2026, Folge 39–57
Folge 39/2026
Folge 39 (30 Min.)
nano KeyvisualBild: SRF1Der lange Weg zur Diagnose Gerade Menschen mit einer seltenen Erkrankung warten oft lange auf die richtige Diagnose. Die gesetzlichen Krankenkassen und die deutschen Universitätsklinika haben ein Pilotprojekt gestartet, indem Vollgenom-Analysen für Menschen mit seltenen Erkrankungen deutlich leichter werden sollen. So könnten mehr Menschen schneller eine Diagnose erhalten. Wir zeigen anhand von einer betroffenen Familie, warum das so relevant ist. aktuell: Abschluss BioDiv-Konferenz Mehr als die Hälfte des weltweiten Bruttoinlandsproduktes hängt an ihr – an einer intakten Biodiversität.Doch es fehlt an Geld, um die Lebensgrundlagen weltweit intakt zu halten. Gerade zur Finanzierung konnte sich die Weltgemeinschaft auf der vergangenen Biodiversitätskonferenz in Kolumbien im November nicht einigen. In Rom geht es jetzt in die Verlängerung: Drei Tage lang versuchen Delegierte aus aller Welt noch einmal, einen Kompromiss zu erzielen. Dabei gehe es auch darum, ein Zeichen zu setzen, dass die Welt selbst in geopolitisch schwierigen Zeiten doch noch zusammenarbeiten kann, so Beobachter. Mit Gespräch: Georg Schwede, Naturschutzorganisation „Campaign for Nature“ Gefährdete Kaiserpinguine Der Kaiserpinguin ist der einzige Vogel, der im antarktischen Winter brütet. Mit einer Größe zwischen 1 Meter und 1,30 Meter ist er nicht nur der größte Pinguin. Mit einem Gewicht zwischen 20 und 40 Kilogramm ist er auch einer der schwersten Vögel der Welt. Noch gibt es etwa 600.000 Kaiserpinguine. Geht die Klimaerwärmung allerdings ungebremst weiter, befürchten Forschende dass die Population bis zum Ende des Jahrhunderts dramatisch schrumpft, auf nur noch etwa 100.000 Tiere. Kaiserpinguine benötigen zum Brüten nämlich einen zugefrorenen Ozean. Eine der Brutkolonien sehen wir uns näher an. Jacqueline Quinn – Erfindergeist für sauberen Boden Die multitalentierte Ingenieurin Jacqueline Quinn hat ihre gesamte Karriere bei der NASA verbracht. Nach dem Studium arbeitete sie im Space Shuttle-Programm, jetzt sucht sie auf dem Mond nach Wasser – aber einen Namen machte sie sich dazwischen: Statt nach oben lenkte sie ihren Blick dafür nach unten. Sie entwickelte zwei Technologien zur Säuberung des Bodens und Grundwassers, die heute auf der ganzen Welt eingesetzt werden. Das Wissenschaftsmagazin berichtet ausführlich, verständlich und aktuell über Technik, Medizin, Wissenschaft und Forschung. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Do. 05.03.2026 3sat Folge 40/2026: Ich werde von einer KI therapiert – Künstliche Intelligenz und Psychotherapie
Folge 40 (45 Min.)nano KeyvisualBild: SRF1Können Chatbots echte Hilfe leisten? Drei Probanden machen den Test: Sie sprechen mit einer KI und einem Therapeuten ohne zu wissen, wer antwortet. Parallel begleitet „NANO“ Menschen, die KI bereits nutzen: Lukas und Daniel suchen Unterstützung für ihre Fernbeziehung, Ilayda kämpft mit Angststörungen und Panikattacken, Ben vertraut sich in einer Depression der KI an und erlebt eine gefährliche Eskalation. Chancen, Risiken und die Frage: Kann Technik Trost spenden, oder macht sie uns verletzlicher? Die neueste Generation künstlicher Intelligenz dringt immer tiefer in unsere Lebensbereiche vor, sogar in die psychische Gesundheit.Die Dokumentation begleitet den psychologischen Psychotherapeuten Umut Özdemir bei einem Experiment: Können KI-Chatbots echte therapeutische Hilfe leisten? Drei Probanden sprechen sowohl mit ihm als auch mit einer KI, ohne zu wissen, mit wem sie gerade kommunizieren. Werden sie die Antworten unterscheiden können? Und welche Hilfe empfinden sie als wertvoller? Daniel und Lukas (22), ein Paar aus München und Hannover, nutzen ChatGPT bereits als eine Art Paartherapeut. Besonders als Lukas für drei Monate nach Chile geht, suchen sie bei der KI Unterstützung. Kann diese ungewöhnliche Form der „Paartherapie“ bei ihrer Fernbeziehung helfen? Auch Ilayda (25), Studentin und Content Creatorin, setzt auf KI. Sie kämpft seit Jahren mit Angststörungen