Folge 174/2026
Folge 174 (30 Min.)
Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Mo. 02.11.2026 3sat Folge 175/2026
Folge 175 (25 Min.).Bild: SRF ZWEIDeutsche TV-Premiere Di. 03.11.2026 3sat Folge 176/2026
Folge 176 (40 Min.)Bild: SF1Deutsche TV-Premiere Mi. 04.11.2026 3sat Folge 177/2026
Folge 177 (30 Min.).Bild: SRF ZWEIDeutsche TV-Premiere Do. 05.11.2026 3sat Folge 178/2026: Mein Körper. Meine Augen
Folge 178 (45 Min.).Bild: SRF ZWEIDie Augen sind unser wichtigstes Sinnesorgan. Was und wie wir sehen, bestimmt darüber, wie wir die Welt wahrnehmen: Etwa 80 Prozent aller Umweltreize nehmen wir über die Augen auf. Wir verständigen uns sogar mit Blicken – ganz ohne Worte. Aber immer mehr junge Menschen sind kurzsichtig und sehen schlechter. Augenärzte sprechen bereits von einer „Pandemie der Myopie“, also der Kurzsichtigkeit. Können Laser-OPs eine Lösung sein? Auch Kathi ist kurzsichtig. Das schränkt sie in ihren Berufen ein.Sie arbeitet als Kickboxtrainerin, näht für ihr eigenes Modelabel und steht als Moderatorin vor der Kamera. Die Kurzsichtigkeit nervt sie: Die Kontaktlinsen verrutschen beim Trainieren schnell, und wenn sie moderiert, stört die Brille. Deshalb möchte Kathi sich die Augen lasern lassen – trotz Angst vor der OP und möglichen Komplikationen. Für Kathi kommt das Laserverfahren namens „Trans-PRK“ infrage: Dabei trägt ein hochmoderner Laser einen Teil der Hornhaut der Augen ab. Die Technik gilt als schonend und verspricht schnelle Heilung und wenig Schmerzen. Wie wird Kathi die OP erleben? Und wird sie mit dem Ergebnis zufrieden sein? Marc Weide ist Weltmeister der Zauberkunst und arbeitet gerade an einem neuen Bühnenprogramm. Mit seinen Tricks muss er es schaffen, die Augen seiner Zuschauer zu täuschen. Dafür macht er sich diverse Schwächen unserer Wahrnehmung zunutze, zum Beispiel unsere sehr begrenzte visuelle Aufmerksamkeit. Auch optische Täuschungen nutzt er immer wieder für seine Tricks – und spielt unserem Gehirn damit einen Streich. Denn die Augen können die Täuschung eigentlich durchschauen, erst durch die Verarbeitung im Gehirn entsteht ein Eindruck der Illusion. Wie funktioniert das genau? „NANO“ ist dabei, wenn er in seiner Show die neuesten Tricks vorführt. Die Augen von Flugbegleiterin Nadine sind ihr wichtigstes Werkzeug – sie ist auf das Lesen von Blicken trainiert. Wie eine Profilerin „scannt“ sie am Eingang des Flugzeugs alle Passagiere: Könnte jemand aggressiv werden? Ist jemand mit Flugangst unter den Reisegästen oder betrunken? Nadine sieht das in den Augen, schließlich kommunizieren wir mit ihnen sehr viel und schnell – ob wir wollen oder nicht. Wir nehmen mit unseren Augen nicht nur soziale Signale von unseren Mitmenschen wahr, wir senden gleichzeitig auch Botschaften zurück. „NANO“ begleitet Nadine, die auch angehende Flugbegleiter ausbildet, auf einem Flug und zu einem Workshop. „NANO: Mein Körper – Meine Augen“ zeigt, wie komplex und einzigartig Auge und Gehirn miteinander agieren. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Fr. 06.11.2026 3sat Macht die Klimapolitik endlich ernst?
