Kommentare 901–910 von 8498
– (geb. 2000) am
Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.Ruck Zuck 028 (geb. 2000) am
Da hat wie immer ein Afd ler keine Ahnung von der gesetzlichen Rente.Ich hoffe Sie müssen bis 70 arbeiten,wie es Fr. REICHE fordert.Es gibt nichts besseres wie die Umlagen finanzierte Rente,Ich werde es Ihnen auch nicht erklären,da müssen Sie schon selbst drauf kommen.725819 am
Alles für die Katz‘ würde ich bei so einem Post oben sagen 😁.
Den Unterschied Haushalt, Parlament, Rentenkasse, Umlagen. Das ist keine leichte Materie.Ruck Zuck 028 (geb. 2000) am
Die lesen die Bildzeitung.
Na klar ist die umlagefinanzierte Rente das Beste.Klappt in den kommunistischen Länder wie Österreich und der Schweiz hervorragend.Davon können deutsche Rentner nur träumen.
Catweazle74. (geb. 1974) am
@Wenn Rentner die Wahrheit sagen!
https://youtube.com/shorts/j2-sZhiQcMY?si=vktpFuJFjhVTPTsG725819 am
Liegt es am System, dass Wohnungen, Schulen und Kita‘s fehlen, das Rentensystem nicht mehr lange funktionieren wird? Wohnungen waren auch in der DDR knapp (das liebe Geld). Wer nichts in die Kasse einzahlte, bekam auch dort nur eine magere Mindestrente.
Es liegt doch wohl eher am kurzfristigen Denken (in Wahlperioden) und an mangelnden Ideen. Frau Geywitz schlug zum Schluss vor, man könne doch in leer stehende Wohnungen in Sachsen-Anhalt ziehen. Die Kapitulation der SPD vor den echten Problemen.
Mit preiswerten Brötchen lässt sich die junge Generation nicht abspeisen. Die will die volle Palette am Möglichkeiten. Es fehlt ihr z. T. noch am Einsatzwillen zur harten Arbeit und an der Einsicht, dieses Schlaraffenland ggf. verteidigen zu müssen.User 1710926 am
Ist doch ganz normal wenn unsere Bevölkerung in kürzester Zeit um ca. 5 % wächst. Da fehlt es an allem auch an gute und klardenkende Politiker.Catweazle74. (geb. 1974) am
@819
...das hat doch ganz offensichtliche Methode und das nicht erst seit gestern, das politische Establishment hat Angst vor einem aufgeklärten Volk, da sie ihre über Jahre gewachsene Macht und Seilschaften in Gefahr sieht.
Wieso spielt man denn immer mehr mit der Angst, bürdet dem "einfachen" Bürger immer mehr auf - und, und, und...?!
Ein schwaches Volk in Angst und mit einer einseitigen, regierungsnahen Berichterstattung von Propaganda lässt sich eine Gesellschaft natürlich sehr leicht kontrollieren, manipulieren und steuern, bis man den Fokus der Wahrheit schlussendlich aus den Augen verliert und mit Problemen überhäuft ist - so das offensichtliche Kalkül!
Umsonst ist doch nicht ein wachsender Vertrauensverlust deutlich im Volk zu verzeichnen, die schon längst keine Akzeptanz gegenüber den Verantwortlichen und Institutionen in einem nie dagewesenen und schon historischem Ausmaß besitzt!
Spaltung ist da auch ein sehr starkes Instrument...
Wer zerstört denn die Demokratie in Wirklichkeit?!
Genau, die, die sich ständig an der Macht halten - kostet es was es wolle.
Wo ist denn die eigentlich wirkliche Demokratie und der Leitsatz "zum Wohle des Volkes"?!
Wer verspricht denn seit Jahren - und immer wieder unverhohlen auf's Neue - das "Blaue" vom Himmel, wo es tatsächlich auch noch merkbar immer schlimmer wird?!
Wieso sieht man im ÖRR nur ständig das selbe erzählte Narrativ von voller Angst- und Panikmache?!
- der Greendeal ist längst gescheitert
- nochmalige Verschärfungen des Digital-Services-Acts (DSA) zur Einschränkung der Meinungsfreiheit im Internet bishin mit einem Passus zur Abschaltung des Internets in "Krisenzeiten", mit der Absicht einer willkürlichen Verbotskultur heranzüchten zu wollen, vorbei an der Justiz zum angeblichen Schutze der Demokratie! (Blödsinn!)