und Panikattacken. Neben ihrer regulären Therapie schreibt sie impulsiv mit ChatGPT – oft in Momenten akuter Hypochondrie. Für sie ist die KI ein Ventil, wenn sie ihre Freunde nicht belasten möchte. Ihre offenen Berichte auf TikTok stoßen auf große Resonanz. Doch es gibt Schattenseiten: Ben (26), Psychologiestudent aus Berlin, vertraute sich in einer Depression ChatGPT an, als er niemanden sonst hatte. Später, in einer manischen Phase, eskalierte die Beziehung zur KI. Der Bot bestärkte ihn in Wahnvorstellungen und isolierte ihn von seinem Umfeld. Am Ende musste Ben erneut in die Klinik. Seine Geschichte zeigt: KI kann Halt geben, aber auch das, was uns krank macht, verstärken. Um die Hintergründe dieser neuen Entwicklung zu verstehen, stellt die Dokumentation auch Unternehmen vor, die das Potenzial dieser Technologie erforschen. Das Hamburger Start-up „Hello Better“ entwickelt einen KI-Begleiter, der bei Alltagsfragen wie Schlaflosigkeit und Stress helfen soll, wobei der Fokus zunächst auf Psychoedukation und nicht auf Therapie liegt. In Großbritannien setzt „Limbic AI“ einen Chatbot ein, der psychische Probleme einstuft und Diagnose-vorschläge an Therapeuten weitergibt. Doch wie schlagen sich KI-Bots im direkten Vergleich mit echten Therapeuten? Studien zeigen: Viele Menschen bewerten die Antworten einer KI sogar höher als die von Fachleuten. Deshalb wagt der Psychotherapeut Umut Özdemir ein kleines Experiment: Angelehnt an den Turing-Test sprechen drei Probanden sowohl mit ihm als auch mit einer KI – ohne zu wissen, mit wem sie gerade kommunizieren. Werden die Probanden die Antworten unterscheiden können? Und welche Hilfe empfinden sie als wertvoller? Begleitet wird die Dokumentation von renommierten Experten: Der Psychologe Bertolt Meyer und die Psychotherapeutin Johanna Löchner beleuchten die psychologischen und gesellschaftlichen Auswirkungen, und die Ethikerin Judith Simon diskutiert die moralischen Herausforderungen, die diese Technologien mit sich bringen. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Fr. 06.03.2026 3sat Folge 41/2026
Folge 41 (30 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Mo. 09.03.2026 3sat Folge 42/2026
Folge 42 (30 Min.)Bild: SF2Deutsche TV-Premiere Di. 10.03.2026 3sat Folge 43/2026
Folge 43 (40 Min.)Bild: SF2Deutsche TV-Premiere Mi. 11.03.2026 3sat Folge 44/2026
Folge 44 (30 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Do. 12.03.2026 3sat Folge 45/2026: Toxische Männlichkeit: Woher kommt die Wut auf Frauen?
Folge 45 (45 Min.)Im Gespräch über toxische Männlichkeit: Tara-Louise Wittwer (Feministin/ Kulturwissenschaftlerin/Autorin/Content Creatorin) und Anil Altintas (Autor/Journalist).Bild: ZDF und HR/bilderfestGewalt gegen Frauen ist ein riesiges Problem in Deutschland – das zeigen aktuelle Studien: 40 Prozent aller Frauen werden Opfer von körperlicher oder sexueller Gewalt – die Zahlen steigen. Ein Großteil dieser Taten geschieht durch Partner oder Ex-Partner. Der Autor und Journalist Anıl Altıntaş will den Ursachen auf den Grund gehen. Er spricht mit Tätern, trifft Opfer und befragt Experten aus Wissenschaft, Forschung und Prävention. Gemeinsam suchen sie nach Antworten auf eine zentrale Fragen: Was bringt Männer dazu, gewalttätig gegenüber Frauen zu werden? Einfach zuzuschlagen? Und: Beginnt Gewalt nicht bereits viel früher? Bei Sprüchen und Demütigungen? Welche Rolle spielen dabei traditionelle Geschlechterbilder und die viel zitierte „Krise der Männlichkeit“? (Text: 3sat)Deutsche TV-Premiere Fr. 13.03.2026 3sat Deutsche TV-Premiere ursprünglich angekündigt für den 13.02.2026Folge 46/2026
Folge 46 (35 Min.)nano KeyvisualBild: SRF1Deutsche TV-Premiere Mo. 16.03.2026 3sat Folge 47/2026
Folge 47 (40 Min.)nano KeyvisualBild: SRF1Deutsche TV-Premiere Di. 17.03.2026 3sat Folge 48/2026
Folge 48 (35 Min.)nano KeyvisualBild: SRF1Deutsche TV-Premiere Mi. 18.03.2026 3sat Folge 49/2026
Folge 49 (30 Min.)nano KeyvisualBild: SRF1Deutsche TV-Premiere Do. 19.03.2026 3sat Folge 50/2026: Kampf ums Klima – Was, wenn jemand die Sonne abdunkelt?