35 Min..Bild: SRF 1Ein Sommer der Negativrekorde geht zu Ende: heiß, trocken, tödlich. Jetzt beginnt die COP 31 in der Türkei – die letzte Hoffnung, mit der Klimapolitik endlich ernst zu machen. Der Sommer 2026 war der zweitwärmste je gemessene. So viele Menschen wie noch nie starben durch die Hitze in Deutschland. Das Klima ist DIE große Baustelle der Menschheit. Es braucht endlich einen Durchbruch in der internationalen Klimapolitik. Über 16.000 Menschen sind laut RKI in Deutschland an der Hitze gestorben. So viele wie noch nie in einem Sommer. Den volkswirtschaftlichen Schaden schätzt Greenpeace auf 36 bis 42 Milliarden Euro.Gerade der Alpenraum erwärmt sich enorm stark: Im Vergleich zur vorindustriellen Referenzperiode 1871 bis 1900 ist ein durchschnittlicher Sommer heute im Mittel rund vier Grad Celsius wärmer. In Österreich war es der heißeste Sommer der 260-jährigen Messgeschichte. Auch in der Schweiz gab es an vielen Messstellen neue Temperaturrekorde. Auch das Gastgeberland der COP, die Türkei, leidet stark unter dem Klimawandel. Klimaforscher sagen voraus, dass aus dem mediterranen Klima der Türkei ein Klima wird, ähnlich dem der Sahara. Der Wassermangel macht es immer schwieriger, die Bevölkerung mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Ein KI-gesteuertes Bewässerungs- und Düngungssystem soll künftig helfen. Es analysiert Bodenfeuchte und meteorologische Daten und berechnet daraus optimale Nährstoffkonzentration für jede einzelne Pflanze. Aber kann HighTech-Landwirtschaft die Lösung sein? Global gesehen steuern wir auf eine Erderwärmung von deutlich über zwei Grad zu. Wissenschaftler warnen seit Jahren, dass jedes weitere Zehntelgrad Erwärmung die Heftigkeit und Dauer von Dürren und anderen Extremwetterereignissen erhöht. Im krassen Gegensatz dazu stehen die minimalen Fortschritte, die – wenn überhaupt – auf den Weltklimakonferenzen erzielt werden. Am 9. November 2026 beginnt die 31. Weltklimakonferenz, Austragungsort ist Antalya in der Türkei. Die Zwischenverhandlungen diesen Sommer in Bonn, welche die Konferenz in Antalya vorbereiteten, lassen erahnen, dass es auch dieses Jahr keinen Durchbruch geben wird: Bei den wichtigen Verhandlungsthemen Emissionsminderung und Globales Anpassungsziel gab es keine Einigung. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Mo. 09.11.2026 3sat Folge 179/2026
Folge 179 (40 Min.).Bild: SRF 1Deutsche TV-Premiere Di. 10.11.2026 3sat Folge 180/2026
Folge 180 (40 Min.).Bild: SRF 1Deutsche TV-Premiere Mi. 11.11.2026 3sat Folge 181/2026
Folge 181 (30 Min.).Bild: SRF ZWEIDeutsche TV-Premiere Do. 12.11.2026 3sat Folge 182/2026: Game of Drones – Was fliegt da am Himmel?
Folge 182 (45 Min.).Bild: SRF ZWEIAm 2. Oktober 2025 bringt eine Drohne den Flugverkehr in München zum Erliegen. Fast 80 Flüge fallen aus. Rund 3000 Menschen müssen am Flughafen übernachten. München ist kein Einzelfall. Allein 2025 wurden an deutschen Flughäfen über 220 drohnenbedingte Störfälle registriert. Drohnen überfliegen auch immer wieder kritische Infrastruktur wie Kraftwerke, Häfen oder Raffinerien – was zu Evakuierungen oder Betriebsstopps führen kann. Wie können wir uns in Deutschland gegen solche unerwünschten Drohnen schützen? In welchem Luftraum dürfen Drohnen überhaupt fliegen – und warum ist es so schwierig, die unbemannten Fluggeräte aufzuspüren? Der Wissenschaftsjournalist Manuel Stark geht auf Spurensuche: Er trifft in Sachsen-Anhalt Luftfahrtingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und erfährt, was die Wissenschaft dazu beitragen kann, störende Drohnen abzuwehren.Eine Methode: „Jamming“, das gezielte Stören der Funkverbindung der unerwünschten Drohne. Oder „Spoofing“, das Fälschen von Navigationssignalen, wodurch die Drohne zum Landen gezwungen wird. Aber auch neue