- Korruption ohne jegliche juristische Folgen für die Verantwortlichen in einem erschreckenden Ausmaßes
- Vetternwirtschaft, Täuschungen und Kungeleien
- Wahlversprechungen ohne beabsichtigte Taten in Dauerschleife
- Verprassen an Steuergeldern (Raubrittertum)
- Diffamierung der Opposition, Andersdenkende und jegliche Kritikern an der Regierung
- bewusste Einengung des Meinungskorridors, selbst bishin einer Strafverfolgung bei schon juristischen Nichtigkeiten
- teilweise Auswechslung der wichtigsten Ämter mit regierungstreuen Personen
- Verbreitung einer Hysterie und Angstmache einer bspw. Kriegsrhetorik und vieles mehr
- zunehmender Vertrauensverlust bei der Bevölkerung gegenüber den Institutionen
- fehlgeleitete Migrationspolitik trotz sehenden Auges
...und natürlich vieles mehr!!!
Die Stasi hätte damals daran sicherlich ihre helle Freude gehabt und das Alles ist leider nur die Spitze eines Eisberges!
Aber man weiß, wie die Geschichte immer endet...
Der Druck im Kessel steigt stetig, das Volk wird immer aufgeklärter und die Vernunft lässt sich nicht einsperren!%...Catweazle74. (geb. 1974) am
...Ich seh' ein Sturm am Horizont heraufziehen!!!
Zitat:
"Je näher der Zusammenbruch eines Imperiums rückt, desto verrückter sind die Gesetze!"
"Wer die Macht liebt, liebt nicht die Wahrheit!"
Markus Tullius Cicero - römischer Schriftsteller und Philosoph
– am
Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.Ruck Zuck 028 (geb. 2000) am
Piperin wie lange kennen wir uns?Wann habe ich Deutschland mit China,Nord Korea oder was von Kommunismus,Ostblockstaaten oder was auch immer verglichen? Ausser das die ehem.DDR und Russland bei der Wiedervereinigung über den Tisch gezogen wurden.Es geht mir um die Lebensverhältnisse in Deutschland und die dazugehörige Ungleichheit und Ungerechtigkeit zwischen Arm und Reich.Jetzt können Sie sagen,jeder ist seines Glückes Schmied.Man sieht aber an der Realität,dass es nicht stimmt.Ich hab doch auch nichts gegen Reiche und Superreiche,Die zwar bestimmen,was in unserem Land passiert und nicht das Volk.Die Politik sollte sich daran orientieren,ZUM WOHLE DES DEUTSCHEN VOLKES und nicht zum Wohle der oberen 10%.Sie haben doch selbst den abartigen Kapitalismus bei uns beschrieben und das kritisiere ich,genauso wie User Uli und auch 870,wenn Er nicht mal nur von Stärke spricht.Ich bleibe auch dabei,wir können wählen was wir wollen,es wird sich nichts ändern und verbessern.Ich verstehe auch nicht,wieso die Ostdeutschen die AfD wählen,sollten die AfDler hier im Forum mal erklären,davon gibt's ja genug Verpeilte hier.Und zum Schluss,was uns an Beleidigungen,Unterstellungen und sonstigen Schwachsinn hier entgegen gebracht wird,ist mit unterste Schublade noch milde ausgedrückt.Ruck Zuck 028 (geb. 2000) am
Piperin ich tue Ihnen natürlich den Gefallen und habe recherchiert,#War die DDR pleite#.Nein.Es gibt mittlerweile sehr viele Berichte wonach die DDR nicht pleite war.
Der Ökonom Karl Mai hat es gut beschrieben,Es reicht,wenn Sie das Fazit lesen.Nur 2 Zahlen,die DDR hatte Schulden von ca.90 Milliarden DM,die BRD hatte Schulden von ca.930 Milliarden DM.Wer Die ehem.DDR in den Ruin getrieben hat war die Treuhand.Wie auch in der Doko #Ausverkauf DDR,die Einheitsverbrecher# zu sehen war.Dann hab ich noch gelesen,bei der letzten Wahl in der DDR 1990,wollten 53%der Bürger gar nicht die Wiedervereinigung,sondern Reformen im Land.Da hat die West CDU die Ost CDU mir 8 Millionen DM unterstützt und den Slogan #Wir sind das Volk# in den Slogan umgewandelt #Wir sind ein Volk#und mit falschen Wahlversprechen,wie #Blühende Landschaften# und #keinem wird es schlechter gehen# betrogen.Das können Sie alles recherchieren.Da sehen Sie,wie die ehem.DDR über den Tisch gezogen wurde.Ruck Zuck 028 (geb. 2000) am
Piperin ich habs gewusst,Sie kommen mit Karl May,ich mit Karl Mai,einem Ökonom aus Halle.Nichts mit Winnetou und Old Shatterhand.Und bei Schürer sollten Sie mal nachlesen,dass Er sich für die falschen Zahlen entschuldigt hat,denn die Schulden waren viel geringer.Das steht auch in einem Gutachten der Bundesbank 1999.
