harmonists“) und Vincent zur Linden („Das Boot“) mit neuer Crimedy-Serie

    Drehstart für „Boom Boom Bruno“ in Berlin

    Vera Tidona – 27.04.2022, 12:36 Uhr

    Ben Becker in „Polizeiruf 110: Crash“ – Bild: MDR/filmpool fiction//Stefan Erhard
    Ben Becker in „Polizeiruf 110: Crash“

    In Berlin beginnen in Kürze die Dreharbeiten zur neuen Crimedy-Serie „Boom Boom Bruno“. Ben Becker („Comedian Harmonists“, Lena-Odenthal–„Tatort“) und Vincent zur Linden („Das Boot“) übernehmen in der sechsteiligen Miniserie für den Pay-TV-Sender Warner TV Serie die Hauptrollen als ungleiche Cops, die im Kiez den Mord an einer Dragqueen aufklären sollen.

    Bruno (Ben Becker) ist nicht nur irgendein Polizist, er ist Boom Boom Bruno, der Cowboy in seinem Revier. Hier hat er alles im Griff: Seine Verbrecher, seine Nutten, seinen Chef. Dann erhält er eines Tages einen neuen Partner zugeteilt: Mark. Der junge Polizist (Vincent zur Linden) ist genau das Gegenteil von Bruno, der sich trotzdem riesig auf seinen neuen Partner freut – kann er doch diesem unsicheren Jungen beibringen, ein richtiger Kerl zu sein. Als im Kiez eine Dragqueen tot aufgefunden wird, müssen beide gegen eigene Vorurteile und Widerstände von allen Seiten ankämpfen, um den Fall zu lösen.

    In weiteren Rollen sind Sabrina Ceesay („Vor der Morgenröte“), Franz Hartwig („Der Pass“), Anton Rubtsov („Dark“), Vlatka Vladimira Alec („Blutige Anfänger“) und Pierre Sanoussi-Bliss („Der Alte“) zu sehen.

    „Boom Boom Bruno“ basiert auf einer Idee der Drehbuchautorin Kerstin-Sofie Laudascher („Porn Punk Poetry“, „Doktor Ballouz“), die Regie führt der Emmy-prämierte Maurice Hübner („Familie Braun“, „Kitz“). Die sechsteilige Miniserie wird von Vitus Reinbold, Ann-Kathrin Eicher und Julian Coromines von Odeon Fiction für Warner TV Serie produziert. Die Dreharbeiten finden zwischen Mai und Juni in Berlin und Umgebung statt. Ein Sendetermin wird noch bekannt gegeben.

    Regisseur Maurice Hübner stellt die neue Serie wie folgt vor: ‚Boom Boom Bruno‘ ist wie ein dreckiger, laut kläffender Straßenköter. Fasziniert und ein bisschen eingeschüchtert habe ich mich gefragt: Will ich wirklich etwas mit diesem Ungetüm zu tun haben? Je näher ich ihm gekommen bin, umso mehr habe ich unter dem schmutzigen Fell erkannt, wie liebesbedürftig und voller Sehnsucht das alte Tier ist. So brachial, komisch und spannend die Geschichte ist, erzählt sie im Kern ganz nah und berührend von tiefster Menschlichkeit. Ja, wir brauchen Bruno! Er beweist, dass es nie zu spät ist, sich zu verändern und sich anderen zuzuwenden. Und dazu braucht es verdammt viel Mut.

    Autorin und Ideengeberin Kerstin-Sofie Laudascher ergänzt: Eines Tages saß Bruno plötzlich neben mir mit Cowboyhut, prächtigem Schnauzer, Colt und fragte: ‚Na Baby, wie wär‘s mit ‚nem Cocktail? Ich spendier‘ Dir ‚nen Schlüpferinspektor.‘ Seitdem bin ich ihn nicht mehr losgeworden. Umso mehr freue ich mich, dass Ben Becker sich nun seiner annimmt. Ich könnte mir keinen besseren Bruno vorstellen. Die häufigste Reaktion auf die Drehbücher war übrigens: Das hat eine Frau geschrieben? Ähm. Ja! Und das allein zeigt, offenbar brauchen wir Bruno ziemlich dringend.

    Kommentare zu dieser Newsmeldung

    • am

      Hoffe, die Serie kommt bald nach dem Streaming auch bei ARD oder ZDF. Klingt vielversprechend.
      • am

        Denke mal das wird sehr gut, Ben Becker ist ein grandioser Schauspieler.
        So fulminant ich B.B. finde so ungern würde ich Ihn persönlich erleben.
        Ich muß schon umschalten wenn Er in einer Talk Show auftaucht.
        Er hat etwas "kinskieskes" an sich, immer balancierend auf dem Grad,
        und gefahrlaufend ins wahnsinnige abzustürzen.
        Aber das scheint eine Voraussetzung für brilliantes Schauspiel zu sein,
        haben ja schon einige andere gezeigt.

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