Abfang- und Jägerdrohnen darf Manuel in Europas wohl einzigartigstem Drohnentestzentrum beobachten. Drohnen können auch nützlich sein: Sie helfen bei der Suche nach Vermissten, unterstützen Feuerwehr und Rettungsdienst oder liefern Lagebilder bei Naturkatastrophen wie Erdbeben und Überflutungen. Aktuell sind Drohnen vor allem an den großen Konflikten der Welt beteiligt: als Kampfdrohnen im Iran und in der Ukraine. Auch die Bundeswehr plant, in Sachen Drohnen massiv aufzurüsten. Die Soldaten trainieren aktuell den Einsatz von Drohnen – etwa, um Minenfelder zu beseitigen oder Kasernen vor Spionagedrohnen zu schützen. Tatsächlich haben Drohnen mehrere entscheidende Vorteile: Sie sind klein, wendig – und sie kosten nur den Bruchteil etwa einer Abfangrakete oder eines Kampfflugzeugs. Aber wie gut steht die Bundeswehr eigentlich insgesamt da in Sachen Drohnen – verglichen mit anderen Armeen? Das möchte Manuel vom Sicherheitsforscher Frank Sauer wissen. Der Militärexperte sieht beim Thema Drohnen noch großen Nachholbedarf bei den deutschen Streitkräften. Während Deutschland und andere westliche Nationen erst dabei sind, Drohnenkompetenz aufzubauen, sind die Länder im Osten Europas schon weiter, vor allem im Baltikum. Woran liegt das? Diese Frage führt Manuel Stark nach Lettland, wo er exklusive Einblicke in eine Drohnenfabrik bekommt, in der KI-gestützte Abfangdrohnen unter anderem für die Ukraine produziert werden. Der kleine baltische Staat spielt wegen seiner geografischen Nähe zu Russland und der ständigen Bedrohung eine führende Rolle bei der Entwicklung von Verteidigungsdrohnen. Das Ziel: ein Drohnen-Schutzwall am Himmel entlang der NATO-Ostgrenze. Die „NANO“-Wissenschaftsdokumentation macht deutlich: Drohne ist nicht gleich Drohne. Die Spannweite reicht vom Spielzeug mit Propellern bis zum unbemannten Hightech-Fluggerät mit Reichweite, Sensoren und Waffen. Drohnen können Rettungskräfte unterstützen, Lasten transportieren und Landesgrenzen verteidigen. Trotzdem müssen wir wachsam sein, vor allem bei unerwünschten Drohnen an sensiblen Orten wie Flughäfen. Damit Drohnen wirklich nur da fliegen, wo sie gebraucht werden. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Fr. 13.11.2026 3sat Folge 183/2026
Folge 183 (35 Min.).Bild: SRF 1Deutsche TV-Premiere Mo. 16.11.2026 3sat Folge 184/2026
Folge 184 (30 Min.).Bild: SRF 1Deutsche TV-Premiere Di. 17.11.2026 3sat Folge 185/2026
Folge 185 (35 Min.).Bild: SRF 1Deutsche TV-Premiere Mi. 18.11.2026 3sat Folge 186/2026
Folge 186 (30 Min.).Bild: SRF 1Deutsche TV-Premiere Do. 19.11.2026 3sat Folge 187/2026: Mein Mann lebt als KI weiter
Folge 187 (45 Min.)Kann KI Menschen über den Tod hinaus weiterleben lassen? Journalist Frank Seibert geht der Frage nach, wie täuschend echte KI-Zwillinge Liebe, Trauer und Erinnerung verändern. Im Zentrum steht Michael, der kurz vor seinem Tod all seine Gedanken und Erinnerungen aufzeichnet, um als KI weiterzuleben. Seine Frau Anett begleitet diesen außergewöhnlichen Weg. Der Film fragt: Verändert KI unseren Umgang mit dem Tod? Für Antworten reist Frank Seibert ins Silicon Valley und spricht mit Entwicklern, Forschenden und Ethikexpertinnen. Zudem trifft er Menschen, die intime Beziehungen zu KI-Partnern führen, und beleuchtet die Chancen, Grenzen und moralischen Fragen dieser Technologie. (Text: 3sat)Deutsche TV-Premiere Fr. 20.11.2026 3sat Folge 188/2026
Folge 188 (40 Min.).Bild: SRF 1Deutsche TV-Premiere Mo. 23.11.2026 3sat Folge 189/2026
Folge 189 (30 Min.).Bild: SRF 1Deutsche TV-Premiere Di. 24.11.2026 3sat Folge 190/2026
Folge 190 (35 Min.).Bild: SRF 1Deutsche TV-Premiere Mi. 25.11.2026 3sat Folge 191/2026
Folge 191 (30 Min.).Bild: SRF 1Deutsche TV-Premiere Do. 26.11.2026 3sat Folge 192/2026: Tiefengeothermie – wie gefährlich ist Energie aus der Erde?