Sie müssen auch nicht die taz lesen.
User 1710926 am
Langsam habe ich den Glauben an die Politik verloren. Hatte zwar keine Erwartungen an unsere ehemalige Panzer Uschi, die nichts auf die Reihe gebracht hatte ausser Gelder für Berater auszugeben. Aber jetzt ein Zoll Deal von 15 % zu feiern, ich glaube langsam werde ich blau. Trump scheint nicht so inteligenzlos wie jeder denkt zu sein, er setzt seine Deals durch wie er möchte. Selbstverwaltung Brüssel und Selbstbedienungsladen Deutschland ohne jegliche Erwartung.
725819 am
@Uli, das erinnert mich jetzt sehr an den Staatsbürgerkunde-Unterricht. Der böse Kapitalismus, die armen ausgebeuteten Arbeiter. Eine Freundin von mir beeindruckte der Unterricht so gar nicht. Ihre Verwandten in der BRD arbeiteten bei Mercedes, besaßen ein eigenes Haus und fuhren regelmäßig in den Urlaub nach Italien. Das gab mir dann auch zu denken. Theoretisch wurden sie ausgebeutet. Sie hatten aber durch die Gewerkschaft mehr Rechte als unsere Eltern in den Betrieben. So kommen wir nicht weiter.
Natürlich ist das Tempo der Arbeit heute beängstigend. Schon durch die IT, jetzt noch KI.
Das sozial abzusichern, ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Schröder machte es sich damals einfach. Scheinselbständigkeit wuchert seitdem. Dass die Arbeitsagentur nur verwaltend tätig ist und nicht wirklich Jobs besorgt und vermittelt, ist für mich das eigentliche Manko. Wenn es schon so eine aufgeblähten Behörde gibt, sollte auch die effektiv arbeiten.User Uli (geb. 1962) am
@ 819 - Sie haben ja recht mit ihren Einwendungen. Denn genau das, die aus der Arbeitswertlehrei zwangsläufig hervorgehende Verelendung der ArbeiterInnenschaft ist nicht eingetreten, auch mit Blick auf den Trikont lässt sich das m.E. nicht aufrecht erhalten.
Der sog,. "Klassenkompromiss", die (wohlfahrts)staatlichen Entwicklungen, die Bindung der Löhne an Produktivitätssteigerungen ... haben zu einem enormen Aufwuchs des Wohlstands zumindest in "westlichen" Gesellschaften geführt, von denen, wenn auch unterschiedlich, alle profitiert haben. Marx konnte diese Entwicklung in Zeiten eines Manchesterkapitalismus und menschenverachtenden Imperialismus noch nicht sehen, die DDR-Führung hätte das schon.
Es zeigen ja auch rückblickend die Erfahrungen der real existierenden Sozialismen, dass Revolutionen angebracht waren, um extrem unwürdige Bedingungen zu beenden (z.B. Kuba), aber rein ideologisch gesteuerte Zentralwirtschaften im Endeffekt auch keine befriedigende Entwicklung bieten oder doch wieder bei (nicht unproblematischen) Mischformen (z.B. China) enden.
"So kommen wir nicht weiter", wie Sie sagen, trifft es also im Endeffekt schon. Deshalb argumentiere ich ja auch immer mit einer kapitalismusimmanenten Lösungsform. Dynamik und Anpassungsfähigkeit deren sind wohl unschlagbar, sie gehören allerdings unter demokratische Kontrolle.Ich glaube auch nicht an die rein funktionalistische Basis-Überbautheorie, die emanzpatorisches Potenzial gar nicht erklären kann.
Dennoch sind die analytischen Ausführungen Marxens (z.B. Warenwert, zur Arbeitsteilung, Kapitalkonzentration/"Globalisierung") nicht alle falsch, auch die gemeinhin vernachlässigte "Verdinglichungsthese" fruchtbar.