Folge 50 (45 Min.)nano KeyvisualBild: SRF1In einigen Staaten der Erde hat er schon begonnen – der Wettlauf um die beste technische Antwort auf den Klimawandel. Wissenschaftsjournalistin Lena Ganschow begibt sich auf Spurensuche. Wie viel Konfliktpotenzial steckt in Geoengineering, wenn Menschen versuchen, Wetter und Klima zu beeinflussen? Dass Geoengineering auch eine sicherheitspolitische Komponente haben kann, zeigt schon seine Geschichte: Von 1967 bis 1972 etwa versprühte die US-Airforce während des Vietnamkriegs im Rahmen der geheimen „Operation Popeye“ täglich Blei- und Silberjodidpulver in Monsunwolken. Ziel war es, Regenfälle zu verstärken, um die Nachschublinien des Vietcongs auf dem Ho-Chi-Minh-Pfad zu unterbrechen. Nicht nur für der die Klimaforschung, auch für das Militär ist Geoengineering längst ein Thema.Annika V. vom Dezernat für Zukunftsanalyse der Bundeswehr gewährt Einblick in verschiedene Szenarien, in denen Geoengineering auch zum Konfliktfaktor werden könnte. Ähnlich wie im Weltraum gibt es auch hier „Dual Use“-Komponenten, also Technologien, die sowohl zivil als auch militärisch nutzbar sind. Immer wieder hört man die Forderung nach politischer Regulierung. Aber warum eigentlich? Der Politologe Stefan Schäfer vom Helmholtz-Zentrum in Potsdam befasst sich seit seiner Promotion mit Geoengineering. Er führt vor Augen, wie weit die politischen Forderungen der Wissenschaft mit den politischen Realitäten auseinanderliegen. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Fr. 20.03.2026 3sat Folge 51/2026
Folge 51 (35 Min.)KeyvisualBild: SRF2Deutsche TV-Premiere Mo. 23.03.2026 3sat Folge 52/2026
Folge 52 (40 Min.)KeyvisualBild: SRF2Deutsche TV-Premiere Di. 24.03.2026 3sat Folge 53/2026
Folge 53 (30 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Mi. 25.03.2026 3sat Folge 54/2026
Folge 54 (35 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Do. 26.03.2026 3sat Folge 55/2026: Macht mich das Wetter krank?
Folge 55 (45 Min.)nano KeyvisualBild: SRF1Klirrende Kälte, brüllende Hitze, plötzliche Wetterumschwünge: Extremwetterlagen nehmen zu – und damit auch die Probleme, da Menschen mit Vorerkrankungen oft empfindlich darauf reagieren. Für einige Erkrankungen, wie etwa Migräne, sind die Zusammenhänge bisher allerdings nicht endgültig geklärt – trotz Millionen Betroffener. Reporterin Lena Ganschow sucht nach Antworten: Welchen Einfluss hat das Wetter auf unsere Gesundheit? Mehr als 40 Prozent der Todesfälle in Deutschland gehen aktuell auf Atemwegs- und Herzkreislauf-Erkrankungen zurück. Allesamt Krankheiten, die im Zusammenhang mit dem Wetter stehen. Hitzewellen im Sommer und Kälteeinbrüche im Winter stellen schon gesunde Körper vor besondere Herausforderungen – für Menschen mit Vorerkrankungen wie Arteriosklerose, Bluthochdruck oder Chronic Obstructive Pulmonary Disease (COPD) können sie sogar lebensbedrohlich sein. Viele Betroffene gelten daher als besonders wetterempfindlich. (Text: 3sat)Deutsche TV-Premiere Fr. 27.03.2026 3sat Folge 56/2026
Folge 56 (30 Min.)nano KeyvisualBild: SRF1Deutsche TV-Premiere Mo. 30.03.2026 3sat Folge 57/2026
Folge 57 (35 Min.)nano KeyvisualBild: SRF1Deutsche TV-Premiere Di. 31.03.2026 3sat
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