Folge 192 (45 Min.).Bild: SRF ZWEITiefe Geothermie verspricht nachhaltige Energie aus dem Inneren der Erde. Doch hohe Kosten und extrem riskante Tiefenbohrungen stellen die Hightech-Wärmegewinnung auf die Probe. Die Förderung birgt ein Risiko: Erdbeben. Forschende suchen nun Wege, die Technologie sicher zu machen. Rund die Hälfte unseres Energieverbrauchs entfällt auf den Wärmesektor. Kommunen und Industrie könnten von mehr Geothermie profitieren und selbst Strom erzeugen. In Grünwald bei München zeigt sich, dass Tiefengeothermie funktionieren kann. „Wir sind heute bei 2200 Hausanschlüssen“, sagt Andreas Lederle, Geschäftsführer bei EWG Erdwärme Grünwald.Doch Bohrungen in mehreren Kilometern Tiefe sind extrem teuer, und Eingriffe in den Untergrund können Spannungen im Gestein verändern. Wie groß die Herausforderungen sind, zeigt sich im Oberrheingraben: In Basel führten dort im Jahr 2006 geothermische Bohrungen zu Erschütterungen, Schäden – und Protesten, in Straßburg im Jahr 2020. Das Vertrauen in die Technologie nahm Schaden. Forschende suchen deshalb nach Wegen, die Risiken besser zu beherrschen. Im BedrettoLab, dem unterirdischen Forschungslabor der ETH Zürich, werden gezielt kleinste Erdbeben ausgelöst und mit einem engmaschigen Sensornetz überwacht. Ziel ist es, kritische Veränderungen im Untergrund früh zu erkennen und gegenzusteuern. Auch am GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam simulieren Geophysiker und Geomechaniker, wie Gestein auf Eingriffe reagiert. Im Labor der Kontinentalen Tiefbohrung im bayerischen Windischeschenbach wird bei der adaptiven Stimulation erprobt, wie sich der Injektionsdruck bei der Wasserzufuhr in der Tiefe Schritt für Schritt an die Reaktion des Gesteins anpassen lässt, um das Gestein zu öffnen und dabei stärkere Erdbeben zu vermeiden. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Fr. 27.11.2026 3sat Folge 193/2026
Folge 193 (35 Min.).Bild: SRF 1Deutsche TV-Premiere Mo. 30.11.2026 3sat Folge 194/2026
Folge 194 (35 Min.).Bild: SRF 1Deutsche TV-Premiere Di. 01.12.2026 3sat Folge 195/2026
Folge 195 (35 Min.).Bild: SRF 1Deutsche TV-Premiere Mi. 02.12.2026 3sat Folge 196/2026
Folge 196 (30 Min.).Bild: SRF 1Deutsche TV-Premiere Do. 03.12.2026 3sat Folge 197/2026: Todesfalle Krankenhaus? Fehler vermeiden – Menschen retten
Folge 197 (45 Min.)Jacek Kardas leidet nach einer Sepsis unter gesundheitlichen Problemen.Bild: 3satTrotz Hightech- und Spitzenmedizin sind in Deutschland jedes Jahr circa 170.000 Menschen von Behandlungsfehlern im Krankenhaus betroffen. Rund 17.000 bezahlen dafür mit ihrem Leben. Ursachen können Sepsis, Resistenzen, Fehldiagnosen oder falsche Medikamente sein. Jasmina Neudecker macht sich auf die Suche: Wie kann es sein, dass ausgerechnet Krankenhäuser so häufig krank machen, und was kann die Forschung dazu beitragen, um Risiken zu verringern? Das deutsche Gesundheitssystem zählt zu den modernsten und teuersten der Welt. Trotzdem sind jährlich circa 170.000 Menschen von medizinischen Fehlern betroffen.Die Folgen sind nicht nur tragisch, sondern auch teuer: 15 Prozent aller Krankenhauskosten – stolze 48 Milliarden Euro jährlich – entstehen dadurch. Jasmina Neudecker trifft Menschen, denen teils lebensbedrohliche Therapie- und Diagnosefehler widerfahren sind. Ein Patient aus Hanau etwa bekam nach einer Bauch-OP eine Sepsis, die nicht erkannt wurde, und litt unter erheblichen Spätfolgen wie massiven Depressionen mit Suizidversuch. Bei einer Patientin aus Berlin wurde nach einer falschen Krebsdiagnose eine unnötige Operation durchgeführt, bei der sie fast gestorben wäre. Es gibt vielfältige Ansätze, um solche Probleme in den