Denn nehmen wir die Angriffe von Reagan, Thatcher bis hin zu Blair/Schröder auf wohlfahrtsstaatliche und ArbeitnehmerInnenrechte, nehmen wir die einhergehenden neo-liberalen Vorstellungen, wonach alles der Ökonomie, dem Tauschwert zu unterwerfen ist, alles im Kern zum Kostenfaktor degradiert wird, der/die Einzelne nur nach seinem Ertragswert zu beurteilen ist, die Sozialhilfe etwa (s. Clinton) zu einer, wenn überhaupt, befristeten Angelegenheit wird - da nur noch der essen soll, der selber Geld hat.
Und aktuell scheinen diese Entwicklungen - mit Blick auf den Vorreiter jenseits des großen Teiches, der hiesigen Verbreitung ökonomisch-sozialdarwinistischer Strömungen auf dem Vormarsch.
Ist es wirklich so unplausibel, dass ein derart aufgestellter Kapitalismus im Grunde droht, sukzessive seine eigenen Voraussetzungen aufzufressen? Ist es so unrichtig, dass die unabdingbar für den Aufbau und das Funktionieren einer Gesellschaft und auch marktwirtschaftlichen Wirkens wie Anstand, Ehrlichkeit, Respekt, Hilfe und Solidarität ... sich genau in diesem aufkommenden Kapitalismus als zunehmend dysfunktional erweisen?User Uli (geb. 1962) am
Petrus schrieb an Trommer, den tiefgebräunten Irokesen:
Bevor du schreibst, benutz erstmal deinen Verstand beim LesenUser Uli (geb. 1962) am
@ gierwitz - was für eine blöde Frage.
Wenn Sie eben doch nicht die ganze Zeit im Unterricht geschlafen haben, wissen Sie doch wohl selber, dass es sich bei der Marxschen Kritik der Politischen Ökonomie nicht um Kaffeesatzleserei oder eine Prophezeihung der Maya à la "2001 geht die Welt unter" handelt.
Wenn Sie etwas inhaltlich zu kritisieren haben, machen Sie das doch direkt. Ist doch viel besser, als diese Kinderspielchen.User Uli (geb. 1962) am
Ah, hallo, @ Gierwitz, Sie Logikbeauftragter
Da kommen wir doch mal zur Sache.
Eine Theorie, die keinen Zeithorizont vorgibt, ist empirisch in diesem Punkt natürlich nicht widerlegbar. Die Voraussagen der Zeugen Jehovas wären es auch nicht - hätten sie nicht blöderweise schon verschiedentlich Daten für den Weltuntergang genannt.
Daaas - war eine Gespensterdiskussion.
Worum es ging ist, dass auf der empirischen Ebene zumindest für einen nicht kurzen Zeitraum dank bestimmter ordnungs- und geldpolitischer Maßnahmen die Dynamik des Kapitalismus auch für die ArbeiterInnen unter dem Strich sich zufriedenstellender darstellte, als die reale sozialistische Alternative.
Man kann das (ewig) als "vorübergehend" interpretieren - oder eben als Hinweis darauf, dass unter den richtigen Rahmenbedingungen es eine Chance auch für die Zukunft sein könnte. Der Ansicht bin ich.
Die aktuellen Krisenerscheinungen sind zwar leicht zu beobachten, aber wie hier der Sozialismus eine konkrete Lösung darstellen sollte, wäre schon genauer darzulegen.
Zumal hierzulande bereits bei der letzten großen Krise der Faschismus die Oberhand gewinnen konnte ("alles vom Kapital konstruiert" stimmt hier empirisch leider nicht) und wir heute sehen, dass sich auch ArbeiterInnen verstärkt den Autoritär-Nationalisten - oder den Extrem-Libertären - von der AFD zuwenden (welche sogar mitunter Marx in ihrem angerichteten Sud ´reinrühren, oder bei den Gerkschaften abschreiben und das dann in ihre Richtung umdeuten, s. Rentenkonzept).
Und was sollen im Übrigen die stetigen komischen Frozelleien? Sie sind doch wieder mit diesen neunmalklugen Fragen um die Ecke gekommen und haben die allgemeine Art der Unterrichtsteilnahme angesprochen. Ich habe doch gar kein Interesse daran, hier um den Platz als bester Marx-Kenner oder -Kritikaster zu konkurrieren.
– am
Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.User Uli (geb. 1962) am
Es gibt da ein geflügeltes Wort, @ piperin. Sie werden es sicher im Original kennen.
Ins Deutsche übersetzt geht es etwa so: "Hätten Sie geschwiegen, hätte man Sie weiter für klug gehalten."
User Uli (geb. 1962) am
Marx schreibt an einer Stelle über den „Fetischcharakter der Ware“, das wir in einem Zeitalter leben, indem „nicht der Mensch den Produktionsprozeß, sondern der Produktionsprozeß den Menschen beherrscht. Das meint, trivialisiert, dass wir nicht einmal mehr wahrnehmen, dass die arbeitsteilig tätigen Menschen den Wohlstand in Zusammenarbeit letztlich produzieren, sondern im Gegenteil die Menschen sich im Kapitalismus nur nach den Anforderungen des Prozesses richten, den auf Gewinnmaximierung zielenden Marktbedingungen folgen, in den die Waren selbst praktisch ein Eigenleben haben, nurmehr als Resultat eingesetzten Kapitals erscheinen.
Womit die menschliche Arbeit selbst quasi zu einem rein betriebswirtschaftlichen „Kostenfaktor“ degradiert wird, der Mensch gegenüber dem „magischen“ Eigenleben der Ware, die selbst Subjektbezüge erhält, zur verdinglichten Ware wird. Verschleiert wird damit, nach Marx, das Machtverhältnis, das immer dem Verhältnis von Kapital und Arbeit innewohnt sowie dass die Profite, die Wertsteigerungen sich letztlich dem Arbeitsprozeß verdanken, denn auch Maschinen sind nur produzierte Produktionsmittel.
Daraus könnte man ableiten: Der so seiner selbst und seiner Gattung entfremdete Menschen, der sich selbst als Vernutzungs- und Tauschobjekt erlebt, nimmt auch den anderen Menschen, den Mitmenschen nicht mehr als KooperationspartnerIn in der gemeinsamen Produktion von Welt wahr, sondern diesen ebenso als Ware, als reines Tauschobjekt, das nur unter dem Aspekt individueller Vernutzung zu verwerten ist. Leitende Fragen sind: Hilft er/sie mir bei der optimalen Selbstverwertung, kann ich mir durch Vorteilsnahme, Intrigen, Gewalt, Ausnutzung von Schwächen … einen Vorteil im Wettlauf um das optimale Maß an Selbstverwertung im Konkurrenzkampf verschaffen?
Die Ehrlichkeit bei der Steuererklärung, der „Anstand“ im Umgang mit anderen Menschen, die Wahrhaftigkeit und moralische Redlichkeit, Respekt, Wertschätzung, Anteilsnahme oder gar Solidarität (mit solchen in gleicher subordinierter Lage) – das sind Kategorien, die einer kooperativen Gesellschaftsform wohl dienlich wären.
Im Vernutzungs-Kapitalismus, wo es um die bestmögliche Selbstverwertung als verdinglichte Ware geht, wo die Kontrolle nicht als gemeinsame Kontrolle über das System gefasst wird, sondern als Anbiedern nach Oben und Herrschen über den Schwächeren, das sind die oben benannten Tugenden doch völlig dysfunktional, als mühsam vorgehaltenes Plakat die fortschreitende Entmenschlichung und A-Sozialisierung kaum verdeckend.User Uli (geb. 1962) am
Wer kann die Krokodilstränen des bürgerlichen Subjekts über den „Verlust des Anstandes“ und die „A-Sozialisierung der Gesellschaft“ denn dann noch hören, wenn der autoritäre, voll durchgesetzte Kapitalismus alles dieses nicht verwertbare quasi auf den Müll verfrachtet und die nahezu vollends durchkapitalisierte Erde im Banne des triumphalen Unheils strahlt – und dahinter bereits massiert blaubraun versehrte Charaktermasken hervorlugen?
Mal ein Wort zum heutigen Sonntag - oder zum Neoliberalismus und angrenzenden Verzerrungen.
– am
Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht.User 1810870 am
@ piperin schrieb: "Die Sozialsysteme sollen in erster Linie den Zweck erfüllen, dass nicht jemand unverschuldet(!!!) in ein finanzielles Loch fällt."
Genau, das ist es - aber dafür muss der Staat nun einmal Grundlagen schaffen, dass jemand auch Arbeit finden kann, dort wohnen kann, dort ein soziales Umfeld hat, damit das Leben lebenswert ist! .... und ein Auto, um mobil zu sein - nicht überall gibt des den ÖPNV!