Griff zu bekommen. Jasmina Neudecker lernt sie auf einer Reise durch Deutschland bei Begegnungen mit Forschenden und Medizinern kennen. Der Anästhesist Michael Booke im varisano Krankenhaus Bad Soden klärt die Bevölkerung in einem Modellprojekt über die Symptome einer Sepsis auf. Viele Menschen, darunter selbst Fachleute, wissen immer noch zu wenig über die Gefahren und Anzeichen einer Blutvergiftung. An der Universitätsmedizin Greifswald hat der Mediziner Matthias Gründling Anfang 2026 ein neuartiges Sepsis-Screening eingeführt. In anderen Krankenhäusern sollen Optimierungen beim Verabreichen von Medikamenten und eine verbesserte Fehlerkultur dazu beitragen, die Zahl der Fehlbehandlungen zu verringern. Zudem sollen neue, von dem Biomediziner Christophe Zimmer mithilfe von KI an der Universität Würzburg entwickelte Antibiotika helfen, die Fallzahlen zu senken. Um 20:15 Uhr beleuchtet die NANO Doku relevante wissenschaftliche Themen, die uns bewegen; um 21:00 Uhr diskutieren die Moderatorinnen Alena Buyx und Stephanie Rohde im Wechsel im NANO Talk mit ihren Gästen aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven über das Thema. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Fr. 04.12.2026 3sat Folge 198/2026
Folge 198 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Mo. 07.12.2026 3sat Folge 199/2026
Folge 199 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Di. 08.12.2026 3sat Folge 200/2026
Folge 200 (35 Min.)Deutsche TV-Premiere Mi. 09.12.2026 3sat Folge 201/2026
Folge 201 (30 Min.)Deutsche TV-Premiere Do. 10.12.2026 3sat Folge 202/2026: Meine Limits – Wo liegen unsere Grenzen?
Folge 202 (45 Min.)Der menschliche Körper ist eine „Hochleistungsmaschine“. Er ist anpassungsfähig, widerstandsfähig und erstaunlich leistungsfähig. Er versucht, an seine Limits zu gehen und Grenzen auszuloten. Wie belastbar ist der menschliche Körper wirklich? Und wie zeigen sich körperliche Limits? Denn selbst dieses beeindruckende „System Körper“ hat Grenzen. „NANO: Mein Körper. Meine Limits“ widmet sich diesem Spannungsfeld: den beeindruckenden Fähigkeiten unseres Körpers und den Momenten, in denen er uns unmissverständlich zeigt, wann Schluss ist. Wo liegen seine Grenzen, und was passiert, wenn wir sie überschreiten? Der Abenteurer und Outdoorsportler Stefan Santifaller hat in seiner Jugend als Leistungssportler seine körperlichen Grenzen so sehr herausgefordert, dass er schwer krank wurde.Denn körperliche Grenzerfahrungen können Menschen auch ganz schnell an ihre mentalen Limits bringen – genau das ist Stefan Santifaller geschehen und hat ihn zu einer Neuorientierung gezwungen. Auch im alltäglichen Leben können wir an unsere mentalen Grenzen stoßen – sei es durch Sorgen im privaten Leben oder auch im Job. Der Körper kann die Überbelastung in Form von „Warnsignalen“ zeigen: Betroffene fühlen sich oft nervös, innerlich unruhig, niedergeschlagen, müde oder kraftlos. Schlafprobleme, Schwindel, Muskelverspannungen, Angst und Denkblockaden sind möglich, genauso wie beschleunigte Atmung, Herzklopfen oder Übelkeit. Manchmal können wir die Limits aber auch gar nicht beeinflussen – wir kommen unfreiwillig an unsere Grenzen, Schicksalsschläge bremsen uns aus. Markus Rehm hat in seiner Jugend durch einen Unfall seinen Unterschenkel verloren, ist aber heute Para-Weitspringer und frischgebackener Weltmeister in seiner Disziplin. Er musste auf schmerzhafte Weise erfahren, wie endgültig physische Limits sein können und wie viel Energie es sowohl physisch als auch psychisch kostet, eine neue Richtung einzuschlagen, um unüberwindbare Grenzen zu umgehen. (Text: 3sat) Deutsche TV-Premiere Fr. 11.12.2026 3sat