Es kann nicht sein, dass man Familien von Asylanten nachziehen lässt, aber Menschen im eigenen Land keine Wohnung anbietet im Umfeld der Arbeitsstelle.
@ piperin: "Um einen Job zu finden braucht man kein Handy."
Doch, das ist so - Ausnahmen bestätigen die Regel. Und wenn man kein Handy hat - ein Laptop ist das wirklich Mindeste.
@ piperin: "Deshalb darf man auch nicht zulassen, dass sich etliche daran bereichern und diese plündern."
Das ist ja der Witz, dass so etwas inzwischen öffentlich zugegeben wird und keiner strafrechtlich der Verantwortlichen verfolgt wird. Missmanagement, Inkompetenz ... bewußt verschleppte Fakten, um Mann und Reiter zu nennen!
Dass sich der eine oder andere intelligent durchs System windet - das schulde ich dem sozialen Frieden - das, was die SPD hier aber aufgebaut hat, systematisch angerichtet hat, ist ein Frevel.
Aber die SPD hatte ihre Fürsprecher - das muss man immer auch berücksichtigen. Wir haben Linke, die sind einfach für ein demokratisches, kapitalistisches System mit sozialer Markwirtschaft dauerhaft unbrauchbar geworden, unbrauchbar gemacht worden!
@ piperin: "Das Bürgergeld war Gift für den sozialen Frieden."
Ja - PUNKT.
Und dennoch brauchen wir soetwas, weil das System ist zu krank und die Gefahr von sozialen Unruhen ist enorm groß geworden.
So, wie wir eine Armee haben ohne Waffen und ohne Kämpfer, so haben wir inzwischen ein Volk, einen zu großen Anteil, mit dem man auch in der Wirtschaft keinen Krug mehr gewinnen kann.
Der soziale Frieden .... ohne den ist Reichtum auch nichts wert!User Uli (geb. 1962) am
Und nochmal ergänzt, die Herren @ 870 und @ piperin
1. ist der Sache mit dem sozialen Frieden natürlich zuzustimmen
2. ist der Sozialstaat - und die Ausweitung des Staates - das Medium gewesen, mit der Kapitalismus in die Jetztzeit überhaupt erfolgreich überführt werden konnte
3. meinte das Bürgergeld a) eine Namensumbenennung, b) eine Ausweitung der Schonvermögen im ersten Bezugsjahr, c) die Gleichstellung von Vermittlung und Qualifizierung im Einzelfall, d) die leichte Abmilderung bzw. Abstufung von Sanktionen (insbesondere bei Jugendlichen).
Außer für die Abfuhr emotionaler Missstimmungen lohnt es doch gar nicht, von den Marginalien einen zu machen.
Catweazle74. (geb. 1974) am
Irgendwie ist es wirklich erstaunlich und andrerseits auch wiederum sehr bemerkenswert, mit welcher Konsequenz immer die selben schläfrigen Protagonisten hier täglich in einer Vielzahl und ellenlangen, uninteressanten Themen in mühselig verfassten Kommentaren dieses Forum stets fahrlässig überfluten müssen.
Dafür gibt's nur eine einzige wirkliche Erklärung, neben einer totalen Selbstverblendung und vielleicht ein unbändiges Mitteilungsbedürfnis gegenüber Jedem - der nicht rechtzeitig wegläuft -, ist es sicherlich darüber hinaus auch höchstwahrscheinlich eine zutiefst liegende Einsamkeit im Privatleben - gepaart mit einer absoluten Einfallslosigleit im ganzen Alltag! 🤣
Ansonstens würde man sich wohl nicht freiwillig täglich - und wirklich von Morgens bis spät am Abend - hier herumtummeln!!!
Und dann gibt's noch die wirklich Unverbesserlichen, denen von Beleidigungen durchzogene Kommentare in Regelmäßigkeit von der Redaktion immer wieder gelöscht werden, bis man schlussendlich komplett im Account wenig überraschend gesperrt wird und dann ganz frech an anderer Stelle mit neuem Nickname wieder auftauchen!
...absolut verrückt, wie gleichermaßen bemitleidenswert! 😳🤕
#unglaublichRuck Zuck 028 (geb. 2000) am
Da hat der Vorsitzende der Schwachköpfe wieder seinem Namen alle Ehre gemacht.🤯
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